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  2. mathias burger

Beiträge von mathias burger

  • Theaterexperten gefragt - Monochromes Licht

    • mathias burger
    • 7. Februar 2011 um 10:00

    Gemeint ist der Effekt, dass das Auge nach einer Weile einen "Weißabgleich" vornimmt.
    Daher nehmen wir sowohl 3.200K als auch 5.600K als "Reinweiß" war, wenn wir eine Weile nur dieser Farbtemperatur ausgesetzt sind.
    Interessant sind zu dem Thema verschiedene Artikel von Mike Wood:
    When White Light Isn't White
    When White Light Isn't White 2
    Color Rendering - Narrow Band Emitters
    MacAdam Ellipses

    Ich weiß, viel Lesestoff. Aber viel wertvolles Wissen, das man selten so lesbar und verständlich präsentiert bekommt, aber das wirklich durchaus relevant für unsere Arbeit ist.

  • Für Alle, bei denen 2011 die Anschaffung...

    • mathias burger
    • 4. Februar 2011 um 10:23
    Zitat von "bemi"

    Heute aus der Gerüchteküche: soll das nicht sogar in Kooperation (mit Martin?) entstehen?


    Das wäre selbst mir neu, v.a. weil wir ja bereits mit der Mx-Serie eine eigene Pultserie haben, die preislich nicht so weit weg von der Licon liegt.

  • Umfrage zu LED-Wash! Bitte um eure Meinungen.

    • mathias burger
    • 21. Januar 2011 um 16:18
    Zitat von "4Art"

    a) Martin in der Schweiz keinen eigenen Vertrieb mehr hat (Zoll-Sch.... bei Garantie- und Reparaturfällen)


    Stimmt so nicht ganz. Der Vertrieb läuft zwar inzwischen direkt über Martin, der Service wird aber haargenau wegen der "Zollbarriere" lokal von unserem Service-Partner Menzi EBZ AG in Wädenswil abgedeckt, der natürlich in direktem Kontakt mit dem Martin Service steht. Dementsprechend hat sich in der Hinsicht keine Änderung ergeben.

  • MAC 101 Kaufen?

    • mathias burger
    • 27. Oktober 2010 um 16:49

    Hier noch ein paar Infos von "offizieller Seite":

    Außer der Tatsache das MAC 101 und Volkslight beide LED Moving Lights sind, haben beide erst mal was das Resultat anbetrifft nicht viel gemeinsam. Der MAC 101 will gar kein klassisches LED Wash-Light sein, sondern zeichnet sich durch seinen engen Abstrahlwinkel (13,5°) und der sehr flachen Lichtverteilungskurve aus, was dazu führt, dass man die Lampe schon eher als Beamlight bezeichnen kann. Zeitgleich liefern die LEDs über 2.200 Lumen (im Vergleich: MAC 301 Wash ca. 3.300 Lumen), daher taugt der MAC 101 eben genau da, wo es auf leistungsstarke, farbige Beams drauf ankommt.

    Die Idee hinter der Lampe ist, eine möglichst vielseitige jenseits von LED-Washlights zu schaffen. Julian hat ja schon das Thema Matrix ins Spiel gebracht, genauso kann man den MAC 101 als farbigen ACL Effekt sehen. Es wird sogar einen optionalen Vorsatztubus geben, so dass ich die Lampe vollends als automatisierte PAR-Kanne "tarnen" kann. Aber das sind sicher nich alle Varianten die damit möglich sind.

    Von diesen Ideen ausgehend kommt man schließlich zu dem Punkt, dass die Lampe aber eben keinen "washigen" Beam mit soften Rändern und mittlerem Abstrahlwinkel haben darf, sondern einen engen, hellen, scharfkantigen Output braucht - sonst verwaschen Matrixeffekt zu sehr im Nebel. Daher kommen auch Single Color LEDs von Cree mit einem Custom-Linsensatz zum Einsatz, nur so ist der hohe Lichtstrom bei dem engen Abstrahlwinkel möglich (der geringste Abstrahlwinkel, bei dem Multi Color noch eine ordentliche optische Effizienz liefern, liegt bei ca. 25°).

