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  1. PA-Forum
  2. christopher hafer

Beiträge von christopher hafer

  • I-Pod und Co

    • christopher hafer
    • 14. Mai 2008 um 15:16
    Zitat von "Elektrikus"

    Hallo Zusammen,

    ich habe auch lange hin- und herüberlegt, welches Gerät optimal für einen Mitschnitt ist. Die Antwort war verblüffend einfach: WORK, don´t PLAY!
    Dazu kommt bei mir eine Allergie gegen 3.5mm Klinkenbuchsen.
    Also habe ich mir das Fostex FR-2LE zugelegt, es ist so groß wie ein DINA5-Blatt, etwa 5cm hoch. Ist zwar preislich eine andere Liga (Straßenpreis ca. 500 EUR) und paßt auch nicht mehr in die Hosentasche, aber wir sind ja hier nicht Kindergarten-Pa, oder :D
    Einziger Wermutstropfen: der Kopfhörerausgang ist 3.5mm :(

    Gruß
    Elektrikus

    +1

  • das sm57 und seine popularität

    • christopher hafer
    • 14. Mai 2008 um 15:12

    You're welcome :D

  • das sm57 und seine popularität

    • christopher hafer
    • 14. Mai 2008 um 00:55

    Irgendwie muss ich da doch noch was zu schreiben, es hilft ja alles nix:

    Zitat von "guma"


    Äh, ja, im pa-forum gehts um das Beschallen. Da haben wir es zwangsweise mit wenigen Ausnahmen mit Nahmikrophonie zu tun. Da wir aus erahnbaren Gründen kein Hauptmikrofon haben, haben wir in der Regel auch kein Stützmikrofon dazu.

    Sehr interessant, wirklich.... :roll:
    Aber da gibt es eben unterschiedliche Ansätze. Beim Drumset kann man ein Snare oder Tommikro durchaus als Stütze betrachten - und man sollte es sogar. Die Snare z.B. kommt über sämtliche Mikros, vor allem die OHs. Je nach Mixtechnik hat das SN-Mikro vielleicht nur 50% Anteil am Pultsound, mal abgesehen von dem was bei kleineren Venues noch von der Bühne kommt. Umso unerheblicher ist der Eigensound des Mikros.

    Aber ursprünglich ging es mir nur um den Sound, der an diesen Orten vorherrscht. Dort muss eigenlich immer recht massiv entzerrt werden, wie ich mit der nächsten Zeile deutlich machen wollte:

    Mmh, da ist er wieder der latente Intelligenztest für die Gemeinde. Ich habs kommen sehen. Um ganz direkt die unglaubliche, brutale Wahrheit zu sagen:
    Ja, eine Mehrheit der Anwendergemeinde versteht Dich !!!

    Nein, Herr Doktor, ganz offensichtlich verstehen zumindest Sie mich nicht!
    Dass Du jede Äußerung meinerseits missverstehen möchtest - daran habe ich mich leider schon gewöhnt, genau wie an Deine Unterstellungen ("Intelligenztest...")


    Diese Meinung teile ich überhaupt nicht. Dass es 3 cm von einer Lautsprechermembran ungemütlich sein kann, ist noch lange kein Grund dort kein gutes Mikrofon hinzustellen.

    Au Backe - was ist denn hier wohl ein "besonders gutes" Mikro? Entweder ein objektiv gutes Mikro wie man es z.B. bei einem KM-Modell vorraussetzt: Linear, sehr rauscharm, verfärbungsfrei bei seitlicher Einsprache (wie ein CMC, MKH oder KM1xx) - SO ein Ding wäre hier vergleichsweise gemeint gewesen - - - oder eben ein richtiges Mikro am richtigen Platz. Und da gehört ein SM57 eben ggf. auch dazu.
    Hat schon jemand darüber nachgedacht, was das "Höhengebirge"(siehe Link) z.B. bei Amps für Auswirkungen hat? Bis wohin geht denn der nutzbare F-gang eines Git-Speakers? 4khz? 5khz? Braucht man hier ein Mikro mit linearem F-gang bis 20khz? NEIN. Braucht man das bei Toms? NEIN. Braucht man das bei Snare? EHER NICHT. Braucht man da irgendwo eine nennenswerte Wiedergabe unter 100 hz? BESSER NICHT!
    Was man oft braucht ist ein Mikro mit engem Polar-Pattern (GMs für Amps auf sehr lauten Bühnen? LOL!) und starkem NBE um andere Quellen auszublenden - und genau DAS macht ein SM57 immer noch besser als einige Konkurenten.
    Trotzdem, das SM57 ist absolut betrachtet natürlich ein sehr "schlechtes" Mikro. Genau wie die von einigen hoch gepriesenen Alternativen!

