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Beiträge von ADMIN

  • Fremdmischer bei "Billig-VA"/Zelt

    • ADMIN
    • 31. August 2006 um 17:14
    Zitat von "Akustikfuzzi"

    ist immer so eine Sache.

    Besser kann man es eigentlich nicht formulieren...

    Dieser ganze HKS-Pfusch fällt ja nicht in die Kategorie "das wird schiefgehen" oder gar "das wird auf dieser Veranstaltung schiefgehen", sondern in die Kategorie "das könnte mal schiefgehen".

    Für denjenigen, der dafür verantwortlich ist (also den Veranstalter, wenn's eine Halle ist, auch noch der Hallenbetreiber), kann es eigentlich nur heißen "es darf nichts schiefgehen können", und zwar aus rechtlichen wie aus moralischen gründen. Für den Techniker, der den Aufbau macht, gilt das gleiche (wobei meist nur aus moralischen Gründen).

    Der Sachkundige, der da als Bandtechniker oder als Gast auftaucht, ist nicht in der rechtlichen Verantwortung. Und meiner Erfahrung nach erreicht man mit ein paar freundlichen Worten mehr, als wenn man den Oberlehrer raushängen lässt.

    Zitat von "Akustikfuzzi"

    Blatt Papier und Stift nehmen. Mängel niederschreiben und vom Veranstalter die Kenntnisnahme mit Datum und Uhrzeit gegenzeichnen lassen. Dabei den Namen und die Adresse der Person, welche sich dir gegenüber als Veranstalter ausgibt natürlich mit auf das Blatt schreiben.

    Wer hat das schon mal tatsächlich gemacht, und hat dann der Veranstalter auch unterschrieben?

    Eine Mängelliste, die vor Zeugen übergeben wird, scheint mir da doch praxistauglicher zu sein.

    Zitat

    Dann bist du für den Fall der Fälle auf der sicheren Seite.

    Damit wäre aber auch eindeutig domumentiert, dass Du die Mängel gekannt hast...

  • Kabel verlegung vom FOH zur Bühne

    • ADMIN
    • 31. August 2006 um 16:54

    Ich zitiere mal aus der Norm:

    Zitat von "DIN VDE 0100-711.52 "

    Kabel- und Leitungsanlagen
    Bewehrte Kabel/Leitungen oder Kabel/Leitungen, die gegen mechanische Beschädigungen geschützt sind, müssen verwendet werden, wenn eine Gefahr einer mechanischen Beschädigung besteht.
    Elektrische Leiter von Kabeln/-Leitungen müssen aus Kupfer sein mit einem Mindestquerschnitt von 1,5 mm² und entweder mit der Reihe der Normen DIN VDE 0281 (VDE 0281) oder DIN VDE 0282 (VDE 0282) übereinstimmen.
    Flexible Kabel/Leitungen dürfen in Bereichen, die der Öffentlichkeit zugänglich sind, nicht verlegt werden, es sei denn, sie sind gegen mechanische Beschädigung geschützt.
    ANMERKUNG In Verkehrsflächen ist die Gefahr einer mechanischen Beschädigung gegeben. Z. B. bieten Teppichböden und Matten allein keinen ausreichenden Schutz.

  • Stromspannung messen?

    • ADMIN
    • 30. August 2006 um 19:17
    Zitat von "KaraBenNemsi"

    Tut mir leid, aber auch Elektriker sind Menschen. Ich z.B. bin als staatl. gepr. Elektrotechniker unterwegs, trotzdem mache auch ich Fehler!

    Ich will ja nichts sagen, wenn jemand sich mal bei 'ner Installation verschraubt. Aber so, wie die Elektrofachkraft Pflicht ist, ist auch die abschließende Prüfung Pflicht. Und spätestens da muss es auffallen. Wenn nicht, ist keine Prüfung gemacht worden.

    Und solche Knallchargen sorgen dann halt dafür, dass der interessierte Laie denkt, er könne da auch.

  • einführung Forenbereich Akustik?

