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  2. christopher hafer

Beiträge von christopher hafer

  • Kompressor Frage!

    • christopher hafer
    • 21. Juni 2008 um 00:45

    Sicher zaubert ein Kompressor auf der BD keine "B2"s neben die Bühne, aber er kann die Lautheit erhöhen. Gerade bei Drummern, die nicht so einen konstanten Kick haben. Dann wird es tatsächlich kompakter und "druckvoller" - - - > "Gain Makeup"
    Genaue Angaben zu den Einstellungen sind wie schon gesagt schwierig, dazu gibt es zu viele Variablen: Kompressor, Spieler, Klangvorstellung.

    Kompression auf Gruppe ist ein weiterer (zusätzlicher) Weg. Allerdings formt es sich hier längst nicht so zielsicher wie im Kanal.
    Dazu bedarf es aber eben auch einer guten Routine, die sich m.E. eigentlich erst im Studio voll erarbeiten lässt.

  • Mal wieder 'Monitore einpfeifen'

    • christopher hafer
    • 20. Juni 2008 um 16:11

    BillBo hat natürlich vollkommen recht. Erst recht, wenn man bedenkt, dass oft gar keine Zeit dafür wäre.
    Bei meinen ersten JZ-Jobs Anfang der Neunziger war das noch Gang und Gäbe. Trotzdem hat es damals herrlich gekoppelt bei den Shows. Was an mir lag und vor allem am grausigen Material. Jede China-Pappe klingt heute besser als die Bananen-Kisten von damals.
    Heute ziehe ich die Frequenz dann, wenn ich die höre. Während der Show.
    Dazu muss man aber wissen was man tut. Umso besser wenn da ein "echter" EQ zum schnellen Reingreifen steht und keine Digital-Simulation welcher Art auch immer.

    Was aber auch gar nicht geht sind ungefilterte Monitore jenseits der PS15-Qualitätsgrenze. Ein böllernder und sehr zischiger Monitor ohne Fundament und High-End klingt eben nicht. Da gehört die selbe (größere) Prise EQ dran wie an die PA. Was dann noch den Vorteil bringt, das bei "Monitor vom FOH"-Jobs die Kanaleinstellungen erstmal überall funktionieren.
    Bei einem willkürlich "eingepfiffenen" Monitorweg
    ("welches Mikro haben wir denn dafür genommen - oh Schreck, der Typ hat sein eigenes mit - ein anderes!" - "du musst das Mikro so (zu-)halten wie ich beim Check damit es nicht koppelt"................................................)
    mit willkürlicher Koppelgrenze
    ("na, das wird jetzt aber reichen..." - wird es nicht....)
    wird kein Monitor noch gut klingen. Und dann muss er wenigstens SEHR Laut!
    Die weiteren Konsequenzen für den Sound nach vorne lassen wir jetzt mal gut sein.

  • Kompressor Frage!

    • christopher hafer
    • 20. Juni 2008 um 15:40

    Wie Du schon siehst ist es sinnlos, Release-Zeiten nach BPM einzustellen.

    Für alle Arten von Effektkompression nutzt man eher langsame Attack-Zeiten und schnelle bis sehr schnelle Release-Zeiten.
    Im Falle Bassdrum so Richtung 100ms. Im Zweifelsfall ist der Auto-Modus hier brauchbar, bzw. Geräte wie der dbx 160.

  • Festivalpulte analog oder digital 2008

    • christopher hafer
    • 16. Juni 2008 um 22:57

    Die beiden letzten Beiträge mögen ja irgendwo ein "realitätsnahes" Bild (und umso traurigeres Bild) zeichnen, unterstellen aber erneut einen Umstand, der nur Bedingt bzw. gar nicht richtig ist: Digital sei billiger.

    Solange dies in der Szene wieder und wieder auch gegenüber den Veranstaltern so vorgeschwatzt wird, sollte man sich nicht wundern, wenn diese dann weniger als je zuvor zahlen wollen. Damit hackt man sich schnell den Baum ab auf dem man sitzt, nachdem ja schon alle Vorzüge der Analogpult-Technik leichtfertig und für immer wegdiskutiert wurden ("Analog ist tot").

