Mal nen Tipp in eine andere Richtung: Unabhängig vom Sound ergeben 200 PAX in einer 1250qm Halle keine tolle Atmosphäre... Habt Ihr die Möglichkeit, die Halle durch Molton, Stellwände o.ä. kleiner zu machen und die Bühne vorzuziehen? Klar wird Deine PA dadurch nicht lauter, aber die beschallende Fläche wird kleiner, das Publikum steht enger zusammen und Du bekommst weniger störende Reflektionen. Und der Direktschall der Bühne nützt Dir vielleicht sogar was ![]()
Beiträge von Blancblue
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Äh, verstehe ich das richtig? Du willst mit 2 LA Elementen pro Seite 1000qm beschallen? Das schlag Dir schon mal ganz schnell aus dem Kopf... Bei der Musikrichtung reichen auch keine 4 Doppel-18". Auch mit den PAFs wirds bei der Größe schwer, da muss nach 20m ne Delayline her.
Aber wie Ralle schon sagte, mehr Rahmenbedingungen plz.
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*Schublade auf*
das ganze ist doch nur was für Tekknopartys, wo die Leute durch diverse Drogen in einer anderen welt schweben und durch die extremen Pegel eh keine Kommunikation möglich ist
*Schublade zu*
Nee mal ganz ehrlich. Dafür brauche ich nicht in die Disco zu gehen - Musik kann ich mir auch Zuhause über nen Kopfhörer anhören. Am besten dann live vom DJ gestreamt und das Cocooning unser Gesellschaft ist wieder ein Stück weiter vorangeschritten.
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30 Stück macht natürlich keinen Sinn.
Wie das Roland mit 8 Mignons hinbekommt, keine Ahnung. Aber es funktioniert hervorragend und wenn Akku wirklich leer sein sollte, kann man zur Tanke und einfach Batterien kaufen.
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Also mal ganz ehrlich - sowas braucht doch kein Mensch.
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Sehr geil wäre halt wie hier http://www.rolandmusik.de/produkte/BA-330/index.php
mit Mignon-Akkus.
Die Box haben wir gerade im Einsatz und das Handling mit den Standard-Akkus ist schon von Vorteil im Alltag.
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Bei den großen bezahlt man nicht nur die Box, sondern auch alles dahinter: Support, Ridertauglichkeit, EASE Daten, Wiederverkaufswert usw. In den seltensten Fällen klingen teure Boxen um den Faktor besser, die sie preislich höher liegen als Standard-PAs. Daher muss jeder selbst entscheiden was er braucht - bitte aber nicht pauschal die "teuren Hersteller" verurteilen. Wer jetzt rumweint, weil d&b so teuer ist und seine Mobildisco nicht damit ausstatten kann - der sollte sich fragen, was er eigentlich benötigt. Ich kaufe mir auch keinen Ferrari, um damit meine Oma jeden Tag 5 Km ins Altersheim zu fahren, dafür reicht nen Polo aus.
Imho hat doch der PA Sektor eigentlich keine Probleme mit Kopien, schon gar nicht in dem Maße wie z.B. die Musikindustrie. Die paar BR-Nachbauten mit 20h Entwicklungszeit jucken keinen und die China-Plagiate kauft eh keiner.
off-Topic: Bevor hier ein falscher Eindruck entsteht: Ich halte GEMA und vor allem GEZ auch für überholte Modelle, aber Stammtischgelaber kann ich nicht ab. Problem sehe ich aber nicht in den Verwaltungskosten, sondern an der Verteilungspolitik. Um auch mal ein Musiker-Zitat zu bringen "unser Geld von der GEMA hat die Nena..." (Torch)
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Zitat von "toadie"Alles anzeigen
Sehr geehrter Herr AlphaC:
auch wenn ich Sie nun in Ihren Grundfesten erschüttern werde, so sehe ich mich doch genötigt meinen Senf hierzu beizutragen...
Die Gema:
Die Gema ist ein Fass ohne Boden und wendet den Großteil der Einnahmen für Ihre Selbstverwaltung auf. Dies lag und liegt nicht im Sinne des Künstlers, aber der Künstler wird gezwungen sein verkäufliches Gut mit der Gema zu labeln. Die wenigsten Musiker legen Wert auf die Dienste der Gema und trotzdem gibt es sie noch...
....
Die Moral:
Was versteht man denn eigentlich unter Moral ?
Ist es moralisch vertretbar geistiges Gut der Allgemeinheit vorzuenthalten, oder besser gesagt es nur der betuchten Bevölkerungsschicht zur Verfügung zu stellen? Ist es moralisch vertretbar aus allem und jeden seinen persönlichen nutzen und Vorteil zu ziehen - und damit meine ich nicht diejenigen die geistige Güter verwerten sondern die, die diese unter Verschluss halten um daraus Kapital zu schlagen. Das geistige Gut ist keine Ware, sondern nach moralischer Auffassung und Wertschätzung unbezahlbar und darum sollte das auch keiner machen.
