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  2. christopher hafer

Beiträge von christopher hafer

  • FoH- Pult planung:

    • christopher hafer
    • 26. September 2008 um 17:12

    Nein, Du hast recht, muss man nicht und sollte man auch nicht.

    Das PM3500 kam aus meiner Feder, das XL200 nicht, weil es sowieso "out of range" ist. Zu teuer, zu schwer, und wohl auch nicht als 32er zu haben.

    Das PM3500 ist aber als 32er vielleicht gar keine schlechte Idee: Sehr übersichtlich, sehr langlebig (ich kenne keine Abgerockten) und ggf.gerade noch eben im preislichen Rahmen - und da es zu 90% 'Riderfest' ist, besteht auch die Chance, es mal für ordentliches Geld zu verleihen.
    Ansonsten tut es aber auch eine (neue) GB4 oder irgendeins von den Dingern, die ich bereits aufgezählt habe, die Frage ist ja auch ob "neu" oder "gebraucht" dem Kollegen besser zusagt.

    Edith: Im B2B sind gerade 2 Crest X8 im Angebot, generell eine gute Idee finde ich, über Preise muss man verhandeln.

  • Suche neuen (billigen) Pult entscheidungshilfe.

    • christopher hafer
    • 26. September 2008 um 17:04

    Dazu brauchst Du einfach nur die technischen Daten vergleichen. Die gibt es auf der HP bei den Manuals/Datasheets.

    Beide Pulte liegen messtechnsich extrem nah beieinander. Es ist kein soundtechnischer Unterschied zu erwarten. Dies gilt für beinahe alle aktuellen Pulte auf dem Markt - auch z.B. die MH-Serie.
    Die Pulte unterscheiden sich in Ausstattung und nicht zuletzt Verarbeitung (!). Da ist das LX7 grenzwertig.
    Wie Andy006 schon sagte: Du wirst Dich klanglich nicht verbessern.

    Die "Graham Blyth-designed Preamps/EQs" sind ein Marketing-Gag, der nur bedeutet: Die Komponenten orientieren sich am "klassischen" SC-Design. Was immer das heißt. Ungefähr jedes Pult macht das. Auch das LX7. Und auch ein Heritage oder XL.

  • FoH- Pult planung:

    • christopher hafer
    • 26. September 2008 um 15:57
    Zitat von "ThomasL"

    @ Gerald
    Ich lehn mich mal ganz weit aus dem Fenster und behaupte...der Siderackinhalt plus der Verkabelung (die selbstverständlich amtlich ist) kostet annähernd das, was das M7 neu mit den richtigen Konditionen kostet. Also doch Äpfel mit Birnen? Nur so ein Gedanke ;)

    Sehr weit aus dem Fenster :D
    Was da in dem Rack steckt ist:

    ProR3
    PCM80 o.90
    SPX990
    D2
    (ein fünftes 2HE-FX kann ich nicht identifizieren, hat das M7 aber auch nicht)
    3X KT-vierfach
    dbx166
    Drawmer DS404 (?)
    BSS vierfach
    BSS DPR402

    (@Götte-Sound: Stimmts oder muss ich zum Augenarzt...?)

    Diesen ganzen Batzen gäbe es bei einem beliebten Auktionshaus für etwa 4500.-
    Old-School-Aktivisten wie ich hätten dann gern noch einen EQ wie den DN360 dazu: 650.-

    Das ganze packen wir in eine ansehnliche Kiste und bauen uns eine Verkabelung ohne Kompromisse und einer Halbwertszeit von mind. 5 Jahren: 1500.- NEU (schon sehr hoch geschätzt).
    Da liegen wir noch WEIT unter 7000.- Dafür gibt es gebraucht mit gaaaanz viel Glück ein M7Cl/32 - eher schon ein LS9 im Case.
    Dies ganz ohne Wertung, nur als Gedankenanstoß. Und als Bestätigung für meine "5000-EUR-'Riderfest'-Siderack" These.


    Zitat von "ThomasL"


    Aber im Prinzip sind wir uns doch alle darüber einig, dass es eben DEN Königsweg im Moment nicht gibt, sondern, wie simonstpauli so schön schrub, alles über eine Analyse der Nachfrage / Vermietbarkeit laufen muss.

    So würde ich das unterschreiben...

