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  2. christopher hafer

Beiträge von christopher hafer

  • DBX 231 Master-Potis kratzen schon

    • christopher hafer
    • 12. Februar 2009 um 16:17

    treibsand

    Zitat

    Danke Christopher für diesen "wertvollen" Beitrag.
    Muss es immer "dagegen" sein?!?

    Ja, das muss es: Gegen Halbwissen, gegen unbewiesene Behauptungen, gegen Markendenken.
    Solche "spießigen" Fragen hätte ich gerade bei Leuten aus Deinem Umfeld (welches mir gewiss sympatisch ist) nicht gerade erwartet. :(

    Holger

    Zitat

    Deiner Meinung nach müsste das Teil genauso rauschen wie unsere BSS, das ist dem aber nicht so.

    Wieso ist das "meine Meinung"?
    Das ist genau die fahrlässige Art Behauptungen aufzustellen die mich extrem nervt!!

    Meine unverbindliche Empfehlung: Werde bitte sachlicher - Inhaltlich wie in der Form. :|

    Zitat

    Doch das Ding ist schrott !!!! Erstens rauscht er wie Hund, zweitens
    ist das Innenleben billigste SMD Technik Als ich diese dann tauschen wollte und das Innenleben gesehen habe, hatte ich echt genug
    von dem Mistding. ...
    DBX so einigermassen brauchbar ab 1231, er rauscht wenigestens nur die Hälfte.

  • Gesucht: Analoger Parametric-EQ

    • christopher hafer
    • 12. Februar 2009 um 14:02

    Da könnte natürlich das übliche QC-Problem gerade bei den neueren Behringern (hier: "Ultra-Q PRO") eine Rolle spielen.
    Ich habe hier noch ein steinaltes Pärchen schwarzer "Studio-Parametrics" (für unter 100 EUR) installiert und die machen 100% was ich will und rauschen nicht die Bohne... :D
    Übrigens fand ich gerade den 1140 nicht besonders rauscharm, da hat sich bei den OP-Verstärkern seit den 80ern doch einiges getan...

    Zitat

    stimmt, meiner allerdings auf XLR ... und damit sehr gut als Preamp zu gebrauchen.

    Dann ist der Umgebaut? Und "sehr gut" gebrauchen definitiv nicht, denn der XLR Input macht max. 20 dB Gain und hat natürlich keine 48V:

    INPUT, XLR:
    Balanced (pin 2: +, pin 3: -)
    Input impedance
    20 Kohm bal or unbal.
    Nominal gain
    0 or -6 dB
    Total available gain 20 dB.
    CMRR 50 to 100 Hz 60 dB min., 80 dB typ.
    1000 Hz
    40 dB min., 60 dB typ.

    Unbalanced
    impedance
    1Mohm // 68pF
    Nominal gain
    15 dB
    Max input level
    +6 dBm.
    Rec.nom. input level -45 to -5 dBm

    Das ist KEIN Mikrofon-Preamp!

  • Gesucht: Analoger Parametric-EQ

    • christopher hafer
    • 12. Februar 2009 um 13:32
    Zitat von "oton"

    +1 für den TC

    Habe selber einen als Master-EQ, klingt hervorragend, hat zusätzlich zwei gute Micpreamps und ist für das was er kann oft geradezu unfassbar billig auf Ebay zu bekommen.

    Der TC heißt als Mono-Gerät 1140 und als Stereo 2240 und hat KEINEN Mic-Preamp, allerdings einen "Instrument-Preamp" auf Klinke.
    Er ist nicht wirklich das Gelbe vom Ei, da recht unflexibel: Keine LPF/HPF, keine Shelving-Filter, nur 4 Bänder.
    Ein Behringer Ultra-Q oder Studio-Parametric kann deutlich mehr und "klingt" auch nicht schlechter - ich habe alle diese Geräte 1:1 im Studio verglichen...

    Ich würde mich aber bei RANE oder Symetrix umsehen, der Varicurve ist auch keine schlechte Idee, wenn man das UI mag, schnell ist es nicht.


