1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. AlphaC

Beiträge von AlphaC

  • Lagebericht (Disco mit der besten Anlage Teil 2)

    • AlphaC
    • 19. Dezember 2003 um 03:31

    Ehrlich gesagt: der Thread "Disco mit der besten Anlage" vom Bassdruck, geht für meinen Geschmack noch nicht weit genug. Warum nur die besten mit Lob überhäufen oder andere zu Grunde richten? 8) Gebt doch mal generell einen Überblick über die im Einzugsgebiet dieses Forums verbauten Ton-Anlagen. Und zwar bitte kurz und bündig, mit ein paar Sätzen pro vorgestellte Location! Ich nehm mir mal eben die Freiheit anzufangen...: :wink:

    Discotheken

    * Musik Fabrik (Pirna b. Dresden - abgebrannt): Große, alte EV Deltamax glaub ich. Klang jeden Abend anders... Aber insgesamt (für die damalige Zeit) sehr gut. Stimmig, neutral, sehr fett, ausreichend laut.

    * Mega-Drome (Radebeul b. Dresden - pleite): Riesige Spark-Anlage. Höllisch laut, recht nervig, kreischig. Sehr wuchtig, aber blubbrig im Bass (was ich mal auf die Sparc Amps schiebe...)

    * Fun (Dresden): Keine Ahnung. EV glaub ich. Klingt aller halben Meter anders. Unausgewogen, Nervig, trotz geringer Lautstärke. Totalschrottige Monitore - dafür Dynacord M1 Pult... :o

    * Dance Factory (Dresden): Main Floor mit alter Selbstbau-Kinoanlage (4Stk. 4x15" Hornbass - bei 60Hz is Ende; 4Stk 2x12" Hornmids, 4Stk JBL Biradial-Riesen Hörner + HF Schlitzstrahler). Nachdem mit Digitalcontroller (EV DX38) betrieben wird, ist der Klang ganz ok. Sehr, sehr laut (die Beschallte Fläche ist gerade mal 6x6m!). House Floor (4Stk EV SX500 + 2Stk EV MTL-1, Crest Amps). Nach dem die zweite MTL drin ist gehts, die Tops sind aber irre laut in den Mitten und nervig. Schlager Floor (4Stk EV T221 + 2Stk EV MTL-1) ausgewogen und sauber. Sehr in Ordnung. Techno Floor - einfach schlecht! Liegt aber an der Akustik.

    * Mellys (Dresden): Main Floor mit Selbstbau Anlage (8Stk 15" Bandpass; 4Stk 2x12" Hornmids, 4Stk. Biradial-Riesenhörner, alle JBL bestückt; Amping Crest). Nachdem auch hier digital angesteuert und mit gescheiten Amps versehen, geht der Sound in Ordnung. Ein wenig blubbrig, der Bass, dafür sehr tief. Sehr direkte Mids. Die Höhen etwas kreischig, unsauber, aber noch im grünen bereich. Sehr laut. Schlager Floor: weiß nicht genau. Ich glaube 'ne kleine RCF Event Anlage mit Crest Amps. Das selbe auf dem Techno Floor. Alles Bassreflexen mit HF Hörnern. Klingt nicht so berauschend. Muffig, undifferenziert, plärrig. Druck ist aber genug.

    * Holliday (Chemnitz): Komplett KME Zeugs. Nicht der Hammer, aber in Ordnung.

    * Music Factory (Mittweida b. Chemnitz): Irgendwas von Syrincs. Mies.

    Clubs

    * Straße E (Dresden): "kleine Sachen" wie Techno, Drum'n'Bass mir EV MTL-2 und Crest Amps. Sound typisch MTL: Kreischt schnell, klingt unsauber und undifferenziert - aber geht recht laut. MTL-2 Bässe mag ich nicht... "große Sachen" wie House, Wave, Disco, Konzerte mit EV X-Array und Crest Amps. Klang sehr, sehr sauber und auf jeden Fall laut genug, nur die Subs sind schlaff (Xi2181). In vergangenen Zeiten lief hier viel mit einer alten Martin Anlage (klassische Martin Bins). Die ging sehr fett und tief (große Stacks). Klang war recht ausgewogen. Stramme Bässe - Hörner eben.

    * Parkhotel (Dresden): sinnlos kleine PSE Anlage, die der Aufgabe nicht annähernd gerecht werden kann...

    * Terminal 1 (Dresden): wilder Mix aus Solton/Craaft CSD und Eigenbau. Klingt... naja. Gut ist 'was anderes...

    * Triebwerk (Dresden): Soundvalve Big Block (Ableger von KS). Hilfe! Totaler Verriss!

    * Plastix (Pirna b. Dresden): Techno mit Dynacord Alpha Särgen. "Toll" ist weit davon entfernt! House: EV MTL-1 glaub ich. Auf jeden Fall ok.

    * Kilowatt (Dresden- geschl.): PSE MAC10 (4Stk K5 Top, 8Stk B5 Subs). Tops in Ordnung, wenn auch nicht überragend. Subs lahm und nicht tief (lag auch z.T. an Aufstellung). Schlaffe Endstufen.