  • FoH- Pult planung:

    • christopher hafer
    • 26. September 2008 um 15:27
    Zitat von "klauston"

    Ich weiß, man darf in dem Forum nicht laut sagen, das man ein LS9 in einem begrenztem Aufgabengebiet mag.

    Nein, das darf man laut sagen, weil es voll und ganz stimmt!
    Eben in einem begrenztem Aufgabengebiet.
    Aber wenn der OP schon eindeutig schreibt, dass seine Kunden wohl Probleme mit Digi-Pulten haben werden und Alternativen zu GB4 & LS9 sucht (und genau darum ging es doch hier, oder etwa nicht??),
    dann kann man wohl ohne Zweifel feststellen, dass ein LS9 hier sein "Aufgabengebiet" verlassen hat! Was gibt es daran noch herumzudeuteln?


    Zitat

    Ich habe so viel auf den PM3500 gearbeitet, das ich davon ausgehen kann, das an einem Pult in dem Alter Macken da sind.

    Mein Gott, ja. Und? LS9 & Co. haben schon NEU mehr Macken als jedes Analogpult! Ist es mehr Arbeit, ständig neue OS oder Firmware aufzuspielen oder ab und zu mal eine Buchse zu erneuern?
    Abgesehen davon machen solche Fehler vor einem Digipult ebenso wenig halt. Man spart sich höchstens die Fehler in der SR-Verkabelung.

    Zitat

    So, und nun wieder zurück zur Diskussion GB4 gegen LS9

    Nein, hoffentlich nicht. s.o.

    Zum Vergleich XL200 - M7: Warum "andere" Liga? Was interessieren heute die Neupreise aus den 90ern? Wer sich eine neue M7CL48 leisten kann, kann sich mit etwas Glück auch eine XL200+SR beschaffen.
    Dann könnte man immer noch sagen: "Das M7 kann aber mehr" (z.B. Auxe für Monitor, Recall, usw...) aber das ist doch NUR eine Frage der Anwendung. Wenn es aber um klassischen FOH-Platz geht zieht eben eine analoge Grosskonsole offenbar mehr Fans zu sich als eine M7. Und mit einer PM3500 oder MH3/4 (...) wird das wohl kaum anders aussehn.

    Natürlich bleiben zwei meistens wichtige Faktoren PRO Digital: Größe/Gewicht und weniger/keine Altersmacken. Wobei ich mich gerade frage, was wohl ein erneuern des Touchscreen einer M7 kostet.... :?:

  • FoH- Pult planung:

    • christopher hafer
    • 26. September 2008 um 03:13
    Zitat

    Ein LS9 vergleicht hier auch keiner mit einem PM3500...denn das liegt gebraucht, vor allen Dingen mit Siderack, Verkabelung usw. deutlich ausserhalb des Budgets.

    Ganz sicher nicht. Nachdem es mittlerweile sogar XL200/52 für 10000, neulich eine SC Europa für unter 5000 oder eine DDA Q/40 für unter 2000 gab,
    ist es nur eine Frage der Zeit eine PM3500 als 32er für "kleines" Geld zu schießen.
    Eine '52er' ist gerade für 11000 zu haben - zu teuer. Und es muss ja nicht wirklich eine "PM" sein muss - war ein beliebiges Beispiel um bei Yamaha zu bleiben.
    Ein "Rider-freundliches" Siderack kostet komplett NEU nicht mal 5000EUR, gebraucht entsprechend billiger.

  • FoH- Pult planung:

    • christopher hafer
    • 26. September 2008 um 00:21

    Und wieder hätten wir die typische Analog vs. Digital-Diskussion.
    Und wie üblich wird wieder alles wild durcheinander gewürfelt...

    Ein 01v gegen ein LS9 ist vielleicht Äpfel mit Kuhfladen,
    aber z.B. ein PM3500 mit Standard-Siderack gegen ein LS9...
    Man muss schon sehr "digital-verbohrt" sein um sich mehr über letzteres zu freuen. Aber egal.

    Entscheidend ist doch die Frage: Nutzt man die Vorzüge der Digitaltechnik (wenigstens irgendeinen davon...?) oder sind sie eher hinderlich mangels Akzeptanz, sei es nun primär durch unerfahrene "Hausmeister"-Techniker (die gibt es nun mal) oder durch einen Rider, der eindeutig "no LS9" vorgibt - und auch die gibt es nachweislich zu hauf.

    Aber das müsst ihr entscheiden. Mir ist das egal...

