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Beiträge von Kracky

  • Warum werden die Hifi-Anwender immer veräppelt?

    • Kracky
    • 28. Oktober 2009 um 11:32
    Zitat von "mringhoff"

    ...ja aber von Sommer Cable hätte ich das jetzt nicht erwartet.

    Wie ja einige wissen mache ich Veranstaltungstechnik nebenher, nun will es die Wirtschaftskrise das in meinem Haupterwerb die Arbeit weit weniger ist, weshalb wir nun an Kurzarbeitstagen Schulungen beiwohnen um der Firma zu sichern das diese von Arbeitsamt die Sozialabgaben zurück bekommt. Einfach eine Arbeitsplatzsicherungsmaßnahme.
    So, nun zum Thema, da war letzte Woche eine Schulung der Firma Sommer Automatic und dabei kam dann zur Sprache das diese von Herrn Friedhelm Sommer als Vertriebsgesellschaft gegründet und geführt wurde. Die handwerklichen und konstruktiven Umsetzung seiner Ideen übernahmen damals die beiden noch recht jungen Brüder Martin und Günther Zimmer, weshalb Günther Zimmer 1980 eine Firma gründete, die Zimmer - Technische Werkstätten http://www.zimmer-gmbh.de/unternehmen.html . Die Sommer Automatic ist seit 1999 aber in die Zimmer Group integriert, Herr Friedhelm Sommer hat diese Sparte damals abgegeben und führt nun noch die

    http://www.sommer-technik.com

    und

    http://www.sommercable.com

    interessanterweise beides zusammen mit Herrn Rainer Blanck.

    Ich denke es ist deutlich zu erkennen das es sich ausschließlich um Vertriebsgesellschaften handelt, sollte es also verwundern das auch alles entsprechen vermarktet wird. Herr Sommer, der sich ja selbst auch gerne als "Ideen-Sprudler" bezeichnet hat die Ideen, läßt diese von Firmen die das nötige Know How habe umsetzen und vermarktet das ganze. So einfach kann Vertrieb sein.

    Aber noch zu Fairnis, der hier hauptsächlich angeprangerte Satz stammt nicht von Sommer Cable selbst sondern von Hicon Hifi & Home und die sind doch nur eine Division of Sommer Cable.

    Immer wieder Lustig was die Firmengeschichten so zu Tage fördern und nun kann sich auch jeder vorstellen aus welcher Ambition Sommer Cable entstanden ist.

  • Warum werden die Hifi-Anwender immer veräppelt?

    • Kracky
    • 27. Oktober 2009 um 23:40
    Zitat von "PMN-Concepts"

    Ich spare mit das Digitaldelay für die Delayline und stelle eine Rolle mit langem Speakonkabel neben die Amps :D

    Da ist aber das Digital Delay wohl wirtschftlicher.

  • Warum werden die Hifi-Anwender immer veräppelt?

    • Kracky
    • 27. Oktober 2009 um 12:39

    Warum gerade 7,5m? Warum nicht 8m oder die 6,5m die bis zur Box reichen würden? Wer hat Lust es aus zu rechenen um wieviele ms wir da reden bei 3m zu 6,5m? Annähernd Sinn macht die Aussage höchstens für den Dämpfungsfaktor wo man ja immer schauen sollte das Kabel so kurz als nötig zu halten, aber selbst da würde ich sagen reden wir von anderen Kabellängen.

  • Windows 7

    • Kracky
    • 21. Oktober 2009 um 22:52

    Windows 7 Home Premium 64bit - AMD Athlon64 X2 4200+ - 2048 MB Arbeitsspeicher

    Hatte es gestern kurz zum sichten und testen auf nen PC installiert. Optik ist ganz klar Vista, das Programm jedoch selbst ist vom unnötige Balast befreit und arbeitete selbst auf dem in der Relation kleinen Rechner mit Athlon64 X2 4200+ Prozessor wirklich sehr schön schnell. Treiber waren kein Problem, alles sofort da. Schade ist, ich kann nichtmehr in den Startmenu Eigenschaften auf indows Klassik Aussehen unstellen. Das WordPad und das Paint sind wirklich aufgewertet. Auf jedenfall tut es dem System gut ohne Sidebar, Emailprogramm usw. vollgestopft zu sein.