    Ich vermisse immer noch seriöse Argumente, die sich von der üblichen "billiger" / "alles wird digital" -Schiene lösen! Auch Vergleiche wie "Vinyl-CD" sind absolut lächerlich.
    Was für einen Vorteil hat denn bitte ein Digi-Pult auf einem LineCheck-Festival, außer dass man sich mit entsprechend unbezahlter (!) Mehrarbeit vorher ein Setup basteln kann, was hinterher evt. nur sehr bedingt funktioniert - wenn es sich denn überhaupt laden lässt...?

  • Festivalpulte analog oder digital 2008

    • christopher hafer
    • 15. Juni 2008 um 14:38

    Das kann ich wiederum auch voll & ganz unterschreiben.

  • Festivalpulte analog oder digital 2008

    • christopher hafer
    • 15. Juni 2008 um 03:00
    Zitat von "G.Sanner"

    Analog ist Tot.
    Digital wird immer besser und Analog ist stehen geblieben.
    Cadac ist Pleite.
    Wir machen das erste Jahr viele Festivals voll Digital. Wer das nicht will kriegt den Job nicht.
    Bands die selber mitbringen, bringen schon seit Jahren fast nur Digital mit. Dieses Jahr habe ich noch keinen Analogen Frontplatz gesehen.
    Analog ist auch nicht schneller. Das ist nur Uebungssache.
    Das ist Nostalgie von Lernresistenten Kollegen.
    Analog klingt besser :roll:Bullshit. Nachdem Das drittklassike Mikro vom 4 klassigen Musiker durch die Unterverteilung, das Multicore, die Billig Preamps, den Phasendreckigen EQ, den AD Wandler fuer den Insert, durch den digi Insert, den AD Wandleraus dem Insert, zurueck in den Signalweg durch das rauschende Pult, aus dem Masterinsert in den Digitalen EQ, zurueck in den Signalweg, aus dem Pult raus, wieder ins Multicore und 150 Meter zurueck zur Buehne, dann durch den AD Wandler der Drittklassiken Weiche, durch die Weiche, durch den DA Wandler in die Endstufe, aus der Endstufe in Suboptimal geriggte PA und dann durchs besoffene Publikum in die Ohren.
    Was da ueberbleibt ist auf keinen Fall besser als ein nur 2 mal gewandeltes Signal eines Digital Systems. Und selbst wenn? ( Who gives a fuck)
    Diese Disskusion ist schon fast so Panne wie die Kabeldisskusion der Hifi Freaks.
    So jetzt haut mich

    Alles anzeigen

    Ich finde das gruselig.
    Gruselig, wenn heutzutage unausgereifte Digitalpulte Technikern als neuer "Standard" vorgesetzt werden, selbst wenn Digi-Pulte lt. Rider unerwünscht sind - stumpfer geht es nicht. Selbst die besten Argumente werden niedergebrüllt bzw. schlicht ignoriert mit Schwachsinn wie "Aber die Zukunft ist Digital", "Damit kann man doch leben", "Mehr war eben nicht drin", "Dafür hätte ich zwei komplette Analog-Frontplätze hinstellen müssen" oder "die Produktion/Band XY kam ja auch damit zurecht".
    Bei allen diesen Beispielen, die ich in den letzten zwei Jahren erleben musste ging es in Wirklichkeit IMMER nur um das eine: Um den Versuch, seine Investition um jeden Preis durchzudrücken.
    Bei keinem dieser Beispiele war digital ausdrücklich erwünscht (bzw. sogar klar abgewählt!) oder wäre TR eine interessante Option gewesen. Nichts dergleichen.

    Die Anzahl derer, die sich dagegen wehren, wird natürlich immer geringer, weil es letztlich ja doch nicht viel bringt.
    Ich selbst diskutiere bei einem PM5D auch nicht mehr, auch wenn ich weiß, dass bestimmte "Umstände" bestimmte Shows verschlechtern werden. Und ja, ich bin Digital-Nutzer der "ersten Stunde" und weiß hinlänglich, wie man mit den meisten Kisten umgeht.