    • ADMIN
    • 30. August 2006 um 19:08

    Nach meinem Überblick haben wir derzeit zu wenig Diskussionen in diesem Bereich, als dass ein eigenes Brett gerechtfertigt wäre. Kann ja in "Sonstiges" diskutiert werden.

  • Stromspannung messen?

    • ADMIN
    • 30. August 2006 um 09:22

    Ich glaube, die meisten hier können pro Jahr in der Branche eine Geschichte erzählen, bei der eine Elektrikrofachkraft großen Unsinn gemacht hat. Das ist schon mehr, als dass man es mit "shit happens" entschuldigen könnte.

    Schule, drei CEE-Dosen sind gelegt worden für drei Dimmer, angeschlossen von der Elektrofirma, die halt diese Schule betreut. Dose 1: Alle drei Phasen auf L1, Dose 2: Alle drei Phasen auf L2, Dose 3: Alle drei Phasen auf L3. Uwe misst das, erkennt den Mist und moniert das.

    Firma kommt, um das zu beheben.

    Danach steckt Uwe die Dimmer an, ohne nochmals durchzumessen (manchmal ist er ja echt naiv...). Folge der ganzen Aktion: Über den Nulleiter fließen nicht maximal rund 30 A, sondern im Extremfall bis etwa 90A (nicht ganz, Theaterbeleuchtung fährt nur selten volles Brett).

    Zitat von "starstage"

    Der von dir angesprochene Adapter adaptiert ja lediglich, wie der Name schon sagt. Daher hast du dann am Ende eine 16A-Armatur, die mit 63A belastet werden kann. Bei den heutigen Ausführungen dürfte die Armatur das auch aushalten - aber sicher nicht das Kabel, was da dranhängt.

    Die Leitung hat's ausgehalten, der 32-A-CEE-Einbaustecker des Dimmerracks hatte dann einen "Schmelzring" und den N.

  • Wie Nullleiter prüfen

    • ADMIN
    • 29. August 2006 um 20:15
    Zitat von "T-Bone"

    Hi also generell, darf jeder wie er will seine Elektroinstallationen machen, solange er keinen anderen damit gefärdet,

    Im gewerblichen Umfeld haben wird die BGV A3 als berufsgenossenschaftliche Vorschrift, und da steht etwas anderes drin - ob's uns gefällt oder nicht.

  • Abschnitte einer Komposition benutzen?

    • ADMIN
    • 29. August 2006 um 12:23

    1.) Das ist hier nicht das richtige Brett....

    2.) Das Urheberrecht endet 70 jahre nach dem Tod des Urhebers.

  • Wie Nullleiter prüfen

    • ADMIN
    • 29. August 2006 um 11:43

    @ Jeremy

    Fangen wir mit Punkt 2 an:

    In der BGV A3 gibt es keinerlei Beschränkungen bezüglich der Höhe der Spannung. Würde man diese Vorschrift wörtlich auslegen, dann würde es keinerlei Unterschied machen, ob ein SM 58 an ein XLR-Kabel gesteckt wird, oder ob Du ein Umspannwerk im Höchstspannungsnetz zusammenschraubst. (Lediglich die Fachkraft für festgelegte Tätigkeiten ist auf 1000V AC beschränkt.) Alle Arbeiten müssen von oder unter Aufsicht einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.

    In der Praxis wird das alles sehr viel lockerer gesehen: Bei allem, was haushaltsübliche Tätigkeiten sind, wird unterstellt, dass der elektrotechnische Laie diese auch im gewerblichen Umfeld hinbekommt. Auch das mit den widerkehrenden Prüfungen nehmen selbst die Sicherheitsfanatiker nicht so genau, wenn es sich dabei beispielsweise um einen Cynch->Klinke-Adapter handelt.

    Nach strengster (also wörtlicher) Auslegung der Vorschriften darf der Laie gar nichts, wenn nicht die Fachkraft wenigstens leitet und beaufsichtigt. Praxisnah ist das allerdings nicht.


    Zu 1.) gilt im Prinzip dasselbe wie zu 2.) Wenn nicht eine Elektrofachkraft mit auf der Baustelle ist, kann man als Veranstaltungstechniker eigentlich gerade noch Rigg aufbauen.


    zu 3.) Die Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik darf - wenn ich das jetzt richtig verstanden habe - nur mit steckerfertigen Geräten arbeiten.