    Zitat

    Allerdings habe ich eine total blöde Frage :D : Der Parametrik-EQ wird ja dafür eingesetzt, ein Rednerpult-Mic, dass herumzickt (komische Feedback-Probleme) zu entzerren. Allerdings verfügt die Matrix, über welche das Mic gemanaged wird, NICHT über Inserts. Meiner Meinung nach sollte die Entzerrung HINTER dem Preamp stattfinden - was nun aber nicht möglich ist. Haben die geneigten alten Hasen der Vordigital-Aera vielleicht einen netten Tipp, wie ich den EQ auch ohne Inserts nach dem Preamp einschleifen könnte oder ist das gar nicht wirklich nötig :shock: :shock: :shock: (manchmal klemmts einfach im Hirn...).

    Ja, offensichtlich.... :D
    Natürlich kannst Du den EQ NICHT vorm MVV einsetzen!
    Da ich Deine "Matrix" nicht kenne bleibt zunächst nur die Option "MVV+EQ".
    Da kann ich Dir wärmstens den Symetrix 528 "Voice Processor" empfehlen, der hat neben einem guten Deesser+VCA-Kompressor eine 3-Band-Vollparametrik on board.
    Gebraucht gibt es die Kiste für ca. 200 EUR, ein absoluter "No brainer".

  • Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

    • christopher hafer
    • 12. Februar 2009 um 00:28
    Zitat von "wora"


    also eben das sogenannte re-clocking, das damals der toning. von pink floyd als erster rausgefunden hatte... damals gings aber um jitterprobleme bei der CD-herstellung
    hmmm, ich hätte nicht gedacht, das dies auch schon bei AES/EBU ein problem sein könnte. da sich die schnittstelle lediglich in ihren elektrischen parametern (symmetrische signalführung) und in ein paar statusbits vom S/PDIF unterscheidet, müsste es dort auch eine verbesserung durch eine externe clock geben können.

    die frage ist aber auch nochmal, ob dies für externe hallgeräte auch so wichtig ist.

    Auch auf die Gefahr mich zu wiederholen:

    Es entstehen keine hörbaren Klangverluste durch normale Jitter-Artefakte!

    Und darum bringt weder eine externe Clock noch "Re-clocking" real existente Klangvorteile, noch AES/EBU vs S/Pdif vs TOSLINK vs. MADI.
    Das ist eine Placebo-Hexenjagt für Leute, die Digital-Technik vermutlich nicht hinreichend verstanden haben.
    Mit genügend Suggestion und Erwartungshaltung hören wir alle - auch ich - Unterschiede, die es nicht geben kann.

    Externe Hallgeräte sind in diesem Zusammenhang ein Extremst-Beispiel für vollkommen überflüssiges Kopfzerbrechen wenn man sich vor Augen führt dass selbst merklich rauschende Geräte (nicht nur SPX90) mangels Pegel im Mix keine ernsten Probleme machen.

  • Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

    • christopher hafer
    • 11. Februar 2009 um 03:01
    Zitat

    So, und nun bauen wir das auf dem M7 nach

    Genau, dann machen wir das doch einfach:

    1. Eingangssignal des Effekts nach Möglichkeit übersteuern (FX Send auf MAX.)
    2a: Room-Programm wählen (Schade, dass hier nicht die SPX90-Emu des SPX2000 verbaut ist - wieso eigentlich nicht...?), Decay: 0,3sec, Diffussion: MAX., Predelay ca. 50ms.
    2b: Im EQ des Return-Kanals alles über 8khz per LPF radikal wegfiltern.
    3. - für die wahren Kenner unter Euch: Einen freien Inputkanal wählen, den Gain voll aufreißen und angenehm kultiges Grundrauschen, mit EQ verfeinert dazumischen - der Profi macht das übrigens per Channel-Link.

