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  2. AlphaC

Beiträge von AlphaC

  • limmer-bass

    • AlphaC
    • 9. November 2009 um 17:29

    Öhm... ich glaub zwar, dass das hier schon mal erwähnt wurde, aber ich tu's gern nochmal: Wie herum die "gestapelt" werden ist völlig egal! Der Bernhard Laukamp hatte das auch schon mal erprobt und berichtet... Grund: Der Limmer Bass ist kein "echtes" Vollhorn - eher Bandpass 4ter Ordnung mit exponentiellem Bassreflexport... ==> durch das Stacking verändert sich der F-Gang nach unten hin (fast) nicht mehr. Lediglich die akustische Impedanz und die Gruppenlaufzeit werden glatter... Bis dann bei zu großen Stacks die Abstimmung des Bandpass-Resonators ungünstig wird (==> "dröhn"). Ähnliche Designs gibt es im Übrigen zu Hauf - siehe alte Turbosound Bässe oder alte PSE TSB-1 ...

    Zum zweiten gern auch nochmal eine Grafik die ich schon mal zum Thema Bass-Horn-Stacking gepostet hatte...:

    So kann man die meisten verfügbaren "echten" Basshörner jederzeit Stacken, da der (in der Regel schallharte) Boden wie ein akustischer Spiegel funktioniert. Einen "erweiterten Hornmund" erreicht man also damit automatisch....

  • Artikel über Timealignment

    • AlphaC
    • 1. November 2009 um 21:59

    achso. okay. richtig. erst pegel und crossover setzen, und dann an der akustischen trennfrequenz die phasen aufeinander bringen...

  • Artikel über Timealignment

    • AlphaC
    • 1. November 2009 um 18:45

    TomyN: Hmm... Sehr interessantes und wichtiges Thema, ohne Frage! Allerdings ist mir da was aufgefallen, dass für mich jetzt nich so schlüssig ist. Du betonst auf Seite 6 unten, wie wichtig es sei, dass die Pegelverhältnisse angegelichen werden müssten, da sich bei der Änderung der Pegelverhältnisse eine Verschiebung der akustischen Trennfrequenz ergibt...

    Dazu viel mir spontan ein: "Na und?"

    Dass sich die akustische Trennfrequenz ändert ist logisch. Die Kurven der einzelnen Wege schneiden sich ja bei einer anderen Frequenz, wenn die Pegel verändert werden.

    Dies hat jedoch keinerlei Einfluss auf die Phasenlage der Wege. Somit bleibt die Addition der Pegel im Übergangsbereich weiterhin kohärent. Ich hab dazu mal fix ein Beispielsetup erstellt. Zu sehen ist einmal ein lineares Setup (alles natürlich phasenmäßig "timealigned"... 8) ) - und einmal mit -3dB Pegelveränderung des Mitteltonwegs...

  • Monitoring von Top DJs

    • AlphaC
    • 31. Oktober 2009 um 19:27

    georgenomex: Das mit den "140dB Monitoring im Vertrag" ist mir neu, allerdings habe ich dieses Jahr mal das Monitoring für Dave Clarke gestellt. Waren je ein 18" Basshorn + Doppel-15" JBL Tops drauf pro Seite. Kritik diesbezüglich gab es keine. Das einzige, worauf mich der Veranstalter mit Nachdruck hinwies war, dass Dave Clarke wohl vertraglich verlangt hat, dass er direkten Zugriff auf den 2x31band EQ des Monitorings(!) haben möchte. Das hat er selbstvertändlich auch bekommen... Allerdings hat er da nichts dran gemacht... Der EQ war die ganze Zeit flat.

    Laut wars, aber noch akzeptabel, fand ich...

  • Monitoring von Top DJs

    • AlphaC
    • 30. Oktober 2009 um 14:37

    Hmm... interessant wird es tatsächlich in dem Fall, wenn bei der VA (z.B. per Auflage des Umweltamtes) ein Sachverständiger anwesend ist, der Pegelprotokoll führen muss... und dann allein durch das Monitoring soviel "Lärm" da ist, dass man die PA auch gut ausgeschaltet lassen kann... Wäre in einem etwas kleineren Club oder Open Air durchaus denkbar... Ob man DANN doch vielleicht mit dem Künstler "verhandeln" kann...? Sollte ja in seinem Interesse sein, dass seine "Fans" ihn draußen auch zu Gehör bekommen... 8)

  • Solution² NULL SERVICE

    • AlphaC
    • 29. Oktober 2009 um 20:35
    Zitat von "DerNub"

    ...Ich meine auch, dass wir in dieser Branche in Sachen Gewährleistung/Service etc. reichlich verwöhnt sind...