    ...falls ich doch mal mit irgendeiner Band komme könnt ihr Euch ja ein PM3500 oder M7 leihen - letzteres gibt es für 150E/Tag. Daran erkennt man auch schon die Rentabilität. :D

  • FoH- Pult planung:

    • christopher hafer
    • 25. September 2008 um 01:58
    Zitat

    Zu unserem Kudenkreis zählen sich doch etliche, nun ja Hobbyverleiher, Hobbybands, Kneipen sowie Vereine, die sich dann doch gern Selbst abmischen. Von daher Wirds wahrscheins an ner Analogen Konsole hängen bleiben (fürs erste, wir sind ja noch im Aufbau...)


    Ja, dann unbedingt analog!

    Anders als ThomasL sehe ich kein Akzeptanz-Problem bei der GB4. Das GL2800 oder ein Venice spielen in der gleichen Klasse (letzteres scheidet aus wg. nur 6 Aux)
    Das ML3000 gibt es im Moment SEHR günstig.

    Und da im Moment Gebraucht-Pulte den Markt überschwemmen:
    Schau mal ob da nicht was geht. Du bekommst im Moment für 10000 E gebraucht einen 32er FOH-Platz der (ehemaligen) Sub-Ober-Liga, wenn es nicht gerade Heritage sein muss.
    Schau mal nach K2/K3, X8, DDA Q, Century oder sogar PM3500 / gebrauchten MLs.

  • FoH- Pult planung:

    • christopher hafer
    • 24. September 2008 um 21:10
    Zitat

    Max Kapital 10.000€

    Karel, ich weiß nicht wie Du auf "ilive" oder gar SD8 kommst - bis es diese Pulte für 10000 gibt vergehen vielleicht noch 10 Jahre...

    Die einzig halbwegs akzeptierte digitale Option heißt jetzt LS9, nur sollte man sich dann auch dringend auf Ablehnung in diversen Ridern einstellen. Mit dem DM2000 macht man auch nur wenige glücklich, es ist ein Studiopult, wenn auch ein extrem gutes.

    Wer auf solche Diskussion keinen Bock hat (oder auf ein derart abgespecktes Pult) dem bleibt tatsächlich nur Analog. Aber was heißt "nur"?

    GB4 ist keine schlechte Wahl, drin wäre aber auch etwas aus der A&H GL-Serie oder sogar ein ML3000. Das neue Crest HP-8 macht auch einen sehr guten Eindruck. Jedes Pult hat seine Stärken, untern Strich tut sich nicht viel.
    Ob man VCA-Gruppen (ML-Serie) braucht wurde bereits zur Genüge diskutiert, der Tenor war: Eher nicht.

    Mehr falsch machen kann man da schon fast eher beim Siderack, aber das ist ein Thema für sich.

    Edith: Die grundsätzliche Frage wäre: Was genau habt ihr mit dem Pultplatz vor?

  • Cajon - Abnahme mit 2 Mikros

    • christopher hafer
    • 24. September 2008 um 20:36
    Zitat von "simonstpauli"

    Warum einen Split verteufeln, wenn er zum Ziel führt. Wenn es am Ende klingt darf ein Techniker alles tun was er möchte (solange es keine Musiker, Kollegen oder Publikum dabei verletzt) und jemand, der das in der Theorie verteufelt ist schlichtweg intolerant.

    Es liegt mir fern so etwas zu "verteufeln".
    Ich kritisiere lediglich zwei Dinge:
    1. Hersteller, die das Unwissen einer bestimmten Klientel ausbeuten mit schlechten oder überflüssigen Produkten.
    2. Kollegen, die meinen sich mit besonderen Tricks profilieren zu müssen, ohne genau zu wissen, was sie überhaupt tun oder warum.


    Zitat

    Und genau das ist es eben, man kann mit Bordmitteln (Kanal-EQ)Filterungen erreichen, die sonst nur mit Outboard möglich wären.

    Gut, gehen wir mal davon aus, man erreicht mit der Splittung problemlos 8 Bänder EQ. Wozu braucht man das bei einer einzigen Signalquelle (ausgenommen Feedback-Spezialfälle) ??
    Ich hoffe nicht wenige stimmen mir zu, wenn ich behaupte: Wer mit einem einzigen Standard-Kanal-EQ (mit 2 param. Mitten) nicht zum Ziel kommt, der braucht keinen weiteren EQ, sondern eine bessere Signalquelle...