  • Spass bei der Arbeit ?

    • Kracky
    • 18. Oktober 2009 um 20:54

    Ach wenn man den Blog auf deiner Homepage anschaut und dem FOH Mann über die Schulter kann man sich das etwas vorstellen.

  • OpenAir bei Minusgraden

    • Kracky
    • 18. Oktober 2009 um 20:27

    Eigentlich gibt es nur das Problem der Kondensation, es wäre also gut das Material die ganze Zeit laufen zu lassen damit es sich nicht abkühlt und eben Schäden durch Kondensation entstehen wenn man diese wieder benutzt.

  • Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

    • Kracky
    • 18. Oktober 2009 um 16:06
    Zitat von "holger schüller"

    So gestern wieder mal der nächste Sckocker mit der Plastikkiste gehabt. 10min. vor Beginn der VA laute Einschläge und Aussetzter. Es lief nur ein IPOD als Zuspieler. Beim drücken auf der Surface (rechte Seite) wurde es schlimmer. Einmal drücken für Mördereinschläge.

    Und das bei voll besetzter Hütte so kurz vor dem Start echter Wahnsinn. Hab dann irgendwann beschlossen das Konzert zu starten und zu hoffen das die Inputs der Band nicht betroffen sind. Ging dann irgendwie gut aber was für ein Sch....gefühl.

    Alle Features und guten Eigenschaften hin oder her. Das Surface ist eine KATASTROPHE. Haptik und Verarbeitungsqualität sind SCHROTT.
    Jetzt kommt mir bitte keiner mit dem Argument, günstiger Preis, ein guter 24 Kanal analog Mixer kostet die Hälfte und bietet 10mal mehr Haptik.

    Ich bin momentan bedient von dem Mistding und überlege echt ob ich weiterhin mit einem nicht ausgereiften und wackeligem Plastikpult durch die Gegend fahren will.

    So wird sich Allen&Heath nicht behaupten können. Ich mag das Konzept und auch was sich alles machen lässt aber der Rest ist schlichtweg inakzeptabel. Falls ich jetzt der einzigste bin der das Problem bisher hat, kann ich nur sagen das die Konsole schon viel unterwegs war und vlt. sowas erst nach einem Haufen Transporte auffällt.

    Ich les ja hier gerne mit und frag mich jetzt liegt das vielleicht nur an deinem Surface? Hast du schonmal die Möglichkeit gehabt das mit einem anderem Surface aus zu probieren? Es sind ja jetzt schon mit viel Hochdruck so einige Systeme auf dem Markt geworfen worde, wäre doch möglich das es da auch mal ein fehlerhaftes Teil gibt. Was sagt der Kundenservice von A&H können die dir nicht einen Ersatz oder Austausch anbieten?
    Am Problem mit der Haptik wird das nichts ändern aber ich glaube wenn das Pult selbst 100%ig funktioniert ist Haptik wohl nicht der Faktor.

  • Umfrage zum Hörvergleich zweier Digitalpulte

    • Kracky
    • 17. Oktober 2009 um 21:35

    Ich hab mir jetzt wirklich viel Mühe gegeben mit meinen bescheidenen Mitteln genau hin zu hören um einen Unterschied fest zu stellen, wenn ich ehrlich bin ich kann das nicht und selbst wenn ich technisch an das ganze ran gehe und mal die Files in einem Editor übereinander lege und das ganze vergrößert stück für Stück betrachte finde ich keine Unterschiede der Form.Ist wohl wirklich was für Leute die das Gras wachsen hören.

  • Suche MP3 CD-DVD-Player mit USB und SD

    • Kracky
    • 17. Oktober 2009 um 03:08

    Wie gesagt, schaut euch den Numark DDS 80 an, der ist schon fast ideal und im Moment auch mein Favorit, übrigens liegt der voll in der Preisvorstellung und er hat ja schon ein CD/DVD Laufwerk nur eben nicht im vollem Umfang genutzt was bedeutet kein Videoausgang und die gegebene Möglichkeit in der Software Videosignale wiederzugeben.

