Zitat von "guma"@ Christofer
Lustig..., da ich Deine Beiträge ja nun schon eine Weile kenne, war zu unschwer erraten, was als Nächstes kommt:
Ich weiß nicht was an diesem Meinungsaustausch so Lustig ist, außer dem Aspekt dass Du hier versuchst eine andere Meinung ins Lächerliche zu ziehen.
Übrigens darfst Du meinen Namen auch endlich mal richtig schreiben, nix für Ungut.
Zitat von "guma"Ich schrieb "der größte Teil der Naheffekts", was Deiner geschätzten Aufmerksamkeit entgangen ist. . Damit sind natürlich dessen Anteile oberhalb eines zu setzenden HPF gemeint. Wenn wir den bei 100Hz einsetzen lassen bleibt der für bläser durchaus nützliche und nicht ganz unwesentliche Teil des Naheffekts zwischen 100 und 1000Hz übrig.
Ich weiß nicht was Du unter "Naheffekt" verstehst, den gibt es nicht, auch wenn die Vereinfachung gut gemeint ist, sie ist Kontraproduktiv. Es gibt den Nahbesprechungseffekt, und der machst sich nur als Bassanhebung bemerkbar, so etwa bis 200Hz aber niemals bis 1khz. Im Falle der allermeisten Bläser macht der NBE eine unnatürliche Überhöhung im Bereich von 100-200hz aus, für nicht wenige Bläser ist das eine Anhebung außerhalb ihres Grundtonbereiches.
Zu behaupten das sei ein "gewollter" Aspekt der für Nieren-Mikros spricht ist dann wohl deutlich hinterfragungswürdig. Eine Erklärung bist Du schuldig geblieben. Ich würde mich freuen, wenn Du eine hättest.
Zitat von "guma"So sensibel ist eine kleine Positionsänderung beim Wechsel auch bei Nieren nicht. Ich kann mich aus der Praxis nicht erinnern, dass das wirklich ein ernstes Problem war. Ich versuche zwei Saxe eines Spielers wenn möglich mit zwei Mikros zu versehen ( und wenn nötig auch mit zwei Sendern )
Wenn eine Positionsänderung nicht "so sensibel" ist, dann gibt es auch überhaupt keinen Grund für diese Erklärung:
Zitatund die positionsabhängige Klangänderung stellt für die Auswahl der Mikroposition während des anclippens eher einen Vorteil im Sinne einer klanglichen Auswahlmöglichkeit dar.
Beides geht einfach nicht gleichzeitig: Wen Positionsänderungen keine deutliche Klangänderungen bringen dann ist das auch kein brauchbares Mittel für das "Sounddesign", dafür gibt es ohnehin andere.
Und Dein Argument "Zwei Saxe mit zwei Mikros" ist wohl schwerlich ein Argument gegen Kugeln und überdies wohl überhaupt keine Option für die Fragestellerin...
Mir ging es eigentlich gar nicht um eine Grundsatzdiskussion, sondern nur um die Frage warum Lisa keine Kugel möchte.
Denn eine Kugel ist tatsächlich im Nahbereich immer die best-klingende Lösung für Instrumente, warum habe ich oben erläutert und das ist wirklich keine Neuigkeit - dachte ich.
Gruß,
Christopher