  • WARNUNG vor user Vorlagens.info

    • ADMIN
    • 29. August 2006 um 11:20
    Zitat von "Arno"

    Bei einem ungewarteten Windows-XP-System dauert es keine 5 Minuten, bis irgendein Schädling den Rechner lahmlegt, wenn nicht zumindest irgendeine Firewall da ist.

    Ich bin ja auch kein Freund von Personal Firewalls (insbesondere dann nicht, wenn die mal wieder 'ne halbe Minute den Rechner faktisch lahm legen, weil sie 100% Prozessorlast beanspruchen..), aber dass man ohne sie viel besser dran ist, stimmt so pauschal dann auch wieder nicht.

  • Ort für Forumstag Linearraytest III

    • ADMIN
    • 28. August 2006 um 19:59

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=456037

    Von daher mache ich hier erst mal zu.

  • Forumstag Linearraytest III

    • ADMIN
    • 28. August 2006 um 19:58

    Ort: Jako-Arena in Bamberg (Kapazität ca. 8500 Personen)

    Termin: Mittwoch, 8 November 2006


    Ist das so konsensfähig, oder kollidiert das erheblich mit wichtigen Terminen?

  • Verletzte durch Blitzeinschläge in NRW...

    • ADMIN
    • 28. August 2006 um 18:42

    1.) Ich verschiebe das mal zu Veranstaltungssicherheit.

    2.) Dieses Beispiel zeigt mal wieder sehr schön, wie wichtig klare Entscheidungsstrukturen im Veranstaltungsbereich sind.

    Jede Versammlung hat einen Leiter, das ergibt sich - wenn nicht aus der VStättVO - aus dem Versammlungsgesetz. Bei der durchschnittlichen Open-Air-Mucke dürfte das der Veranstalter sein. Entweder delegiert dieser entsprechende Pflichten, oder er nimmt diese selbst war.

    Da der Veranstalter meist alles mögliche im Kopf hat, nur nicht das Thema "Sicherheit", ist es sehr zu empfehlen, dass der Verantwortliche für Veranstaltungstechnik solche Aufgaben wahrnimmt.

  • Der Neuentwurf der DIN 15905 Teil 5

    • ADMIN
    • 28. August 2006 um 14:16

    Diese Anzeige ist für das Bedienpersonal. (Vermutlich wird das in der Endfassung noch ein wenig deutlicher herausgestellt...)

  • Zur Qualität von Billig-Mics (oder: Behringer vs. Haun)

    • ADMIN
    • 27. August 2006 um 22:14
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."

    aber wie gesagt: ich erwarte ganz einfach, dass ein "handgefertigtes" 450€-mic aus deutschland nicht das GLEICHE macht wie das aus der chinesischen massenfertigung.
    konsensfähig soweit?

    Was Du getan hast, ist in etwas der Vergleich eines Smart mit einem Porsche in der Tempo-30-Zone...

  • Zur Qualität von Billig-Mics (oder: Behringer vs. Haun)

    • ADMIN
    • 27. August 2006 um 19:41
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."

    ansonsten sind die alten vorurteile wie: "serienstreuung", "schlechter f-gang" etc. scheinbar ziemlich weit hergeholt!

    Die Serienstreuung in der Empfindlichkeit eher nicht. Ich habe da mal 'nen Karton Behringer durchgemessen, zwischem dem unempfindlichsten und dem empfindlichsten waren das schon mehr als 3 dB.

    Bei einer Schallpegelmessung wird jedoch ohnehin vorher kalibriert, somit isses dafür egal.


    Am Rande: Teure Messmikros haben für manche Zwecke schon ihre Berechtigung, beispielsweise Pegel unter 50 dB oder Pegel über 130 dB.

  • Zur Qualität von Billig-Mics (oder: Behringer vs. Haun)

    • ADMIN
    • 27. August 2006 um 11:38
    Zitat von "docjordan"

    Es ist gar nicht so einfach 2 Mikrophone zu vergleichen,

    sehr richtig...


