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  2. christopher hafer

Beiträge von christopher hafer

  • Digital-Compressor C-300 von TC-electronics

    • christopher hafer
    • 2. Juli 2008 um 21:39
    Zitat

    Ist es möglich die Einstellungen des C300 irgendwie zu publizieren?
    So kann man sich schnell ein Bild davon machen, wie die Sache funktioniert und was möglich ist.

    Wie immer ist es in der Audiotechnik sehr problematisch, mit "Kochrezepten" zu arbeiten. Daher sind auch die Presets eher mit Vorsicht zu genießen - beim Triple C waren die aber ein recht guter Startpunkt, ebenso beim Finalizer.
    Da hilft eher sich ein Gerät zu besorgen, zu dem Preis ein absoluter "no brainer" (in der Bucht lief gerade ein gebrauchter Stereo-Triple-C für das DOPPELTE aus!) und damit selbst rumzuspielen.
    Im Zweifel wird der Breitband-Modus den C300 noch universeller machen; die Digi I/Os qualifizieren ihn zudem als 2-Bus-Compressor für die Digital-Fraktion. Entdecke die Möglichkeiten.

  • Digital-Compressor C-300 von TC-electronics

    • christopher hafer
    • 2. Juli 2008 um 13:54
    Zitat

    Ich fand sie von Anfang an selbsterklärend und speziell für Bläsersätze schlicht die Waffe und würde nie auf die Idee kommen statt dessen einen 160 zu nehmen.

    Selbsterkärend - naja, das ist schon relativ :)
    Selbst mit abendfüllender Erfahrung zum Thema MB-Dynamics fand ich ihn zumindest etwas "tricky".
    Ein 160er ersetzt natürlich keinen 901er wenn man seine Funktionsvielfalt wirklich auskostet. Aber ohne intensiveres "Studium" ist dies kaum möglich.

  • A&H i-Live - Erfahrungsberichte?

    • christopher hafer
    • 2. Juli 2008 um 13:45
    Zitat von "wora"


    :D

    aber spass beiseite: hier geht es nicht um die verteidigung der ML-serie. egal ob man die nun gut oder schlecht findet, das iLive ist einfach eine komplett andere generation... bis auf die position der PFL-taster :wink:
    und hier gehts ja um erfahrungswerte zu diesem pult, nicht darum was der hersteller bisher gemacht hat.

    Richtig. Aber es ist schon interessant, welche Vorurteile manchem Hersteller unabhängig von einem spezifischen Produkt ("no A&H") entgegengebracht werden. Dies trifft dann eben nicht nur die ML-Serie.

    Nach dem, was hier so Berichtet wird würde ich lieber gestern als heute für eine bestimmte Produktion das m7cl mit einem iLive ersetzen.

  • A&H i-Live - Erfahrungsberichte?

    • christopher hafer
    • 1. Juli 2008 um 14:15

    Ich hoffe wir sind uns darüber einig, dass
    1. ein ML-Pult weder mit einem XL4 noch einem Behringer Gemeinsamkeiten hat.
    2. Nicht der Hersteller daran schuld ist wenn seine Kunden ihren Gerätepark nicht warten. Und wir haben schon abgerocktes Material jedes Herstellers vorgefunden.

    Die ML-Serie hat in ihrem Marksegment durchaus ihre Berechtigung. Die Zeiten der vollmodularen Pulte sind weitestgehend vorbei.
    Und da spielt auch die MH3, die ja m.E. ein neuer gehobener Analoggpult Standard geworden ist. Und ein ML4k/5k spielt da locker mit. Ganz anders als die Horrorkiste M3000. Mir fällt NEU und ANALOG gar keine andere Alternative mehr ein, bis auf das Midas Legend.

  • Digital-Compressor C-300 von TC-electronics

    • christopher hafer
    • 1. Juli 2008 um 14:00
    Zitat

    Liegt sicher auch an alten Gewohnheiten (d.h. Bedienung und die "liebgewonnenen" Standardeinstellungen bei Gesang etc.).