    Etwas sarkastisch könnte man sagen, dass sich der mangelnde "Neuheitswert" auch prompt in mehr als 1.500 verkauften Einheiten in den ersten vier Wochen niedergeschlagen hat. Jetzt nach der LDI sind bereits deutlich jenseits der 2.000 Geräte verkauft - und das, obwohl wir dieses Jahr nur 3.000 Geräte davon fertigen können...

  • Neues an der LED-Wacklerfront?

    • mathias burger
    • 20. Juli 2010 um 09:27
    Zitat von "gps"

    wie erwähnt...solange nicht klar ist wie gemessen wird lassen sich die Daten zwar Marken Intern gut vergleichen aber gegen andere Marken nur bedingt. Es geht halt nix über einen realen Vergleich vor Ort, am besten Lampen zur Ansicht bestellen und selbst vergleichen.

    Glaub kein Diagramm das du nicht selbst geschönt hast :) :lol: :wink: :!:


    Sorry, aber das ist Schwachs***
    Es gibt klare Messvorgaben für Lichtstrom etc., so dass die Datenblätter herstellerübergreifend vergleichbar sind. Und wenn man nach den Standards misst, ist auch kein Spielraum zum Beschönigen vorhanden. Einen realen photometrischen Bericht erkennt man eben an seinen Abweichungen zum Idealfall: Abbildungen des Filaments oder der Elektrode im Iso-Illuminance Report, Huckel und Dellen in der Lichtverteilungskurve etc.
    Nur weil ein Großteil der Hersteller es scheut, sein Marketing (doppelt so hell wie...) mit Fakten zu unterlegen, heißt das nicht, dass deshalb die Daten der Hersteller, die die Zeit und Mühe investieren, nicht verwertbar oder eindeutig wären. Denn es gibt eben keine Interpretationsfreiheiten, was man wie misst, wenn man standardisierte Messungberichte wie Iso Illuminance Reports veröffentlichen will.
    Der Grund, warum die Zahl der Hersteller, die wirklich solche Reports bereitstellen, so gering ist, dass zum einen die Anlagen für die Messungen nicht unbedingt günstig sind, es Arbeitszeit kostet, die Messungen und Bericht zu erstellen und man sich eben im Verkauf und Marketing den selbst geschaffenen Fakten stellen muss - aber deshalb werden wie gesagt nicht die Berichte der anderen Hersteller wertlos.

    EDIT: Denen, die es interessiert, warum es wesentlich mehr braucht, als zwei Scheinwerfer nebeneinander in weiß an die Wand leuchten zu lassen, um verwertbare Aussagen über die photometrische Performance eines Scheinwerfers treffen zu können, sei der folgende Artikel ans Herz gelegt: Mike Wood: How bright is bright - Perception.
    Danach sollte jedem klar sein, warum dieser simple Aufbau ohne weitergehende Tests eben keinen wirklich umfassenden Aufschluss über das Verhalten im realen Einsatz gibt (verschiedene Rigginghöhen h*2=Beleuchtungsstärke/4; Farbfilterung etc.). Vor allem der Trick mit der hohen Farbtemperatur ist richtig alt, geht aber in dem Moment nach hinten los, wenn ich den Scheinwerfer im Gelb-Rot-Bereich filtere und ab gewissen Distanzen kann eben auch die hohe Farbtemperatur keinen wirklichen Lichtstrom mehr ersetzen... Alles Gründe, warum harte Zahlen bei der Beurteilung eines Geräts eben doch Informationen liefern, die ich mir visuell nur bedingt beschaffen kann - die aber den realen Einsatz beschreiben!

  • Martin MAC350

    • mathias burger
    • 1. Juli 2010 um 09:25

    Der MAC 350 Entour hat im Vergleich zum smartMAC eine Iris.

  • Neues Mittelklasse-Lichtpult

    • mathias burger
    • 30. März 2010 um 20:20

    Die M1 liegt bei circa 10.700€ UVP netto.

