Ist doch ne schicke PA, im Wohnzimmer doch hübscher als so ne Standard Plaste Box. Wie schon festgestellt wurde - eine JBL ist das nicht, eher eine der hunderten Replica aus der Zeit, ggf angelehnt an die 4530:
Damals wurden PA Boxen mit dem Ziel entwickelt, aus möglichst wenig Verstärkerleistung viel Output zu bekommen. Deine Kombi ist ein klassisches backloaded Horn, das weder besonders hoch noch besonders tief spielen kann und konstruktionsbedingt viele Phasenschweinereien erzeugt. Dazu kommt noch, dass Design und Chassis bei dieser Art Hörnern schon sehr gut aufeinander abgestimmt werden muss, sonst gibts statt Druck und Tiefgang Auslöschungen, dünnen Klang oder Überbetonungen. Ob der verbaute Beyma da wirklich gut spielt, ist ohne die Konstruktion im Detail zu kennen sehr schwer. So oder so würde ich unter 60 Hz eh nicht viel erwarten. Wenn das Ding ohne Weiche betreibst, kann es auch gut sein, dass die Low-Mids viel lauter sind und du deshalb das Gefühl hast, dass untenrum nicht viel kommt. (Verpolung mal ausgeschlossen).
Obendrüber sitzt wahrscheinlich ein 2" Treiber an (zu kleinem) Horn, das ab 4-5 kHz schon deutlich einbricht, weshalb dann ein Schlitzstrahler ab dort übernimmt. Da bisher noch nichts von FQ-Weichen / Controller erwähnt hast, gehe ich mal davon aus, dass hier nicht allzuviel Aufwand betrieben wurde.
Zwischenfazit: Das System ist sehr kompromissbehaftet und wahrscheinlich nur mit viel Wissen und Aufwand wird das einigermaßen klingen. Als reine Subwoofer würde ich die Kisten nicht einsetzen, dafür waren sie auch nie wirklich gedacht.
Beiträge von Blancblue
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Sorry für meinen etwas sinnfreien Beitrag – aber wirkt das Thema nicht so, als wäre es vor 30 Jahren angefangen, dann ewig im Entwurfsmodus liegengeblieben und jetzt erst auf Veröffentlichen geklickt worden?
Die Wörter „Rutschen“ und „McGee“ in Kombi hab ich zumindest gefühlte Jahrzehnte hier nicht mehr gelesen, erinnert mich aber sehr an meine erste PA als sechszehnjähriger Teenager 😱
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Was bietet denn Herr Fichtner im allgemeinen an? Klingt als müsste man den kennen...
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Mal hier nachgeschaut - hier ist mehr oder weniger das gleiche Thema ausführlich besprochen:
Kaufberatung 2HE 4 Kanal DSP Endstufe -
Was wird den in der Industriehalle gemacht, wenn grad nicht Party ist?
Sobald Staub und/oder (Wasser-)dampf ins Spiel kommen, sollte man über die IP Einstufung der Scheinwerfer nachdenken (und ich meine jetzt nicht ob IPv4 oder IPv6
Dort stehen Oldtimer, aber es sind ohnehin kein Geräte mit Lüfter eingeplant.
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Ich muss für einen Kunden eine 20mx15m und 8m hohe Industriehalle "bunt machen" als Festinstallation. Es geht mehr oder weniger um reine Architekturbeleuchtung, die vor allem privat oder bei kleinen Feiern ein paar Mal im Jahr genutzt werden soll. Es werden so an die 30-40 Lichtbars / Spots verbaut werden. Budget pro Leuchte sind ca. 160 bis 200 EUR brutto, also kein Premium, aber auch nicht unterstes Level.
Nun habe ich 2 Lichtler gefragt und quasi 4 Antworten zum Thema Verkabelung /Steuerung bekommen:
1) Variante 1 - Kabel
"Festinstallation, daher alles festverkabelt -> größte Ausfallsicherheit. Alle Leuchten in/out durchverkabeln. Strom muss ja eh gelegt werden. Finger weg von Wireless - funkt alles im 2,4 Ghz Bereich, da sind jede Menge Handys, WLANs und Co unterwegs, da haste nur Ärger"
Ich frage mich allerdings was passiert, wenn mal ein Gerät ausfällt - gibts dann ein Problem mit dem DMX Signal?