    Nein, das liegt nicht an Gewohnheiten sondern an der Natur solcher Geräte.
    Ein Multiband ist mit einem Single-Band-Comp nicht einfach vergleichbar.
    MB ist ein mächtiges Tool, das intensivere Beschäftigung erfordert als "mal eben" ein 166er.
    Man kann sich zwar auf die Presets von TripleC oder C300 verlassen, dies ist aber oft eher suboptimal.
    Genau wie ein BSS 901 "Dynamic Equalizer" (ein Mulitband Comp/Expander bzw. Compander), an dem nur oberflächlich rum geschraubt wird, weil man eigentlich nur einen Kompressor braucht. Das ginge mit einem 160 wesentlich schneller - ohne die Chance einer Fehlbedienung.
    Wenn also jetzt C300 zum China-Preis den Markt erobern, dann ist ein wenig Reflexion über den Sinn/die Möglichkeiten solcher Geräte durchaus angebracht.

  • A&H i-Live - Erfahrungsberichte?

    • christopher hafer
    • 30. Juni 2008 um 01:01
    Zitat

    Viele werden bei einer Investitionsentscheidung abwarten (müssen), ob es A&H gelingt, ihr ‚Billigheimer’ – Image mit dieser Baureihe ernsthaft hinter sich zu lassen.

    Das hat A&H mit der ML-Serie doch längst geschafft.
    Natürlich gibt es immer ein paar Unbelehrbare und auch ein paar ungünstige Design-"Bugs", die fast jedes Pult hat und jedes Digitale ein vielfaches mehr..

    Davon ab spielt A&H aber ganz eindeutig klanglich und Austattungstechnisch in der jeweiligen Klasse ganz oben mit.

  • unbedingt EQ´s mitnehmen!!!

    • christopher hafer
    • 30. Juni 2008 um 00:48

    Hallo Hans,

    ich habe ausdrücklich nicht davon gesprochen, dass die Venice EQs minderwertig seien (allerdings teile ich auch absolut nicht die Meinung, sie seien besser als die vergleichbarer Pulte wie z.B. GL2xxx...).
    Im übrigen bin ich der festen Überzeugung, dass im Zweifel jeder EQ besser ist als gar keiner - auch für MON, auch der vom Venice.
    Schmalbandige EQs sind m.E. auch nicht immer unbedingt besser zum Monitor-Entzerren als Breitbandige, jedenfalls dann nicht wenn es erst mal prinzipiell um "Soundmachen" geht, was z.B. bei einem Monitor weißrussischer Herkunft durchaus viel retten könnte.

    Grüße,

    Christopher

  • unbedingt EQ´s mitnehmen!!!

    • christopher hafer
    • 28. Juni 2008 um 15:03
    Zitat von "der Diak"


    erwähnte ich bereits das Midas Venice??? :roll: jepp. alles doofe kommt gemeinsam.

    Selbst so ein minderwertiger (bezogen auf den Q-Faktor...) EQ wie der des Venice ist allemal besser als gar kein MON-EQ - oder?
    Ich finde diesen Tip eigentlich recht nützlich um einzelne fehlende/defekte EQs zu substituieren, egal ob Venice oder XL4, Mongolei oder N.Y.C.

  • unbedingt EQ´s mitnehmen!!!

    • christopher hafer
    • 28. Juni 2008 um 02:34

    Ach übrigens: Wozu MON-EQ?

    AUX OUT > Channel In > CHANNEL EQ > Direct Out > Klinke/XLR Adapter.
    Nicht routen.
    Geht auch als Front-EQ.

  • BSS Opal-Serie vs.

    • christopher hafer
    • 28. Juni 2008 um 02:24

    Um noch mal On-Topic zu kommen:
    Ich dachte bis auf den Opal-EQ ist die Serie vom Markt?

    EDIT: Ich sehe jetzt - der Thread ist ja wirklich uralt...

  • Behringer Tubecomposer

    • christopher hafer
    • 25. Juni 2008 um 15:22

    Das 01v(96) hat ja auch nicht diese speicherbaren "Headamps".
    Wenn ich das richtig erklärt bekommen habe, sind MVV und Wandler praktisch eine Einheit. Vermutlich ein Low-Level-Wandler, der die Verstärkung digital bewältigt.
    So ist das ja auch beim M7 und PM5D/RH wenn mich nicht alles täuscht.