    Das Feedback auf der Messe war umwerfend und die Verkaufszahlen noch auf der Messe versprechen Gutes!

    Letztendlich ist die M1 eine Maxxyz Compact mit eingebautem Submaster Modul bei abgespeckter (aber nicht billiger) Hardware:
    Weniger LCD Tasten, keine Motorfader, Encoder statt Faderbelts.
    Die Software ist identisch mit den anderen Maxxyz-Varianten. Alle Funktionen wir Networking, Wing-Erweiterung etc. sind gegeben, die einzige Limitierung sind die 4 DMX Linien nativ. Mit Martin Hardware (Ether2DMX8 - das Schweizer Taschenmesser des Artnet... - Wings etc.) oder Software-Lizenz lässt sich das ganze auf 12 Linien aufbohren.

  • Dieses Pult schon mal gesehen oder in der Hand gehabt?

    • mathias burger
    • 2. Februar 2010 um 12:30
    Zitat von "linearray"

    Kopien..... was ist heute nicht mehr oder weniger gut kopiert? Was ist das Original? Wo beginnt die Grauzone beim Kopieren?
    - Varilites mit ihren ersten Moving Lights und dann inzwischen sehr renomierte Firmen wie Martin oder Highend (Highend war meines Wissens vor der eingenen Scannerherstellung der Importeur von Clay Paky). Die ganze Branche hat einen neuen Gerätetyp aufgenommen, es musste logischerweise kopiert werden. Hat das die Entwicklung von Moving Heads gestoppt?


    Ein Gerät 1:1 zu kopieren, damit gleichzusetzen, einen gleichen Produkttyp zu entwickeln, ist doch schon sehr weit allgemeinert. Wenn man sich all die ersten Moving Heads anschaut, dann haben die in der Tat gemeinsam, dass sie sich bewegen etc., aber dem inneren und äußeren Aufbau kann man doch entnehmen, dass die jeweiligen Entwickler eben doch ihre eigenen Wege gegangen sind und dadurch einiges an Entwicklungsaufwendung hatten.
    Und genau das passiert beim Kopieren in keinster Weise. Auch wenn außerhalb der LED Technik sicherlich nicht mehr die riesen Innovationen zu erwarten sind, sind all die inkrementalen Verbesserungen eben jenen Unternehmen zu verdanken, die schon eigene Ansätze bei ihren Produkten verfolgen. Würden alle Unternehmen nur noch 1:1 kopieren, wäre das Resultat ein Stehenbleiben bei Status Quo.

  • Neue Movinglights...LED oder 250MSD?

    • mathias burger
    • 2. Februar 2010 um 11:38
    Zitat von "dxrz"

    Interessant wäre doch jetzt mal was man bei Martin zu der Aussage: „die ersten neuen Geräte kommen meist noch aus dänemarkt,die 2.Charge dann aus China,in schlechterer Qualität,habe selber 2 Raptors gehabt,1xDänemark,1xChina,ratet mal welcher die schlechteren Farben und weniger hell war“ meint?


    Schlicht und ergreifend falsch. Natürlich sind nach Eröffnung unseres eigenen Werks in China sukzessive Produkte aus dem unteren Segment nach Dänemark umgezogen (sonst hätten wir ja kein Werk dort aufmachen müssen), aber bei Neuentwicklungen wird das Produkt direkt von Beginn an den jeweiligen Werken zugewiesen. Bei den Produkten, die nachträglich nach China umgezogen sind, wurde allerdings nichts an den Komponenten und am Aufbau geändert. Zudem wurde viel Arbeit in die Qualifikation der dortigen Fertigungsmitarbeiter investiert. Als der erste MAC 250 aus China ausgeliefert wurde, waren schon ein halbes Jahr an Fertigungsproben absolviert. Das äußert sich insofern, dass eben im Normalfall niemand ohne Blick auf Artikelnummer und Herstellungsland sagen kann, aus welchem Werk das jeweilige Gerät stammt.
    Extrem komplexe Geräte wie MAC III, MAC 700 etc. werden natürlich nachwievor in Dänemark gefertigt und daran wird sich vorerst auch nichts ändern.