2) Wireless DMX und Kabel
"Bei jeder Leuchten-Reihe das erste Gerät via Wireless DMX Stick anfunken, dann via Kabel DMX (und Strom) weiterschleifen. Minimiertes Ausfallrisiko und deutlich weniger Verkabelaufwand." Bedeutet dann aber auch, fällt der DMX Stick aus, fällt die ganz Reihe aus.
3) Wireless DMX
"Jede Leuchte mit Wireless DMX, Strom dran und weiterschleifen, fertig. Kostet zwar etwas mehr, sparste aber bei der Verkabelung"
4) Hue / Zigbee
"Nimm einfach Consumergeräte, Philipps Hue etc, easy übers Handy zu steuern, WLAN / Zigbee usw. Mhm, zum einen ist die Lösung jetzt auch nicht super günstig, zum anderen fehlt es da gefühlt auch an Lichtstärke.
Steuerung - die muss eigentlich nicht viel können. Farbenwechseln, Dimmen, Farben auswählen, Partymodus - für Amateure leicht zu bedienen:
a) Vorprogrammierte DMX Steuerung
"Nimm sowas wie Eurolite Easyshow, das ist Deppensicher und wenig Aufwand. Ipad App ist nur eine zusätzliche Fehlerquelle". Sieht auf den ersten Blick eigentlich genau nach dem aus, was ich benötige. Aber halt irgendwie auch wie aus den 90s - ein schönes Touchpad an der Wand macht da mehr her, wirkt moderner.
b) iPad + WDMX Interface + Software / App
"Nimm sowas wie Eurolite-freedmx, programmiere das ganze via Laptop, Kunde kann dann via iPad und App das ganze easy bedienen".
Jemand ein paar Tipps und Erfahren? Zu CRMX gibts eigentlich relativ positive Erfahrungen im Forum, soweit ich mich da nicht täusche. -
des weiteren brauchst du schon etwas fachwissen denn du wirst nicht drum rum kommen, die leute auch kompetent zu beraten. wenn du selber weißt von was du redest, bringt dich in die position abzuschätzen was dein gegenüber kann und weiß. das ist bei hochwertigen pa schon wichtig, denn sonst schäden und ein schlechter ruf für die anlage und somit keine weitere vermietung !!
So siehts aus. Aus meiner Sicht kommt der "nof1" Hinweis u.a. genau daher, weil viele "Beschaller" denken/dachten, man muss einfach nur lila Schachteln hinstellen und fertig ist der super Tekkno Sound.
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Es wird etwas offtopic, aber wichtiges Thema: Neben der Äpfel mit Birnen Thematik kann man eigentlich nie genug betonen, wie subjektiv bestimmte Soundvorstellungen sind. Nehmen wir mal als Beispiel die Diskussionen, die das Berghain seit dem Wechsel bzw Update der F1 Anlage erlebt:
Zum Vergleich mal: https://www.reddit.com/r/Berghain_Com…fficial_thread/
https://www.fazemag.de/berghain-sound…ssive-probleme/
Dazu kommt noch eine Thematik, die Laurin Schafhausen hier gut erklärt (Musikproduktion & Zeitgeist):Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Dann kommt noch ein wesentlicher Faktor dazu und das sind Emotionen. Braunes Holz hat davon ziemlich wenig, während ein klassisches Reggae Soundsystem, das messtechnisch zum Weglaufen ist, ziemlich viele davon hat. F1 hat sich imho vor allem auch durch die Dancestack Installation im BH einen sehr guten Namen im Technobereich gemacht, der nicht nur durch den Sound sondern eben auch wegen der besonderen Optik so groß geworden ist. Gleichzeitig gibt es nicht wenige, die "No Funktion One" im Rider stehen haben, aber das ist noch mal ein anderes Thema).
Fakt ist: Funktion One baut tolle Lautsprecher, die aber nicht besser oder schlechter als andere Hersteller in der Preisklasse sind. Der F218mkII kann dabei auch nicht zaubern, aber ich habe ihn auch als gutklingenden Sub in Erinnerung. Wie die Vorgänger schon schrieben, die geplante Anwendung ist sehr wichtig bzw. wichtiger als der Hersteller / Produkt selbst.
