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Beiträge von AlphaC

  • Ersatz für B&C 18PZB46

    • AlphaC
    • 29. Januar 2011 um 16:57

    so mal ganz wertfrei in den Raum geworfen: willaudio's Wahl ist sehr gut. Nicht nur wegen dem S2, sondern wegen dem Chassis ansich. Jens: Wozu brauchst Du ein Chassis mit 4.5" oder 5.3" Spule, wenn eins mit 4" gibt, das besser klingt und ausreichend belastbar ist...? Möchtest Du guten Sound oder nur "den Größten" haben? ;)

    Zur Trennfrequenz: Es wird sehr oft mit Bassüberhöhung gearbeitet, sprich der Bass ist allgemein lauter als die Tops. Wenn hier die Trennfrequenz recht hoch ist, dann mögen das manche Menschen nicht, einfach weil denen zu viel Pegel zwischen 80 und 100Hz da ist, und NICHT etwa, weil die Kisten das nicht sauber wiedergeben könnten(!).

  • "heimische hölzer" (test kleiner, deutscher LS-her

    • AlphaC
    • 19. Januar 2011 um 00:50

    Oh. Ähm. Das Urspungsthema waren die heimischen Hölzer.... Sorry für offtopic und die emotionialen Entladungen.... ;)

  • "heimische hölzer" (test kleiner, deutscher LS-her

    • AlphaC
    • 19. Januar 2011 um 00:29

    Wow... dass damit SOWAS losgetreten wird... das hatte ich nun wirklich nicht beabsichtigt. Userkiller: Wird denn tatsächlich (also wirklich) überwacht, dass vernünftige Pegel gefahren werden? Dann (ja DANN) spricht nichts dagegen, eine PA überzudimensionieren. Wenn sie dauerhaft nur bei 20% ihrer Nennleistung betrieben wird klingt sie sicher sehr schön, hält lange und schont das Gehör.

    Die Praxis aus unzähligen Clubs jedoch zeigt, dass sich dort kein Schwein (sorry für die Formulierung) darum kümmert, dass vernünftige Pegel eingehalten werden. Was vernünftig ist? Meine Vorstellung, als Techno-DJ und Musikproduzent, der ich seit 14 Jahren bin, liegt bei 102dB L(A)eq in der Mitte der Tanzfläche. Wer ein wenig diese genannten Zahlen versteht wird mir sicher zustimmen, dass dies schon ein "ziemliches Brett" ist - vor allem wenn man beachtet, dass bei elektronischer Musik der tieffrequente Anteil sehr hoch ist, und sich somit in der A-Bewertung weniger niederschlägt. Selbst nach den vielen Jahren erfreut sich mein Gehör noch bester Gesundheit - mein Gehör ist schließlich mein Kapital. Bisher kam noch kein Gast, welcher noch in ganzen Sätzen sprechen konnte, zu mir und beschwerte sich über zu geringe Lautstärke...

    Ich könnte jetzt noch erklären, dass ich drei Jahre lang in Dresden einen Technoclub betrieben habe (keine Mainstream-Disco), in dem nicht weniger als 73 Top-DJs der Techno/Minimal/Electroszene gespielt haben, und in dem die Gäste eine überdurchschnittlich lange Verweildauer im Club und sehr hohe Pro-Kopf-Getränkeumsätze erbrachten (anstatt das Geld in Drogen zu investieren)... aber das würde jetzt zu politisch und zu betriebswirtschaftlich werden...

    Aus dem was mir aus dem alten Tresor bekannt ist, wurden dort Pegel gefahren, die weit fern von Gut-und-Böse waren... Von daher kam auch meine emotional gelenkte Aussage zu der Aufstockung auf nunmehr acht dieser HL-Tops - auf diesem verhältnismäßig kleinen Dance Floor (ja, ich kenne die Maße). Wenn diese voll ausgefahren werden hat das sinnbildliche "mit Kanonen auf Spatzen schießen" seine Bestätigung. Wenn nicht: Ungewöhnlich aber schön, dass ein Club-Betreiber so viel mehr Budget zur Verfügung stellt, als notwendig wäre. Ich hatte auf einem ähnlich großen Floor (allerdings kein Schlauch wie im neuen Tresor, sondern ein akustisch optimierter Raum!) vier Doppel-12er Direktstrahler (Studt-Akustik, Dresden, Heimische Hölzer...). Die liefen bei etwa 50% Dauerleistung absolut entspannt und laut genug......