    Gegeben sind ja

    CD/DVD-Audio Abspieler
    MP3 fähig
    HDD (Wechselrahmen)
    3x USB für Stick, HDD, Hub oder Kartenleser
    SD/SDHC über Kartenleser an USB
    Tastatureingabe über USB-Tastatur

    Es fehlt wie gesagt eigentlich nur das der Player auch Videomedien über DVD-Player wiedegeben kann, dazu würde es volkommen reichen wenn auf dem Display die gleichen Daten aufgeführt werden wie bei jedem DVD-Player sonst auch. Das Videosignal selbst würde ja eh abgegriffen und an Display oder Beamer weitergegeben.
    Man, ein einfacher gelber Videocinch oder S-Video Ausgang und etwas Modifizierung der Software dann wäre das Gerät echt der Abräumer am digitalen DJ Markt.

    Und wir wissen ja, das bessere ist immer des guten Feind. Deshalb frage ich ja rum, vielleicht kennt jemand was besseres.

  • Defekt durch Kunde

    • Kracky
    • 17. Oktober 2009 um 01:53
    Zitat von "yamaha4711"


    Gott sei dank ist das Glühlämpchen variabel im Widerstand, denn das ist ja der tiefere Sinn dahinter. Irgendwie würde sonst keine Glühbirne hell machen sondern einfach durchbrennen wie eben ne Schmelzsicherung. Hast du schön erklärt billbo.

    Grüßle,
    michael

    Der Draht im Glühbirnchen oder in der Sicherung hat immer den gleichen Widerstand, woher soll der bitte variieren? Es ändern sich keine Materialeigenschaften, vieleicht ein wenig durch Erwärmung aber dazu braucht es zugeführte Energie in Volt und Ampere.

    Nochmal der Unterschied warum ein Leuchtmittel im Lastfall noch Stundenweise seinen Dienst tut, dabei aber eben 95% der Energie damit verbraucht Wärme zu erzeugen (300 Grad Celsius) die an der Stelle sicher niemand haben möchte, ist der mit Schutzgas gefüllte Glaskolben der den Draht davor schützt innerhalb weniger Sekunden einfach ab zu brennen. Bei einer Schmelzsicherung wird der Glaskolben bzw. das Gehäuse absichtlich mit dem sogenannten Löschmittel gefüllt, um es zu verdeutlichen, es ist einfach gegeben das dort normale Umgebungsluft oder auch Quarzsand im Gehäuse bzw. Glasröhrchen sind die dafür sorgen das im berechneten Zeitraum der Draht den Stromfluss unterbricht.

    Ganz deutlich, die erste Erfindung von Edison war eigentlich die Schmelzsicherung, erst als er es verstanden hat das zu einem Brand drei Faktoren notwendig sind, hat er die Glühbirne erfunden.

    Für einen Brand braucht es wie gesagt drei Dinge, ein brennbares Material, zugeführte Energie und Sauerstoff.

    In deinem Fall, die Platine, die 300 Grad Celsius des hell leuchtenden Halogen Leuchtmittel und Sauerstoff sowieso. Erst als das ganze dann doch endlich nachgegeben hat ist der Faktor zugeführte Energie weg gefallen und der Lautsprecher ist nicht komplett abgebrannt.
    Eine Schmelzsicherung basiert genau darauf, ich habe ein (brennbares) Material mit bestimmten Eigenschaften, ich habe Sauerstoff, ohne würde keine Schmelzsicherung funktionieren, ich habe je nach Leistung ein Löschmittel, entweder der Sauerstoff selbst bei kleinen Leistungen oder zusätzlich Quarzsand wenn es um hohe Leistungen geht und ich habe eben die zugeführte elektrische Energie. Ist die zugeführte elektrische Energie in Volt und Ampere so groß das der Schmelzdraht anfängt zu glühen (Wie schon angedeutet stehen hier Spannung und Stromstärke in einen Verhältnis) brennt dieser je nach Eigenschaften entsprechen schnell kontrolliert ab weil alle drei Vorraussetzungen für einen Brand erfüllt sind und eliminiert damit den Faktor zugeführte Energie.