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Meinst Du das original von Funktion One oder welche Kiste ist gemeint?
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Oh je, ich würde den ganzen alten / halbfunktionierenden Krempel verkaufen und bei Null anfangen. Dann sukzessive bzw. immer wenn wieder Kohle da ist, die PA um weitere Komponenten erweitern.
Du hast ja einen speziellen Anwendungsfall, gerade da macht Selbstbau am meisten Sinn, weil es oft nicht die 100% passenden Lautsprecher am Markt dafür gibt.
Schau doch mal hier: https://www.bs-tek.de/bausaetze/sonnensystem/
bzw:
https://pluto.sonnensystem.info/
Hier gehts mehr oder weniger um genau das was Du suchst, dazu noch schön aufbereitet. -
Also ich schwöre ja beim Wurstsalat auf das Rezept eines befreundeten Küchenchefs, der u.a. Paprika-Lyoner und Chili-Scheibenkäse verwendet. Sagenhaft sage ich euch.
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Das lief nicht so, meines Wissens nach ist sie jetzt dick im Kartoffelsalat-Business.
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Eine Frage habe ich noch vergessen: Wann läuft die Yacht eigentlich aus?
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Die Übersicht von Limmer hattest du sicherlich gesehen, oder? https://www.limmerhorns.de/042/
Hier sieht man sehr schön, warum der Ciare Ralfs erste Wahl war - laut und günstig. Und bis heute nicht so richtig verstehen kann, warum viele Kunden den 18s unbedingt verbauen woll(t)en.
Der PHL 1040 sieht doch vernünftig aus, zumindest am 042. Dazu gescheites Datenblatt und- mit den Erfahrungen von FHAudio würde ich nicht lange überlegen, wenns das Limmerhorn werden soll und der Beyma zu teuer ist.
Ansonsten hat vielleicht Celestion was passendes und sehr günstiges:
https://celestion.com/product/cf0617m/
oder als Neo: https://celestion.com/product/cn0617m/
SB Audience NERO-6MRN150D
Sica 6M2CP
B&C 6PEV13
Die Frage wäre hier auch, inwiefern Wirkungsgrad vs Linearität vs Belastbarkeit vs Kosten bei Dir Prio hat. Der o.g. PD oder auch der B&C 6NSM51 gehen z.B. ziemlich laut, aber der FQ sieht deutlich welliger aus, als z.B. der Beyma oder PHL.Zum Audax: Findet ihr den wirklich soooo schlecht: https://www.hifi-selbstbau.de/index.php/hsb-…t/audax-pr170z0
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Außer dem vorgeschlagenen Bauplan konnte ich noch den von Achenbach finden, der aber auch nicht wirklich von den Maßen kleiner ist.
Hast Du dich verguckt und beim 18" geschaut? Der hier: https://lsv-achenbach.de/plaene/plan_sub15.htm mit rund 450 x 500 x 580, bzw 100l und 25kg schwer sollte doch gut zu deinen Anforderungen passen. Noch kompakter hat dann auch wieder diverse Nachteile.
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Alles anzeigen
3. Das Budget steht in der Anfrage und auch zwischendurch mehrfach. auf jedenfall unter 50k€
4. Bis auf meinen Rücken sind die Jungs alle noch Fit

5. Ich leite mal von unserem tontechniker weiter:
"-Kick soll körperlich spürbar, aber nicht matschig sein → Fokus auf 80–150 Hz (Kickbass)-Subbass soll da sein, aber nicht überdominant → 35–60 Hz evtl. limitiert
Impulstreue wichtig → also keine „wabbelige“ Tieftonwiedergabe
Die Kickdrums sollen im Brustkorb drücken (90–120 Hz), schnelle Transienten gut abbilden. Subbass darf unterstützen, muss aber nicht unter 35–40 Hz präsent sein."