    Zitat

    Zum Terzband: wie sieht es dort wohl mit der Phase aus?

    Nun bewegen wir uns bereits deutlich OT. Vielleicht sollte man wirklich einen neuen Thread aufmachen, weil der Begriff "Phase" hier exorbitant oft vorkommt, ohne wirklich ein ernsthaftes Problem zu sein. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass viele überhaupt gar nicht wissen, was es damit auf sich hat.

    Terzband-Eqs machen nicht mehr Phasensauereien als z.B. zwei parallel geschaltete Param.-EQs. Entscheidend ist neben dem EQ-Design einzig, wie viele Bänder eingreifen.
    Der Kern der Angelegenheit ist aber, dass Phasen-Nichtlinearitäten, die Audioelektronik hervorbringt, nicht hörbar sind, anders als zum Beispiel bei LS. Diese ganze Phasendiskussion ist eine Phantomdiskussion, ähnlich wie die über Jitter.
    Was wir an Artefakten beim Einsatz von Terzband-EQs hören, sind keine Phasen- , sondern Kammfilter-Probleme.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kammfilter

  • Cajon - Abnahme mit 2 Mikros

    • christopher hafer
    • 24. September 2008 um 01:20
    Zitat von "wora"

    ...das ist doch gerade unsere kunst, aus einem banalen signal was tolles zu basteln, kreative ansätze schaden nicht. ich mache sowas sogar regelmässig.

    Da hast Du völlig recht, die Frage ist aber: Wo hört "Kreativ" auf und fängt "Unsinn" an?
    Diese Technik ist ja noch recht harmlos, weil sie nicht allzu viel kaputtmachen kann - wer nicht mit einem EQ umgehen kann macht genug kaputt, dann ist es auch egal ob er einen oder zwei pro Mikrofon hat...

    Aber es gibt auch diese "Kreativ-Abteilung", die mangels Wissen die unmöglichsten Dinge ausprobiert. Da denke ich zum Beispiel an diesen "Jack Alexander", der 17 Mikros an einem Flügel benutzt und dies mit pseudo-wissenschaftlichem Quark begründet.
    Da sind die Jungs von der "Kreativ-Stacking"-Abteilung, die ihre LS irgendwie bauen, aber eine Kritik daran eher nicht akzeptieren.
    Die Liste ließe sich fortsetzen...

    Meines Erachtens gibt es in unserer Branche viel zu viel "Kreativität" und Voodoo, aber viel zu wenig Basis-Wissen!

  • Cajon - Abnahme mit 2 Mikros

    • christopher hafer
    • 24. September 2008 um 01:00
    Zitat von "simonstpauli"


    google mal "Jack Alexander" und "vertical frequency split" ;)

    prinzipiell ist so ein Split gut für Extrem-Filterungen.

    PS: "Jack Alexander, WTF" ergibt auch nette Beiträge in einem amerikanischen Forum *g*

    Hab ich...

    http://srforums.prosoundweb.com/index.php/m/354486/0/

    Zitat von "Duane Rodakowski@ProSoundWeb sound reinforcement forum"


    It's in the dictionary, under "bullshit."

    Und das bringt es auf den Punkt.
    Was passiert bei paralell-EQing?
    Wenn beide Kanäle am Ende Mono-Summiert werden, ergibt sich eine Kurve, die im Prinzip auch mit einem EQ erreicht werden kann.
    Selbst wenn wir davon ausgehen, das keine kritischen Phasenprobleme entstehen (ich bin mir sicher das es nicht passiert...), dann fragt man sich doch am Ende: Was solls?
    Für "extrem" Filterungen wäre es übrigens praktischer, zwei EQs hintereinander zu hängen, z.B. per Terzband im Insert. Oder so.

    Nur das dies bei Cachon sowieso niemand braucht. Cachon ist kein "kritisches" Instrument und wird es niemals sein.
    Wer davon "graue Haare" (s. Werbetext) bekommt hat entweder eine Pigmentstörung oder sollte zu seinem Kerngeschäft zurückkehren....

    OK, einen Vorteil sehe ich bei dieser Technik, die natürlich den "Wunder-HPF" nicht benötigt: Man könnte "Bass" und "Snare" getrennt komprimieren oder mit Effekten belegen. Man könnte via Fader die Verhältnisse korrigieren.
    Aber das ist keine Problemlösung, weil das wohl nie wirklich erforderlich ist. Das ist Spielerei.