    * Achtermai (Chemnitz): Verschiedene Mixturen von Selbstbau, Craaft, Saxon Audio... alles ziemlicher Schrott. Miese Akustik. Aber: Digam Amp (Einer! der Rest ist Palmer bis Mallorca...)

    * Shootclub (Delitzsch b. Leipzig): Hitec Audio (Hausmarke v. Musik Produktiv). Laut: ja. Schön: nein. Bass: nein. Mag ich nicht.

    * Rohtabak (Döbeln b. Dresden): Techno mit Martin Nachbau. Schlecht. House mit Nexo Alpha. Besser, aber mag ich nicht.

    * Subsoil (Langenstein a.A.dW.): Kleine Floors mit d&b C4 System, allerdings ohne B2, was ich schade finde. Main Floor mir HK R-Serie. Alles wegen schwerer Akustik nicht so toll (Bergwerksstollen...).

    * Planet X (Apolda b. Jena): Cervin Vega Bässe und irgendwelche Tops (2x15"/2"). Bässe überraschend gut. Tops naja. Amps von KME.

    * U61311 (Frankfurt/M.): Turbosound, was genau weiß ich nicht mehr. Höllisch laut, hallige Akustik, daher sehr unsauber.

    * Matrix (Berlin - jetzt eher Disco): Stage Accompany Performer. Recht ausgewogen. Bass "wanderte" etwas, Höhen sehr klar, fast brilliant (Bändchen Hochtöner). Sehr in Ordnung.

    * SO36 (Berlin): GAE Director Tops, div. GAE Subs (und davon extrem zu wenig..!). GAE Monitore gut, nur die Amps sind mies. Sehr hallige Akustik. Dennoch Mitten und Höhen ok. Bass: keiner.

    * Casino (Berlin): Martin Wavefront. Sehr laut. Sehr hallig, daher unsauber. Bass nur in unmittelbarer Nähe der Stacks wahrnehmbar...

    * Nachtwerk Club (München): Seeburg ACL (4x TKE212 und 4x E218). Camco DL3000 Amps. Sehr ausgewogen. "Schön" laut. Sauberer Druck, wenn auch nicht sonderlich tief. Sehr in Ordnung.

    * Ultraschall (München - geschlossen): Irgend so selbstbau Zeugs mit EV Deltamax gemischt. Miese Akustik. Schleche PA....

    * Heizkraftwerk (München - geschl.): EV Deltamax. OK. Aber nicht mehr als das.

    So, mehr fällt mir jetzt gerade nicht mehr ein. Um diese Uhrzeit... Ihr könnt ja ma weitermachen... ;o)

  • Lagebericht (Disco mit der besten Anlage Teil 2)

    • AlphaC
    • 19. Dezember 2003 um 03:31

    Ehrlich gesagt: der Thread "Disco mit der besten Anlage" vom Bassdruck, geht für meinen Geschmack noch nicht weit genug. Warum nur die besten mit Lob überhäufen oder andere zu Grunde richten? 8) Gebt doch mal generell einen Überblick über die im Einzugsgebiet dieses Forums verbauten Ton-Anlagen. Und zwar bitte kurz und bündig, mit ein paar Sätzen pro vorgestellte Location! Ich nehm mir mal eben die Freiheit anzufangen...: :wink:

    Discotheken

    * Musik Fabrik (Pirna b. Dresden - abgebrannt): Große, alte EV Deltamax glaub ich. Klang jeden Abend anders... Aber insgesamt (für die damalige Zeit) sehr gut. Stimmig, neutral, sehr fett, ausreichend laut.

    * Mega-Drome (Radebeul b. Dresden - pleite): Riesige Spark-Anlage. Höllisch laut, recht nervig, kreischig. Sehr wuchtig, aber blubbrig im Bass (was ich mal auf die Sparc Amps schiebe...)

    * Fun (Dresden): Keine Ahnung. EV glaub ich. Klingt aller halben Meter anders. Unausgewogen, Nervig, trotz geringer Lautstärke. Totalschrottige Monitore - dafür Dynacord M1 Pult... :o

    * Dance Factory (Dresden): Main Floor mit alter Selbstbau-Kinoanlage (4Stk. 4x15" Hornbass - bei 60Hz is Ende; 4Stk 2x12" Hornmids, 4Stk JBL Biradial-Riesen Hörner + HF Schlitzstrahler). Nachdem mit Digitalcontroller (EV DX38) betrieben wird, ist der Klang ganz ok. Sehr, sehr laut (die Beschallte Fläche ist gerade mal 6x6m!). House Floor (4Stk EV SX500 + 2Stk EV MTL-1, Crest Amps). Nach dem die zweite MTL drin ist gehts, die Tops sind aber irre laut in den Mitten und nervig. Schlager Floor (4Stk EV T221 + 2Stk EV MTL-1) ausgewogen und sauber. Sehr in Ordnung. Techno Floor - einfach schlecht! Liegt aber an der Akustik.