    Tja... Gewährleistung und Service gehören in unserer Branche halt untrennbar zum Qualitätsbegriff... Schlecht kann ich das irgendwie nicht finden...

    Nur halte ich es für müßig sich endlos darüber auszulassen, wenn mal vom Service nicht viel zu sehen ist, wenn man doch bis auf Teufelkommraus das günstigste Schnäppchen gesucht hat, und nun ein Problem hat. Dabei gibt es im Lande eine ganze Reihe von Anbietern, welche auch sehr preisgünstige Produkte anbieten, dazu noch bis zu fünf Jahren Garantie geben, und sollte mal etwas sein, dann kann man sich darauf verlassen, dass innerhalb von wenigen Tagen entweder Reparatur oder Ersatz vorhanden ist...

    Die Stufen sind bestimmt nicht durchgehend schlecht, nur wie Rockline schon sagte... Bei solchen Produkten muss man gewisse Risiken in Bezug auf Service eben inkauf nehmen... Bei einem europäischen Produkt (bezogen auf die Herkunft!) sind derartige Probleme seltener. Das Beispiel mit RAM-Audio wurde ja bereits erwähnt, auch wenn das natürlich eine Preisklasse ist, die wohl deutlich über der Solution liegt.

    Ich denke zusammenfassend kann man sagen: Wer fernöstliche Ware beschafft muss in der Lage sein sich im Zweifel um den Service selbst zu kümmern. Es sei denn, man hat einen großen deutschen Distributor dahinter, wo der Service im Lande zuverlässig abgewickelt wird. Was im ersten Augenblick teurer erscheint ist am Ende meist günstiger... und besser sowieso. 8)

  • Monitoring von Top DJs

    • AlphaC
    • 27. Oktober 2009 um 09:04

    Dieses "Problem" tritt allerdings IMHO vor allem bei älteren DJs auf da die sich viele Jahre lang das Gehör weggeschossen haben... Im Normalfall tuts jedes anständige 15/2er Floorwedge. Ein kleines Drumfill macht natürlich mehr Spaß, also dort noch einen kräftigen 15er oder 18er Sub drunter und 95% sind glücklich. Bei größeren Bühnen (mehr Abstand zum Monitoring) habe ich allerdings auch schon mal Doppel15er Monitore auf 18er Basshörner gestellt... Ein DJ, der damit nicht mehr klar kommt, sollte den Job wechseln...

  • Ein paar Fragen zu DBX 223 Frequenzweiche

    • AlphaC
    • 27. September 2009 um 01:04

    FALSCH!!!

    Summed bezieht sich ausschließlich auf den LF (Bass) Ausgang! NUR HIER werden die Eingangssignale beider Kanäle summiert und dann auf den Ausgang, der mit "Lo LF SUM" bezeichnet ist ausgegeben!!!

    Die Pegel der Ausgangssignale für "High" werden weiterhin für beide Kanäle getrennt geregelt! Wichtig ist hierbei zu beachten, dass durch die Signaladdition der Ausgangspegel um bis zu 6dB höher sein kann, als bei separatem Betrieb er Lo-Outputs!

    Hintergrund ist, dass es in der Praxis stets sinnvoll ist denn Bass (unter 200Hz) mono zu fahren...

    Alles weitere siehe: RTFM!!!

  • sicherheitsschuhe norm? s1/2/3/4

    • AlphaC
    • 26. September 2009 um 10:47

    Wie wichtig ein guter Schuh ist hab ich erst gestern schmerzlich erfahren... Dabei besitze ich sogar recht feste Stiefel, welche meine Füße schon nicht selten geschützt haben, nur - leichtsinnig wie man halt besser nicht sein sollte - dachte ich mir gestern früh "ach nee, ist so warm, ich nehm heut nur die leichten Schuhe"...

    MIST war das! Weil schon die erste Tätigkeit des Tages mich außer Gefecht setzen sollte... Dabei klingt das beinahe albern banal: Beim Aufstellen eines Bütec-Podests löste sich ein nicht ganz fest angezogener 100er Variofuß aus der Klemmung und fiel um... genau mit der Kante (ist ja viereckig) auf meinen großen Zeh. Perfekt! Ein Schmerz der selbst starke Kopf- und Zahnschmerzen verdrängt und bis ins ganze Bein hoch strahlt. Noch nicht mal mehr LKW-fahren konnte ich. Die tief grün-blaue Zehe musste vom Arzt "belüftet" werden, da der pulsierende Blutdruck unterm Zehennagel kaum auszuhalten ist...