    Zitat von "dxrz"

    Auch die Produkte untereinander haben fast immer ein eigenes Design. Das heißt „kritische Ersatzteile“ wie z.B. Gehäuseteile und eventuell optische Teile sind dann nicht mehr zu bekommen. Da muss man sich dann überlegen ob es sich wirklich noch lohnt –gerade bei den tiefpreisigen Geräten- noch Martin zu kaufen oder nicht. Schrittmotoren, Starter usw. sind im wesentlichen Standardteile und relativ frei verfügbar. Zumal der ein oder andere Billighersteller im Service auch etwas aufgeholt hat.


    Ich würde genau das Gegenteil behaupten: vom MAC 2000 bis zum Erscheinen des MAC III hat Martin da gleiche Grunddesign benutzt und daher in den drei Leistungsklassen konsequent die gleichen Gehäuse benutzt. Ähnlich verhält es sich bei den Mania Geräten. Vergleicht man die Entwicklungstimeline, sieht man, dass andere Mibewerber diesen Ansatz erst danach übernommen haben.
    Dass der MAC III nun komplett aus dem Design fällt, hat das einfache Gründe:
    Größter Kundenwunsch für das Gerät war ein großer Zoom. Designstudien haben aber ereben, dass das bisherige Design in die Länge gezogen, um den größeren Zoompfad unterzubringen, einfach besch*** aussieht. Außerdem wollte man mit der großen Frontlinse etc. einfach neue Akzente setzen.
    Prinzipiell sollte das aber keinerlei Auswirkung auf die Ersatzteilversorgung haben. Zumindest MAC 500 Ersatzteile können wir immer noch liefern...

    Zitat von "dxrz"

    Wenn das wirklich so stimmt was man über den MAC 550 hört ist das fast ein bisschen so wie bei Microsoft mit Vista. Man kriegt es nicht so richtig hin also stellt man’s ein und die Kunden die sich dafür entschieden haben sind die dummen. Ich habe das damals so empfunden, dass man mit dem 550 auf jeden Fall vor den Alpha Spots von Clay Paky auf den Markt wollte, koste es was es wolle. Stimmt das?


    Teil 1 jein, Teil nein.
    Der MAC 550 war unser Windows Vista. Eingestellt wurde er aber nicht, um die Kunden zu bestrafen, sondern weil ihn - auch nachdem alle Probleme gelöst waren - niemand mehr kaufen wollte. Dadurch sind die Käufer aber nicht zu den Dummen geworden, da das Gerät trotzdem noch voll Ersatzteil und Firmware mäßig supportet wird.
    Der Grund für die zu frühe Auslieferung waren einfach Lieferzusagen, die zu früh getroffen wurden. Vor die Wahl gestellt, diese Deals platzen zu lassen oder das Produkt auf den Markt zu crashen, hat man sich leider rückblickend falsch entschieden. Aber zumindest, würde ich behaupten, dass wir unsere Lehren daraus gezogen haben.

    Zitat von "dxrz"

    Und jetzt vordere ich den Support von Martin noch mal heraus ;) Könnt ihr mir sagen was genau das für eine Mikrophonkabsel ist, die in den Voyagern, Lynx 100 ect. verbaut wurden? Also die Empfindlichkeit in db?


    Da musst Du Dich zu einem Anruf bei unserer Werkstatt durchringen, da dort die Experten für Ersatzteile und Komponenten sitzen. Die beißen auch alle nicht und verstehen was von ihrem Fach.

    Für sachliche Diskussionen stehen wir auch immer gerne hier oder persönlich auf den Messen und anderen Events zu Verfügung. Man darf es uns aber nicht übel nehmen, wenn wir Gerüchten, die als Tatsachen verkauft werden, ohne dass die entsprechenden Belege geliefert werden, entschieden entgegentreten.
    Das Witzige ist, dass wir eigentlich am wenigsten in der Branche Geheimniskrämerei betreiben können, weil wir als eine der wenigen Aktionegesellschaften der Publizitätspflicht unterliegen und damit uns alljährlich jeder in die Bücher schauen kann. Daher sollte es ein leichtes sein, uns diverse Gerüchte nachzuweisen, sofern sie der Wahrheit entsprechen...