    * Mellys (Dresden): Main Floor mit Selbstbau Anlage (8Stk 15" Bandpass; 4Stk 2x12" Hornmids, 4Stk. Biradial-Riesenhörner, alle JBL bestückt; Amping Crest). Nachdem auch hier digital angesteuert und mit gescheiten Amps versehen, geht der Sound in Ordnung. Ein wenig blubbrig, der Bass, dafür sehr tief. Sehr direkte Mids. Die Höhen etwas kreischig, unsauber, aber noch im grünen bereich. Sehr laut. Schlager Floor: weiß nicht genau. Ich glaube 'ne kleine RCF Event Anlage mit Crest Amps. Das selbe auf dem Techno Floor. Alles Bassreflexen mit HF Hörnern. Klingt nicht so berauschend. Muffig, undifferenziert, plärrig. Druck ist aber genug.

    * Holliday (Chemnitz): Komplett KME Zeugs. Nicht der Hammer, aber in Ordnung.

    * Music Factory (Mittweida b. Chemnitz): Irgendwas von Syrincs. Mies.

    Clubs

    * Straße E (Dresden): "kleine Sachen" wie Techno, Drum'n'Bass mir EV MTL-2 und Crest Amps. Sound typisch MTL: Kreischt schnell, klingt unsauber und undifferenziert - aber geht recht laut. MTL-2 Bässe mag ich nicht... "große Sachen" wie House, Wave, Disco, Konzerte mit EV X-Array und Crest Amps. Klang sehr, sehr sauber und auf jeden Fall laut genug, nur die Subs sind schlaff (Xi2181). In vergangenen Zeiten lief hier viel mit einer alten Martin Anlage (klassische Martin Bins). Die ging sehr fett und tief (große Stacks). Klang war recht ausgewogen. Stramme Bässe - Hörner eben.

    * Parkhotel (Dresden): sinnlos kleine PSE Anlage, die der Aufgabe nicht annähernd gerecht werden kann...

    * Terminal 1 (Dresden): wilder Mix aus Solton/Craaft CSD und Eigenbau. Klingt... naja. Gut ist 'was anderes...

    * Triebwerk (Dresden): Soundvalve Big Block (Ableger von KS). Hilfe! Totaler Verriss!

    * Plastix (Pirna b. Dresden): Techno mit Dynacord Alpha Särgen. "Toll" ist weit davon entfernt! House: EV MTL-1 glaub ich. Auf jeden Fall ok.

    * Kilowatt (Dresden- geschl.): PSE MAC10 (4Stk K5 Top, 8Stk B5 Subs). Tops in Ordnung, wenn auch nicht überragend. Subs lahm und nicht tief (lag auch z.T. an Aufstellung). Schlaffe Endstufen.

    * Achtermai (Chemnitz): Verschiedene Mixturen von Selbstbau, Craaft, Saxon Audio... alles ziemlicher Schrott. Miese Akustik. Aber: Digam Amp (Einer! der Rest ist Palmer bis Mallorca...)

    * Shootclub (Delitzsch b. Leipzig): Hitec Audio (Hausmarke v. Musik Produktiv). Laut: ja. Schön: nein. Bass: nein. Mag ich nicht.

    * Rohtabak (Döbeln b. Dresden): Techno mit Martin Nachbau. Schlecht. House mit Nexo Alpha. Besser, aber mag ich nicht.

    * Subsoil (Langenstein a.A.dW.): Kleine Floors mit d&b C4 System, allerdings ohne B2, was ich schade finde. Main Floor mir HK R-Serie. Alles wegen schwerer Akustik nicht so toll (Bergwerksstollen...).

    * Planet X (Apolda b. Jena): Cervin Vega Bässe und irgendwelche Tops (2x15"/2"). Bässe überraschend gut. Tops naja. Amps von KME.

    * U61311 (Frankfurt/M.): Turbosound, was genau weiß ich nicht mehr. Höllisch laut, hallige Akustik, daher sehr unsauber.

    * Matrix (Berlin - jetzt eher Disco): Stage Accompany Performer. Recht ausgewogen. Bass "wanderte" etwas, Höhen sehr klar, fast brilliant (Bändchen Hochtöner). Sehr in Ordnung.

    * SO36 (Berlin): GAE Director Tops, div. GAE Subs (und davon extrem zu wenig..!). GAE Monitore gut, nur die Amps sind mies. Sehr hallige Akustik. Dennoch Mitten und Höhen ok. Bass: keiner.

    * Casino (Berlin): Martin Wavefront. Sehr laut. Sehr hallig, daher unsauber. Bass nur in unmittelbarer Nähe der Stacks wahrnehmbar...

    * Nachtwerk Club (München): Seeburg ACL (4x TKE212 und 4x E218). Camco DL3000 Amps. Sehr ausgewogen. "Schön" laut. Sauberer Druck, wenn auch nicht sonderlich tief. Sehr in Ordnung.

    * Ultraschall (München - geschlossen): Irgend so selbstbau Zeugs mit EV Deltamax gemischt. Miese Akustik. Schleche PA....

    * Heizkraftwerk (München - geschl.): EV Deltamax. OK. Aber nicht mehr als das.

    So, mehr fällt mir jetzt gerade nicht mehr ein. Um diese Uhrzeit... Ihr könnt ja ma weitermachen... ;o)

  • Wird Sound vernachlässigt?