    Diese Entwicklung des Ignorierens von Ridern und eines Diktats einer bestimmtes Technologie sucht zumindest in der Audio-Szene der letzten 20 Jahre ihresgleichen.

    Es geht hier nicht darum, dass in zehn Jahren Digi-Pulte alles können und alle glücklich machen, es geht weniger um Sound, es geht nur um das JETZT und darum, dass es viele gute Gründe geben kann analog zu arbeiten, und die müssen heute genau so wenig wie vor zehn Jahren ständig wiederholt werden.
    Wer das nicht verstehen will oder antiquiert findet hat keinen Respekt vor der Arbeit anderer und vor dem Erbe von vielen Dekaden Analog-Pult-Möglichkeiten.

    Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.

  • Festivalpulte analog oder digital 2008

    • christopher hafer
    • 13. Juni 2008 um 10:54
    Zitat

    Und damit, ganz einfach, nicht mehr wettbewerbsfähig.

    Nein. Analog-Pulte bleiben solange wettbewerbsfähig, wie eine ernsthafte Nachfrage danach besteht. Und das ist noch so. Und hoffentlich bleibt das so.
    Das funktioniert aber nur, solange sich die Verfechter der Analogtische nicht meinen sich anpassen zu müssen.

    Die Platz/Transportfrage haben digitale Pulte nur dann klar für sich entschieden, solange kein Siderack ins Spiel kommt.
    Analogpulte sind auch kleiner und leichter geworden, die Zeiten von XL3/4 sind vorbei. Es gäbe für mich auch viel weniger kontra zu digital, hätte man das gewohnte Siderack mit den gewohnten 2 Effekten, ein paar guten Kompressoren sowie dem Master-EQ zusätzlich.
    (Man merkt: Meine Basis liegt bei Band-FOH :D )
    Das erleichtert das gewohnte Arbeiten sehr. Hat man dann noch ein Pult, bei dem nicht dauernd die Fader-Bänke gewechselt werden müssen und man eine optisch eindeutige Rückmeldung bekommt (Display usw...), dann fängt es langsam an Spass zu machen. 8)

  • Was machen, wenn man Bands hat, die einfach nicht gut klinge

    • christopher hafer
    • 12. Juni 2008 um 23:27

    Kevin, ich habe da eine etwas andere Sicht:
    Diese Band ist für Dich keine schlechte Gelegenheit Erfahrungen zu sammeln.
    Richtig gut wird diese Band niemals nicht klingen, dass ist vollkommen klar, egal mit was für einer Anlage auch immer. Eine Schülerband klingt nie gut und 3/4 der "Spieler" (Musiker trifft es wohl nicht...) wird bald ein neues Hobby finden - also vergiss diese Kapelle.
    Aber: Wer mit so einem Haufen lernt klar zukommen, der wird es mit echten Musikern umso leichter haben.
    Ich habe ähnlich angefangen: Erst Schulband mit noch weniger Equipment, später Punkkonzerte im JZ. Das ist eine harte Lehrzeit, aber 100X lehrreicher als alle "Audioschulen" und Workshops dieser Welt zusammen!

    Wichtig ist, dass Du Dir selbst musikalische Erfahrung aneignest (falls Du nicht schon selbst Musiker bist, das ist wichtig!), um herauszufinden, welche Instrumente dieser Band welche Funktion haben und auf die PA müssen. Du kannst hier Dinge ausprobieren, die ein Profi besser nicht mehr probiert, kurz: Learning by doing.
    Und noch wichtig: Rede mit den Bandmitgliedern, versuche Soundprobleme da zu lösen, wo sie entstehen: Auf der Bühne. Sei konstruktiv - die meisten wissen es einfach nicht besser.
    Sprich mit dem Gruppenleiter (Lehrer?) über Probleme und mache ihm klar, dass nur ein gutes Arrangement eine Band zum klingen bringen kann - und das weniger oft mehr ist.
    Viel Spaß... :wink:

  • YouFM Night: Was war los an der Monitoranlage?