    Ich wage zu behaupten:
    1. Damit kann man leben, wer da einen Unterschied hört hat wohl nichts wichtigeres zu tun
    2. Das geht mit jedem Digitalpult
    3. 54% verstehen den Witz nicht...

    Und damit Ende /OT

  • DBX 231 Master-Potis kratzen schon

    • christopher hafer
    • 11. Februar 2009 um 00:42

    Wenn der Billig-DBX so "gut" ist wie ein Behringer, dann rauscht er nicht, genauso wenig wie die anderen EQs der unteren Preisklasse.
    JEDER EQ rauscht, wenn man ein rauschendes Quellsignal einspeist und kräftig die Höhen anhebt... :roll:

    Und zu SMD-Technik: Selbst Neumann verbaut sie.
    Kein Erkennungsmerkmal für schlechte Verarbeitung oder Audiowerte!

  • Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

    • christopher hafer
    • 10. Februar 2009 um 17:28
    Zitat

    die von dir erwähnten hallgeräte sind aber alle schon viel zu gut für den schmutzigen rockhall

    Das ist wohl reine Geschmackssache... Mit ein bißchen Tweaking sind die von mir gennanten Geräte ebenso schäbbig wie ein SPX90. Aber das hat schon einen Vorteil: Man muß gar nichts mehr einstellen, da kommt immer nur Dreck raus... :D

    Zitat

    eines hätte ich schon: die pegelgeschichte ist mit digitalverkabelung einfacher zu handeln, weil hier weder die in- noch die outputpegel extra geregelt werden müssen.

    Das ist mir auch eingefallen, aber: Es entfällt die häufige Fehlerquelle des korrekten Syncs. Und I/O-Pegel Geschichten zu kontrollieren sollte doch wohl möglich sein.

  • Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

    • christopher hafer
    • 10. Februar 2009 um 15:08

    Da fehlen dann aber noch einige Klassiker für den "dreckigen" Snarehall:
    z.B. SRV2000, REV7, SPX900 (!), PCM70, Q-Verb, DRP15/20

    SPX90: Rauschgenerator der übelsten Sorte. Weg damit.


    wora:

    Zitat

    das thema jitter ist heute deswegen kein grosses mehr, weil sich die industrie viele jahre lang mit dem problem beschäftigt hat und heute das problem grösstenteils im griff hat. die technik hat sich da einfach um ein vielfaches verbessert, oder anders ausgedrückt: die minimierung des problems "Jitter" gehörte zu einer logischen evolutionsstufe.

    Darauf können wir uns grob einigen, falls Du dann auch meiner Meinung bist, dass es für einen Halleffekt im Bühnenbetrieb ziemlich egal ist ob er digital oder analog verkabelt ist.

  • Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

    • christopher hafer
    • 10. Februar 2009 um 00:55

    -zu "Dynamics einschleifen" bzw. simonstpauli:
    Ich kenne keinen digitalen Komressoren, die ich im Channel-Insert benutzen möchte. Ich denke hier werden zu 95% die analogen Klassiker verwendet und dann erübrigt sich die Frage nach digitalen I/Os wohl :) ...

    - nochmal OT zu "Jitter" bzw. wora:
    Wenn sich "gestandene Tonstudioleute" (und da zähle ich mich prinzipiell dazu) um Jitter "kümmern", dann sagt das so ziemlich gar nichts aus.
    Solche Leute kaufen auch "Klangleiter" oder überflüssige "Strom-Verbesserer".