  • "heimische hölzer" (test kleiner, deutscher LS-her

    • AlphaC
    • 17. Januar 2011 um 20:07

    Lasst uns auf die aktuelle Fassung der DIN 15905-5 noch drei dB drauflegen und dies dann zum Gesetz machen. Dann hat derartiger Unsinn endlich ein Ende.... (vorsätzliche Körperverletzung!)

  • Doppel 18" für 12" 1,4" Tops

    • AlphaC
    • 4. Januar 2011 um 12:24

    Ich kenn nur den Single-18er Bauvorschlag von 18-Sound (den man ja umkonstruieren könnte zu einem Doppel-18er). Den hatte ich mal vor vielen Jahren mit einem Kollegen gebaut - damals noch mit LW1400. Die im Datenblatt angegebene Abstimmung dort ist falsch! Ich hatte den Port ganz erheblich gekürzt und lag immernoch bei ca. 37Hz! Damit spielt die Kiste allerdings sehr schön satt und ausreichend trocken. Von Portgeräuschen indes konnte ich nichts feststellen - auch nicht bei Hip-Hop und Elektro...

  • Langhubige 8" oder 10" Lautsprecher

    • AlphaC
    • 27. Dezember 2010 um 02:05

    Gummihupe.... *ROFL* sehr geil.

  • AD Systems / Audience Delight

    • AlphaC
    • 27. Dezember 2010 um 01:41

    4Art: Stimmt, das 2010er "Portfolio" dort ist etwas irritierend, jedoch ist wohl nicht davon auszugehen, das dort noch etwas nennenswertes passiert. AD-Systems hingegen ist offiziell und wir sind wohlauf - gern kann man uns besuchen und sich davon überzeugen. Die Niederrheiner sind ja auch ein sehr freundliches und offenherziges Völkchen... 8)

    Christoph: Kurze Produktzyklen... ist so auch nicht ganz korrekt, jedoch haben sich durch diverse "Umstrukturierungen" in den vergangen Jahren leider einige zeitliche Verschiebungen ergeben. Diese sind jedoch bereits behoben, so dass da jetzt wieder mehr Kontinuität reinkommt. Alles was im aktuellen AD-Systems-Katalog drin ist, ist auch kurzfristig lieferbar (Ausnahme TourWedges und iFlex6, die sind ab Ende Januar / Anfang Februar verfügbar).

    Das angesprochene Produkt hieß damals VariQ, das ist korrekt. Einige Details (u.a. des Rigging) waren damals jedoch nicht zufriedenstellend. Vom Tisch ist es aber wie gesagt noch nicht, da das Konzept in der Tat sehr interessant und ausbaufähig erscheint.

  • AD Systems / Audience Delight

    • AlphaC
    • 26. Dezember 2010 um 20:02

    Na dann... ein klitzekleines bisschen Licht ins Dunkel:

    AD-Systems in Wesel und Kerkrade hat nur rein historisch etwas mit Audience Delight zu tun... Das, was man heute noch im Internet unter "Audience Delight" findet ist ein altes Relikt/Überbleibsel, welches nach unserem Kenntnisstand schon lange nicht mehr aktiv ist und hat dem entsprechend nix mehr mit AD-Systems zu tun.

    Das wir eine "schlechte Produktpflege" hätten stimmt so nicht - AD-Systems serviced bis heute viele der alten und ur-alten Audience Delight Produkte - erst vor kurzem hatte ich diverse AD32-Tops und 21"-Chassis zur Reparatur in den Händen. Für viele Dinosaurier haben wir auch noch Original-Ersatzteile, Recone-Kits etc. Wenn es da also Support-Anfragen gibt am besten direkt an den Sven Haferkamp oder Oliver Pattay wenden. Den Kontakt und die Adresse findet man unter ad-systems.com...! Dort findet man auch einen aktuellen Überblick über unser Produktprogramm.