    • AlphaC
    • 19. Dezember 2003 um 01:47

    Hallo Disco-Kenner/Seher/Hörer/Besucher/Tänzer/Techniker...

    Mir scheint, dass leider oft der Sound in den Clubs und Discotheken schwer vernachlässigt wird. Was die Lichttechnik angeht (da die ja "Augenscheinlich" ist) geht es oft noch, und hängt dann meist sehr an der Motivation des Lightjokeys (bzw. der Qualität der voreingestellten Presets.... :-? )...

    Discotheken sind ja per sé grundsätzlich auf unkomplizierte Schnellunterhaltung ausgelegt, und über den Getränkeverkauf in rauhen Mengen hammerhart gewinnoptimiert. Licht und Ton sind da offenbar nicht so wichtig, und außerdem auch noch teuer. Also greift man (am besten über große Kontingente) zu Fertigpaketen, die dann der Hausmeister "hinhengt", und so wie es in der Kurzanleitung drin steht zusammenstöpselt. Selten erlebt man einmal, dass da ein qualifizierter Techniker nicht nur die Anlage einstellt und wartet, sondern auch gelegentlich da ist, um die DJs daran zu erinnern, dass die letzte Rote LED nicht deshalb ohne flackern leuchtet, weil da oben noch vier LED's fehlen(!), sondern weil da tatsächlich ANSCHLAG und damit ENDE ist. Ganz mal abgesehen davon, dass das dann nicht mehr klingt...

    O-Ton DJ: "Wirklich?"

    Zu den Clubs: Hmm. Eigentlich sind die ja im Gegensatz zu den Discos diejenigen, welche sich über die Musik, die Szene, die Kultur, etc. definieren, und nicht über die Tresenlänge... Doch oftmals sind die Betreiber (so sie überhaupt Gesellschaftlich organisiert sind...) leider sehr klamm in der Portokasse. Meist sind es noch dazu eher "Entusiasten" denn "Spezialisten"... Da sieht man dann schon mal riesige, buntgemischte Selbstbautürme... seltener mal eine professionelle Installation.

    Laut ist nur dann toll, wenns sauber klingt ...

    O-Ton Parkplatz1: "Meine Anlage in Auto in konkrete Kofferraum von 3er BMW is viel lauter" - "Hm. Viel mehr klirr." - "Hey jo, klirr is geil, letztens die Rückscheibe von die Kumpel...."

    O-Ton Parkplatz2: "Hey, das war ja voll geil laut! Boa! Total fett! Das feift richtig in den Ohren! Super geil harte." - "Ähm, Schatz, ich glaub du hast da Blut an den Ohren, oder ist das die Nase...?"

    Dann noch ein sehr weit verbreitetes Phänomen: Professionelle Leute lassen sich immerhin "beraten", und kaufen dann - wenn sie einigermaßen die Mittel dazu haben - für ihren Club / Disco eine schöne, edle Anlage... Dennoch ist der Klang oft nur mittelmäßig...! Wieso?

    Selbst die beste Anlage klingt in einer nackten Wummerhalle einfach Sch***!!!

    Was wirklich oft vernachlässigt wird, ist die Akustik der Disco / des Clubs. Die Anlagen, wenn sie einigermaßen eingestellt sind, sind meist ... ähm.. ok. Aber wenn man schon einen Ausbau macht, dann sollte man unbedingt ein paar Cent in die Akustik stecken!!! Ein bissl Abhängen, Verkleiden...

    ... So. Jetzt Ihr.

  • Wird Sound vernachlässigt?

    • AlphaC
    • 19. Dezember 2003 um 01:47

    Hallo Disco-Kenner/Seher/Hörer/Besucher/Tänzer/Techniker...

    Mir scheint, dass leider oft der Sound in den Clubs und Discotheken schwer vernachlässigt wird. Was die Lichttechnik angeht (da die ja "Augenscheinlich" ist) geht es oft noch, und hängt dann meist sehr an der Motivation des Lightjokeys (bzw. der Qualität der voreingestellten Presets.... :-? )...

    Discotheken sind ja per sé grundsätzlich auf unkomplizierte Schnellunterhaltung ausgelegt, und über den Getränkeverkauf in rauhen Mengen hammerhart gewinnoptimiert. Licht und Ton sind da offenbar nicht so wichtig, und außerdem auch noch teuer. Also greift man (am besten über große Kontingente) zu Fertigpaketen, die dann der Hausmeister "hinhengt", und so wie es in der Kurzanleitung drin steht zusammenstöpselt. Selten erlebt man einmal, dass da ein qualifizierter Techniker nicht nur die Anlage einstellt und wartet, sondern auch gelegentlich da ist, um die DJs daran zu erinnern, dass die letzte Rote LED nicht deshalb ohne flackern leuchtet, weil da oben noch vier LED's fehlen(!), sondern weil da tatsächlich ANSCHLAG und damit ENDE ist. Ganz mal abgesehen davon, dass das dann nicht mehr klingt...

    O-Ton DJ: "Wirklich?"