    Wenn wir über Jitter sprechen, müssen wir dringend zwischen Interface Jitter und Sampling Jitter unterscheiden,
    ersterer entsteht wie der Name schon sagt bei der digitalen Verbindung,
    letzterer bei der Wandlung selbst.
    Daraus ist zunächst erkennbar dass Jitter in jedem Fall entsteht bzw. entstehen kann.
    Im Endeffekt bewegen sich Jitterartefakte aber weit unterhalb der Hörschwelle, Ausnahme: defektes Gerät.
    Hierzu ein lesenswerter Artikel von Ethan Winer:
    Artifact Audibility Comparisons

  • Allen & Heath ZED-428

    • christopher hafer
    • 9. Februar 2009 um 23:51

    Ich habe einmal mit dem Pult gearbeitet - aber nur fast, weil es ernsthaft defekt war und während der Produktion gegen ein abgerocktes LX7 getauscht wurde.
    Mein Eindruck: Ein GL2xxx mit USB-Anschluss. Also positiv - wenn es funktioniert. :wink:

  • Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

    • christopher hafer
    • 9. Februar 2009 um 23:39

    Ich sehe nicht so ganz den Sinn Effektgeräte digital anzuschließen.
    Der Effektanteil ist niedrig genug, sämtliche Wandlungsartefakte, die ohnehin so gut wie unhörbar sind, gehören hier sicher ins Reich der Imagination.
    Bei einem 480L soll der Sound sogar durch die damals noch nicht ganz transparenten Wandler "besser" (wer 's glaubt...) sein, umso besser, weil das 480er ab Werk gar keine AES/EBU Anschlüsse hatte!
    Insofern ist die ganze Diskussion überzogen.

    Was wiederum Imagination ist sind "Jittereffekte". Jitter ist nicht hörbar. Klang-Degradation durch Jitter ist (mal wieder) eine Erfindung der Hifi-Welt, um überflüssige überteuerte Produkte zu verkaufen.

    Wo ich mir AES/EBU Anschlüsse aber Wünschen würde wären die Summen-Ausgänge.

    Holger
    Ein TC M2000-Hall (habe ich jahrelang besessen) klingt für mich eindeutig schlechter als ein SPX2000 und dessen "X"-Algorithmen . Inwieweit die Engines des LS9 oder M7 mit dem SPX mithalten können ist vielleicht noch eine andere Frage.

  • Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

    • christopher hafer
    • 9. Februar 2009 um 16:46

    Zur Hallfrage:

    Vielleicht sollte man darüber nachdenken das bei der imaginären Preisdifferenz
    PM5D RH > iLive T
    locker noch ein 480L + M6000 + H8000 + Bricasti M7 + Microverb IV + Weltreise für 2 Personen drin wären -
    oder auch irgendwelche sinnvollen Investitionen.... :D

  • live-Tauglichkeit der verschiedenen AKG C-414 Modelle.

    • christopher hafer
    • 8. Februar 2009 um 16:07

    Hallo guma,

    zu Punkt 1:

    Vielleicht reden wir hier ein bisschen aneinander vorbei.
    Es gibt natürlich höherfrequente Störanteile / Artefakte die ein HPF am Pult/Mikro nicht behebt. Reiner Infraschall (Trittschall) wird aber weitestgehend behoben.
    Natürlich ist es aber besser, Störgeräusche gar nicht erst entstehen zu lassen. Dann sollte man aber auch über Platzierung und sogar Bühnenkonstruktion nachdenken.
    Ich wollte vor allem hervorheben dass es einen erheblichen Unterschied macht, ob ich z.B. einen Kontrabass oder eine Hihat "mikrofoniere".
    Beim Bass ist eine Entkopplung absolute Pflicht, bei der HH geht es ziemlich sicher auch ohne.

    zu Punkt 2:

    Bei jedem Mikrofon spielt die Entkopplung eine Rolle; wenn Mikrofone "gutmütig" reagieren deutet alles darauf hin dass eine Entkopplung im Gehäuse stattfindet.
    Viele BD-Mikrofone machen ja so etwas, und da hat das auch richtig Sinn.
    Worauf ich damit hinaus wollte: Spinnen bzw. entkoppelte Kapsellagerung sind absolut nicht nur für GMs ein "Thema" , sondern für alle Mikrofone (z.B. auch KMs), vor allem wenn tieffrequente Signale übertragen werden müssen; es gibt ferner Bühnensituationen wo dies eine große Rolle spielt und solche wo dies fast "egal" ist.