    Und ja... die Webseite ist derzeit noch ein wunder Punkt... die neue ist aber schon fast fertig und geht in Kürze an den Start. Aber anrufen klappt immer... (Okay. Jetzt ist nu grad Weihnachten...=;o) )

    Grüße aus dem weihnachtlich verschneiten Wesel,
    Alex

  • INFRA-Bässe ?

    • AlphaC
    • 18. Dezember 2010 um 02:28

    SRAM: Du hast Recht. Meine Darstellung war hier zu stark verkürzt und vereinfacht. Natürlich ist die Endstufe noch mit dem Lautsprecher verbunden und "zwingt" diesen möglichst rasch seine Nulllage einzunehmen sobald am Eingang ein Signal mit einer Effektivspannung=Null anliegt. Im Vergleich zum Feder-Masse-System des Lautsprechers kann die Endstufe das jedoch logischerweise buchstäblich in Echtzeit - der Lautsprecher kann dieser "Aufforderung" nur mit entsprechend zeitlichem Versatz (und Ausschwingen/Überschwingen) folge leisten (hier abhängig von seiner Einbaugüte und Antriebsfaktor bzw. all den abgeleiteten Parametern rms, cms, etc...).

    Dass ein der Endstufe vorgeschalteter EQ - oder wie heute normalerweise üblich ein Digitalcontroler (!) (mit AD/DA-Wandlung) innerhalb der Rückkopplungsschleife liegen würde... Bitte was? Dann brauche ich ja am Ende nur noch mit dem Finger die Membran bewegen (oder lass das mal bei einem Festival mit 64 Achtzehn-Zoll-Chassis, die vom Wind bewegt werden sein) um auf dem Mischpult einen Signalausschlag auf den VU-Meters zu sehen.... Der Lautsprecher als Dynamo, der rückwärts Signal einspeist.... Sorry, aber das ist Quark!

    Die Endstufe selbst sowie die hochohmige Verbindung der Geräte untereinander dürfte ein absolut hinreichendes "Rückschlagventil" darstellen - die Details hierzu könnte bitte gern mal einer der Elektronikfreaks hier darlegen (Rockline-Stefan? Grad in der Nähe...?). Alles was vor der Endstufe hängt ist weit jenseits jeglicher Rückkopplung. Was allerdings sehr wohl darauf "reagiert" (hier wäre allerdings noch zu klären in welchem Umfang - ob dies also maßgeblich ist) - ist eine in der Lautsprecherbox eingebaute Passiv-Weiche. Die Auslegung dieser hat bekanntlich auch einen teils erheblichen Einfluss auf die Güte des Gesamtsystems. Allerdings: Bei einem Infra.... oder Subwoofer generell... wo dieser Thread mal anfing......... Da verwendet kein klar denkender Mensch passive Weichen, geschweige Resonanzfilter.... (siehe hierzu: Synthesizer, Filter mit extremer Güte bis hin zur Selbstoszillation)

  • INFRA-Bässe ?

    • AlphaC
    • 17. Dezember 2010 um 19:32

    Ähm... irgendwie ist mir vollkommen neu... dass ein FILTER das AUSschwingverhalten eines Systems in irgendeiner Weise beeinflusst... Ein Filter beeinflusst lediglich das EINschwingverhalten - es verzögert Frequenzabhängig den Zeitpunkt, ab dem das System auf ein Signalinput reagiert. Filter extremer Güte können also lediglich zu einem "verzögert" wirkenden, "schleppenden" Bass führen - nicht aber zu einem wummerigen, lang "nachhallenden"... Der Grund ist dabei ganz banal und eigentlich auch bestens bekannt: Ein Filter/EQ dreht die Phase. Frequenzabhängig führt das zu entsprechen Gruppenlaufzeiten.

    Von daher ist die Beobachtung von Jens Droessler soweit absolut nachvollziehbar und korrekt, dass der per EQ geboostete CB nicht im geringsten mehr dröhnt als ein ungeboosteter.