    Zu den Clubs: Hmm. Eigentlich sind die ja im Gegensatz zu den Discos diejenigen, welche sich über die Musik, die Szene, die Kultur, etc. definieren, und nicht über die Tresenlänge... Doch oftmals sind die Betreiber (so sie überhaupt Gesellschaftlich organisiert sind...) leider sehr klamm in der Portokasse. Meist sind es noch dazu eher "Entusiasten" denn "Spezialisten"... Da sieht man dann schon mal riesige, buntgemischte Selbstbautürme... seltener mal eine professionelle Installation.

    Laut ist nur dann toll, wenns sauber klingt ...

    O-Ton Parkplatz1: "Meine Anlage in Auto in konkrete Kofferraum von 3er BMW is viel lauter" - "Hm. Viel mehr klirr." - "Hey jo, klirr is geil, letztens die Rückscheibe von die Kumpel...."

    O-Ton Parkplatz2: "Hey, das war ja voll geil laut! Boa! Total fett! Das feift richtig in den Ohren! Super geil harte." - "Ähm, Schatz, ich glaub du hast da Blut an den Ohren, oder ist das die Nase...?"

    Dann noch ein sehr weit verbreitetes Phänomen: Professionelle Leute lassen sich immerhin "beraten", und kaufen dann - wenn sie einigermaßen die Mittel dazu haben - für ihren Club / Disco eine schöne, edle Anlage... Dennoch ist der Klang oft nur mittelmäßig...! Wieso?

    Selbst die beste Anlage klingt in einer nackten Wummerhalle einfach Sch***!!!

    Was wirklich oft vernachlässigt wird, ist die Akustik der Disco / des Clubs. Die Anlagen, wenn sie einigermaßen eingestellt sind, sind meist ... ähm.. ok. Aber wenn man schon einen Ausbau macht, dann sollte man unbedingt ein paar Cent in die Akustik stecken!!! Ein bissl Abhängen, Verkleiden...

    ... So. Jetzt Ihr.

  • ClubLightingConcept...

    • AlphaC
    • 18. Dezember 2003 um 23:22

    Ja, ist ja gut... PAR-Kannen werde ich auf jeden Fall auch verwenden - nur halt nicht als Hauptlicht für den Tanzflur (worum es hier ging...), sondern als Backgroundlicht und natürlich für die Bühnenbeleuchtung (weil Vorteil: voll dimmbar)...

    @Sawtooth/JoJo: Ich glaube, wenn ich nur die 575er MH's nehme, sind die bei geschickter Shutter-Programmierung ausreichend schnell. Für die ganzen Bewegt-Licht-Dings gibt es doch eigentlich nur zwei Anwendungszustände:

    1) Ich lasse den Scanner bzw. das MH langsame Bahnen ziehen (bei offenem Shutter/Dimmer), um stimmungsvolle Bilder in die Luft zu malen (was ein MH einfach mal besser weil gleichmäßiger kann, und außerdem einen weiteren Schwenkbereich hat...), oder

    2) Ich programmiere ein paar schnippige Shuttersequenzen drauf, womit selbst der MH eine Menge drive bekommt. Denn der Lichtstrahl ist (logischerweise) nur zu sehen wenn der Shutter offen ist, wenn der Shutter zu ist kann sich das MH ja (langsam) weiter bewegen. Wenn der Shutter wieder auf geht, kommt der Lichtstrahl in jedem Fall wieder wo anders zum vorschein, als wo er "verschwunden" ist.

    Btw: Ich finde es total albern (auch wenn ich das leider immer wieder sehen muss) einen offenen Scanner zu Techno/House hektisch durch die Gegend zucken zu sehen. Das sieht nach garnix aus! Auch dem muss ich mit sinnvollem Shutter-Einsatz "leben" einhauchen.

    Bedenke, wenns zu dunkel werden sollte: Mann muss den Shutter ja nicht immer voll zu und voll auf machen, sondern kann zwischen halb auf und voll auf Shutten. Auch das bringt auf jeden Fall "Lebendigkeit" ins Spiel...

  • Unterschiede QSC PL - PLX

    • AlphaC
    • 13. Dezember 2003 um 16:16

    Der Unterschied liegt im Detail. Ob dieser den Preisunterschied rechtfertigt, muss jeder für sich entscheiden.

    Die Fakten:
    1. die PL2 hat im Gegensatz zur PLX eine solidere (roadtauglichere) Verarbeitung
    2. ein paar professionelle Gimics wie wählbare Eingangsempfindlichkeit / Verstärkung von +4, +26 und +32dB (die PLX hat +32dB fest)
    3. den Dataport für Fernsteuerung
    4. abnehmbare Drehknöpfe (z.B. für Installationen, damit da keiner unbefugt dran herumfummelt)
    und 5. geringfügig bessere Leistungs- und Audiowerte...

  • beyma vs. b&c koaxe

    • AlphaC
    • 13. Dezember 2003 um 00:02

    Ganz nebenbei: der B&C 15CX40 ist ein im Monitorbau sehr, sehr weit verbreiteter und anerkannter Coaxtreiber... Den einzigen, aber auch wirklich einzigen Nachteil, der mir bisher über Coaxmonitore zu Ohren gekommen ist, ist die etwas eingeschränkte SPLmax verglichen mit "normalen" 12/2er oder 15/2er Boxen (das bekannte ähm... "Manko" am d&b Max). Der Grund ist oben schon mal einigermaßen zutreffend beschrieben worden.... Klanglich sind sie prinzipbedingt im Nahbereich optimal.