    Kurz: Passiert mir nie wieder! Wegen so einem sch*** Bühnenfuß aus Alu!

    Mein Schuhwerk, dass ich gewöhnlich trage: Miltec (Bundeswehr) Gebirgsjäger-Halbstiefel mit Kevlar Kappe und Thinsulate-Einlagen. Recht leicht und bequem, sehr griffige Sohle, stabiler Schaft und recht flacher Vorderschuh (eignet sich daher auch um ins Rig zu klettern). Außerdem angenehm preiswert - gibts in jedem gut sortierten Army Shop für maximal 50 Euro...

  • wer hat erfahrungen mit dem RCF mr10n301

    • AlphaC
    • 19. August 2009 um 20:59

    Hab inzwischen ne ganze Reihe 10er in den Händen gehabt - eben auch auf der Suche für ein neues Horntop. Hab aber andere Treiber gefunden, welche in "meinem" Horn besser performen als der RCF... Aber das kommt halt immer ein wenig drauf an was man will/braucht/sucht und hängt auch vom verwendeten Horn ab... Schlecht ist das Chassis keinesfalls!

  • PSE Audio SV 600 controler

    • AlphaC
    • 15. August 2009 um 02:17

    Ja gibt es. Funktioniert damit, dass man ein Firmware eines anderen, baugleichen Gerätes draufspielt, bei welchem diese Editierfunktionen freigeschaltet sind. Allerdings gehen dann natürlich die Werkspresets flöten, welche man dann wieder selbst erstellen müsste. Baugleiche Geräte gab es damals von Outline, Renkus Heinz, RCF, Sparc, ... ... ...

  • Erfahrungen mit PR Lighting Geräten

    • AlphaC
    • 31. Juli 2009 um 12:23

    Der Chefentwickler bei PR Lighting ist seit 2002 Ex- Highend Systems Engineer Steve Tulk! Von daher glaube ich kaum, das PR Lighting es nötig hätte bei irgendwem "abzuschauen"... Highend Systems hat schließlich Mitte der 1990er Jahre neben Vari*Lite die ersten Moving Lights überhaupt entwickelt - und Steve war da schon dabei.

  • Tonfrau/Tonmann für Band aus R. Dresden => Erledigt!

    • AlphaC
    • 23. Juli 2009 um 00:44

    Danke an alle die sich gemeldet haben - ich habe vorerst genug nette Kollegen kennengelernt, welche zur Verfügung stehen werden...! 8)

  • Tonfrau/Tonmann für Band aus R. Dresden => Erledigt!

    • AlphaC
    • 22. Juli 2009 um 11:08

    Ein Hinweis hier nochmal: BITTE NUR TECHNIKER AUS DEM RAUM DRESDEN! Grund ist schlicht, dass keine Fahrkosten erstattet werden können, da der Techniker normalerweise mit der Band mitfährt! Einige hundert Kilometer Anreise rechnen sich dann einfach nicht...

  • Tonfrau/Tonmann für Band aus R. Dresden => Erledigt!

    • AlphaC
    • 21. Juli 2009 um 13:49

    Hallo Forum,

    derzeit betreue ich eine rockige Electro-House Band (Sängerin, Gitarre, Keyboard, PC, Drums) am FOH, welche regelmäßig unregelmäig auf diversen Festivals und in diversen Clubs quer durch Deutschland auftritt.

    Da ich derzeit selbst sehr viel zu tun habe, suche ich eine ehrgeizige, zuverlässige Person aus dem Raum Dresden, welche mich vertreten kann, wenn ich selbst verhindert bin.

    Die Band ist sehr nett und umgänglich, und wenn man einmal weiß, wer welche Bedürfnisse hat, auch sehr pflegeleicht. Die/der interessierte Tonfrau/Tonmann sollte auf jeden Fall Erfahrung im Umgang mit FOH-Technik haben, "blind" wissen, wie man Kompressoren und Gates verwendet, wie ein Schlagzeug zu mikrofonieren ist, was ein 31-band EQ macht, und mit analogen Mischpulten gut vertraut sein...

    Der Touralltag verlangt, dass man sich auch schnell auf Unvorhergesehenes einstellen kann, und Probleme schnell und effektiv löst. Auch sollte man sich zügig in neue Technik hineinfitzen können - so z.B. nicht völlig aus allen Wolken fallen, wenn da zum Soundcheck statt einer Midas Venice ein Yamaha M7CL oder ein Roland RSS VM400 steht...