    Noch mal zur Verdeutlichung: Was Bassbrei und undifferenzierte Wiedergabe hervorruft ist primär das AUSschwingen des Subwoofers. Also: Wie "reagiert" das System (bestehend aus Lautsprecherchassis und Gehäuse!), wenn das Signal ABGESCHALTET wird... schon daher sollte einleuchten dass der EQ / Filter darauf keinerlei Einfluss haben kann, weil der ja dann AUS ist...

  • INFRA-Bässe ?

    • AlphaC
    • 9. Dezember 2010 um 23:49

    Hmmm... für einen "billigen Wow-Effekt" kann man auch gleich einen "Subharmonic Synthesizer" verwenden.... Dabei hat man sich glücklicherweise schon vor Jahren wieder von diesen Bassbrei-Erzeugern verabschiedet...

    Das ist sicherlich alles Geschmacksache - aber ich bevorzuge da eher den ehrlichen, impulstreuen Bass. Schließlich ist "Schönfärberei" nicht Aufgabe einer Beschallungsanlage. Der beste Lautsprecher ist IMHO der Lautsprecher, den man nicht als Lautsprecher wahrnimmt. Folglich ist geringstmögliche Verfälschung des Quellsignals das oberste Ziel. Dieses wird selbstverständlich in der Realität niemals erreicht werden, da die Praxis immer zu Kompromissen aus verschiedensten Gründen zwingt. Aber niemand verbietet dennoch danach zu streben. In diesem Sinne: Der Weg ist das Ziel. Infra-Subwoofer, Megawatt-Amps und 20cm Xmax-Chassis mit 2kg-Membranen sind der falsche Weg.... ;)

  • INFRA-Bässe ?

    • AlphaC
    • 8. Dezember 2010 um 23:18
    Zitat von "david69"


    Denn isses aber n schlechter Sub wie ich finde...

    Schlecht nicht gleich - wäre typisch für einen 15er BR. Und auch der kann schon sehr viel Spaß machen. Kommt halt auf die "Baustelle" an, die man bedient. Für die meisten Party-Mukken reicht das bequem aus. Teilweise klingt der Bassbereich (besonders in akustisch schwieriger Umgebung) deutlich "aufgeräumter" wenn die PA nicht allzu tief hinab spielt.

    Zu Deiner sonstigen Beobachtung soweit alles korrekt. Tatsächlich wirken viele elektronischen Musikstile nur deshalb "bassiger", weil die tieffrequenten Signale länger ausschwingen oder die Noten stehenbleiben. Bei einem tiefgestimmten Tama Rock-Drumset z.B. da reicht die Bassdrum gern bis in den 40Hz-Bereich hinab. Dennoch wirkt das nicht so extrem "bassig" weil das Signal viel schneller ausschwingt, eher impulshaft ist. Deshalb ist es auch Unsinn zu behaupten, dass eine "Elektro-PA" viel mehr Bass bräuchte oder tiefreichender spielen müsste als eine "Rock-PA". Im Impuls-Pegel nehmen sich beide Musikstile recht wenig. Der einzige Unterschied besteht darin, dass bei der "Elektro-PA" die Subs mehr RMS-Energie abbekommen und somit "hitzeverträglicher" sein müssen...

  • INFRA-Bässe ?

    • AlphaC
    • 8. Dezember 2010 um 01:46

    marce: nach den tausenden Tracks/Songs von Rock, Pop, Hip-Hop über Techno, House, Acid bis zu Trip-Hop, Drum'n'Bass und Dub die ich inzwischen "unter der Lupe" hatte... und von denen ich bei über hundert für das Mastering verantwortlich zeichne... ist mir das herzlich.... Wurst. 8)

    ...selbstverständlich spiegelt das nur meine Sicht der Dinge wider....