    (ok, der Treiber ist nicht wirklich billig...)

  • beyma vs. b&c koaxe

    • AlphaC
    • 13. Dezember 2003 um 00:02

    Ganz nebenbei: der B&C 15CX40 ist ein im Monitorbau sehr, sehr weit verbreiteter und anerkannter Coaxtreiber... Den einzigen, aber auch wirklich einzigen Nachteil, der mir bisher über Coaxmonitore zu Ohren gekommen ist, ist die etwas eingeschränkte SPLmax verglichen mit "normalen" 12/2er oder 15/2er Boxen (das bekannte ähm... "Manko" am d&b Max). Der Grund ist oben schon mal einigermaßen zutreffend beschrieben worden.... Klanglich sind sie prinzipbedingt im Nahbereich optimal.

    (ok, der Treiber ist nicht wirklich billig...)

  • ClubLightingConcept...

    • AlphaC
    • 12. Dezember 2003 um 22:52

    Ein freundliches Hallo an alle "Leuchten" hier im Forum!

    Ich habe derzeit eine Lichtinstallation in einem neuen Club vorzunehmen. Diese soll sehr minimalistisch - modern, aber effektiv im wahrsten Sinne des Wortes sein. Dazu habe ich ein paar Fragen...

    Erst einmal die Fakten: Die "aktive" beleuchtete Fläche ist ca. 11m x 16m groß. Unterkante Decke ist etwa 6 - 6,5m. Verwendungszweck ist "multifunktional"... liegt also im Bereich Tanzveranstaltung im Techno/House Bereich bis hin zu kleinen (von-hand-musizierten) Alternative/Jazz/Rock/R'n'B Konzerten... Das alles auf möglichst hohem Technischen und Programmlichen Niveau.

    Meine vorläufige Konzeption beinhaltet derzeit vier (4) Moving Head Spots 575W, sechs (6) Moving Head Wash 575W, sowie vier (4) 3kW DMX-Stroboskope mit Blinderfunktion und natürlich 'n Nebelgerät. Mit den Washes möchte ich auf den Einsatz klassischer Kannen weitestgehend verzichten (mal abgesehen von den paar Extras, welche die Washlites noch so mit sich bringen).

    Jetzt die Fragen:
    1.) Ist die Menge an Material ok für die Größe des Clubs?
    2.) Sollte man anstelle der 575er besser 1200er Moving Heads verwenden, oder wäre das in der kleinen Hütte unsinnig?
    3.) Sollten anstelle der Moving Head Spots lieber Scanner verwendet werden, da die einfach mal schneller sind? Oder kann ich die "Langsamkeit" der Moving Heads ausreichend gut durch eine geschickte Shutter-Programmierung kompensieren?
    4.) Ich hatte für die Moving Heads durchweg Modelle von Robe eingeplant, da ihr Preis-Leistungs-Verhältnis besticht. Ich habe von (ein paar wenigen Anwendern) gehört, dass die tschechischen Geräte ziemlich gut sind. Wie sind Eure Erfahrungen (bitte nur falls vorhanden) damit??? Oder sollte ich für eine ernsthafte, anspruchsvolle Installation lieber "im Regal darüber reinschauen"???

    So, und jetzt legt mal los!

    Danke!!

  • d&b Daten .... korrekt????

    • AlphaC
    • 23. November 2003 um 23:01

    Hallo Forum, hallo d&b,

    finde ich, ganz ehrlich, wie auch die anderen Nutzer des Forums, ausgesprochen gut, dass Ihr direkt antwortet! Das zeigt uns einmal mehr, dass das PA Forum (glücklicherweise) auch von den großen Herstellern Beachtung findet.

    Doch nun zu den Fragen, die mir dennoch offen geblieben sind: Die von Euch gemessenen und angegebenen Peakwerte sind also die winzig kleinen Pegelspitzen eines Rauschsignals, die es schaffen, die Limitierung (und damit die Begrenzung auf niedrigen Klirr) zu umgehen...! Ist ja interessant. Sicherlich sind diese Spitzen diejenigen, die das System laut wirken lassen... Doch andererseits... auch wenn die Spitzenpegelangaben, die aus Messungen mit MF stammen, nicht vollends das wiederspiegeln, was das System maximal an Pegel erzeugen könnte (was von Herrn Goertz ja auch immer wieder dazu gesagt wird), finde ich, sind sie vor allem eines: sie sind VERGLEICHBAR. Und das sind auch die (etwas angestaubten) Angaben zum dB SPL @1W@1m...

    Und die von Ihnen angegebenen Peak SPLs haben für mich einfach nicht viel "greifbares". Eine Pegelangabe, die ganze 10ms vom Systen überlebt wird, bevor es zerfetzt wird.... Welcher Klirranteil in diesem 10ms langen Signal enthalten ist wird gleich mal "weggelassen da irrelevant".... Das klingt für mich fast schon nach PMPO.... einer Angabe des "Peak Maximum Power Output", die im billig-Hi-Fi Bereich immer mal zu finden ist, wo kleine 15W belastbare Boxen dann plötzlich 1500W PMPO haben...