    Zu deiner Frage, ja, nach all dem was ich nun über den Fall weiß nehme ich dem Kunden ab des er bewußt nichts für den Schaden kann, auch wenn du das nicht so sehen magst.
    Fakt ist, würde Dynacord an der Stelle kein Halogenleuchtmittel, sondern eine Feinsicherung oder eine gewöhnliche Soffitte als Schutzelement nutzen wäre dieser Schaden nie so entstenden.
    Wirtschaftlich gesehen, um wieder zum Thema Cash und Co. zurück zu kommen hast du eine Sache die effektiv einem Wert von Null entspricht und daher nur Gewinn abwirft. Durch die Erneuerung der Bauteile haben wir eine Wertsteigerung minimum um den Faktor der Investition im Wiederverkauf was bedeutet durch den Schaden hat sich die Sache gebessert und diese Besserung trägt zum großen Teil der Kunde.

  • Suche MP3 CD-DVD-Player mit USB und SD

    • Kracky
    • 16. Oktober 2009 um 12:08

    Hallo,

    ich bin ein wenig am überlegen eine kleinere Neuinvestition in das Digitale DJ Zeitalter zu tätigen. Hab mir jetzt schon einiges angesehen, vieles gefällt mir auch ganz gut aber an manchem fehlt es mir doch noch.
    Gesucht ist eigentlich das Multitalent im bezahlbarem Rahmen (500 Euro +/-)
    Das Gerät sollte können:

    CD/DVD abspielen (Wenn DVD dann möglichst auch DVD Videoformate zum einsatz z.B. bei Karaoke)
    MP3 fähig ist ja logisch
    USB Anschluss/Anschlüsse
    SD Karten Port min. 4Gb lieber größer also SD HC bis 32Mb

    Was z.B. schon schön ist das Numark DDS 80, schade nur das dieses DVD Laufwerk eben keine Videoformate über entsprechenden Ausgang weitergeben kann, sonst wäre das schon sehr perfekt.

  • Defekt durch Kunde

    • Kracky
    • 16. Oktober 2009 um 11:34
    Zitat von "yamaha4711"

    Kracky
    Hmm... ich dachte immer, dass eine Sicherung (Schmelzsicherung, Automat o.ä.) auf den Strom reagiert und die Spannung wurscht sei. Damit ist auch die Leistung, die über das Bauteil geht wurscht. Beim Sollstrom geht der Faden durch und gut.
    Im übrigen handelt es sich um einen DH1AMT.

    Auf Strom reagieren ist wohl ehr falsch ausgedrückt, das mach vielleicht ein RCD der diesen dann auch überwacht.

    Eine Schmelzsicherung ist ja zunächst mal ein Stück Draht der einen bestimmten Widerstand aufweist sagen wir mal 50 Ohm

    Da U/R = I ist kann man ja den Zusammenhang rechenen.

    12V/50 Ohm = 0,24A
    120V/50 Ohm = 2,4A
    250V/50 Ohm = 5A

    oder anderst herrum

    12V/5A = 2,4Ohm
    120V/5A = 24 Ohm
    250V/5A = 50 Ohm

    Unterschied der Sicherung zum Leuchtmittel ist ja eigentlich nur das dort absichtlich im Sicherungsgehäuse Löschmittel (Luft - Quarzsand) eingebracht sind wobei beim Leuchtmittel Schutzgase eben das abbrennen des Drahts verhindern.

    Wenn wir mal unsere Anwendungen so anschauen haben wir meißt an den Ausgängen der Endstufe Spanungen zwischen 0-150V anliegen, der Widerstand wird mir von den Komponenten des Lautsprechers vorgegeben und liegt meißt zwischen 2-8Ohm. Sagen wir mal wir hätten einen Bass der mit 2500W belastet wird der Widerstand ist ja hier nicht fix aber wir können mal den untersten und den obersten Punkt annehmen.

    bei 2 Ohm = 70.71V und 35.35A
    bei 4 Ohm = 100V und 25 A
    bei 8 Ohm = 141.42 und 17.67A

    Also liegt es doch nah zu sagen das alles steht in einer Abhänigkeit zueinander und die Spannung ist nicht wurscht.

