Ach da fällt mir noch ein, nicht das einer meint diese genannte crew hatte dann ja während der Veranstaltung ihre Pause, dem ist natürlich nicht so, nicht umsonst besteht so eine Crew aus 3-4 Personen. Foh Mischer, Monitor Mischer und Lichtler. Bei vier kommt der Luxus eines Stagehands hinzu der dann meist am Verfolger landet.
Beiträge von Kracky
-
-
Zitat von "billbo"
Ich halte das System/ die Sichtweise 'hier der skrupellose Arbeitgeber, der die komplette Verantwortung zu tragen und gefälligst umfassend für das soziale Wohlergehen seiner geknechteten Angestelltenschar zu sorgen hat, an deren Opferbereitschaft er sich schamlos bereichert - dort der ausgebeutete Held der Arbeiterklasse mit Recht auf Arbeit (aber vor allem auf bezahlten Urlaub, Lohnfortzahlung, 13. Monatsgehalt, betriebliche Altersvorsorge, behaglich beheiztes Büro und Abwesenheit an Brückentagen wg. grippalem Infekt)' gelinde gesagt für überholt. Eine ein wenig gleichmäßiger gestaltete Verteilung der Verantwortung für die Gesellschaft und fürs eigene Leben auf jeden Einzelnen ist aus wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Sicht m. E. unausweichlich, wenn der mit verlogener Sozialromantik hoffnungslos überladene Dampfer hier nicht sang – und klanglos untergehen soll. Die Förderung von Mikroökonomie im Allgemeinen, kleine Selbständige, Ich – AGs, etc. sind dafür ein logischer und richtiger Ansatz; dies aus ideologischen Gründen unterdrücken zu wollen grenzt an versuchten Systemselbstmord.
Gibt’s eigentlich Statistiken darüber, wie viele Spediteure vor der Pleite und ihre Fahrer damit vor der Arbeitslosigkeit bewahrt wurden, weil letztere auf einmal selbst für ihr Fahrzeug verantwortlich sind und damit die regelmäßig anfallenden Reparaturkosten sich auf wundersame Weise im Nu gezehntelt haben?
Mit freundlichem Gruß
BillBop.s.: sorry, dass ich ein wenig über's 'konkrete Prozedere' hinausgeschossen bin.
Ist deine Sicht der Eigenverantwortung nicht auch eher romantischer Natur? Hast du meinen Bericht gelesen? Das gibt es Tag täglich in Deutschland und wenn du möchtest erzähle ich auch aus meinem Bekanntenkreis wie das im Zustellungs- oder im Metzgereigewerbe so abläuft. Alles der gleiche Mist!
Mein Bruder ist zwar als angestellter, aber ansonsten auch ausgebeutet im innerdeutschen Fernverkehr gefahren, den habe ich wenn wir VAs hatten teilweise Wochen lang nicht gesehen weil er nur von Freitag Abend bis Sonntag Abend zuhause war. Die restliche Zeit auf dem Bock, und das ganze für 1600.- Euro im Monat und da durfte dann kein Tag Ausfall sein sonst fällt die Verpflegungspauschale für den Tag weg. folge, Krankheit oder Urlaub kosten Geld. Dann sitzt du plötzlich mit 1200.- Euro da. Das ende vom Lied, jedes Jahr bis zu 20 Tage alten Urlaub der dann laut Chef mit Anfang März verfällt, bekommen tust du den aber nur wenn es sein muss, der Bock steht ja dann und verdient kein Geld. Genau hier ist es doch super wenn ich es jetzt noch hin bekomme das der Vollidiot noch einen auf Selbstständig macht, sich ne eigene Zugmaschine least. Ich geb ihm das was er früher Brutto hatte auf die Hand, vielleicht leg ich sogar noch nen Schein drauf und hab jegliche Verantwortung abgegeben.
Wenn ich sehe das es finanziell interessant ist Weizen von Deutschland über Italien wieder einzuführen der dann während der fahrt auch noch zu subventionierten Bioweizen gereift ist, oder wenn man Blechteile durch halb Deutschland zum pulverbeschichten und dann wieder die gleiche Strecke zurück zur Montage fahren kann, dann ist das Speditionsgewerbe eindeutig zu aufgeblasen und billig, auch kaum zu übersehen an den kaum belegten Parkplätzen an unseren Autobahnen. Aber zum Glück haben wir die ja alle gerettet.