Die geistigen Werte der Gesellschaft sollten allen die in der Gesellschaft leben frei und völlig kostenlos zur Verfügung stehen. Egal ob es hierbei um Kunst oder um Ideen geht. Nicht jeder ist von Natur aus in der Lage zu solchen geistigen Leistungen und ist somit aus moralischer Sicht benachteiligt... Die Wertigkeit einer Gesellschaft sollte sich nicht am Kapital festmachen lassen, sondern an der Verfügbarkeit von geistigen Werten für alle die daran Interesse haben und damit die Weiterentwicklung der Gesellschaft voranbringen. Wer Wissen "unterschlägt" und sich damit einen persönlichen Vorteil verschafft, schadet der Gesellschaft und verdient weder Respekt noch Ehrung.
Das verstehe ich unter Moral!Gruß
toadieOh je. Alpha hat ein Postings weiter vorne aufgezeigt, dass die GEMA relativ wenig für sich benötigt. Zu Deiner Moral: Ein Pharmakonzern investiert 2 Milliarden Forschungskosten für ein neues Medikament. Der soll dann laut Deiner Moral hergehen und den ganzen Generica-Herstellern die Formeln weitergeben. Dann sei bitte aber auch konsequent und geh auf die Straße und verteil Deine Kohle.
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Nee, hab ich nicht

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also bevor das hier jetzt Richtung "Basswaffe" und Wunder-PA geht - mal die Bälle flach halten. Der Ralf ist auch ganz sicher der letzte, der das möchte...
Limmer ist weder besser noch schlechter als andere Sachen, auch er kann die Physik nicht überlisten und muss Kompromisse machen. Ein Credo von Ralf ist imho ein gutes P/L Verhältnis, da wird auch mal auf ein besseres Chassis verzichtet, weils 3x so teuer ist wie notwendig.
Ich finde das Zeug gut, weil man für wenig Geld sehr viel Klang, immensen Output bekommt und mit vielen amtlichen Produkten problemlos mithalten kann oder sogar in den Schatten stellt. Ähnlich wie eine professionell entwickelte Selbstbau-PA, jedoch mit dem Vorteil, dass das ganze mit einer Marke versehen ist und man es im Gegensatz zu vielen anderen selbstgebauten Produkten zu guten Kursen wieder verkaufen kann.
Der Limmerbass dürfte das beliebteste Produkt sein, weil die Kiste relativ breitbandig spielt und sehr guten Output bietet - bei noch vertretbaren Maßen. Durch den 15NW 100 ist die Kiste jetzt auch leichter geworden und für bessere Skalierbarkeit gibt das ganze auch noch als Single-Version.
Die 308 mag ich sehr gerne, weil kompakt, sie sehr direkt klingt und einfach schweinelaut geht. Wie mehr oder weniger alle kompakten Hornsysteme, gehts erst ab 180 Hz / 250 Hz richtig los, je nach dem wie anspruchsvoll man ist, ist ein Filler nicht verkehrt in der Kombi mit dem Limmerbass. Unser guter alter Wellenfront z.B. hat den Limmerbass als Filler zwischen URPZ und seinen Tops eingesetzt und weit über die 120 Hz gefahren. Ist immer Geschmacksache, ich finde bis 140 Hz gehts ohne größere Soundeinbußen.
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Najo, die EV-CV Kombi passt einfach nicht. Kauft nur jemand komplett, weils billig ist. Aber Du findest eher jemand, der seine CV Bässe aufstocken möchte oder EV Tops und Amps möchte.
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Ich würde auf 3 bis 3,5K beim Einzelverkauf tippen, die EV Sachen sind bei vielen Tanzmukkern einfach beliebt und bringen meist mehr als gedacht.
Setpreis würde ich bei 2600 Euro sehen.
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Ja, nenn den Fred mal um
:lol: -
Yep genauso ist es. Produkte gut oder schlecht - dafür haben viel zu wenige schon mit dem Zeug gearbeitet. Imho steht hier das Marketing am Pranger, die zum einen frech abkupfern und zum anderen einfach auf gut deutsch "scheisse labern". Nicht dass das andere Hersteller auch gerne mal tun, aber Nova bildet hier schon die Referenz.
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Ah, schön zu wissen, dass man den Glauben an den Staat doch noch nicht aufgeben muss...
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Nicht falsch verstehen, dass mit den 0° war nur als Beispiel bzw. geraten.
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Mhm, das Henry Ford Zitat irgendwie missverstanden

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Respekt für die ausführliche und offene Antwort aus Pocking.
Nur ist die Frage wie das Plug & Array Prinzip funktionieren soll nicht wirklich geklärt...
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Jonny, welches denn? Gibt ja 2 Versionen mittlerweile.
Die Urversion ist eher auf Praxis ausgelegt und hat eine recht eigenwillige Optik, die 2te geht in Richtung der TW 8.
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Ich habe mir das System nicht näher angeschaut, aber ich denke mal, das Plug&Array Prinzip basiert auf immer der selben Winkelung, beispielsweise alle Elemente in 0° Stellung und ab aufs Stativ. Also nix an Raum anpassen usw., letztendlich wie bei einer normalen Horntop auch.
Der Witz dabei:
- Die Band erfreut sich innovativer LA-Technik ("wir benutzen jetzt auch ein LA)
- es klingt nicht besser/schlechter als vorher
- wer sich auskennt, kann die Software benutzen und das LA entsprechend winkeln. Mit Plug & Array hat das dann aber nix mehr zu tun.Letztendlich schaut das ganze aus wie ein JBL VRX nur mit flexiblen Winkeln und mittels Marketing aufgeblasen.