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Beiträge von ADMIN

  • Ich bin da jetzt Mitglied

    • ADMIN
    • 15. Mai 2015 um 20:36

    Prolog

    Über eine Interessensvertretung (Verband, Gewerkschaft, etc) wurde hier in diesem Forum ja ab und an bereits diskutiert (http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=59&t=77183, http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=30&t=78980, ...). Wir waren uns immer recht schnell einig, dass so etwas zumindest nicht schaden würde, aber die Initiative hat bislang keiner ergriffen. Ich ja auch nicht, das Forum macht ja genug Arbeit.

    Es ist ja auch nicht so, dass es keinerlei Branchenverbände gibt. Da gibt es die altehrwürdige (Gründungsjahr 1907) Deutsche Theatertechnische Gesellschaft e.V. (dthg.de), die allerdings einen ziemlichen Focus auf das Theater hat. Da gibt es auch den Verband für professionelle Licht- und Tontechnik (vplt.org), der sich ausweislich seiner Satzung als Unternehmensverband sieht - wenn man möchte, kann man dort als Techniker angeschlossenes Mitglied werden, und diese angeschlossenen Mitglieder können dann zwei Vertreter auf die Mitgliederversammlung schicken. Ob damit die Interessen der Techniker wirksam durchgesetzt werden können, gerade auch gegenüber den Unternehmen, kann zurecht bezweifelt werden.

    Der langen Rede kurzer Sinn: Man müsste mal. Und wenn ich nicht diesen chronischen Überfluss an Zeitmangel hätte...

    ISDV

    Inzwischen haben andere die Initiative ergriffen und die Interessengemeinschaft der selbständigen DienstleisterInnen in der Veranstaltungswirtschaft e.V. gegründet. Und erreichen damit erst mal so viel, wie man halt als neu gegründeter Verband mit wenigen Mitgliedern erreicht: nix.

    Und das stellt mich jetzt vor eine Alternative. Ich könnte mich bequem zurücklehnen, das in Ruhe beobachten und abwarten, bis die so stark sind, dass sie etwas bewirken können. Wenn da viele abwarten, dann wird das auch nie etwas. Oder aber ich unterstütze das jetzt, gebe dieser Initiative eine Chance - und wenn das nichts wird, kann ich dann ja auch wieder austreten.

    Es ist mir nicht möglich, eine verlässliche Prognose über die Erfolgsaussichten abzugeben. Im Moment haben die noch nicht mal ein Zehntel der Mitglieder das PA-Forum (selbst wenn wir jetzt bei uns nur Verifizierte rechnen). Ich kann mich aber auch noch an die Zeiten erinnern, da hatten wir noch nicht mal ein Zehntel der Mitglieder von dem, was die ISDV jetzt hat - das kann also durchaus noch werden.

    Und ja, die ISDV ist jetzt nicht auf Veranstaltungstechniker oder gar Live-Tontechniker beschränkt - und möglicherweise ist das auch besser so, weil ein größerer Verband auch ein größeres Gewicht bekommen kann; auf der politischen Bühne werden wir es ohnehin schwer genug haben, ernst genommen zu werden.

    Ja, ich habe da eben "wir" formuliert. Die oben genannte Alternative habe ich dahingehend entschieden, dass ich diesem Vorhaben jetzt mindestens zwei Jahre lang eine Chance gebe. Bei einem Jahresbeitrag von 50,- Euro ist das ein recht überschaubares Investment, wenn das schief geht, dann geht's halt schief. Nach zwei Jahren werde ich Zwischenbilanz ziehen. "Wunder" sind bis dahin nicht zu erwarten, gerade auf der politischen Ebene mahlen die Mühlen doch recht langsam, aber es sollte bis dahin etwas passiert sein, bei den Mitgliedszahlen und bei den Aktivitäten.

    Und ich habe mich entschlossen, vom Forum aus ein wenig zu unterstützen: Ein Brett für die Diskussion, ein Werbebanner, vielleicht die eine oder andere gemeinsame Veranstaltung. Vielleicht inspiriert das den einen oder anderen Forenkollegen dazu, diesem Verein auch eine Chance zu geben.

  • Soundcraft Ui12, Ui16, Ui24 Mixer Fragen, Tipps und Tricks

    • ADMIN
    • 15. Mai 2015 um 19:56
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Soweit ich weiß, geht das so im Augenblick nicht. Aber ich bin mir sicher, dass Danny das auf seiner Liste mit Ideen und "nice to haves" hat. Da wird sich in naher Zukunft noch einiges bewegen - auch in Sachen Mediensteuerung ...