Ich weiß nicht, ob euch das beim Eingrenzen hilft. Den Bereich, in dem wir maximalen Druck brauchen würde er auf 20x15m begrenzen, hat sich aber genügend Reserven gewünscht.
grüße
Zu 3) Ich persönlich steige immer noch nicht durch bei Eurem Budget. Funktion One gibts gebraucht auf jeden Fall "bis 50K" für Eure Anforderungen. Aber gleichzeitig schreibst du "F1oder Void ist aber glaub ich etwas übertrieben". Dementsprechend bekommst Du gerade wieder zig Vorschläge, von 30 Jahren alten PAs bis Neuware... So kommst du nicht weiter. Und ist denn Gebraucht überhaupt eine Option?
zu 4) Also Größe und Gewicht spielt keine Rolle und beim Transport gibts auch keine Limits bezüglich der Größe?
5) Sehr gut, das grenzt die Sache schon mal etwas ein.
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Ich höre aus deinen Beträgen verschiedene Dinge heraus und spekuliere mal: Ein sehr beliebtes PA System in der Tekknoszene wie F1 und Void wäre eigentlich schon cool, aber teures High-end Material passt nicht zu Euch. Imho sind gerade diesen beiden Hersteller nicht nur wegen ihrem Sound sehr angesagt, sondern vor allem auch wegen der coolen Optik. Kann ich total nachvollziehen, ich finde fette große (Bass-) Hörner auch deutlich ansprechender, als viereckige braune Kisten mit Schaumstoff. Daher verwundert es auch nicht, dass die FreeTek und Soundsystem Szene quasi den Gebrauchtmarkt vor allem an alten Turbosound Systemen leergekauft hat. Ähnliches gilt auch für z.B. Martin Audio WSX und manche EAW Lautsprecher. Ansonsten wird auch viel selbstgebaut.
Ich an Eurer Stelle würde folgendes machen, entweder:
1) gebrauchte Funktion One anschaffen. Damit macht man nichts falsch, im Gegenteil man muss nicht viel erklären.
2) Neukauf - da gabs hier ne Menge Empfehlungen. Ich habe aber das Gefühl, dass die Tekkno-Szene gerne bestimmte Hersteller oder Systeme bevorzugt, zumindest bis zum Bereich, wo man um ein Linearray nicht mehr vorbeikommt. Void und Funktion One wurden schon genannt, Pioneer hat versucht sich in dieser Nische zu etablieren (was gefloppt ist) und bei den Systemen wäre hier beispielhaft Lambda Labs QX-3 zu nennen. Seeburg hat in dieser Hinsicht mit dem PS-1 imho mit Fokus auf elektronische Events / Clubs etwas sehr Schönes entwickelt, ich könnte mir vorstellen, dass das in Euer Budget passen könnte: https://www.seeburg.net/de/customsolutions/ps-1/164
2) Limmergehäuse von Jericho bauen lassen und dann selbst bestücken. Der Limmerbass 215 ist ein sehr gut klingender Sub, der von 45 Hz bis 140 Hz gut nutzbar ist und für Euren gewünschten Sound wunderbar passt. Als Bandpass auch einzeln nutzbar, heisst es braucht keine Massen, damit mehr als Töck kommt. Nicht umsonst ist die Kiste quasi seit Jahrzehnten auch ein gerngesehener Klassiker auf elektronischen Events. Drüber entweder die 308, die geht richtig laut und weit, wobei die P3 auch reichen sollte und imho noch ein bissl besser klingt. Der Tangobass ist sicherlich auch eine Überlegung wert, den habe ich persönlich aber noch nicht gehört.
3) Wie von einigen vorgeschlagen - eine gebrauchte Horn-PA aus der Prä-Linearray Zeit. Hier entweder den „Frankenstein-System-Weg“ gehen, also verschiedene Lautsprecher-Hersteller vermischen oder eben ein abgestimmtes System von einer Marke. Egal wie, hier lässt sich viel Geld sparen und mit ein bissl Kohle in Farbe, aktuelle Hochtontreiber, digitales Controlling inklusive Besuch beim einem Techniker, der euch dafür passende Settings erstellt, muss man sich mit so einem new Oldskool-System vor aktuellen Lautsprechern nicht verstecken, im Gegenteil.