    Ein "normaler" Tourneetag sieht wie folgt aus:
    - Abreise mit Band ab Dresden gegen Mittag bis Nachmittag
    - Fahrt zum VA-Ort
    - Ausladen, Band aufbauen, Soundcheck
    - Chillen, ev. etwas essen, warten auf Auftritt
    - 1 - 1,5h Auftritt
    - Band zusammenpacken, verschwinden...

    FOH, Bühne, Ton & Licht wird jeweils vom Veranstalter gestellt, von daher braucht sich die betreffende Person darum nicht zu kümmern.

    Interessiert?

    Fix anrufen unter 0178/69 70 640

    Beste Grüße,
    Alex

  • kennt jemand SGM Galileo Scanner ?

    • AlphaC
    • 19. Juli 2009 um 02:12

    ich glaube, das unternehmen ist international genug, dass die auch englisch verstehen - einen italiener wirst du also nicht unbedingt brauchen. wenn du glück hast gibts vielleicht sogar einen, der deutsch spricht. alternativ könnte man sich auch an den vertrieb (db-lux) wenden - da wird auf jeden fall deutsch gesprochen... ;)

  • Neodym-Bestückung für Limmer 302

    • AlphaC
    • 17. Juli 2009 um 14:25

    hmm... ...warum nur verwenden so viele am L308 (312) den 12ND610, wo doch dieser

    1) einen Umbau des Plugs notwendig macht oder (mit klanglichen Einbußen)...
    2) nur mit zusätzlichem Distanzring einsetzbar ist...

    ...anstelle einfach einen ND-Treiber zu nehmen, dessen Membrangeometrie zum Horn+Plug passt, und welcher auch noch etwas mehr Low-Mid kann??

    Ich kann nur nochmal ermutigen nicht immer nur auf den absolut maximalen Wirkungsgrad zu schauen, sondern immer auch die Bandbreite und Linearität mit in Betracht zu ziehen. Denn auf diese 0,4dB kommt es i.d.R. weniger an (wenn man diese überhaupt genau genug messen könnte...)... Laut genug ists durch das Horn auch so schon...

    Aber es ging ja hier um das L302, daher sorry 4 offtopic...

  • Cardoid-Subs mit frequenzabhängiger Laufzeitkorrektur

    • AlphaC
    • 12. Juni 2009 um 00:31

    Öhm... ich glaub ich hatte das schon deutlich als "End Fired" dargestellt... Die vorderen Subs um die Laufzeit (vom hintern zum vorderen) verzögert. Da bewegt man sich ein einem Bereich von 2,9 bis 3,5 Millisekunden... Und das stellt auch bei Live-Programm genau garkein Problem dar. Das menschliche Gehör kann Laufzeitunterschiede bei identischem Signal sehr schwer heraushören. Erst ab 10ms beginnt man herauszuhören, das zwei Signale zeitverschieden sind. Das habe ich im Selbstversuch ermittelt - und zwar unter "verschärften" Bedingungen: Habe mir ein Signal auf den Kopfhörer gegeben und dann eine von zwei Seiten zunehmend delayed. Am Anfang merkt man nur eine Art "phasing" (aber wohlgemerkt: hier hören beide Ohren ABSOLUT von einander getrennte Signale - ist in der Praxis nie der Fall!). Erst ab ca. 10ms hört man die zwei Anschläge getrennt heraus...

    Zusammenfassend: Das geht auch so ganz prima bei Live.

    Das mit dem DJ-Platz stimmt so auch nich ganz: Ein End-Fire Array löscht ja nich nur rückwärtig aus - auch zur Seite ist eine deutliche Pegeldämpfung vorhanden! Von daher hat auch der DJ wirklich was davon... ;)

    Zum Thema Anpassung an Tops: Die Tops müssen logischerweise an das Bass-Signal angepasst werden. Da die vorderen Subs entsprechend obiger Darstellung verzögert sind (damit deren Schall-Output vorn zeitgleich mit dem der hinteren Subs ist), müssen die Tops auf die vorderen Subs laufzeitangepasst werden. Sehe ich jetzt keine Schwierigkeit darin...

    Im übrigen sehe ich es als weit weniger kritisch, wenn die Laufzeitanpassung zwischen Tops und Subs nicht ganz optimal ist, als wenn echte "Basslöcher" vorhanden sind. Und diese sind bei einer Rechts-Links-Aufstellung weit verherender, als bei einem Mono-Stack. Und dieses strahlt auch als EF-array noch breit genug nach vorn, dass man hier mittelgroße VAs gut machen kann. Bei größeren VAs kann man solche EF-Arrays rechts und links der Bühne bauen - oder halt gleich davor...