    Aber gut, ich will jetzt hier keine Fachvorträgt halten, ich denke dafür sind andere Personen hier im Forum weit besser geeignet.

  • paforum bringt Browser zum Absturz

    • Kracky
    • 16. Oktober 2009 um 00:27

    Hab mir gerade mal den Quellentext der Startseite angeschaut, das einzigste was auffällt ist das die Werbung mit Shockwave Flashplayer animiert ist, es sich also um .swf Dateien handelt. Hier im Forum sind die Werbungen als .gif animiert. Ich geh davon aus das dein Shockwave Plugin der Auslöser für dein Problem ist, mein Tip wäre also http://www.adobe.com/products/shockwaveplayer/ downloaden, neu installieren und mal schauen obs geht.

  • Karaokemaschine !!!

    • Kracky
    • 15. Oktober 2009 um 13:03
    Zitat von "DaWo"

    Würde das mit ner PS2 und Singstar machen, kennt so ziemlich jeder, man hat keine Probleme Sänger zu bekommen und wie schon erwähnt durch die Punktezählung kann man auch Gewinne ausspielen. Bei Bedarf hab ich ne PS2 mit diversen Singstar Versionen daheim. Raum Ludwigshafen.

    Da hab ich halt immer fiese Probleme mit den billigen Mikros die dabei sind, die machen echt übel Feedback.

  • Die Preisdumper sind unter uns

    • Kracky
    • 15. Oktober 2009 um 13:00
    Zitat von "MRspeaker"

    Kosten einsparen werden die sicher nicht.
    Die Stadt hat es ja kostenlos gemacht.

    Kann sein das sowas unter Vereinsförderung läuft, aber was kommt als nächstes?
    Elektriker und Maurer vom Bauhof wenn ein neues Vereinsheim gebaut werden muss?
    Kostenlos natürlich.... So gehts mit der Wirtschaft sicher nicht aufwärts.

    Ich bin mir nicht sicher ob das so rechtens ist.....
    Mal nen Anwalt fragen? Würd mich mal interessieren.

    Der Aufrag juckt mich zwar nicht, aber irgendwie nervt es mich persöhnlich das die Stadt Firmen somit Aufträge entzieht.

    Bedeutet das du eindeutig zu wenig Gewerbesteuern bezahlst.

    Das haben wir hier auch, Vereine die noch etwas altes rumfahren haben und das dann für lau rausgeben. Nachdem es nun zweimal wärend der VA einen Defekt hatte und man sich über die Kosten stritt, nein nicht wer zahlen muß sondern wer darf, nimmt man inzwischen wieder was kleines von uns.

  • Defekt durch Kunde

    • Kracky
    • 15. Oktober 2009 um 11:33
    Zitat von "mringhoff"

    und ich schenke dem Kracky ein "e"
    http://de.wikipedia.org/wiki/Amper
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ampere

    Ja und die Sofitte hat halt nur im Normalbetrieb ihre richtige Funktion, also in diesem Fall nur für den HT-Bereich. Für das Fullrangesignal ist sie nicht ausgelegt.
    Eine Sofitte ist schon nicht verkehrt als HT-Schutz, aber auch nicht das beste. Das Lämpchen reduziert einfach die obere Leistung, ähnlich wie ein Compressor. Eine Feinsicherung würde einfach anspringen und dann wäre alles aus. Besser wäre natürlich eine passende Kombination von beidem (im Tieftonbereich ist das ja dort so), noch besser wäre ein kontrollierter Betrieb mit einem Controller.

    Aber zurück zum Thema. Wie billbo schon angemerkt hat, die Todesursache ist das Fullrangesignal auf dem HT. Und das kam eben über die Fehlbedienung des Schalters S1

    Und nun müssen wir uns fragen: Kann man so etwas einen Kunden anlasten?
    ...und aus diesem Grund steht das hier alles noch im Cash&Co Brett...

    Für das "e" ein Dankeschön, ich hab dir dafür ein "s" geschenkt.