Meine Erfahrungen und Empfehlung:
a) 8x Subs, 18" horngeladen. Damit habt ihr bei 300 PAX outdoor noch Reserven und könnt auch bissl mit der Aufstellung spielen. Martin Audio WSX gibts immer wieder mal gebraucht um die 700-800 EUR rum. Gehen sehr laut und passen gut in Euer gewünschtes Klangprofil. Allerdings auch heiss begehrt und nicht so einfach zu finden.
Alternativ und damals sehr häufig verbreitet waren diverse 2x15“ (Bandpass-) Hörner, die aber auch heute noch gerne bei elektronischen Events zu sehen sind. Sehr beliebt die ganzen Turbosound Hörner wie TSE / TSW und Co, leider im Original (zu vernünftigen Preisen) nahezu ausverkauft. Auch der von FUX genannten Martin Audio 215 MK III oder der ähnlich aufgebaute F2B ist kaum zu bekommen und das aus guten Gründen. Alles keine Tiefbass-Monster, aber wehe man packt viele davon auf einen Haufen…
Der o.g. Limmerbass 215 gibts auch immer wieder günstig gebraucht, allerdings existieren da zig Varianten und Bestückungen. Denke da ist die Jericho Neubau Version sinnvoller.
NEXO SI2000 wäre noch ein heißer Kandidat, der klingt super und ist günstiger und leichter zu bekommen. Geheimtipp wäre ggf. ein HK Audio RL 118, die gibts immer wieder günstig und in großen Mengen.
Last but not least - die ganzen W-Bins - von SA, JBL, AAC, EV TL - da wird’s sehr unübersichtlich und bei den diversen Nachbauten auch undurchsichtig. Machen aber schon richtig Spass.
Ansonsten gibt es zig schöne Selbstbaukisten, wovon sich einige auch im elektronischen Bereich etabliert haben. Hier beachten, dass die meisten Basshörner aufwendig zu bauen sind - wenn man da keine Erfahrung hat, lieber lassen. Dementsprechend kosten die Kisten dann aber auch entsprechend, wenn ein versierter Schreiner beauftragt wird. Je nach Typ ist der Wiederverkaufswert auch sehr gering - auf jeden Fall würde ich mir das gut überlegen.2) Bei den Tops - wenns um Optik geht, würde ich auf jeden Fall auch was horngeladenes nehmen. Schick sind natürlich die alten Turbos, wohl weil optisch an F1 erinnernd und deshalb heissbegehrt. TA500 / TA880h / T890H wäre hier eine Alternative, wenn man keinen Bock auf modern unrüsten hat, die Kisten klingen noch halbwegs aktuell. (wenn auch schon 20 Jahre alt).
Martin W8C sieht man auch oft, wohl auch weil auf den beliebten WSX Sub abgestimmt / ein System ergebend..
Ansonsten gibts natürlich die ganzen ollen Horntops, die hier alle schon genannt wurden. Gehe ich daher nicht näher drauf ein.
3) Der berühmte Midbass / Kickbass. Aus meiner Sicht hat sich ein 4/5ter Weg seit Funktion One mit dem Dancestack und dem Hype durch das Berghain einen Coup gelandet hat, in der Szene zum Teil sehr etabliert. Über die Sinnhaftigkeit lässt sich sehr viel diskutieren…
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tthorsten „die Basswaffe“ gibts noch? Das waren witzige Zeiten.
Wenn die Bestückung stimmt, kann man bei dem Preis nicht viel falsch machen, das sind sehr solide Komponenten. Der 8mb400 ist zwar ausgelaufen, aber es gibt ein Nachfolgemodell.
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Mir gehen da mehrere Themen durch den Kopf:
a) Ich wusste gar nicht, dass es CA überhaupt noch gibt. Seit der Wüstner da raus ist und TW Audio gründete, habe ich von dem Laden nie wieder was gehört. Ein VA-Technik Unternehmen hat sich da 2017 scheinbar eingekauft, aber mir kommt es so vor, als verkauft man nur Restbestände ab. Etwas neues scheint seit längerem nicht entwickelt worden sein.
b) Daher frage ich mich inwiefern die V8 auf der Höhe der Zeit ist - gabs da seit dem Erscheinen vor über 20 Jahren(?) mal ein Update? Kann dennoch ja gut klingen, aber mit den Ersatzteilen ist das ggf so eine Sache. -
Mhm, bevor hier noch 100 weitere Vorschläge eintrudeln, braucht es einfach ein paar spezifischere Angaben.