    Damit einverstanden? :)


    @ bemi: Das "Limited" hat laut meiner Liste die gleiche Kapsel wie das ULS. Wenns billiger ist: Warum nicht?

  • live-Tauglichkeit der verschiedenen AKG C-414 Modelle.

    • christopher hafer
    • 8. Februar 2009 um 14:40

    Nur wenigen Nutzern ist der Unterschied geläufig.
    Ich selbst besitze ULS/TL2 Modelle sowie ein altes (silbernes) EB, der Vorgänger vom ULS.

    Hier mal eine Auflistung aller Modelle der C12/414 Familie:

    (”brass CK12”): C12 (1953-1963), C24, C12A (1962-1971), C12B (1971-1973), C412 (1970-1971), C414 (1971-1976), C414EB (1976-1977), Telefunken ELA M250,251,252 (1959-1969)

    (”teflon CK12”): C414 E1 (1979-1983) C414EB (1978-1986), C414EB P48 (1980-1987), “The Tube” (1983-1992), C414B-ULS (1986-2004) C414B TL (1986-1993), C414B XLS (2004-present),
    C414 LTD (2007-)

    (”improved teflon CK12”): C414B TLII (1993-2004), C414B ULS-SE (2004), C414B XLII (2004-present), C12VR (1994-present)

    Wenn ein C414 gemeint ist, dann eigentlich immer das C414ULS bzw. der Nachfolger XLS. Das TL2 (XLII) hat zum ULS eigentlich nur Nachteile, denn ob die U87-artige Präsenzanhebung zur Quelle passt ist reine Glücksache; das ULS ist aber auch nicht gerade linear, für ein GM allerdings schon akzeptabel, ähnlich einem U89/TLM170.

    Zur Praxis: Die elastische Kapselaufhängung - egal ob über Spinne oder intern - ist kein Muss für Signalquellen ohne Bassanteil (z.B. OH). Trittschallgeräusche verschwinden weitestgehend im HPF. Richtig interessant wird es aber bei Bass-Anwendungen aller Art, allerdings sollte daran gedacht werden das dies auch für alle anderen Mikrofontypen gilt.

    Die spitzen Schalterchen der alten Serie sind schon recht fummelig, nur steht der Wahlschalter sowieso zu 90% auf Niere (übrigens statistisch belegbar) und der 75Hz Lowcut ist für die meisten Quellen auch Pflicht, so dass ich das neue Feature relativ uninteressant finde.

    Fazit: Ein gutes gebrauchtes C414ULS für max. 500 EUR ist eine gute Investition, wenn es denn unbedingt ein GM sein muss, was ich bekanntermaßen grundsätzlich bestreite... GMs haben auf einer Bühne NUR Nachteile, von sehr seltenen positiven Aspekten ihres Eigenklangs mal abgesehen.

  • Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

    • christopher hafer
    • 6. Februar 2009 um 00:39
    Zitat

    ich sehe fast nur ratlose gesichter, wenn ich sage das ich mir ein A&H kaufe, denn A&H wurde doch meist nur unter murren akzeptiert.

    Zitat

    ...aber gerade hier in D ist die markengläubigkeit mit all ihren vorurteilen doch schon sehr stark verankert.

    Zitat

    das gibts ja gar nicht, wir sind tatsächlich mal einer meinung??

    ...for the loser now
    Will be later to win
    For the times they are a-changin'.
    (Bob Dylan)
    :D

  • Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

    • christopher hafer
    • 5. Februar 2009 um 23:14
    Zitat

    der name ist bei den meisten technikern doch negativ belegt, so das viele verleiher lieber weiterhin die yammis einsetzen werden.

    Das kann ich nicht bestätigen. Ich kenne keine Kollegen persönlich, die A&H negativ belegen, ich kenne niemanden, der eine MH3/4, Legend oder PM3500/4000 einem ML4/5000 unbedingt vorziehen würde, oder ein GB4 einem GL3xxx.
    Das einzige Problem von A&H ist, dass sie nicht in der analogen Topliga mitspielen - eine Liga, die mittlerweile fast bedeutungslos ist.
    Ich kenne abgesehen von der A-Liga kaum Rider in denen A&H explizit abgelehnt wird.