    Das ist zwar wahr, aber muß man es deswegen für alle Ewigkeit genau so machen ???

    Warum denn nicht??
    40 Jahre lang war es gut genug, und jetzt kommen ein paar Neunmalschlaue und behaupten das Gegenteil. Aber bitte.... Ernst nehmen kann ich das wirklich nicht.
    Denn was diese Fraktion immer vergisst:
    Es gibt nicht DAS Mikro weil es nicht DIE Quelle gibt, ebenso wenig wie DEN Geschmack!

    Und ganz deutlich, damit auch Du, Guma, mich mal nicht missverstehst:
    Ich habe überhaupt nichts FÜR oder GEGEN das SM57.
    Es ist mir egal welches Mikro an SM57-typischen Baustellen steht - solange ich das Signal bekomme, was ich am Ende mit EQ und Dynamics dahin kriege wie ich es brauche (Wie viel muss denn wohl EQ-d und Komprimiert werden um einen "CD-Snare-Sound" zu erhalten?).
    Das gilt für mich ebenso für fast alle anderen Positionen, incl. Kick und Vocals usw... Und ich kann versichern: Ich habe sehr hohe Ansprüche an das ERGEBNISS (!) - aber eben weniger an den Weg dorthin.


    Der zweite Teil des Intelligenztests. Ja, einer erschreckend hohen Zahl von Forumsanwendern ist auch dieser Sachverhalt entweder schon bekannt gewesen oder etwa ein dutzend Mal in diesem Forum um die Ohren geschlagen worden, sodass man dieser grausamen Wahrheit kaum entrinnen konnte. Trotzdem gibt es ein trotziges und wachsendes Grüpplein, die das Kupplungspedal des VW-Käfer einfach leid sind.

    Na, wenn Du schon mit diesen grenzwertigen Auto-Vergleichen kommst: Es gibt tatsächlich Leute, die meinen in einem Geländewagen zum Briefkasten in die nächste Strasse fahren zu müssen...

    Für 'überflüssig' legst Du Dich aber mächtig ins Zeug. :wink:

    Alles anzeigen

    Dito, Herr Kollege.
    Ich hätte einfach nur Schreiben sollen "Jedem das Seine." Aber das wäre bestimmt auch wieder schräg bei Dir angekommen. :(

    So, und jetzt ist es an Dir, mir mal mit echter inhaltlicher Kritik zu kommen... :wink:

  • das sm57 und seine popularität

    • christopher hafer
    • 9. Mai 2008 um 19:52

    Sehr redundante Diskussion.
    Aber ein Punkt scheint hier unter zu gehen:
    Das SM57 (o.ä.) ist meist ein Stützmikrofon im extremen Nahbereich der Schallquelle. Dort ist es oft nicht nur extrem laut, dort klingt es auch nicht!
    Hat schon mal jemand sein Ohr da hingehalten wo das 57er hängt?
    Hallo, versteht mich jemand? Na, geht doch. :D

    Was nützt dort also ein besonders "gutes" Mikro? Wenig.
    Das 57 klingt wie ein 57, wer es bestellt will diesen Sound - oder kennt nichts anderes - oder ist sich sicher das es eh nix anderes gibt.

    Immerhin war das 57er stilprägend über 40 Jahre. Auch in Studios wurde damit mehr aufgenommen als sich mancher hier vorstellen kann.

    Es gibt auch genug (überflüssigen) Dissens über das "beste" BD-Mikro, warum sollte es bei SN/Git/... anders sein?

  • Eignung dbx messmikro

    • christopher hafer
    • 9. Mai 2008 um 00:15

    Jedes Kugelmikrofon hat den von Volker sogennanten "magischen Winkel".
    Das Mikrofon muss daher immer genau zur Quelle ausgerichtet sein, sonst "hört" es weniger Höhen - ob das relevant ist sei mal dahingestellt.

    Ob es sich lohnt ein Messmikro zu kalibrieren ("ausmessen lassen") ist eine andere Frage. Wenn es nur darum geht eine PA irgendwie "einzumessen" ganz sicher nicht.