1) Deine Anwendung klingt für mich stark nach klassischen FreeTek-Events – irgendwo draußen auf Wald und Wiese, inklusive Campingplatzbeschallung à la Nature One, richtig?

Wie sehen hier die Rahmenbedingungen aus? Typischerweise kommt der Strom aus Aggregaten, weshalb oft wirkungsgradstarke Basshörner zum Einsatz kommen. Nach meiner Erfahrung kann – je nach Standort – auch das Thema Ruhestörung / Polizei eine wichtige Rolle spielen. Kein Besucher hat Bock auf ein fettes Monocluster, das zwar ordentlich schiebt, aber noch zehn Dörfer weiter ins Schlafzimmer beamt und dadurch die Grün-Weißen auf den Plan ruft.
2) Fläche & Publikum
Die angegebene Zuhörerzahl (100–300 PAX) wirkt etwas widersprüchlich zur genannten zu beschallenden Tiefe von 30–40 m. Auf so einer Fläche verlaufen sich die Leute ziemlich. Möglicherweise ergibt es mehr Sinn, mit einer 4-Punkt-Beschallung zu arbeiten und damit den Dancefloor zu definieren.
Eure Events klingen eher nicht nach einer 15-Meter-Megastage. Rechnen wir mal mit z. B. 6 m Bühnenbreite und 10 × 20 m Dancefloor – also rund 200 m² zu beschallender Fläche – sieht die Welt schon ganz anders aus.
3) Budget
Hier fehlt mir bisher jede Info. Reden wir über 500 Euro, 5.000 oder 50.000? Ohne eine klare Angabe kann man nicht sinnvoll beraten.
4) Transport & Handling
Ein Wald- und Wiesen-Event bringt neben dem Stromproblem auch logistische Herausforderungen mit sich. Große Basshörner verbrauchen zwar weniger Strom als fette 18"-BR-Bässe, sind dafür aber schwerer, sperriger und auf unebenem Boden schwer zu bewegen. Wie seid ihr bzw wollt ihr Euch hier aufstellen? Ihr seid ja auch nicht mehr die jüngsten :->
5) Der Sound – die schwierigste Frage
Was genau wollt ihr klanglich erreichen?
Hier wird oft aneinander vorbeigeredet, weil jeder unter Begriffen wie "Punch", "Druck", "Stramm", "Tiefgang", "Definiertheit" etwas anderes versteht – meist basierend auf persönlicher Wahrnehmung und emotionalem Eindruck, nicht auf messbaren Werten.
Und dann kommt noch der Confirmation Bias ins Spiel: Ein 12"-Langhub-Treiber klingt für viele automatisch "tighter" und "schneller" als eine 18"-Hornpappe – weil "kleiner = schneller", was technisch nicht immer haltbar ist.
Einige denken, es braucht Infraschub bis 20 Hz mit 130 dB, obwohl die gespielte Musik nicht unter 40 Hz geht – und womöglich wären Kickbässe im Bereich 80–150 Hz die bessere Wahl, um den gewünschten Eindruck zu erzeugen.
Mein Fazit:
Irgendwann kommt man nicht mehr umhin, sich konkrete Systeme anzuhören. Am besten bei Veranstaltungen, bei denen einem der Sound gefällt – dann einfach mal den Toni fragen, was da läuft und wie es eingestellt ist.
Wir können hier im Forum bei der Eingrenzung helfen – aber dafür braucht’s mehr Klarheit bei den genannten Punkten.
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Schon mal vielen Dank an die Songliste, da sind ein paar schöne neue Sachen für mich dabei. Und viele Titel, die mich auch schon sehr lange begleiten, aber unbedingt wieder mal Gehör finden müssen...
Eine Nummer, die mir immer wieder Spass macht, weil sie gefühlt jede halbwegs gute PA nach dicker fetter 90er Horn-PA klingen lässt
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