    Bei konventionellem Design hätte man für Recall eigentlich Motorpotis/Schalter einsetzen müssen.

  • Behringer Tubecomposer

    • christopher hafer
    • 25. Juni 2008 um 13:22

    Um das noch mal klar zu machen: Das LS9 selbst hat leider KEINE Insertbuchsen.
    Die Einbindung analoger Geräte geht zwar durch optionale Karten, diese sind aber sehr teuer und es finden zwei zusätzliche Wandlungen statt, die zumindest bei kritischen Anwendungen Latenzprobleme verursachen können.
    Eine Aufsplittung zwischen MVV und AD-Wandler ist aus (Budget-) Designgründen offenbar nicht mehr möglich. Beim 03D ging das z.B. noch.

  • Digital-Compressor C-300 von TC-electronics

    • christopher hafer
    • 24. Juni 2008 um 15:06
    Zitat

    Es ist richtig das er schön unauffällig arbeitet aber ich hatte auch das Gefühl das er dementsprechend net so gut und viel arbeitet ...
    Eher so wie .. hm...da tut sich net so ganz viel ..

    Tja, das ist eben ein Multiband-Kompressor. Der ist für nichts anderes Entwickelt als dezente (Summen-) Kompression - wenn gleich die Möglichkeiten bei gesteigerter Parametrik gigantisch sind.
    Ich hatte mal den TripleC, offenbar ist der C300 eine Neuauflage mit weniger Parametrik.
    Richtig Sinn hat so ein Gerät bei sehr kritischen Signalen (z.B. Stimmen), da kommt ja auch mal ein BSS 901 zum Einsatz.
    Als Effekt-Kompressor gerade im R&R-Bereich eignen sich herkömmliche (analoge Breitband-) Geräte oft besser.

  • Festivalpulte analog oder digital 2008

    • christopher hafer
    • 23. Juni 2008 um 23:53
    Zitat von "simonstpauli"


    Ich habe noch keinen Rider mit solchen Argumenten gesehen.

    Seit wann wird auf Ridern argumentiert? Warum muss jemand überhaupt argumentieren? Wenn da steht "no digital desk" (uns das hast Du schon gelesen!) wird ein seriöser Disponent versuchen dies einzurichten, solange es keine zwingenden Gründe (das wären für mich: Platzbedarf, Festinstallation - mehr nicht!) gegen Analog gibt!
    "Billiger" ist kein Argument (weil es einfach nicht stimmt), ebenso wenig "alles wird digital". Leider sind genau das hier die häufigsten Argumente, und das ist lächerlich. Es gibt wirklich viel bessere, nur eben nicht für jemanden der "no digital" in seinen Rider schreibt....
    Jegliche Diskussion darüber wäre für mich eine Zumutung.

    Zitat

    Mir ist Zugriff auf den Main EQ eher unwichtig, ich erarbeite den Mix mit den Mikrofonen und am Pult. Daher stört mich das eher nicht, ich freue mich viel mehr über den verbesserten Überblick über alle Pegel und Dynamics-Arbeitspunkte (z.B. in der Layer-Ansicht des Studio Managers). Es ist also für mich in der Tat meiner Arbeitsweise eher zuträglich, ein digitales Pult vor mir zu haben.
    Als Bonus kann ich alle Effekt-Sends komprimieren, wie ich es schon auf Analogplätzen gerne getan habe, wenn es möglich war. (selten...).

    Ja, schön dass Du Dich so wunderbar in der digitalen Welt Zuhause fühlst.
    Aber das interessiert nicht den, der vielleicht 30 Jahre Analog mischt. Den interessieren vielleicht eher die "Essentials". Dazu gehören dann eher dezidierte Bedienelemente, klare Übersicht auch bei Sonneneinstrahlung (viel Spass mit dem Läppi...) und vielleicht weniger Schnick-Schnack wie vorkomprimierte FX-Sends, die sich ebenso analog realisieren ließen.

    Kurz: Der bewährte Standard von über 30 Jahren lässt sich nicht mit solchen Dingen wegdiskutieren. Und es gibt wenig Gründe dies zu tun.