    Und selbst wenn jetzt einer mit der 27,5Hz-Saite (die tiefste bekannte Note, das A0) eines fragwürdig (weil schlaff) tief abgestimmten E-Basses ankommt frag ich: "Und welchen "künstlerischen" Nutzen hat das...? Keinen? Und wenn doch... dann komm ich mit meinem Synthesizer noch viel viel viel viel tiefer als Du, und der kann das wenigstens präzise... Looser."

    Kindergarten... 8)

  • INFRA-Bässe ?

    • AlphaC
    • 7. Dezember 2010 um 22:19
    Zitat von "Jens Droessler"

    (...) Wie gesagt, wenn man schon sehr potente Subs hat, dann ist ein Infra nur sinnvoll, wenn man die Erweiterung nach unten zwingend braucht.

    Zitat von "Campfire"

    (...) also ein Effektbass......(...)


    Ganz genau! In Musik - egal welcher (!!!) - spielt sich unter 40Hz nichts mehr sinnvolles und musikalisch wertvolles ab. Der IMHO einzige Bereich wo eine Übertragung bis in die Gegend von Infraschall Sinn macht und auch bewusst verwendet wird (hier hat also der Ton-/Musikschaffende bewusst Signale in diesem Frequenzbereich eingebracht) ist der Kino-Ton. Hier werden Spezialeffekte verwandt welche den Filmeindruck verstärken sollen. Sehr tiefe Schwingungen erzeugen ein natürliches Angstgefühl. Die Natur gab uns dieses Gefühl ursprünglich einmal mit, um uns vor lebensbedrohlichen Gefahren zu warnen - wie herantrabende Säbelzahntiger oder Mammutherden... oder Erdbeben. 8)

    Sollten sich in Musikaufnahmen Signale mit Frequenzen unter 40Hz befinden, so sind das in der Regel Störsignale und Fehler ... wie Netzteil-Brummen, DC-Offset (Gleichspannungsanteile im Signal), tieffrequentes Rauschen (auch "Rumpeln" genannt, entsteht gern durch das mechanische "Schleifen" der Tonabnehmernadel in der Vinylrille).

    Ein vor allem in elektronisch erzeugten Musikstilen auftretendes Phänomen sind aus Versehen (!) aufgezeichnete Subharmonische, die von Synthesizern generiert werden. Viele Synthesizer verfügen über sogenannte LFO's - low frequency oscillator, welche verschiedene Steuerparameter des Synthesizers modulieren sollen. Diese können naturgemäß auch Frequenzen weit unter 1Hz erzeugen (zur Steuerung!) und nebenbei können auch sehr tiefe Audiosignale durch Amplituden und Frequenzmodulation entstehen. Oder es wurde ein Oscillator (unbewusst) viel zu tief gestimmt und erzeugt so Frequenzen weit unterhalb des Nutzsignals....

    Diese Fehler werden von den Musikern bei der Aufnahme oft garnicht bemerkt, weil das ihre Studioabhöre nicht wiedergeben konnten. Das sieht man dann nur an der Membran des Monitors, welche aberwitzige Auslenkungen veranstaltet ohne dass man wirklich etwas "hört". All die vorgenannten Probleme sollte eigentlich der Mastering-Engineer - also der Tontechniker, der Musiktitel abschließend bearbeitet bevor sie in Pressung gehen - korrigiert haben. Sind diese Fehler dennoch vorhanden, dann ist das offenbar übersehen oder vergessen oder "eingespart" worden. Aber zusammenfassend noch einmal: Das hat nix mit MUSIK zu tun. Das sind rein signalverarbeitungstechnische Probleme.

  • Becken anstelle von Overheads von unten mikrofonieren

    • AlphaC
    • 9. November 2010 um 23:14

    also ich für meinen geschmack fände oft becken aus gummi ganz net. vor allem in kleinen locations... :twisted:

    nix davon auf der PA und mir fallen trotzdem am FOH die ohren ab...

    sorry 4 offtopic - weiß auch nicht wieso ich grad drauf komme...

  • INFRA-Bässe ?

    • AlphaC
    • 19. Oktober 2010 um 21:55

    Ajajaj... Fängt das schon wieder an... Und dann wieder eine angeblich neue Musikrichtung... die angeblich ganz besonders viel Tiefbass braucht. Leute, Leute... Und dann wieder die abgelatschten Theorien und Mythen was alles mir BR nicht geht und mit BP6 + Kickbass und CB und...