  • Wie werden eigentlich Martin LC Panels geriggt?

    • mathias burger
    • 31. Januar 2010 um 21:24

    Es verhält sich wie von Kaosking beschrieben:
    Von den verwendeten Konusverbindern gibt es auch die Ausführung als Halbkonus mit M12 Gewinde. So lassen sich alle Hängevorrichtungen realisieren: Halfcoupler, G-Haken, Flugöse etc.
    Solange die Last rein vertikal eingeleitet wird, lassen sich Lastreserven durchaus auch anderweitig nutzen. Allerdings sollte man sich streng an die Angaben in der Dokumentation halten, da wir auch nur für diese Vorgaben die Konstruktion getestet haben.

  • Neue Movinglights...LED oder 250MSD?

    • mathias burger
    • 31. Januar 2010 um 16:02

    Nur dass es sich eben dabei nicht um eine Leistung handelt, die dem Subventionsrecht unterliegt. Nur weil Grant sich auch mit Subvention übersätzen lässt, entspricht es zwangsweise genau jener Übersetzung. Schließlich musste Martin auch 2 Mio Dollar in der Finanzierungspool für das Projekt der Universität Aalborg einzahlen: Nettoauszahlung, Geldempfänger eine Uni, das entspricht nicht wirklich dem, was man normal unter einer Subvention versteht....
    Expropriation (ein deutsches Wort) bezeichnet im Bereich Forschung und Entwicklung die Regelung, wer die Ergebnisse (Patente etc.) nutzen darf.
    Wenn wir etwas abzustreiten hätten, würden wir es kaum auf der Homepage publizieren. Ich selbst habe sogar in meiner Dilpomarbeit jene Kooperation analysiert.

    Und ob jemand hochnäßig auf mich hochnäsig wikt, hängt zum einen von meiner persönlichen Wahrnehmung ab, aber auch davon, wie ich selbst jemanden gegenüber trete und ihn damit in eine gewisse Rolle zwinge.

    Da es hier aber scheinbar nur darum geht, persönliche Antipathien gegen Martinohne faktische Beweise zu pflegen, sehe ich nicht, wie ich hier weiter zu einer wertigen Diskussion beitragen kann. Man muss uns nicht mögen, aber man sollte bei den Fakten bleiben...

    Davon abgesehen haben die letzten Beiträge dem Fragesteller wohl nicht wirklich weitergeholfen.

  • Neue Movinglights...LED oder 250MSD?

    • mathias burger
    • 31. Januar 2010 um 14:36

    Dann würde ich mal empfehlen nachzuschlagen, was man unter Subventionen versteht.

    Bei dem verlinkten Projekt handelt es sich um eine Entwicklungskooperation zwischen einer dänischen Universität, dem dänischen Staat und Martin, bei dem alle drei Partner sich an der Finanzierung beteiligen, aber natürlich auch gleichermaßen an der Expropriation der Ergebnisse beteiligt sind. Das ist ein gängiges Prozedere, um praxisnahe Grundlagenforschung zu betreiben und ist meilenweit von Subventionen entfernt.
    Auf die weiteren Beispiele warte ich dann gespannt...

    Daher würde ich doch einfach um eine sachliche Diskussion bitten.

  • Neue Movinglights...LED oder 250MSD?

    • mathias burger
    • 31. Januar 2010 um 10:28

    Da den letzten beiden Statements irgendwie eine gewisse Sachlichkeit und auch eine Fundierung fehlt, mache ich es kurz:

    Die ESTA Zahlen belegen, dass Martin in der Krise seinen Marktanteil im Bereich Moving Heads sogar ausgebaut hat.
    Martin hat zu keinem Zeitpunkt Subventionen vom dänischen Staat kassiert.
    Fokussierung auf Kernmärkte und Kernkompetenzen ist keine Schwäche, sondern ein Zeichen wirtschaftlicher Vernunft.
    Bevor man eine Bewertung zur Exploitation neuer Technologien abgibt, sollte man sich auch wirklich damit mal auseinandergesetzt haben.