Das es evtl. für den blechverarbeitenden Betrieb auch die alternative gab eine eigene Anlage zu errichten und dort Leute zu beschäftigen lassen wir jetzt mal ganz ausser acht.
Mir scheint es das bei dir wohl die Welt weit aus mehr in Ordnung ist als bei mir hier. -
Zitat von "markus f."
Kracky: hast du selber denn nun konkrete Erfahrungen mit dem Prozedere? Es liest sich für mich so, als hättest du da schon Berührung damit gehabt.
Sagen wir es so, ich habe Bekanntschaft mit der einen oder anderen Company gemacht bzw. auch mit deren "Subunternehmern" die natürlich vollkommen freiwillig die Tour eines Cover Acts begleiteten. Ablauf ist immer der gleiche. Die Company stellt den Trailer mit Material, die 3-4 angeheuerten Subunternehmer bekommen auf den ersten Terminen eine Einweisung, danach sind sie dann "selbstständig" tätig. Bedeutet, sie dürfen dann eigenständig vor Ort auswählen welche Anlagenvariante des zur Verfügung gestellten Materials hier zum Einsatz kommt, und dann tingelt man eben von einem Termin zum nächsten, da es sich nicht um eine geplante Tour mit geplantem Ablauf handelt und das ganze meist nur im überregionalem Bereich abläuft, ist die Reihenfolge der VAs schlicht die der nächsten Buchung des Acts, zwangsweise bedeutet das entsprechende Tagesabläufe. 15 Uhr spätestens Vor Ort, Aufbau bis spätestens 17.30 Uhr, ab 17.30 Uhr gehört die Bühne der Stagecrew des Acts, 18.30 Uhr Sound und Lichtcheck, soweit den möglich. 19.30 Uhr - 20.00 Uhr Einlass, 21.30 Uhr Showstart mit Pause bis im Normalfall 1.30 Uhr, ausser die Musiker haben so richtig Bock, dann auch gerne bis 2.30 Uhr. Abbau, einschließlich warten bis die Stagecrew das Material der Band von der Bühne hat. Wenn es gut läuft ist also zwischen 4.30 Uhr bis 5.30 Uhr alles wieder im Trailer. Aufsuchen der Unterkunft wo natürlich um spätestens 11-12 Uhr Checkout ist, Frühstück fällt aus. Ist eh egal der nächste Termin wartet und man muss wieder spätestens um 15 Uhr vor Ort sein, egal wie man es findet. Eine Crew, 3-4 Leute, 3-5 Tage die Woche (je nachdem wie Feiertage anfallen), jede Woche im Jahr. Wer aufmukkt, darf auf der nächsten VA seinen Nachfolger begrüßen.
Ist doch geil, so richtig rock´n roll! Das Geld an sich stimmt, wenn man davon absieht das man auf der Straße lebt und als Selbstständiger natürlich alle Unkosten selbst zu tragen hat. Abgerechnet wird einmal im Monat, welch Zufall, wie bei nem Angestellten nur der hat Rechte und das ist nicht gut für die Company.
Mir tun die armen Schweine echt leid und ihre Companys kotzen mich wirklich an.Bei einer davon, die ich jetzt aber sicherlich namentlich nicht nennen werde, ist schon der Internetauftritt klasse. Das erste was du zu Gesicht bekommst ist eine Stellenanzeige wo Personal zur Festanstellung / Freelancer gesucht werden.
-
Zitat von "mringhoff"Alles anzeigen
Ich denke mal nicht, daß Falco das Selbständigendasein schlecht redet oder schlechtreden will.
Grundsätzlich finde ich das richtig, daß von politischer Seite aus ein Riegel vor dem Selbständigen-Missbrauch vorgeschoben werden sollte.
Wer früher (also vor ca. 10/20 Jahren) einen Gewerbeanmeldung ausgefüllt hat, der hat in der Regel etwas vor gehabt. Ein Geschäft aufziehen, eine Vision, Kunden gewinnen, den Markt erobern, auch wenn es nur der lokale war.Heute hat sich das gewandelt, ein Großteil hat ein Gewerbe gegründet, um dann ganz normal zu Arbeiten. Eigene Webseite? Wozu, man hat ja schon den ehemaligen Ausbildungsbetrieb als Arbeitgeber. Briefbogen? Stempel? alles von gestern. Eigenes Firmenkonto? Hab ja schon ein privates.... Eigenes Equipment? Nur, wenns zum Hobby passt... oder kein Geld dafür...