    • christopher hafer
    • 12. Juni 2008 um 19:06

    zu 1.: Wie wahr, wie wahr...

    zu 2.: Ich habe in den letzten vier Jahren nicht einen defekten Ausspielweg beklagt, von daher wage ich keine Prognose.
    Der Grund warum Digital wohl die Nase vorn hat ist eher ein anderer: Digitalpulte haben keine ausgeleierten Insert-Buchsen und oft ebensowenig schlecht gebaute Siderack-Verkabelungen.
    Die analogen Ausgangsstufen jedenfalls sind in allen Pulten, digital wie analog, im Grundsatz die gleichen.

  • Festivalpulte analog oder digital 2008

    • christopher hafer
    • 12. Juni 2008 um 18:54
    Zitat

    man kan n auch Digital als Chance sehen und nutzen.

    Das ist sehr richtig und deshalb arbeite ich seit 10 Jahren AUCH Digital - da wo es wirklich Sinn macht.
    Nachdem aber eine breite Front an Digi.Pulten den (Verleih-) Markt überschwemmt gibt es die Dinger nun auch dort, wo sie eher nicht hingehören, vor allem weil sie ja sooo praktisch sind (meist nur für den Verleiher!)

    Zitat

    ch komme immer wieder an Jobs, da wären so manche auf analoge Weise aus diversesten Gründen so nicht realisierbar gewesen.

    Es gibt wenig, was analog nicht realisierbar wäre, wenn auch zu einem höheren Preis. Wenn es i.d.R. nur um die Hochpreis-Liga ala D5, PM5 & Co. gehen würde hätte ich auch keinen Diskussionsbedarf. Wenn aber z.B.behauptet wird für einen kleinen Standard-Konzert-Job wäre ein LS9 mit seinem grottigen UI billiger als ein kleiner analog-Platz, dann ist das einfach nicht richtig.
    Kurz: Alles hat seinen Platz, selbst ein LS9. Aber bitte nicht auf einem Festival, egal welcher Größe.

  • Günstiges Kondensator Gesangsmikrofon für laute Bühnen?

    • christopher hafer
    • 12. Juni 2008 um 18:32
    Zitat von "mediennutte"

    @ Christopher Hafer: zuerst mal guten tag, mein kumpel hält sehr viel von ihnen, und das ist nicht leicht, zumindest wenn sie derjenige sind der das ROR betreut!?!?

    Ja, die Betreu ich auch. Wobei ich den Satz doch sehr doppeldeutig finde. :wink:
    Und wer ist denn der "Kumpel"?

    Zitat von "mediennutte"

    aber: koppelfestigeit ist kein märchen oder keine geschichte, sondern ein erfahrungswert, der insbesondere mit nicht so guten sängern gemacht wird.
    bringen diese im verhältniss zum bühnenpegel zu wenig signal, und wollen sich dann auch noch laut auf dem monitor, dann wird genau das thema koppelfestigkeit doch zum interessanten fakt, und da unterschiedne sich die mikros erheblich. oder besser: die kombination mikro - lautsprecher macht es erst richtig.

    Eben. Hier wird aber immer nur von der Koppelfestigkeit von Mikrofonen gesprochen. Und das ist Unsinn. Es gibt einige Mikros, die ernsthafte Koppelprobleme haben: Solche mit sehr unlinearem Frequenzgang (eins davon ist das Beta87 sowie ausgerechnet die meisten dynamischen Gesangsmikros).
    Es gibt aber dutzende von Parametern, die entschieden, ob es koppelt oder nicht. Dabei ist das Mikro genau einer. Wenn die üblichen unreflektierten, weil falschen Sätze hier auftauchen wie "Kondensator koppelt schneller als dynamisch", "ein 58er ist sehr Feedback-Sicher", "Nieren koppeln schneller als Hypernieren", dann sind das alles Sätze, die sich aus einer bestimmten, subjektiven Praxis heraus ergeben haben - objektiv ist keiner davon richtig. Und auch ein Kommentar wie "mit dem Beta58 hatte ich viel weniger Probleme als mit dem *beliebiges Modell*" bringen niemandem etwas. Dieser ganze Stuss ist neben dem Preis DER Grund dafür, warum heute noch auf 80% aller Baustellen 58er für Gesang der Standard sind. Am Sound wird es ja nicht allein liegen können.
    Allgemein genauso falsch - aber das gehört hier nicht mehr hin - ist die Aussage, dass Kompression auf Monitorwegen immer die Koppelgefahr erhöht. Das ist eine nicht zu Ende gedachte Milchmädchenrechnung.