    Ja, auch wenn wir jetzt wieder als Gehilfen des Kunden hingestellt werden, ich sehe es auch so, sowas ist schwer dem Kunden an zu lasten. Und auch die Aussage das man die Anlage vorgeführt hat bei der Übergabe sollte nicht darüber hinwegtäuschen das es vielleicht sogar möglich sein könnte das dieser Schalter nicht vom Kunden bedient wurde sondern das dieser versehentlich beim letzten aktiv Betrieb nicht zurückgesetzt wurde, oder, oder, oder?
    Den wenn der Lautsprecher bei der Übergabe nur kurz mit viel Leistung belastet wurde und auch sonst nur mäßig gefahren wurde ist das kein Todesurteil, erst durch den Kunden der jetzt eben die volle Leistung des Systems über längere Zeit genutzt hat war eben die Vorraussetzung gegeben das so ein Schaden entstehen kann. Wenn er das gesamte System überfahren hätte, was ja durch Clip Limiter im Powermischer und durch eben diese Schutzelemente im Lautsprecher verhindert werden soll hätten beide Lautsprecher den selben defekt aufweisen müssen, der andere ist ja aber anscheinend wohl auf.

    Fakt ist wie hier schon gesagt, der Kunde konnte nicht mehr wie diese 2x350W/8Ohm die eine Powermat einfach mal bringt ins System schieben, duch die falsche Schalterstellung bei diesem einen Lautsprecher ging diese Leistung im vollem Umfang auf die Sofitte die dadurch eben diesen Schaden verursachte. Der große Fehler liegt also sehr wohl in der Konstruktion. Sicher hat niemand bei Dynacord mit dieser Möglichkeit gerechnet und es ist denke ich mal auch noch nicht all zu oft vorgekommen aber die technischen Gegebenheiten sind wohl wirklich so das hier unbewußt eine, wie andere es hier schon so schön benannten, Selbstzerstörungsschaltung gebaut wurde.
    Und jetzt ist es an dir 100% gesichert zu sagen wer hat diesen Schalter betätigt?

  • Defekt durch Kunde

    • Kracky
    • 15. Oktober 2009 um 00:27

    Auch wenn du immer noch glaubst wir alle wollen dir deine Schaden selbst unterjubeln, was mit Sicherheit nicht so ist. Es ist einfach nur Interessant sowas auf den Grund zu gehen.