Und in anderen Branchen läuft das noch viel schlimmer. Spediteure, Schlachter, Security, Gartenbau, andere Dienstleistungen... Man kennt das ja.
Nicht nur, daß die Arbeitgeber die Tarifverträge und eventuelle Mindestlöhne umgehen, Sozialabgaben sparen, Urlaub oder Krankentage finanziell keine Rolle mehr spielen. Die Arbeiter arbeiten sich auf, können sich meist ihr Leben kaum leisten und für das Alter wird sowieso nicht mehr vorgesorgt. Gesamtgesellschaftlich gesehen schlittern wir in eine gigantische Altersarmutslawine.
Die künftigen Sozialkassen müssen es dann richten. Also wir Steuerzahler! Und wer hat den Profit gehabt? die großen Arbeitgeber von damals.Nein, ich verstehe voll und ganz, daß dagegen vorgegangen wird.
Nur sind die Grenzen zwischen richtiger Selbständigkeit und scheinbarer Selbständigkeit leider etwas undeutlich. Hier besteht noch erheblicher Informationsbedarf bzw. Entscheidungsbedarf durch Gerichte.Das trifft es doch auf den Punkt, es geht doch nicht darum jemandem seinen Lebenstraum als Selbstständiger zu verhageln, es geht darum Systeme zu unterbinden die Menschen ausbeuten und die das komplette Sozialsystem aushebeln nur um den eigenen Profit zu steigern. Wie immer trifft es dabei leider meist die, die eh schon beschissen dran sind. Menschen die aus der Not heraus in die Selbständigkeit gezwungen werden, die dort verheerende Arbeitsbedienungen vorfinden aber durch das System keine Möglichkeit haben sich zu wehren den sonst bekommt man morgen vom einzigen Auftraggeber den man hatte keine Jobs mehr und ist raus. Zum Schluss enden die dann doch wieder im Sozialen Netz, aber gleich ganz unten weil man aus der Selbstständigkeit heraus keinerlei Ansprüche mehr hat.
Das es den wenigen, gewillten Idealisten dabei schwer fällt sich abzugrenzen ist leider nicht zu verhindern. Aber es gibt genug Möglichkeiten nach zu weisen das man wirklich selbständig arbeitet und das dann auch auf einer freiwilligen Basis. Hier helfen dann entsprechend große Kundenlisten, entsprechende Nachweise auf den Kontoauszügen das man nicht nur von eine Quelle Geld bezieht und somit abhängig ist. Getätigte Investitionen wie Firmenfahrzeug, bestimmtes Handwerkzeug das man selbst besitzt usw., all das sind Indikatoren das man wirklich auf eigenen Füßen steht.
Aber ich weiß, für so manchen ist es schwer über den eigenen Dunstkreis hinaus zu sehen, gerade wenn man selbst betroffen ist, da macht man sich keine Gedanken um das System das einen dann doch glücklicherweise zum Schluss noch auffängt obwohl man es eigentlich nicht verdient hat.
Träumen darf von mir aus jeder, es darf sich auch jeder seinen Traum erfüllen wenn er den kann aber nicht zu Lasten der anderen. -
Bei uns in der Umgebung ist eine Bande unterwegs die sich auf Sportveranstaltungen in die Kabinen schleicht, dort dann Wertsachen entwendet oder dreister weise mit dem Schlüssel, die heutigen Autos sind ja so nett einen zu zeigen wo es steht, das Fahrzeug öffnen um dort Wertsachen zu entwenden.
-
Ok, ich danke euch für eure Antworten, aber die Lösung scheint gefunden und ich kann meine TXD noch ein oder zwei Jahre nutzen. Beyma hat anscheinend wirklich lange Turbosound beliefert und da der Slottweeter ja wirklich äußerst identisch ist mit dem CP21F und es den auf Bestellung wirklich in 16 Ohm gibt, hat sich das Thema erledigt. Aber ich behalte die Antworten im Hinterkopf, für den Fall der Fälle.