  • Cajon - Abnahme mit 2 Mikros

    • christopher hafer
    • 23. September 2008 um 20:49
    Zitat

    Der "Low Cut Plug In" Stecker vollbringt das Wunder. (...)
    Der EQ des Mischpultes ist üblicherweise nicht in der Lage, die Bässe des Kanals 2, (Snare- bereich) im gewünschten Umfang herauszufiltern. Zu diesem Zweck wurde erstmalig ein „LOW CUT Plug In" im Format eines abgewinkelten Klinkensteckers entwickelt. Mit absolut geringem Signalverlust wird somit die Bassfrequenzen ab 400 Hz um ca. 6dB pro Oktave absenkt! Dies ist mit handelsüblichen Filtern nicht oder nur zu einem weitaus höherem Preis möglich......

    Marketing-Geschwätz. Das geht mit jedem üblichen (2xfest, 2x param.) Pult-EQ sehr ähnlich, und noch besser mit durchstimmbaren HPF oder Digital. Zudem ist 6dB/Oktave m.E. viel zu niedrig.


    Zitat

    .....Mit dem verwendeten Spezialkabel ist es nun möglich, mit nur einem Signal zwei Kanäle auf dem Mischpult zu belegen; d.h. ein Kanal wird für den Bassschlag verwendet (1) und ein weiterer für die im Snare-Bereich zu spielenden Crashs, Slaps und Tips (2).

    Hier wird also vorgeschlagen, das Signal EINES Mikros auf zwei Inputkanäle zu legen, und dann also diesen "Spezialfilter" (und dann auch noch mit Klinke?) nur auf den sog. "Snare"-Kanal zu legen... Wer braucht denn sowas??
    Allein die Idee, zwei Kanäle via Y-Split zu belegen ist schon relativ abwegig. Man filtert auch bei zwei Inputs immer beide Bereiche gleichzeitig.
    Vielleicht sollte der Hersteller lieber bei seinen Instrumenten bleiben, offensichtlich gibt es wenigstens dort Fachwissen.

  • gute Adatkabel?

    • christopher hafer
    • 22. September 2008 um 23:04

    Kleiner Tip: Bei festen Setups hilft die Heissklebepistole... :wink:

  • akustische Gitarre live abnehmen

    • christopher hafer
    • 22. September 2008 um 22:59
    Zitat

    schlechter als das c411 geht schon fast gar nicht

    Doch schlechter geht... :)
    Z.B. ein C411 an falscher Position + unzureichendem EQing. Oder ein CMC5 mit dem falschen Monitormann....
    Was ich damit sagen will: Die klanglichen Möglichkeiten eines Kontakt-Mikros sind begrent und mit dem C411 weitestgehend ausgereizt. AKG hat die Frequenzkurve stark angepasst.
    Ob das 411 zufriedenstellt hängt sehr von der Position ab.
    Bei dieser bestimmten Band habe ich drei Geigen, eine Bratsche und ein Cello damit versorgt. Im Kontext einer Rockband ist das OK. Mit Gitarre habe ich das selbst noch nicht probiert und es gibt sicher besser klingende Lösungen. Aber das 411 ist eben "Set&Forget" ohne Feedbacks oder hohem Kostenaufwand.

    Das AT880 ist übrigens ein wasserfestes Spezialprodukt mit einem Frequenzgang bis satten 4khz. Wer gerne Unterwasse-Gitarre spielt wird damit voll zufrieden sein :D
    http://www.audio-technica.com.hk/eng/model.php?s_id=11&m_id=181

  • akustische Gitarre live abnehmen

    • christopher hafer
    • 22. September 2008 um 18:04

    Für Bändchenmikrofone ist sie auch nicht schädlich weil sie wie die meisten dynamischen Mikrofone mit Übertragern arbeiten.

    Problematisch wird die globale Phantompower allerdings bei einigen DI-Ausgängern von Amps, speziell denen ohne Übertrager/Trafosymetrierung. Oder auch bei Periepheriegeräten die direkt am Pult-XLR hängen. Lässt sich aber alles lösen.

    Daher würde ich auch die Phantom-Variante vorziehen.

  • Gitarrenamp ist mit anderem Speaker lauter, wieso?