    Wenn also Verleiher weiterhin auf Yamaha setzen hat das einen ganz anderen Grund:
    Der Markt ist durch Yamaha gesättigt und jeder akzeptiert ein entsprechendes Y.-Pult.
    Im High-End-Bereich ist das anders, aber da spielt A&H zumindest preislich auch nicht mit. Aber genau da liegt die Chance. Yamaha könnte ein "iLive T" als Nachfolger vom PM5D vermarkten, zu einem viermal (!) höheren Preis. A&H kann das nicht - und genau das ist der Segen. Die Konkurrenz wird sich noch umgucken.

    Zitat

    die überschrift ist absolut irreführend, das iLive ist definitiv um klassen höher einzustufen als das LS9!
    wenn man es irgendwo einordnen möchte, dann muss man es mit was anderem vergleichen.

    Absolut richtig.

  • HDR Qualitaet...

    • christopher hafer
    • 5. Februar 2009 um 17:48

    Es ist ziemlich sinnlos einen externen MVV zu benutzen um ihn dann wieder in den MVV des Pultes/Recorder zu speisen, auch wenn es nicht viel ausmacht. Nur kann man sich das externe Gerät dann auch schenken.
    Allerdings ist selbst ein Line-Eingang auf Klinke kein Garant dafür den MVV zu umgehen:
    Meist sitzt der entsprechend abgeschwächt auch vorm MVV, weil nur dieser die Gain-Regelung vornimmt. Was immer geht sind die Inserts oder reine Line-Kanäle; Line-Eingänge ohne Gain-Regelung arbeiten mit Sicherheit ohne MVV.

    Alles klar? :D

  • Chorabnahme in einer sehr halligen Umgebung

    • christopher hafer
    • 5. Februar 2009 um 17:39

    Hallo,

    das Konzept "Hauptmikrofonie (ORTF) + Stützen" ist ist für Beschallung weitgehend ungeeignet.
    Verzichte auf so etwas wie ein Stereo-Hauptmikrofon
    und benutze die vier Km184 als Chorstützen mit geringem Abstand.

    Die 3:1 Regel ist hierbei weniger interessant, dennoch ein Link:
    http://www.sengpielaudio.com/Die3zu1Regel.pdf

    Bei dezentraler Beschallung sollten Hallenklang und Feedback kein besonderes Problem für diese Musik darstellen.
    Du kannst die Situation noch Verbessern indem Du die Chormikrofone/das gesamte Signal sinnvoll komprimierst.

  • HDR Qualitaet...

    • christopher hafer
    • 5. Februar 2009 um 11:32
    Zitat

    Günstig sind: Quasi-Vollaussteuerung möglich, wenig dynamisches Material (Popmusik).
    Dann sind 6dB vollkommen uninteressant.


    :idea:

  • HDR Qualitaet...

    • christopher hafer
    • 4. Februar 2009 um 22:20

    Das kommt sehr darauf an wie Deine Aufnahmebedingungen sind.

    Ungünstig wären: Unklare Pegelbedingungen die viel Headroom nötig machen
    PLUS sehr dynamische Musik (Klassik).
    Günstig sind: Quasi-Vollaussteuerung möglich, wenig dynamisches Material (Popmusik).
    Dann sind 6dB vollkommen uninteressant.
    Der "Qualitätsunterschied" beschränkt sich aber in jedem Falle nur auf das Rauschverhalten. Und selbst 90dB wären weitaus mehr als eine analoge High-End Bandmaschine zur Verfügung gestellt hätte.
    Wie gesagt: Nicht die Wandler sind in der Praxis das Hauptproblem sondern das analoge Frontend.

    Hier weiterlesen:
    http://www.audio-ergo-sum.de/viewtopic.php?f=3&t=9930

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