    Allen anderen, die nicht die Anti-Martin-Brille aufhaben, wünsche ich schonmal vorab eine interessante und überraschungsreiche ProLight&Sound - man findet uns weiterhin in Halle 9 als Brücke zwischen den Licht- und Videoherstellern.

  • Martin Professional on Tour

    • mathias burger
    • 4. Oktober 2009 um 08:50

    Nach Rücksprache mit dem Moderatoren-Team sei an dieser Stelle auch auf diesen Termineintrag hingewiesen:

    Nachdem nicht jeder dieses Jahr zu PLASA konnte, es aber dennoch spannende News aus dem Hause Martin gibt, haben wir uns entschlossen, alles in einen LKW zu packen und einmal durch die Republik und Österreich zu kutschieren, so dass jeder die Möglichkeit hat, in seiner Nähe sich einen Eindruck von den Martin Neuheiten zu verschaffen.

    Alle Details und Daten findet Ihr direkt auf unserer Homepage.

    Nutzt die Chance! Einfacher und persönlicher kann man sich kaum einen Eindruck von den Neuheiten aus dem Hause Martin informieren. Um die Planung zu vereinfachen, freuen wir uns über Voranmeldungen entweder per Fax unter +49 8131 5982-40 oder Email an sales@martin-pro.de

    Wir freuen uns auf Euer Kommen.

  • LED Pixel Screen

    • mathias burger
    • 20. Juni 2009 um 21:32
    Zitat von "dfunk"

    Auch der neue PIII Prozessor... Kein Vergleich zu der bisherigen Bufferbox. Total Easy und fast "Idiotensicher" :)

    Man moechte nicht vermuten, dass sich belgische Koepfe so etwas ausgedacht haben (einer hat davon zugegebenermassen schwedische Wurzeln).
    In der Tat haben wir auf der PLS und gerade auf der Showtech ein sehr positives Feedback zum P3-100 Server bekommen; v.a. die Moeglichkeit, viele Parameter wie Position, Helligkeit, Zuspielquelle etc. per DMX beeinflussen zu koennen, hat viele begeistert.

    Mit dem neuen System lassen sich nun wirklich einfachst die LC Waende aufbauen und konfigurieren: Die Panels lassen sich per PowerCon alle direkt anschliessen und linken, das P3 Protokoll kann per CAT5e theoretisch unbegrenzt (bis 50 Panels ist es von uns getestet und verbrieft, technisch gesehen gibt es jedoch keine Grenze) durchgeschliffen, so dass die DVI Signalverteilung den Aufbau nicht mehr verkompliziert. Alles weitere laesst sich einfach vom Server (der fuer bis zu 800qm Wand ausreicht) aus konfigurieren, ohne dass man dafuer eine einwoechige Schulung belegen muss.

    Trotzdem werden wir wohl ab Herbst entsprechende Schulungen anbieten, da das Interesse und die Verbreitung doch stets waechst und ein solches System stets nur so gut wie der Nutzer sein kann.

  • Martin -> JBLight

    • mathias burger
    • 19. März 2009 um 09:22
    Zitat von "julian knödler"

    Naja ich vermute mal dass Martin auf der PLS nicht unbedingt ohne LED dastehen möchte bzw. man bei Martin den Trend verpennt hhat oder eben man hat Probleme mit der Technik Und versucht nun von JB zu lernen. :?:


    Weder noch. Unabhaengig von LED Washlights baut Martin schon seit einiger Zeit sein Portfolio an hochwertigen LED-Geraeten aus. Allerdings musste dazu wie bei anderen Grossserienherstellern wie Robe oder Vari-Lite erst die patentrechtliche Lage in Amerika geregelt werden (CK Patente).
    Und geschlafen haben unsere Entwickler auch nicht, da Martin nicht beliebig viele Produkte parallel entwicklen kann. Eine komplett neue technische Plattform wie der MAC III buendelt nunmal gleich viele Entwicklungsressourcen auf einem. Dafuer wurden dann von dem Geraet auch im letzten Quartal 2008 davon weltweit 1.200 Geraete verkauft.
    Wenn wir von JB lernen wollten, waere der geschlossene Deal denkbar unguenstig, da die Geraete ja wie im Newsletter geschrieben, nachwievor in Sueddeutschland gefertigt werden. Dass dies auch nicht unbedingt noetig ist, wird das zweite LED-Washlight, das auf der PLS praesentiert wird und eine komplette Eigenentwicklung ist, zeigen.