  • Multicore 32in/8out, auf Harting 108Pol

    • christopher hafer
    • 8. Mai 2008 um 21:33

    Eben. Nicht zuletzt ist das Standard bei professionellen Anwendungen.

    Einem Kunden verkaufet man übrigens kein System mit Einzelmasse (gegen Aufpreis...?), sondern ein stets Störungsfreies. Darüber bitte mal nachdenken. :wink:

  • DOD SR231 im Monitorweg austauschen ?

    • christopher hafer
    • 8. Mai 2008 um 21:27

    Also - die eben genannten Billigheimer sind alle nicht schlechter als ein DOD.
    Die Behringer verrichten ihren Dienst (ich kann sie nicht von einem DN360 unterscheiden), selbst der "T-EQ" ist gar nicht übel - zumindest hat er mal lange Fader, und das ist wirklich essentiell.
    Wenn aber die übliche Rider-Klausel nicht ignoriert werden soll, bleibt eigentlich nur ein "großer" dbx - oder etwas Gebrauchtes.
    Ob sich das am Ende lohnt musst Du entscheiden. Wenn es am Ende "besser" klingt liegt es zu 90% an der Einstellung, nicht am Gerät.

  • Front-/ Monitor-EQ

    • christopher hafer
    • 8. Mai 2008 um 21:19

    Zum Thema Schmalbandigkeit bei Monitoranwendung:
    Da habe ich so meine Zweifel. Denn nur dann würde sie etwas bringen, wenn die kritische Frequenz genau auf dem Band liegt - und das wird sie selten tun.
    Von daher bevorzuge ich bei sehr kritischen Anwendungen ohnehin parametrische EQs.
    Hat mal jemand die Herstellerangaben der gängigen EQs verglichen oder gar nachgemessen?

    Allgemein: Den "großen" LA-Audio (mit der Dynamiksektion) benutze ich sehr gerne (der Limiter - Soft Knee 1:10 - ist ein sehr gutes Werkzeug, genau wie die zusätzlichen Shelving-Filter). In der Bucht mangels Hype (und dank Digital-Wahn) sehr günstig zu bekommen.

  • [Kaufberatung] Livemix+Recording Phonic oder Mackie

    • christopher hafer
    • 8. Mai 2008 um 19:26
    Zitat

    Da das Phonic kein Pad hat, überfahre ich mit Kondensermikros und aktiven Di Boxen ganz schnell den Eingang, was habt Ihr für ne Lösung dagegen.

    Ganz schnell? Ganz sicher nicht. Und wenn doch:
    DIs haben immer Pads, Kondensatormikrofone oft auch.
    Bei phantom-losen Signalen (z.B. Kick/Snare) tut es auch ein XLR-Klinke Adapter am Pult (Lineeingang).
    Ich habe aber seltenst Probleme mit Padless-Design Preamps gehabt.

  • „Die meist gehassten Top 40 Songs EVER!“

    • christopher hafer
    • 6. Mai 2008 um 19:40

    Von talent-freien Oldiebands vorgetragen ganz großes Kino:

    Walking by myself
    Sexy (oder was anderes von MMW)
    Irgendwas von CCR...

    Und wo dann ganz aus ist:

    Verdamp lang her (in entsetzlichem Pseudo-Kölsch)
    :evil:

    Und natürlich :

    It's raining men
    mit drei schreienden Sängerinnen.... :?

  • Was spricht (außer Preis) gegen Beyer M88 als Universalmic ?

    • christopher hafer
    • 5. Mai 2008 um 17:18

    M88 und 431 sind neu beide (zu) teuer, aber das 431 gibt es sehr günstig gebraucht.

  • Was spricht (außer Preis) gegen Beyer M88 als Universalmic ?

    • christopher hafer
    • 5. Mai 2008 um 01:18

    Md 431

  • Spirit Studio 24 Symmetrische Ausgänge

    • christopher hafer
    • 3. Mai 2008 um 23:16
    Zitat von "slayer"

    also ground compensated ist nicht gleich symetrisch!
    ich hatte damit auch immer ärger. diverses surren und brummen, welches sich dann mit einem symetrischen eq beheben lies.
    ansicht damals ein schönes pult für das geld mit einer menge features.
    nur hatte es einige schwachstellen: klangreglung, outputlevel, netzteil, klinkenbuchsen...
    viel viel pflege!!!