  • Festivalpulte analog oder digital 2008

    • christopher hafer
    • 12. Juni 2008 um 16:53

    Es ist eben ein riesiger Unterschied ob man einen File mit hat oder nicht! Gerade im MON-Bereich spielen Digi-Pulte ja ihre Stärken aus FALLS es ein Setup gibt.
    Aber FOH sieht das schon anders aus, speziell bei Festivals. Da zeigt ein Digi-Pult nur Schwächen. Deshalb ist der Satz

    Zitat

    No digital desk for linecheck-Festival

    hier mehr als legitim. Ich wäre froh, wenn das von allen verstanden würde. Aber anscheinend geht es nur noch um wirtschaftliche Gesichtspunkte und es gibt genug Kollegen, die sich für solche Argumente hergeben.
    Events wie dieses sprechen zum Glück noch das aus was eine Mehrheit wahrscheinlich immer noch denkt: Digital sucks.

  • Probleme mit mehreren XlR-Verbindungen im Signalweg

    • christopher hafer
    • 12. Juni 2008 um 14:56

    Ich wußte noch nicht dass der Tontechniker auch zugleich Backliner ist....
    Wenn die Backline nicht spielt ist es das Problem des Musikers!
    Und habe habe noch nie erlebt, dass ein Git-Amp weniger brummt wenn man den Stecker dreht, erst recht wäre das unmöglich wenn - wie so oft - nur genau ein Gerät der Gitarrenanlage am Netz hängt. Denn solch ein Brummen hat ganz andere Ursachen , die oft schon vor dem Amp enstehen: PU-Einstreuungen durch miese Dimmer, schrottige Tretminen-PSUs, kaputte Kabel - hier liegt der Hund begraben und nicht beim Esoterik-Schwachfug.

    Aber wir sind hier wirklich OT.

  • Kompressor als Pegelbegrenzer für DJ

    • christopher hafer
    • 11. Juni 2008 um 23:48

    Hohes Ratio (>6:1)
    Schnelle Attack-Time (<10ms)
    Langsame Release-Time (>500ms)
    Soft-Knee-Modus (bzw. "OverEasy") - haben fast alle Geräte.
    + Peak-Limiter (Brickwall oder Soft-Clip) gegen absolute Pegelspitzen

    Was gut funktioniert: dbx 1066, 166XL, Drawmer 241, , BSS 402
    Was weniger gut funktioniert: Geräte mit Nur-Auto-Funktion (wie alter 166, 160)

    Dies ergibt eine eher unhörbare Limitierung.
    Führt aber u.U. dazu, dass der ahem "DJ" sein eigenes Pult "überfährt". Dagegen wirkt vor allem ein sehr LAUTER Monitor für den ähh "DJ".

    Zitat

    Der DJ merkt das es nicht lauter wird und macht noch lauter!

    Ein Paradoxon. Es wird nicht lauter, nur zerriger. Aber manche (räusper) "DJs" brauchen das wohl so.

  • Probleme mit mehreren XlR-Verbindungen im Signalweg

    • christopher hafer
    • 11. Juni 2008 um 23:04

    Es lassen sich immer exotische Beispiele finden, wo dann unter ungünstigen Bedingungen vielleicht nicht-reproduzierbar ein Unterschied hörbar wird. Das hat aber mit moderner Audiotechnik, mit der wir arbeiten nichts zu tun.

    Ein
    Vintage-Git-Amp an einer Steckdose: Was für einen Unterschied macht was? Das ist doch sowieso Hokuspokus-Zone von vorne bis hinten! In diese Gefilde begebe ich mich nur Folgendermaßen: Schnell ein Mikro davor und flugs das Weite gesucht :)
    Im schlimmsten Fall muss man nochmal das Mikro umstellen, weil es die Schrottkiste "nicht tut".