    Langweilt Ihr Euch nicht eigentlich irgendwann mal selbst mit dem immer wieder von vorn...............?!

    Zum Thema Dubstep und all die anderen "Supervieltiefbass"-Styles: Schnapp Dir mal jemanden der von Tontechnik und Signalbearbeitung Ahnung und vor allem Erfahrung hat, beispielsweise einen erfahrenen FOH-Mann oder (in dem Falle besser) einen Studio-Mischer / Mastering-Engineer. Der wird dir dann auf einem (hochauflösenden) Analyzer zeigen können - und auf Studio-Abhören, welche auch wirklich bis 25 Hz linear wiedergeben können, zeigen und vorführen, was es da "unten" wirklich noch "sinnvolles" und "verwertbares" an Signalinformationen gibt. Nur: Bitte sei nicht enttäuscht, wenn Du feststellen wirds, dass da fast nichts ist! Und dass es überraschenderweise scheißegal ist, um welche Musikrichtung es dabei geht.

    Bei den ganzen Styles der elektronischen Dance Musik - sei es Hip-Hop oder Techno/Minimal/House, Drum'n'Bass oder Dubstep: Der Frequenzgang reicht NICHT weiter hinunter als bei Rock oder Pop. Signalmäßig ist lediglich der Bereich mittlerer und hoher Frequenzen anteilig LEISER. Daher wirkt es so, als sei da "mehr" Bass.

    Daher ist es auch müßig darüber am Stammtisch hier über "Infra" zu diskutieren. Jedes vernünftige Tieftonsystem, welches in der Lage ist bis zu einer unteren Eckfrequenz von 40Hz (-6dB) wiederzugeben wird für jede gängige Musikrichtung genügend tief spielen. Alles weitere ist Geschmackssache - ob Du nun lieber Hörner (in ausreichender Anzahl) oder BP, oder CB, oder weißdergeier haben möchtest, das hör Dir am besten mal irgendwo an. Aber wenn Dir der d&b B2 gefällt, dann kanns mit dem Anspruch an "Knackigkeit" ohnehin nicht sooo weit her sein....

  • Sound Valve - Big Block Tonzeugs, wer kennt das Material

    • AlphaC
    • 19. Oktober 2010 um 21:32

    Also um ehrlich zu sein... Wo die Information her stammt, dass das mal von KS entwickelt worden sei... Ich will's mal so formulieren: Mir fällt es schwer das zu glauben. Es gibt zwar ein paar Produkte, die entfernt wie Clones uralter KS-Produkte aussehen... Aber sowohl die "Marken" als auch die Produkte der beiden Firmen unterscheiden sich gefühlt diametral.

    KS-Audio ein solides Unternehmen mit hohem Qualitätsanspruch und hochpreisigen Produkten einerseits.... Und dann "Big Block" bzw. "Soundvalve" andererseits..., auf deren Webseite sich jede Menge Rechtschreibfehler finden und die Texte allgemein eher den Eindruck von Mantafahrer-Palaver vermitteln..., und deren Boxen und Endstufen hässlich aussehen... und auch so klingen. Irgendwas passt da so ganz und garnicht zusammen.

    Hier in Dresden gibts von dem blaubefilzten Gerümpel (sorry für diese Formulierung, aber IMHO triffts das leider) so einiges. Ein Verleiher hatte sich sogar mal erdreistet auf die Big Block Kisten KS-Aufkleber drauf zu machen... *kopfschüttel*

    Auch KS-Material gibts hier so einiges, von daher denk ich kann ich mir durchaus erlauben das zu vergleichen, auch wenn das eigentlich nicht zu vergleichen ist. Dazwischen liegen Welten...

    Aber vielleicht weiß ja hier noch jemand mehr zu den Hintergründen...