-
Richtig, nur diese Quadratisch praktischen der Zeck Klasse sind nochmal ne andere Welt, die TXD ist noch aus der guten alten TXD Serie, als Turbosound noch Turbosound war und von der Form her eher länglich und nicht so breit. Ich hoffe jetzt einfach mal den Beyma CP21F gibt es modifiziert auch in 16 Ohm, dann wäre mein Problem schon weit geringer.
-
den Beyma kenne ich, der ist auch bis auf die 8ohm äußerst identisch zum TW-505 von Turbosound, habe gerade bei Beyma die anfrage laufen ob es den auch in 16 Ohm gibt. Weiche anpassen usw. ist einfach eine Frage der Kosten, den ich selbst kann es nicht.
-
Die TXD560 ist eine 15"/10"/1,5" Slottweeter Box. Wie sich jeder denken kann sterben irgendwann einfach mal die Treiber und von TS gibt es da nix mehr. Den 15"er haben wir schon mit nem 18Sound 15"er ersetze, der 10"er und den Slottweeter zu ersetzen ist schwer, sind beide 16 Ohm. einen 16 Ohm 10"mit ähnlichen Werten habe ich bei Eminence gefunden, einen Slottweeter mit dem Beyma CP21F auch, aber nur in 8 Ohm und ich weiß wie sich das auswirkt, ob man die Box dann noch für den Zweck gebrauchen kann oder ob es nur noch ne Brüllkiste ist die dann weg muss.
-
Hat mir irgend wer einen Tipp wo ich nen Schlitzsrahler mit 25W 16Ohm her bekomme?
-
Ich ärger mich gerade das meine guten Turbosound TXD560 langsam vor die Hunde gehen, ist einfach eine geniale Box für den Drumfill. Jetzt bin ich schon seit Tagen auf der Suche etwas ähnliches zu finden, also 15/3er Box in länglicher Form aber der Markt gibt so gut wie nichts her. Auf eine Kombination habe ich ehrlich gesagt keine Lust, das ist jetzt noch mehr Aufwand, ich möchte aber lieber Aufwand minimieren. Kennt jemand ne ähnliche Box wie die TXD560 oder allgemein was verwendet ihr für den Drumfill?
-
Zitat von "cen-music"
Wenn sich jemand an einem Pult nicht wohlfühlt und dir sogar noch aufzählt, was im Einzelnen zu diesem Eindruck geführt hat, dann solltest du das vielleicht auch einfach mal so hinnehmen?! Im Übrigen hatte ich den selben Eindruck an einem Neupult (Si Performer) und auch an der Vi-Serie sind mir persönlich die Potis zu klapprig.
Das ist doch auch ok, Fakt ist aber es sind alles die gleichen und darum mag ich es nicht wenn es als Schwäche der günstigeren Pulte hingestellt wird.
-
Zitat von "markus f."
Also bei Audio Pro haben sich die diversen SI-Pulte durchaus unterschiedlich angefühlt. Es mag sein, dass es die gleichen Encoder sind, evtl. vermitteln die Kappen selber diesen Eindruck.
Und es gab/gibt hier einen Si-Thread in dem dieser Eindruck auch bestätigt wurde...
Ja, Guma stellte die These auf, im gleichen Thread aber widerlegt auch Volker Holtmayer von Audio Pro das, mit eben der Aussage das die Encoder die selben sind, sogar die selben wie bei Vi wenn ich mich recht entsinne, nur die Faderkappen sind unterschiedlich. Ich habe ein SIEx2 mit dem ich arbeite und habe ebenfalls ein 01v96V2 sowie ein A&H Mix Wizzard und ein PA12, für mich gibt es da bis auf Materialbeschaffenheit der Faderkappen keinen wirklichen Unterscheid.
-
Zitat von "markus f."
Compact: recht solide Haptik, nur 2x Mids vollparametrisch im EQ
Performaer: nicht mehr so richtig schön zum anfassen, aber alle 4 Bänder vollparametrisch im EQ...und DMX-Ebene
Expression: noch klappriger, wieder nur 2x Mids vollparametrisch im EQ, kein DMXAlso mal ganz grob umrissen, die inneren Werte jetzt mal außen vor

Laut Aussage vom Vertrieb sind in allen Geräten die gleichen Encoder nur die Faderkappen sind anders, wo soll also der Unterschied herkommen?