    Ich finde zum Thema Transparenz nicht nur wichtig, dass sich die Hersteller dazu äußern, was sie veröffentlichen, sondern fände auch gut, wenn es einmal gelänge (zumindest unter den professionellen Herstellern) die Angabe von Leistungsdaten zu standartisieren. Ist schließlich bei vielen anderen Dingen des Alltags auch so. Warum also nicht hier??!??

    Abschließend noch zum Thema B2: Ich hatte geschrieben, dass die B2 laut Datenblatt d&b 139dB SPLmax im Freifeld erreicht. Dann hatte ich erwähnt, dass die B2 einen Freifeldwirkungsgrad von ca. 100dB@1W@1m hat (laut der von IHNEN zitierten PP05/95), und um die 139dB erreichen zu können mit 8kW befeuert werden muss (zumindest die 10ms lang). Warum da im Datenblatt nur eine Peakleistung von 2400W angegeben ist bleibt ungeklärt...
    Dann habe ich die Leser des Forums darauf hingewiesen, dass die von d&b gemachten Angaben sich tatsächlich auf Vollraumbedingungen beziehen, da im Halbraum ein System im Inframodus schon 142dB bringen soll, was folglich im Standartmodus 145dB wären. Warum die Pegel immer höher werden? Einfache Mathematik. Physikalisch begründen kann ICH das allerdings nicht, meine Herren von d&b. Das müssten schon SIE tun...

    PS: Der in der PP05/1995 mit der "Monkey Forest Methode" ermittelte maximale Vollraumpegel im Bereich 50-100Hz beträgt bei 3%THD ca. 132dB, bei 10%THD ca. 134dB im Standartmodus(!). Diese Werte sind voll nachvollziehbar, wiederholbar und vergleichbar. Somit bin ich meiner Aufforderung die Pegel anzugeben nachgekommen... 8)

    MfG

    Alexander Schmidt
    Alpha Laboratories
    Head of G. M.

  • Mythos "Bass-Weitwurf" von Horn..BR..BP

    • AlphaC
    • 15. November 2003 um 17:26

    Ok. Waren ja ein paar sinnvolle Ansätze dabei! Ich lass mich ja auch gerne eines besseren belehren. Kein Problem. Die Arraybildung macht also auf jeden fall Sinn (was ich auch nie bestritten hab). Nur funktioniert das eben weitgehend unabhängig vom verwendeten Prinzip...

  • Mythos "Bass-Weitwurf" von Horn..BR..BP

    • AlphaC
    • 15. November 2003 um 17:26

    Ok. Waren ja ein paar sinnvolle Ansätze dabei! Ich lass mich ja auch gerne eines besseren belehren. Kein Problem. Die Arraybildung macht also auf jeden fall Sinn (was ich auch nie bestritten hab). Nur funktioniert das eben weitgehend unabhängig vom verwendeten Prinzip...

  • d&b Daten .... korrekt????

    • AlphaC
    • 15. November 2003 um 17:20

    :o :lol:

  • Mythos "Bass-Weitwurf" von Horn..BR..BP

    • AlphaC
    • 11. November 2003 um 22:11

    ... hmm... jo... so in der art...

    =:o)

  • Mythos "Bass-Weitwurf" von Horn..BR..BP

    • AlphaC
    • 11. November 2003 um 22:11

    ... hmm... jo... so in der art...

    =:o)

  • Mythos "Bass-Weitwurf" von Horn..BR..BP

    • AlphaC
    • 11. November 2003 um 21:48

    @ Adam Selene: (soweit ich das verstanden habe) besteht der Unterschied zu einem LA darin, dass die Quellen eines LA's sehr dicht (und akustisch schlüssig) beieinander sind, und damit über einen weiten Teil des Frequenzganges die Wellenfronten tatsächlich eine zusammenhängende, zylinderförmige Welle bilden (versuch Dir eine "Wellenfronten-Walze" längs des LA's vorzustellen....!). Bei so tiefen Frequenzen, von denen wir hier reden gelingt das nicht mehr, da sich die Quellen zunehmend wie Punkt(Kugel)-Quellen verhalten. Dichte Schallquellen bei Bassarrays steigern zwar den Wirkungsgrad durch die gegenseitige Kopplung, allerdings wird daraus keine echte Zylinderwelle mehr (sieht eher aus wie ineinander geklebte "Bälle").

    Übrigens aus der Praxis: Selbst bei sehr großen Line-Arrays (acht, neun oder mehr Module) bleibt der Zylinderwelleneffekt nur bis etwa 200Hz erhalten. Darunter wirds 'ne stinknormale Punktquelle mit Überlappungen...