  • Diskussionen zur Selbstbau-Galerie

    • AlphaC
    • 14. September 2010 um 22:48

    Jobsti: Wie gesagt, mein ARTA misst immer auf 2,83V. Bei 4-Ohm-Boxen sind demnach 3dB abzuziehen, bei 16-Ohm 3 zu addieren.

    Bzgl. des Midrange-Flares: Das stimmt leider nur bedingt mit den +6dB... Bei einem Midrange-Horn erhöht sich der Wirkungsgrad nicht in dieser Form wie das beim Stacking von Basshörnern der Fall ist! Bei mehreren Midrange-Hörnern wird vor allem der Frequenzgang glatter... Bei Basshörnern hingegen ergibt sich der Effekt hauptsächlich dadurch, dass erst durch das Stacking ein "echtes" Vollhorn draus wird.

    Der Wirkungsgrad dieses Flares (ja Flares - der Wirkungsgrad der Treiber ist sekundär!) beträgt ziemlich genau 106dB. Es ist übrigens nahezu identisch mit dem, welches in der PSE K3 drin steckt. Diese Box kenne ich wie meine Westentasche - wahlweise bestückt mit PD121 oder EV DL12X.

    Wie man dem Production Partner Test entnehmen konnte liefert die K3 106dB bei 1W. Mit dem etwas moderneren Treiber sind 107dB realistisch - ohne Phaseplug sind jedoch 110dB utopisch. Das Kompressionsverhältnis ist dafür deutlich zu niedrig - dafür allerdings spielt das Flare ohne Plug breitbandiger (=tiefer).

  • Diskussionen zur Selbstbau-Galerie

    • AlphaC
    • 6. September 2010 um 02:21

    Jobsti: Ähm... Du schreibst Arta misst immer auf 1W bei Dir... Echt? Mein Arta misst immer auf 2,83V. Das währen an 4 Ohm 2W. Die Pegel sind also um -3dB zu korrigieren. 110 - 3 = 107. Das erscheint mir für das Flare als realistisch. Kann den Fehler nich finden...

  • Four Audio HD2 Controller

    • AlphaC
    • 6. September 2010 um 02:14

    Jens: Genau das meinte ich bzgl. der Xilicas....

    Warum sich viele Controller heutzutage so schlecht am Interface bedienen lassen ist mir ein Rätsel. Und es ist beileibe kompletter Unfug zu unterstellen "wer bedient denn noch einen Controller ohne PC"... ICH zum Beispiel! Und ich glaube auch viele weitere Anwender würden für den Alltag gern den PC irgendwo stehen lassen, als ihn zu sowas "primitiven" wie Controller-Einstellen mitschleppen zu müssen. Einen gescheiten Controller kann ich per Hand in der selben Zeit fertig programmieren eh der Kollege seinen PC/Mac/Palm/Smartphone/whatever gerademal ausgepackt und betriebsbereit gemacht hat...

    In der Vergangenheit gab es bereits eine Reihe von gut bedienbaren Controllern die jeder Tontech, der die Grundlagen von Filtern und Dynamics erlernt hat schnell und effektiv einstellen konnte. Der Behringer ist tatsächlich hier positiv zu erwähnen. Aber auch mit dem Alto Maxidrive kommt man sehr schnell zu einem Ergebnis, ohne dass man eine "Zusatzhardware" in Form von PC oder ähnlichem bräuchte. Auch die Controller von dbx (260, 480) gingen gut von der Hand... etwas umständlicher schon die Kollegen von BSS... Aber alles noch machbar.

    Ein gutes Interface ist für mich ein Indiz für sauberes Engineering. Einen DSP in eine Kiste schweißen und einigermaßen programmieren können viele. Die Bedienbarkeit und effektive Nutzbarkeit on the Road sind essenzielle, ja grundlegende Fähigkeiten. Messbar daran: Wie viele Knöpfe/Tasten muss ich bedienen um eine bestimmte Einstellung vorzunehmen?! Umso weniger umso besser. Lösung: Flache Menüstruktur. Logische, selbsterklärende Anordnung der Bedienelemente. Ausreichende Anzahl von Buttons und Potis (als ob das heutzutage teuer wäre...)

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