    Bei mittleren Bühnen (10m breit) geht auch eine von mir "Armbrust" getaufte Aufstellung sehr gut: Vorn eine gekrümmte Linie von Subs (quasi der "Bogen") - dahinter ein Centerblock (quasi der "Bolzen"). Der Bogen entsprechend delayed. Logisch, dass man hier etwas Platz vor der Bühne braucht - wobei der eigentlich immer ausreicht, wenn man noch Crash Barriers vor die Bühne stellt.... Sieht dann z.B. so aus (hier noch ohne Bühnenabsperrung):

  • Cardoid-Subs mit frequenzabhängiger Laufzeitkorrektur

    • AlphaC
    • 11. Juni 2009 um 16:49

    simonstpauli: Wozu brauchst Du "mittig" Platz...? Nicht immer so "eindimensional" denken! Man kann auch den kompletten Bass von einer Seite fahren (wenn die Location nicht megagroß ist)! Stellst Du einfach die zwei Stacks, von denen du sonst je eins rechts und links der Bühne hinstellen würdest, beide auf eine Seite - nur halt hintereinander. Natürlich schön eindrehen, damit die "Richtkeule" in die Mitte der Publikumsfläche "zielt" und fertig ists!

  • Cardoid-Subs mit frequenzabhängiger Laufzeitkorrektur

    • AlphaC
    • 9. Juni 2009 um 21:57

    Ich habe genau aus solchen Überlegungen heraus bereits an verschiedenen Lösungsansätzen Versuche durchgeführt. Und zwar habe ich sowohl mit Allpässen als auch mit verschiedenen Filtertypen mit verschiedenen Charakteristika und Flankensteilheiten (welche ja alle auch ein jeweils verschiedenes Zeitverhalten aufweisen) herumexperimentiert. Leider bisher nur mit mäßigem Erfolg. Zwar konnte ich eine gewisse "Richtwirkung" erzeugen - allerdings hauptsächlich durch "gezielte Vernichtung" von Schall abseits der Hauptstrahlrichtung.

    Der theoretische Vorteil läge tatsächlich darin, dass die Bandbreite des "gerichteten" Schalls etwas vergrößert würde - allerdings ist das in der Praxis auch nur begrenzt möglich (bedingt durch die rein physischen Abmessungen realistischer Lautsprechergehäuse bzw. -stacks).

    Meine bisherigen Lösungen hatten leider allesamt den Nachteil, dass der Sound hörbar und spürbar "matschiger" und "indifferenzierter" war. Kein klarer "Punch" mehr vorhanden... Rein vom Frequenzgang und der Directivity her zwar okay - allerdings war das Impulsverhalten der Aufbauten völlig im Eimer.

    Grundsätzlich bin ich kein Freund davon, wenn Schallenergie gezielt "vernichtet" wird - wie z.B. beim CSA. Da wird Truckspace und Amppower "verballert" und am Ende wird sogar ein Teil des Nutzschalls ausgelöscht (kann man den entsprechenden Datenblättern entnehmen, woraus eindeutig hervorgeht, dass ein "Cardioid"-System weniger Wirkungsgrad hat, als ein gleichgroßes "herkömmliches" Stack).

    Daher verwende ich selbst wo immer möglich ein "simples" Endfire-Array. Zwei Stacks hintereinander in ca. 1 - 1,2m Abstand (Abstand der Vorderkanten der Gehäuse!!), das vordere um die Laufzeit verzögert (entsprechend 1 - 1,2m). Der rückwärtige Schall wird zwar nicht genauso stark gedämpft, wie mit einem "echten" cardioid - allerdings tragen beide Stacks effektiv zum Nutzschall bei und der Sound bleibt schön trocken und präzise.

    Die Rückwärtsdämpfung beträgt im wichtigen Bereich zwischen 50 und 100Hz bis zu 20dB - mir persönlich reicht das und hilft oft schon sehr dabei raumakustische Probleme zu bekämpfen (Ich verwende derartige Setups auch schon gern in 400-600 Pax Locations). Nicht vergessen sollte man schließlich dabei, dass die Richtwirkung dreidimensional ist! Also nicht nur in der horizontalen Ebene dondern auch in der Vertikalen vorhanden ist. Nicht selten ist es sehr hilfreich, wenn weniger Schall an die Decke einer Halle geschossen wird - und von dort aus natürlich auch zeitverögert wieder reflektiert herunterkommmt... Stichwort: Direktschall-zu-Diffusschall-Verhältnis...

    Die Stacks sollten dabei nicht allzu groß sein, so dass der Schall vom rückwärtigen Stack noch ums vordere "drum herum" kommt - sprich nicht breiter ODER höher, als 1,2m...

    Grüße,
    Alex

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