  • Festivalpulte analog oder digital 2008

    • christopher hafer
    • 23. Juni 2008 um 23:22

    Das mit der USV lese ich immer wieder, nur der Sinn entgeht mir.
    Welche Pulte reseten sich denn bei Stromausfall??
    Lange Hochfahrzeiten wären vielleicht ein Grund.
    Ansonsten: Strom an, weiter gehts, früher oder später.

    Externe FX: Schön & gut. Mit dem Yamaha-Hall habe ich kein Problem, wohl aber mit dem manchmal komischen Tap-Verhalten.
    Ich würde aber eher meine Kompressoren mitnehmen, hätten die gängigen Geräte nicht einfach die Insertbuchsen eingespart. Vielleicht kommt bald mal jemand auf die simple Idee, zwischen Preamp und A/D eine Buchse zu bauen, die ja auch als analoger Direct out viel Freude machen würde.
    Vielleicht macht mal jemand einen neuen Thread auf:
    Verbesserungsvorschläge für neue Digi-Pulte.... :wink:

  • Festivalpulte analog oder digital 2008

    • christopher hafer
    • 23. Juni 2008 um 22:56

    Vollkommen richtig.
    Das ist ja im Live-Bereich nicht anders als im Studio, wo ich eben auch herkomme.
    Es wäre einfach nur schön, wenn sich alle Seiten öffnen würden, auch die Analogiker.
    Solange es aber kein überzeugendes (=kompromissloses!) Bedienkonzept an einem bezahlbaren Digitalpult gibt, werden die Digital-Skeptiker nicht weniger.
    Ich denke in fünf Jahren sind wir soweit. Wobei mit iLive und Vi ja wohl zwei interessante Produkte verfügbar werden...?

  • Festivalpulte analog oder digital 2008

    • christopher hafer
    • 23. Juni 2008 um 22:37
    Zitat von "simonstpauli"


    Ich versuch das mal:


    Wo siehst Du die Unterschiede bei den Gründen?

    Ich dachte das erklärt sich von selbst. Wenn jemand "no Marke XY" auf seinen Rider schreibt, obwohl es sich um ein namhaftes und erwiesenermaßen gutes Produkt handelt, dann ist das tendenziell irrational.
    Erst recht, wenn es um die PA geht. Ob da nun Meyer, dB oder vDosc hängt, am Pult macht das keinen Unterschied.
    Das lässt sich beliebig fortsetzten: In den meisten Ridern steht (völlig zurecht): "No digital EQ". Nicht, weil sie nicht funktionieren oder klingen - nein, weil der schnelle Zugriff i.d.R. nicht gewährleistet ist. Und haben sich diese Geräte durchgesetzt? Nein.
    Aber paradoxerweise Digitalpulte. Nicht nur der direkte Zugriff auf den Main-EQ fehlt
    (besonders ärgerlich: dies wäre noch zu kompensieren, wird aber einfach ignoriert: "wieso, ist doch alles drin..."), 
    es ist ein komplett anderes Arbeiten erforderlich. Da gibt es eine Menge Kollegen, die können das wohl bedienen, die wollen es aber einfach nicht. Und einige davon haben wirklich gute, verständliche Argumente.
    Was gibt es dagegen pauschal wohl für rationelle Argumente gegen ein System wie VDosc?
    Dieses in einen Topf zu werfen wie zuvor Kollege klauston ist einfach nicht in Ordnung. Finde ich.

  • Festivalpulte analog oder digital 2008

    • christopher hafer
    • 23. Juni 2008 um 22:14

    Hallo oTon!

    Zitat

    Da muss ich doch stark widersprechen .... ich komme aus dem Studiobereich, und da haben inzwischen 80% aller Techniker noch nie in ihrem Leben ein Analogpult oder eine Bandmaschine bedient. Und sie sind deswegen keinen Meter besser oder schlechter als ältere Techniker die noch analog gelernt haben.

    Ersteres habe ich nicht in Frage gestellt, letzteres ist fraglich. Die Qualität der Audio-Produktionen hat nachgelassen, ganz extrem im Matering-Bereich (> Loudness War). Dies sind direkte Auswirkungen der Digitalisierung. Aber da muss man nicht einer Meinung sein. Es gibt natürlich extrem gute aktuelle Produktionen, von Leuten, die wissen was sie tun.