-
Vielleicht ne Bastlerei mit Überträgern? Aber sind wir mal ehrlich, bevor hier nichts konkretes auf dem Tisch ist mach dieser Beitrag absolut keinen Sinn, ich wäre für Löschen und erneute Angehen des Themas wenn es soweit ist und das Gerät auch präsentiert werden kann.
-
Ist es nicht so das Talkback und Signalgenerator bei dem Pult den gleichen Signalzug mit der gleichen Zuweisung nutzen? Wenn ja, wäre es ja nur logisch das für die Lautstärkenanpassung der Oszi Poti zuständig wäre, natürlich nur solange der Oszi nicht ON geschaltet ist.
-
Zitat von "Jens Droessler"
Und Licht kannst du nebenbei auch noch damit machen!
Wie schon geschrieben finde ich das schon eine wesentlch bessere Entscheidung als die PreSonus-Pulte. Die sind technisch eine Einbahnstraße.Nur falls das untergegangen ist: Das Qu16 bietet per dSnake auch die Möglichkeit zum digitalen Multicore.
Licht? Du verwechselst die jetzt aber nicht mit der Preformer?
-
Zitat von "b1502"
nee, ist nicht von Thomann, die sind mit solchen sachen einfach zu teuer :?
Hast du recht, war nur auffällig das dort im selben Moment das B-Stock weg war.
-
Zitat von "b1502"
Soo ich mal wieder, leider kann ich jetzt erst wieder schreiben. Ich wusste nicht das wenn ich mein Passwort ändere mein Account erst wieder
freigeschaltet werden muss. Das ist aber nun erfolgt
Ich denke das ich es nun mit den Ausgangspegeln verstanden haben.
Es ist auch nicht beim qu 16 geblieben, ich habe mich nun für eine Soundcraft SI Expression 1 entschieden. Da ich damit noch Flexibler bin.Mit der MADI Karte
bietet sich mir ja auch die Möglichkeit eines Digitalen Muco.Danke für eure Hilfe.
Auch eine gute Entscheidung. B-Stock - thomann?
-
Das ist ja das Problem, die Grauzone die sich da auftut und die immer wieder gerne ausgenutzt wird. Firmen stiften ihre Mitarbeiter an sich selbstständig zu machen um dann als Subunternehmer weiterhin ganz normal im Geschäft tätig zu sein. Der Unterschied in der Tätigkeit und im Ablauf zum fest angestellten Mitarbeiter ist nicht zu sehen. Sehr wohl aber ist es finanziell von Vorteil für das Geschäft, ebenso wie damit lästige Bindungen an den Mitarbeiter umgangen werden. Auf gut deutsch, tust du nicht was man dir sagt bist du morgen auf der Straße und es ist schwer dann bei der Arge wieder Fuss zu fassen. Somit hat der Auftraggeber dir gegenüber keinerlei Verpflichtung und du stehst ständig unter Druck.
Sozialabgaben usw. musst du von deinen Einnahmen selbst finanzieren, da ist ja der Auftraggeber fein raus, für nen Mitarbeiter müsste er ja Arbeitgeberanteile abführen.
Selbes trifft man vornehmlich auch noch in anderen Brachen, z.B. dem Transportwesen.
Und um genau das zu unterbinden gibt es eben das Verbot der Scheinselbstständigkeit und die Überprüfung der DRV. Wenn du jetzt also ganz klare Ansagen machen kannst warum du eben nicht Scheinselbstständig bist, hier z.B. eigene Firmenfahrzeuge oder auch selbst mitgebrachtes Material. Eine gute Liste mehrerer Auftraggeber und evtl. noch eigene Angestellte dann hast du kein Problem.
Bist du dort aber in einem Pool mit vielen jeweils für sich einzeln Selbstständigen, die permanent nur für einen oder evtl. grade mal zwei Auftraggebern nach deren Weisung arbeiten solltest du dir echt überlegen ob du dich da nicht strafbar machst. Nur weil in der Scene dieses Geschäftsmodell, wenn man es dann so nennen möchte, angetroffen wird ist es noch lange nicht normal und legal.
Du selber müsstest dir doch am besten beantworten können warum gerade du dich nicht in dieser Situation siehst.