    Bei einem Schalleinfall halbwegs von vorne, bei Pegeln zwischen 70 und 120 dB sowie bei Frequenzen zwischen 50Hz und 12 kHz macht meiner Erfahrung nach kein handelsübliches Messmikrofon Unsinn. Das liegt einfach am Bauprinzip von Druckempfängern, da kann man nicht so viel falsch machen.

    Die Probleme von Billig-Mikrofonen liegen eher a) in der Serienstreuung der Empfindlichkeit b) in der Langzeitkonstanz der Empfindlichkeit.

  • Sowas zulässig ?

    • ADMIN
    • 27. August 2006 um 00:12
    Zitat von "audienceblinder"

    Michael
    wie erwähnt hast Du noch ein Potential (Beckenrand, Boden = Erde,PE).
    Zusammen mit Null und Phase irgendwo im Wasser, stellt sich hier ein schwer zu definierender Zustand ein, der durch deinen Versuchsaufbau nicht wirklich erfaßt wird.

    Die Konstellation im Experiment ist der ungünstigste Fall, der ja schon reichlich unwahrscheinlich ist.


    Damit uns hier keiner falsch versteht:

    1.) Das ist, wie ein paar mal ausgeführt, nicht erlaubt.

    2.) Aus verschiedenen Gründen ist das auch gefährlich (jemand langt mit nassen Händen an die Geräte, Blitzeinschlag in's Rigg, usw.)

    3.) Lediglich der hier durchgespielte Fall "Gerät fällt in's Wasser, und zwar in einem gewissen Abstand zu badenden Gästen" halte ich nach wie vor für reichlich ungefährlich.

  • warum ich hier nicht mehr schreibe

    • ADMIN
    • 25. August 2006 um 23:04

    Noch eine Ergänzung: Ein einzelner Spam-Rekord-Thread ist bestimmt nicht das Problem.

  • warum ich hier nicht mehr schreibe

    • ADMIN
    • 25. August 2006 um 23:02
    Zitat von "Manuela"

    Aus Sicht der Forenbetreiber ist die Abwanderung von Selbstbauexperten positiv zu beurteilen; damit verringert sich die Unfall- und Fehlerquote sowie der Aufwand an Fach- und Sicherheitsberatung deutlich, fertige Sachen sind schließlich geprüft...

    Da muss ich doch mal ganz entschieden widersprechen:

    1.) Die Unfall- und Fehlerquote ist nicht primär mein Problem.

    2.) Ich habe nicht unbedingt den Eindruck, dass Selbstbauprojekte (wenn wir jetzt über Boxen, meinetwegen auch noch Elektronik reden) ein größeres Sicherheitsproblem darstellen. Im Gegenteil: Die Leute, die so etwas können, haben zumindest ein Minimum an Fachkenntnis

    3.) Die Fach- und Sicherheitsberatung bleibt ja nicht primär an mir hängen. Sicher, in einigen Fällen mische ich mich auch persönlich in die Diskussion ein, aber das hat sehr selten mit Boxenselbstbau zu tun.


    (Am Rande: Nicht alles, was von mir unwidersprochen bleibt, hat deswegen gleich meine Zustimmung.)

  • WARNUNG vor user Vorlagens.info

    • ADMIN
    • 25. August 2006 um 22:37

    So, der ist draußen.

    Zur Info: Alle User werden hier manuell freigeschalten, bei dieser Gelegenheit schaue ich üblicherweise auf die Webseiten und werfe die Spambots wieder raus. (Seit dem ich alle russischen eMail-Adressen pauschal geblockt habe, ist das mit den Spam-Bots wieder halbwegs erträglich geworden, davor kamen manchmal auf einen echten User zwei Bots... :roll: )

    Das Problem: Vor der Freischaltung können die Bots zwar keine Beiträge verfassen, aber sie stehen bereits in der Mitgliederliste. Im günstigsten Fall machen sie nur Werbung, sie können aber Euch auch Viren, Trojaner, Dialer und was weiß ich alles unterjubeln (zumindest versuchen....).

    Machen wir uns nichts vor: Das Problem wird wiederkommen. Also Vorsicht.

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

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