    Zitat

    Das mit den Budgets haben wir in allen Bereichen, allerdings verstehe ich nicht ganz das dieses Argument prinzipiell immer negativ hingestellt wird .... natürlich ist ein Digitalpult so gut wie immer billiger als der entsprechende Analogplatz, vor allem wenn man noch Transport etc. hinein rechnet .... hilft also bei gleicher Qualität auch dem Verleiher Geld zu sparen. Oder sehe ich das falsch?

    Insofern wenn Du annimmst, Digital sei billiger. Ich habe die Rechnung schon mal für ein LS9 bei Standard-Band-Anwendung gemacht. Digital ist dann deutlich teurer. Wir können gerne jede andere Rechnung aufmachen. Im Resultat ist jetzt schon klar, dass digital nur sehr bedingt billiger ist. Und der Transport-Faktor relativiert sich ab einer bestimmten VA-Größe komplett. Und "gleiche Qualität"? Wer entscheidet das denn? Irgendwelche Marketing-Heinis? WAS vergleicht man mit WAS? Hat ein M7CL die gleiche Qualität wie ein MH3? Nicht für den, der eine analoge Bedienung wünscht bzw. tatsächlich braucht!! Warum geht das nicht in die Köpfe...? :?

    Zitat

    Und Christoph, in die Schublade der "analogen Dinosaurier" steckst du dich vor allem selber mit deinen Posts ....

    Ich stehe diesem "Vorwurf" völlig entspannt gegenüber, denn
    1. Habe ich mehrfach klargemacht, dass ich seit sehr langer Zeit Digitaluser bin
    2. Dass Digitalpulte entscheidende Vorteile haben können
    3. Dass Digitaltechnik der Analogen klanglich überlegen ist (ob das eine Rolle spielt sei dahingestellt...)
    und
    4. Sehe ich den Begriff "Analog-Dinosaurier" daher eher schmeichelhaft.
    Wenn ich hier recht emotional gegen eine breite Mehrheit argumentiere, dann ist mir sowas lieber als die dreisten Vorwürfe, die mir eben im Speziellen sowie vielen anderen Leidensgenossen angedichtet werden.
    Aber damit kann ich leben. Auch damit, dass einige hier nicht verstehen wollen.
    :P

  • Festivalpulte analog oder digital 2008

    • christopher hafer
    • 23. Juni 2008 um 21:48
    Zitat von "guma"

    Ich finde die "A-D Grundsatzdiskussion" inzwischen einfach nur noch langweilig und realitätsfremd.

    Was ich sehr viel interessanter finde, dass die Fraktion, die das Klein- oder Mittelklasse-Digitalpult aus wirtschaftlichen Gründen gekauft hat, penetrant verhindert, dass digital Spass macht und zwar nicht durch die Pulte selbst, sondern durch Ignoranz, Unkenntnis und mangelndes Interesse für Audio als solches.

    Eigentlich wäre es ganz einfach: Macht es so wie die Studioleute und

    "take the best of both Worlds"

    Schließt Rechner an, verwendet ordentliche Bildschirme, sorgt für breakouts zum Anschluß von analogem oder digitalem externen Equipment, lernt endlich die Speicherroutinen um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen und bereitet eure Pulte ordentlich vor !!!! Dann sind wirklich nur noch die ewig gestrigen gegen diese Pulte.

    Was mich wirklich stört, ist die Lieblosigkeit im Umgang mit der Materie.

    Alles anzeigen

    Ich will hier guma gar nicht auf die Füsse treten, aber Dein Vorwurf, lieber Tobias

    Zitat

    Aber schön zu sehen, dass - nach alter Usenet-Tradition - der, der keine Argumente mehr hat, immer den "Nazi-Joker" zieht. Mein Lieber, Du hast den Begriff der "Ewiggestrigen" eingeführt und dann selber die Brücke zu Adolfs Zeiten geschlagen - das ist unterstes Niveau und definitiv nicht die Sachlichkeit, die Du einforderst.

    ist so dermaßen unverschämt wie falsch, das ich mich dazu gezwungen sehe. Ich lasse mich doch nicht für dumm verkaufen.