  • Mythos "Bass-Weitwurf" von Horn..BR..BP

    • AlphaC
    • 11. November 2003 um 21:48

    @ Adam Selene: (soweit ich das verstanden habe) besteht der Unterschied zu einem LA darin, dass die Quellen eines LA's sehr dicht (und akustisch schlüssig) beieinander sind, und damit über einen weiten Teil des Frequenzganges die Wellenfronten tatsächlich eine zusammenhängende, zylinderförmige Welle bilden (versuch Dir eine "Wellenfronten-Walze" längs des LA's vorzustellen....!). Bei so tiefen Frequenzen, von denen wir hier reden gelingt das nicht mehr, da sich die Quellen zunehmend wie Punkt(Kugel)-Quellen verhalten. Dichte Schallquellen bei Bassarrays steigern zwar den Wirkungsgrad durch die gegenseitige Kopplung, allerdings wird daraus keine echte Zylinderwelle mehr (sieht eher aus wie ineinander geklebte "Bälle").

    Übrigens aus der Praxis: Selbst bei sehr großen Line-Arrays (acht, neun oder mehr Module) bleibt der Zylinderwelleneffekt nur bis etwa 200Hz erhalten. Darunter wirds 'ne stinknormale Punktquelle mit Überlappungen...

  • Mythos "Bass-Weitwurf" von Horn..BR..BP

    • AlphaC
    • 11. November 2003 um 21:20

    @ Adam Selene: Hmm. Ich versuche mich ja schon so deulich wie möglich auszudrücken, aber das ist mir doch furchtbar klar! Selbstverständlich kann man mit geschickter Aufstellung eine Richtwirkung erzielen! Man kann die Schallausbreitung in eine Richtung "lenken" bzw. korrekter Weise auf eine bestimmte Ausbreitungsrichtung begrenzen! Das ist ja klar! Nur entsteht daraus noch lange kein (gleich ob horizonales oder vertikales) Line-Array mit Zylinderwelle(!!!)...

    Wenn man sich ein Spectrogramm eines solcheb Bass-Arrays, wie es Du beschrieben hast, mal anschaut, wird man erkennen, dass die Richtwirkung aus der Summe der Überschneidungen (Verstärkungen und Auslöschungen) der einzelnen Quellen und aus der vergrößerten Koppel- bzw. Trennfläche (zur Rückseite des Arrays) resultiert.

    @ alle: Diese Kopplung / Richtwirkung gilt im übrigen für alle (bekannten) Prinzipien Horn, BR, BP und Derivate (ja, für die ganz schlauen: für geschlossene Boxen natürlich auch...)

  • Mythos "Bass-Weitwurf" von Horn..BR..BP

    • AlphaC
    • 11. November 2003 um 21:20

    @ Adam Selene: Hmm. Ich versuche mich ja schon so deulich wie möglich auszudrücken, aber das ist mir doch furchtbar klar! Selbstverständlich kann man mit geschickter Aufstellung eine Richtwirkung erzielen! Man kann die Schallausbreitung in eine Richtung "lenken" bzw. korrekter Weise auf eine bestimmte Ausbreitungsrichtung begrenzen! Das ist ja klar! Nur entsteht daraus noch lange kein (gleich ob horizonales oder vertikales) Line-Array mit Zylinderwelle(!!!)...

    Wenn man sich ein Spectrogramm eines solcheb Bass-Arrays, wie es Du beschrieben hast, mal anschaut, wird man erkennen, dass die Richtwirkung aus der Summe der Überschneidungen (Verstärkungen und Auslöschungen) der einzelnen Quellen und aus der vergrößerten Koppel- bzw. Trennfläche (zur Rückseite des Arrays) resultiert.

    @ alle: Diese Kopplung / Richtwirkung gilt im übrigen für alle (bekannten) Prinzipien Horn, BR, BP und Derivate (ja, für die ganz schlauen: für geschlossene Boxen natürlich auch...)

  • Mythos "Bass-Weitwurf" von Horn..BR..BP

    • AlphaC
    • 11. November 2003 um 20:57
    Zitat von "Wellenfront"

    "Das ganze hat eine Bündelne Wirkung"-----"Aber weiter kommt es dennoch nicht"

    Absolut cool diese Aussage.....- :lol: :lol: :lol:

    Ja. Denn sie stimmt! Bündelung bedeutet nämlich nur, dass das System weniger Schalldruck nach hinten strahlt, als nach vorn (was mit steigender Frequenz schon naturgemäß passiert...) und damit unter umständen einen höheren Wirkungsgrad hat! Es wird lauter! Es kann daher (auch in größerer Entfernung) höhere Pegel erzeugen... Alles nicht die Frage gewesen, weil logisch!!!

    Aber der Fakt ist, dass alle Konzepte gleich weit "werfen", da der Schalldruck sich mit Verdoppelung der Entfernung immer um 6dB verringert! IST SOOOO! Das einzige, was da eine physikalische Ausnahme bildet ist die (kohärente) Zylinderwelle eines Line-Arrays, wo der Schalldruck nur um 3dB pro Entfernungsverdoppelung abfällt. Ein LA "wirft" tatsächlich weiter. Aber im Bass ist das kaum machbar...!

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

Letzte Themen

  1. Welche DI-Box für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  2. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  3. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  4. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  5. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  6. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  7. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  8. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  9. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  10. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™