    So, und nun muß ich dir wieder widersprechen. Die Auslegung einer Sofitte ist doch recht einfach, wir haben ein Leuchtmittel oder eine Sicherung mit der Vorgabe von Spannung (Volt) und Leistung (Watt), darauß kann man einen Strom (Ampere) annehmen (Bei Sicherungen haben wir ja schon Volt und Ampere angegeben). Nun haben wir ein zu schützendes Element das ebenfalls eine bestimmte Leistung bei einer bestimmten Spannung ab kann. Da nun aber die zugeführte Spannung nicht fix ist muß ich einen Faktor haben an dem ich das maximum fest mache, hier wäre wohl ein gleicher Wert in Amper sinnvoll. Vom Datenblatt des DH7 nehme ich die 300W Peak bei 8Ohm an was 48,98V bei 6,12 Amper wären. Lege ich das nun auf ein Halogenleuchtmittel um wäre ich wohl bei einem 24V Leuchtmittel mit 150W (6,25A). Da die Angaben des Leuchtmittels aber nicht als Fixwert für den Peak bei dem es zerstört wird angenommen werden kann wäre es wahrscheinlich sinnvoller eines mit einer geringeren Leistung zu wählen, z.B. 100W (4,16A) was dann bei diesen 48,98V eine Leistung von 204 Watt bedeuten würde. Das ist gut 50Watt über der Programmleistung was als Spielraum reichen sollte und knapp 100W unterm Peak, was eigentlich ausreichen sollte um eine Zerstörung durch zu hohen Strom hervorzurufen bevor der Peak erreicht wurde.
    Fehler dabei ist nur laut Hersteller muß um Verbrennungen zu vermeiden ein min. Abstand von 16mm zu brennbaren Materialien eingehalten werden weil Temperaturen von ca. 300 Grad Celsius unter Volllast zu erwarten sind. Ein Keramiksockel mit Metallelementen in einem Gerät kann das ab, der Abstand wird eingehalten und das Gerät im Normalfall lüftergekühlt.
    In deinem Lautsprecher sind 300 Grad Celsius definitiv zuviel wenn man mal annimmt das Elektroniklot bei einer Temperatur von 180-220 Grad Celsius in den flüssigen Zustand übergeht. Zudem wird der Abstand von 16mm zur Platine logischerweise nicht eingehalten und eine Kühlung haben wir so oder so nicht, im Gegenteil haben wir wohl ehr eine isolierende Wirkung durch die Bedämpfung.
    Jetzt zum Fall selbst, bei kurzzeitig zugeführter Leistung weit über diese 4,16A kann man davon ausgehen das Leuchtmittel ist sofort defekt, es fließt kein Strom mehr und somit entsteht auch keine Wärme und keine weitere Beschädigung.
    Bei kurzzeitig zugeführter Leistung im Bereich zwischen 3-5A bzw. impulsartig wie ja ein normales Musiksignal sein sollte wird das Leuchtmittel wohl nicht zerstört und es ist auch nicht die Zeit das dieses Leuchtmittel diese 300 Grad Celsius auf Dauer erreich.
    Führe ich nun aber permanent Leistung über einen langen Zeitraum zu die eben im Peak kurzfristig gut über diese 4,16A und aber ansonsten in dem Bereich liegen ist es sehr wohl möglich das sich das Leuchtmittel über längere Zeit auch auf eben diese 300 Grad Celsius und mehr erhitzt ohne dabei kaputt zu gehen da ja im Gegensatz zur Sicherung nicht von Auslösemachanismen (F,M,T) ausgegangen werden kann. Erst nach langer Zeit und durch die ungewöhnliche Erwärmung sinkt der zur Zerstörung benötigte Auslösestrom und durch den Defekt ist eine Weiterführung des Brandes bzw. Schadens unterbunden.
    Jetzt bleiben zwei Fragen, welche Werte hat das verwendete Leuchtmittel tatsächlich und wer ist auf die Idee gekommen ein solches Leuchtmittel an dieser Stelle zu verwenden? Ich halte es immernoch für Murks!

    Aber gut, ich denk das trägt jetzt zur Grundsatzdiskussion im Bereich Cash und co. nicht wirklich bei und sollte wohl an anderer Stelle weitergeführt werden wenn von Interesse.

    Edit: Hab das mir geschenkte "e" dann jetzt auch verwendet.

  • Suche Pult

    • Kracky
    • 14. Oktober 2009 um 12:46

    Und so ein A&H GL2200 wie zwei im B2B stehen wäre nichts?

    Beim Auktionshaus geht um den gleichen Preis gerade ein Mackie 8Bus mit Meterbridge weg oder sogar ein Soundcraft Spirit Digital 328 02r wobei man dieses Pult mögen muss.

  • Defekt durch Kunde

    • Kracky
    • 14. Oktober 2009 um 12:32

    Was ich auch noch interessant finde, der Aufbau der Sofitte, das sieht ja schon weit mehr nach nem Halogenleuchtmittel aus und nicht nach den üblichen Feinsicherungen oder eben Sofittelämpchen.

  • Defekt durch Kunde

    • Kracky
    • 14. Oktober 2009 um 12:09

    Ok, da möchte ich dir widersprechen. Die Wärmeentwicklung hat definitiv an der Sofitte begonnen, das dieses Lötzinn geschmolzen ist, ist nur eine Folge dessen. Wenn man jetzt weiß wie Elektrobrände zustande kommen und was dazu nötig ist, nämlich fließender Strom, wo kein Strom da keine weitere zugeführte Energie. Für mich ist hier eindeutig zu sehen, der elektrische Kontakt wurde erst unterbrochen als es schon weitaus zu spät war. So eine Zerstörung kommt auch nicht mal kurz in ein paar Sekunden zustande so das man sagen kann der Auslösepunkt der Sofitte war definitiv weitaus zu spät. Im Normalfall hätte bei soviel zugeführter energie die Sofitte ihren Dienst versagen müssen, der Stromfluß wäre unterbrochen, es kann keine weitere Energie zugeführt werden und der Schaden könnte niemals so aussehn. Auf gut deutsch, das ist Murks!!

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