    Also - Symmetrisch ist nicht gleich symmetrisch. "Ground Compensated" ist eine Spielart davon. "Diverses Surren und Brummen" hat häufig nichts mit der Symmetrie zu tun sondern hat ganz andere Ursachen - und auch eine symmetrische Verbindung kann Probleme bereiten.

    Ich verweise nochmals auf
    http://www.dself.dsl.pipex.com/ampins/balanced/balanced.htm

  • Frage zu Mackie TT24

    • christopher hafer
    • 3. Mai 2008 um 00:16
    Zitat

    Jedenfalls schlägt das billige tt24 das weitaus zu teure LS9 in Bezug auf das Preis/Leistungsverhältnis.

    Also bin ich doch nicht der Einzige der das so empfindet?

  • Roland RSS V-Mixing System M-400

    • christopher hafer
    • 2. Mai 2008 um 16:49

    Sehr schön zusammengefasst.

    Vor allem dies hier

    Zitat

    Klangunterschiede Wandler > Klangunterschiede Preamps > Klangunterschiede DigitalCore - AnalogCore, wenn man bedenkt, was bei Beschallung sonst noch für Faktoren eine "klangfärbende" Rolle spielen, ein Witz.

    sollte eigentlich viele ähnliche Threads hier überflüssig machen.

  • Roland RSS V-Mixing System M-400

    • christopher hafer
    • 2. Mai 2008 um 15:11

    Warum zurück rudern und vergrätzt sein nur wenn man Fakten liefern soll?

    Deine Tonmeister hätten Dir sicher gerne erklärt warum es nicht am Kabel liegen kann, die Frage ist aber: Woran sonst?
    Übrigens sind auch Tonmeister keine besseren Testhörer, auch deren Gehör ist extrem anpassungsfähig und unterliegt dem Placeboeffekt...

    Und zum Thema "Doppelblind": Natürlich ist ein normaler Blindtest (WENN er denn bestimmten Anforderungen gerecht wird...) schon ein großer Schritt, es ist allerdings wissenschaftlich nachgewiesen, dass nur ein Doppelblindtest das Ergebnis nicht beeinflusst.

    Links:
    http://www.provide.net/~djcarlst/abx_data.htm
    http://www.audiohq.de/index.php?showtopic=1898

    Grundlagen:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Double_blind_test
    http://de.wikipedia.org/wiki/Placebo

  • Roland RSS V-Mixing System M-400

    • christopher hafer
    • 2. Mai 2008 um 14:03
    Zitat

    Ähh, Du hattest aber schon mal mit Digitaltechnik zu tun gehabt?
    Schlag doch einfach noch mal bei Dickreiter oder Bremm nach, dann wirst Du vielleicht feststellen, wie deutlich belegbar der klangliche Vorteil eines 30m DigiCores im Vergleich zu einem gleichlangen Analog-Multicore ist, ich kann mich zumindest noch an 3 Gründe erinnern, gäbe sicher noch mehr. Einige werden übrigens auch hier genannt (im mittleren Teil):
    http://www.crossfader.com/full_content.aspx?id=186

    Nein, ich hatte noch nie mit Digitaltechnik zu tun... :roll:
    Deine Gründe aus Dickreiter & Co hätte ich schon gerne von Dir selbst gehört (der Link bringt mich nicht weiter), Fakt ist dass analoge Kabel-Längen wie sie selbst in Ü-Wagen verwendet werden (Norm: 120 m) keine klanglichen Einbußen mit sich bringen, und wenn doch (z.B. durch zu hochohmige Signalquellen oder durch zu niederohmige Preamps), dann durch leichte Höheneinbußen, die eher nur messbar sind. Desweiteren gibt es noch die theoretische Möglichkeit einer höheren HF-Einstreuung.
    Kurz: Der großartige Unterschied den Du gehört haben willst kann nicht durchs Core entstehen.

    Und was ich weiterhin vermisse sind detaillierte Angaben zu Eurem "Blindtest", ansonsten kann hier im Grunde jeder kommen und Behauptungen in den Raum stellen...
    Wie verhielt sich denn wohl das DM4800 in Eurem Testfeld?