    • christopher hafer
    • 21. September 2008 um 16:24

    ...und selbst wenn Du die LS-Impedanz unterschreitest gäbe es bei einem Transistoramp und VOLLAUSTEUERUNG wohl nur das Problem, dass er a) übersteuert, weil die PSU nicht genug Strom liefert, und b) das er sich irgendwann überhitzt.
    Aber das ist ja sowieso nicht Dein Problem. Du hast einfach keins.

    niggles

    Zitat

    Das gilt nur für Röhrenverstärker mit ihren lächerlich kleinen Dämpfungsfaktoren...

    Das gilt primär vor allem für Röhrenverstärker, richtig, ist aber praktisch bei SS-Amps genauso, weil nicht die Stromzufuhr des Amps problematisch ist (erst recht nicht heutzutage) sondern der Wirkungsgrad des LS.
    Praktisches Beispiel: Zwei Subs sind lauter als einer, aber nicht weil der Amp an 4Ohm anstatt 8Ohm Nennimpedanz arbeitet, sondern weil die Fläche sich verdoppelt.

  • Gitarrenamp ist mit anderem Speaker lauter, wieso?

    • christopher hafer
    • 21. September 2008 um 15:40

    Hallo Janos,

    es gibt keine 4/8/16 Ohm-LS. LS haben einen variablen Frequenzverlauf.
    Unterschiedliche LS-Anschlüsse an manchen
    Röhrenamps dienen zur Optimierung der Leistung. Und zwar nur dann, wenn der Ausgangsübertrager (s. Wiki-Link) mehrere Anzapfungen hat.
    Desweiteren ändert sich der Klang an unterschiedlichen Impedanzen. Einige Anwender nutzen ganz bewusst Fehlanpassungen, hier geht es ja nicht um "Hi-Fi"....

    Warum in manchen Handbüchern vor Fehlanpassungen gewarnt wird ist mir nicht ganz klar, allerdings wollen sich die Hersteller ja so gut es geht absichern. Denn bei extremer Fehlanpassung (das gilt auch für zu hohe Impedanz des LS, allerdings nur bei Röhrenamps!) kann es zu unerwünschten Effekten kommen, im aller unwahrscheinlichsten Fall wohl auch zu einem Defekt.

    Da dieses Thema SEHR komplex ist empfehle ich einen Crashkurs dazu:


    http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6hrenverst%C3%A4rker
    Die Basics!

    http://forum.frihu.com/read.php?8,5008,page=1
    Konkrete Diskussion zum Thema...

    http://www.elektronikinfo.de/strom/roehrenirrtum.htm
    Besonders lesenswert, nicht nur für Gitarristen.

  • Beyer M610 und M69

    • christopher hafer
    • 21. September 2008 um 15:11

    Das M69 ist so eine Art "kleiner Bruder" des M88 und eignet sich so ziemlich für alles.
    Die M610 sind auch ganz normale dynamische Mics (OK, die sind vermutlch aus den 60ern und sehen recht äh, speziell aus :o ) , die sicher auch für sehr viele Dinge gut taugen: Schlagzeug, Bläser, Amps, Vocals - genau wie die Sennheiser MDs oder Shure SMs...
    Warum nicht einfach ausprobieren? Sie müssen Dir ja gefallen.
    Am besten nicht gleich auf einer VA, sondern erst einen Funktionstest machen, nichts hält ewig...
    Beim M69 lohnt sich sicher noch eine Überprüfung bei Beyer samt Umrüstung auf XLR.

  • Gitarrenamp ist mit anderem Speaker lauter, wieso?

    • christopher hafer
    • 21. September 2008 um 14:52

    Die Impedanz des LS wirkt sich kaum (bis gar nicht!) auf die erzielte Lautstärke aus, entscheident ist der Wirkungsgrad der Box, und der ist nun ungleich (!) höher.
    Frage beantwortet?

    Zitat

    a unser andere Gitarrist seinen Röhrenamp da mit dem 16 Ohm Ausgang angeschlossen hat, was ja wahrscheinlich wenn die Box nur 4Ohm gehabt hätte zum Tod des Amps geführt hätte

    Nein, hätte es nicht. Röhrenamps sind unempfindlich gegenüber der Impedanz des LS.

  • Unbekanntes Mikrofon identifizieren

    • christopher hafer
    • 21. September 2008 um 14:42
    Zitat

    Impedanz: 600 Ohm (M3500) gegenüber 200 Ohm (M201)

    Dann sollte man vom M3500 wohl doch lieber die Finger lassen...

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