  • Festivalpulte analog oder digital 2008

    • christopher hafer
    • 23. Juni 2008 um 18:23
    Zitat von "klauston"

    Natürlich gibt es diese Rider auch.
    Gibt auch Rider, wo " no Vdosc " drauf steht.

    Alles ist möglich, wird nur immer seltener sowas.
    Ich wage auch zu behaupten, das ich genug Rider im jahr von allen Möglichen Größenordnungen in der Hand hab.

    Und ein Spruch, der sicher gilt: :D
    Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit

    Zitat

    Oder wie viele Bauern kennt Ihr, die ausschließlich mit Rindergespann pflügen und sich den Traktoren verweigern? Dabei ist so ein Rindergespann doch deutlich analoger, klingt natürlicher und wenn eine Hälfte ausfällt, geht die andere trotzdem noch...


    Ich krich Plaque...
    Warum können wir hier nicht mal sachlich bleiben? "No Vdosc" und "no digital" ist absolut eine andere Abteilung!
    Wer Vdosc, Q, Meyer oder was auch immer ablehnt, der hat entweder sehr spezielle Gründe oder (meistens) einen Schuss.
    Wer Digi-Pulte ablehnt hat aber eben meistens sehr gute Gründe dafür bzw. dagegen. Solange die Hardcore-Digital-Fraktion das nicht endlich mal versteht und vor allem akzeptiert ist jede Diskussion einfach nur noch ärgerlich!
    Wie oft werden hier noch die immer gleichen dämlich-überheblichen Sprüche pro-Digital gebracht?
    Ich habe allein in den letzten Monaten etliche NO-Digital-Rider in der Hand gehabt. Komisch das.
    Alles bestimmt "ewig gestrige" (kleiner Hinweis, meine Herren: früher die klassische Bezeichnung für Alt-Nazis...) Bauern die bald ohne Job dastehen? :roll:

    Wenn nur genug Propheten hier im Forum dies behaupten, dann wird das wohl irgendwann allein deshalb so sein. Ihr macht einen guten Job für bestimmte Interessenkreise: Hersteller und Kunden. Oder Firmen, die zur Gewinnmaximierung gerne mal auf Kosten der Qualität oder des Personals arbeiten und dabei meistens Dumpen. Und keine Ahnung haben. Für die sind Budget-Digitalpulte doch das Walhalla.
    Wen interessiert da schon was manche Techniker wollen?
    Erzählt ruhig überall rum wie billig und hip Digital angeblich ist. Dabei ruhig noch ein paar Krokodilstränen rausdrücken und behaupten, man könne ja auch nichts machen aber so wäre das nunmal, weil Analog sei "tot" und Digital immer die Zukunft.
    Danke dafür.

    Wir haben eine neue Generation von Tontechnikern vor uns, die bald nur noch digitale Simulationen kennen, ihre Files stumpf ins Pult laden und dann glauben, ihr Sound steht. Wer nicht mehr lernt, mit analogen Plätzen zu arbeiten und deren Vorzüge kennen lernt, der wird sich um viele Erfahrungsschätze aus der "guten alten Zeit" der (großen) Analog-Plätze nicht scheren, um das Hintergrundwissen was hinter den ganzen dann obsoleten Geräten steckt.
    Das ist nicht weit her geholt, in der Studioszene ist das lange so und eben solange leidet die Qualität deutlich, das liegt nicht an "Digital", denn Digital klingt richtig angewandt deutlich besser als analog, es liegt an Fließbandverfahren, die durch diese Technologie erst möglich wurde, und an den damit verbundenen stark reduzierten Budgets. Es fällt nicht schwer, hier aktuell Parallelen zu unserer Situation zu finden. Billig ist geil, und ein schnell hingestelltes Digipult ist eben...Billig.

    Wie schon so oft betont: Digital hat sehr viele Vorteile und viele geniale Einsatzmöglichkeiten. Wer aber "Analog" dort totredet, wo es unbedingt hingehört (speziell Line-Check- Rock'n Roll-Festivals um die es hier ja geht!) schadet der ganzen Szene. Ob aus finanziellem Interesse, Betriebsblindheit oder purer Ignoranz ist am Ende egal.

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