  • Roland RSS V-Mixing System M-400

    • christopher hafer
    • 1. Mai 2008 um 22:24
    Zitat von "Micha255"


    Schon klar, aber in unserem Test ging es besonders um den Vergleich der Preis-/Leistungsverhältnisse von Digipulten bis 10t EUR, zumal das Digi-Snake fester Bestandteil des Systems ist. Und in dieser Preisklasse gibt es nach unserem Ergebnis weder von Yamaha (noch von anderen Marken) wohl irgend etwas, was dem V-Mixing-System soundmäßig Konkurenz machen könnte (denn es gibt nun mal kein preiswertes Digitalcore-Angebot um den Eingang am LS9 auch sinnvoll zu nutzen, das DSP5D wäre wirtschaftlich Overkill).

    Welche Modelle wurden denn alle noch gleichzeitig getestet um diese recht gewagte These zu stützen? DM1000? Tascam? Die reinen Mixengines werden nicht wirklich klanglich reproduzierbar sein, eben sowenig wie bei DAWs.
    Es ist auch nicht belegbar, dass ein D-Core klanglich irgendeinen Vorteil bringt. Natürlich ist das was feines, aber wo vorverstärkt und gewandelt wird ist dem Mikrofonsignal ziemlich schnuppe - zumindest innerhalb gängiger MC-Längen.
    Ein Unterschied kann also nur an den Elementen liegen, die aktiv und gewollt in den Klang eingreifen (EQ/Dyn/FX). Und da wird dann eine wirklich objektive Bewertung sehr schwer.

  • Roland RSS V-Mixing System M-400

    • christopher hafer
    • 1. Mai 2008 um 22:10
    Zitat von "Micha255"

    Hi,

    ich konnte gerade einen AB-Live-Blindtest miterlebt (LS9 und M-400), das Ergebnis hat echt alle anwesenden Tester umgehauen!
    Wärend über die direkten Analog-Inputs am Mischer kein glasklares Ergebnis für oder gegen eine Konsole herauszuhören war (5 zu 4 Stimmen für Roland), war der eigentliche Praxistest mit Snake-Box und M 400 und im Vergleich zu einer konventionellen Multicorelösung am LS9 UNGLAUBLICH! Ich würde behaupten, das jeder Laie den Unterschied im direkten Vergleich sofort heraushört. Der Soundunterschied war so enorm, dass wir noch ein weiteres Multicore testeten, da wir erst dachten, dass das Referenz-(Sommer-)Multicore eine Macke hätte...

    Also: der wirklich radikale Soundgewinn kommt offensichtlich durch die Kombination von Snake-Box und M-400 zustande. Sollten hier noch weitere AB-Tests laufen, solltet ihr das unbedingt beachten!

    Viele Grüße
    Micha

    Um dieses (unglaubliche, weil nicht nachvollziehbare) Ergebniss zu interpretieren wären die genauen Testbedingungen vonnöten.
    1. Wie viele Testteilnehmer?
    2. Genauer Levelabgleich?
    3. Wirklich ein Blindtest für alle beteiligten außer dem Versuchsleiter (also kein Doppelblindtest)?
    4. Was genau wurde als "enormer Soundunterschied" beschrieben - was für Signalquellen wurden angeboten - womit wurde abgehört?
    5. Wurden evt. Messungen gemacht, die den Höreindruck unterstützt hätten?

    Ohne diese Informationen ist ein solcher Test wissenschaftlich kaum fundiert.

  • Erfahrung mit dbx 376 Channel Strip

    • christopher hafer
    • 1. Mai 2008 um 19:08
    Zitat von "E-SHOP"

    Hallo Christopher,

    Hast du mit dem SPL Track One gute erfahrungen? Habe es mir auch schon angeschaut...:-)

    Hi,
    der Track1 ist ein gutes Gerät für schnelles, intuitives Arbeiten.
    Der (VCA-)Komp ist ein abgespeckter Dynamaxx und dementsprechend gefällig, ähnliches gilt für den Deesser. Der EQ ist eher rudimentär und ersetzt in vielen Situationen nicht den Pult-EQ (was aber kein Nachteil sein muss).
    Sehr schön ist der Spulen-Höhen-Filter aus dem Qure/Tube Vitalizer sowie die Möglichkeit, einen Eingangsübertrager nachzurüsten.

    Der Symetrix 528 dagegen erlaubt mehr Eingreifen und ist gerade für die Live-Arbeit ein super-Tool incl. Expander. Der EQ ist flexibler, verfolgt aber auch ein anderes Konzept. Der Rest des Gerätes ist Vergleichbar, auch Qualitativ.

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