  • Günstiges Kondensator Gesangsmikrofon für laute Bühnen?

    • christopher hafer
    • 11. Juni 2008 um 22:02

    Ach, immer diese Geschichten über "Koppelfestigkeit"... :roll:
    Welche Relevanz hat das wohl unter anderen Voraussetzungen? Keine.
    [Wer seine Anlage immer noch mit einem 58er "einpfeifft" soll sich nicht wundern wenn jedes andere Mikro mehr koppelt. Ist das logisch oder was?]

    Mikro: AKG C5900 ( stepu: nicht C5600 :wink:).
    Spielt locker auf Neuheiser-Niveau.

    Beta87? Ich verstehe nicht, wie jemand dieses Gerät gut finden kann.
    OK, wer auf den 9khz-Peak steht... Sprecher gehen sehr gut damit - immerhin.

    Zitat

    Stehe aber AKG-Gesangsmikrofonen erstmal skeptisch gegenüber...


    Wieso denn? AKG hat zu jeder Zeit gut klingende, robuste Gesangsmikros gebaut - D330, D321, D3800, C535.
    Die neuen Harman-Marketing-Hype-Typen - brauch ich nicht mehr....

    Gespannt sein darf man auf das neue e965 und TG-X 930... Wer hat schon damit gearbeitet?

  • YouFM Night: Was war los an der Monitoranlage?

    • christopher hafer
    • 11. Juni 2008 um 21:39

    ...was wohl nur daran liegt dass es 20 mal mehr analoge Konsolen gibt/gab und diese auch noch im Schnitt vier mal älter sind... :?:

  • Probleme mit mehreren XlR-Verbindungen im Signalweg

    • christopher hafer
    • 11. Juni 2008 um 21:32
    Zitat von &quot;simonstpauli&quot;


    Beim Strom würde ich mal gerne in die Elektriker-Runde werfen:

    Bringt eine definierte Phasenlage Vorteile? Ich habe es durchaus mal erlebt, daß das Umdrehen des Netzsteckers Brummen reduziert hat. Schuko bietet ja keine definierte Phase / Null an...

    Was ist denn eine definierte Phasenlage?
    Um es vorweg zu nehmen: Das ist alles dummes Zeug.
    Weil: In den Geräten befinden sich IMMER Gleichrichter. Da ist dann "+" an "+" und via versa. Und insofern ist auch die Gerätemasse immer die Gleiche.
    Es ist also vollkommen egal, wie rum der Stecker steckt. Wer das nicht glaubt, sollte sich doch mal mit den absoluten Grundlagen der Elektrotechnik befassen.

    Parasitäre Kapazitäten können tatsächlich entstehen, sie haben aber keine praktische Auswirkungen, auch wenn Verkäufer von Voodoo-Hifi-Zubehör etwas anderes behaupten.

  • d-two durch mx300 ersetzen?

    • christopher hafer
    • 8. Juni 2008 um 16:14

    Das Funktioniert gut. Und wäre somit auch preisgünstigste und beste D2-Ersatz (außer einem 2290).
    Wer auf den Dynamic-Delay-Effekt verzichtenn kan findet eine Unzahl vielseitiger Multi-FX mit Tap-Funktion: SPX990, MPX100 und höher, Midiverb4, M1...
    Das M2000 eignet sich nur bedingt als Tap-Delay, es nimmt als Viertelnote keine Taps unter 250ms entgegen.

  • T.C. oder Lexicon pcm 70 oder 90 ???

    • christopher hafer
    • 5. Juni 2008 um 22:51
    Zitat

    da gibt es tatsächlich boxen, da hört man erstmal keinen hall raus, bis es plötzlich zu viel ist. und dann gibt es welche, da hört man qualitätsunterschiede fein raus. das hat nicht immer was mit den effektgeräten zu tun.

    Ganz genau! Und neben den LS ist spielt die Raumakustik eine noch größere Rolle, abhängig von der Position des FOHs.
    Wie will man ein Hallgerät beurteilen, wenn die Halle selbst schon ein Effektgerät ist?

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