    Was sind dann die Gruende fuer die Kooperation?
    * Time-to-market: So schnell haette Martin kein kompaktes LED Washlight als Begleiter zum selbstentwickelten Geraet auf den Markt bringen koennen
    * Mangelnde Differenzierungsmoeglichkeiten: Zwischen Impression und A7 waere es in der gegebenen Preiskonstellation schwer, ein drittes Geraet, das sich von den beiden anderen absetzt, zu etablieren.

    Solche Kooperationen zwischen Global Playern und kleinen Innovationsschmieden werden wir in Zukunft wohl oefter sehen, da einerseits ein 100%iges Inhouse Development selbst fuer einen grossen Hersteller wie Martin ineffizient und teuer ist und andererseits Hersteller wie JB nicht das entsprechende internationale Vertriebsnetz besitzen, um das volle Absatzpotential ihrer Innovationen auszuschoepfen.

    Ich freue mich auf jeden Fall auf die Kooperation, da wir auf diese Weise zur PLS ein interessantes Portfolio an LED Washlights zeigen koennen.

  • Movinglight Wash mit 150 Watt Entladungslampe?

    • mathias burger
    • 13. Januar 2009 um 19:29

    Umbauen muesstest Du die smartMACs gar nicht wirklich, da es als Zubehoer eine alternative Gehaeuseabdeckung fuer den Einsatz als Washlight. Die Gobos funktionieren dann natuerlich nicht mehr wirklich.
    Allerdings duerfte der smartMAC trotzdem ausserhalb Deines Budgets liegen.

  • Martin Roboscan Pro 1220 kein DMX Protokoll

    • mathias burger
    • 6. Januar 2009 um 02:21
    Zitat von "crd-ml"

    immer noch üblich mit 7 Segmet Anzeige


    Stimmt nicht ganz. Mit dem MAC III Profile duerfte Martin das erste MovingLight mit Video-tauglichem Display am Markt haben. Nicht dass man es braucht, aber inzwischen ist so etwas auf dem Teilemarkt normal und einfacher kostet eher mehr...
    Eine Innovation darf sich gemaess Definition erst so schimpfen, wenn sie wirtschaftlich verwertbar ist...

  • Martin Roboscan Pro 1220 kein DMX Protokoll

    • mathias burger
    • 5. Januar 2009 um 16:26

    Vom Etikett und den Dippschaltern her ist es ein Robosacn 1220 I, die einzige Variante der genannten, die direkt kein DMX versteht. Wenn Du die Geräte also wirklich per DMX ansteuern willst, kommst Du um das Martin Interface (das bis zu 32 Einheiten unterstützt) nicht umhin.

    Allerdings musst Du darauf gefasst sein, dass langsame Bewegungen nicht unbedingt schön aussehen werden, da die Umrechnung des DMX-Signals (Tracking) auf Martin Signal (Vector) dann nicht optimale Resultate erzielt.

  • Martin Roboscan Pro 1220 kein DMX Protokoll

    • mathias burger
    • 2. Januar 2009 um 22:20

    Es gab ueber den Produktlebenszyklus des 1220 verschiedene Varianten (I, II, RPR, CMYR, XR), wovon die meisten noch sowohl mit Martin, als auch mit DMX angesteuert werden konnten. Bei den Varianten die auch das Martin Protokoll verstehen, sind gegenueber der DMX Pin Belegung Pin 2 und 3 gegeneinander vertauscht. Daher einfach mal einen Phasendreher vor den ersten 1220 haengen und schauen, ob es dann geht.

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