    Es würde ja eine halbwegs brauchbar dokumentierte Schnittstelle reichen - die das System ja mutmaßlich hat und an welche die jeweilige App die Steuerbefehle sendet.

  • Sicherheitsfrage, Not-Aus am Mischpult gegen Rückkopplung

    • ADMIN
    • 15. Mai 2015 um 19:53

    Ergänzend möchte ich jetzt mal die Rechtslage darstellen - nicht in dem Irrglauben, Ihr würdet jetzt sofort alle Eure Arbeitsweise dahingehend umstellen, aber vielleicht hat ja der eine oder andere *hust* akademisches Interesse daran, was er nach Vorstellung des Gesetzgebers alles zu beachten hat.

    Zu beachtende Rechtsquelle ist die LärmVibrationsArbSchV. Die Monitoranlage ist zwar auch Arbeitsmittel, somit kommt auch BetriebsSichV in Betracht, aber nicht zu anderen Ergebnissen.

    Zunächst einmal machen wir die Beurteilung der Arbeitsbedinungen und leiten daraus dann die erforderlichen Maßnahmen ab. Das Ergebnis dieser Beurteilung ist, dass eine fette Rückkopplung einem dort ganz heftig das Gehör ruinieren kann, und zwar schneller, als man seine Finger in den Ohren hat (Herr Beste von Hearsafe kann da eine entsprechende Geschichte erzählen...). Und ab und an hat man ja auch gar nicht die Hände frei für eine solche Maßnahme.

    Wir haben hier also ganz klar eine Gefährdung und müssen entsprechende Maßnahmen treffen. Dabei haben technische Maßnahmen Vorrang vor organisatorischen Maßnahmen, diese wiederum Vorrang vor persönlichem Gehörtschutz.

    Ein Techniker, der da einen DCA-Fader runterzieht oder einen Mute-Button drückt ist eine organisatorische Maßnahme. Korrekt durchgeführt müsste man dann auch garantieren, dass dieser immer (in Worten I M M E R) am Pult steht und den Regler schnell bedienen kann. Nun geht ein Monitortechniker auch ab und an mal auf die Bühne, um sich das anzuhören, was er da gerade abliefert. Ohne zweite Person dürfte es also nicht gehen...

    Aber wir haben ja ohnehin den Vorrang der technischen Maßnahmen, also entsprechender automatischer Feedback-Filter. Und so oder so begrenzen wir den Output der Lautsprecherboxen.

    Und was nun den Not-Aus-Schalter anbelangt, in der schönen großen roten Ausführung, damit er von jedem technischen Laien als solcher erkannt werden kann? Sagen wir mal so: Mich würde die Beurteilung der Arbeitsbedingungen interessieren, die begründet zu dem Schluss kommt, dass dieser nicht erforderlich sei. Gesehen habe ich so etwas natürlich auch noch nicht.

  • Betriebssicherheitsverordnung - neu

    • ADMIN
    • 15. Mai 2015 um 19:30
    Zitat von "billbo"

    dient u. a. dazu, dass im Falle einer echten (im Zweifel auch wirtschaftlichen) Katastrophe 'nur' die GmbH platt ist und nicht die Kommune unbegrenzt haften muss. Auch eine Form von Sicherheitsverständnis :roll: )

    Aber nur, wenn der gegnerische Anwalt noch nie was von Durchgriffshaftung gehört hat.

    Und vor der strafrechtlichen Haftung schützt das schon gleich gar nicht.


    Zu dem Thema habe ich neulich auch was im ProductionPartner veröffentlich. Das Fazit will ich Euch nicht vorenthalten:

    Zitat

    Eine buchstabengetreue Umsetzung der neuen Betriebssicherheitsverordnung wird in unserer Branche ein durchaus "sportliches" Unterfangen, insbesondere, wenn der Betrieb gleichzeitig noch wirtschaftlich arbeiten soll. Es wird spannend werden, in wieweit sich diese neuen Regeln in der Praxis durchsetzen, aber auch, welche Maßstäbe z.B. die Deutsche Prüfstelle für Veranstaltungstechnik (DPVT) als unabhängige Zertifizierungsstelle anlegen wird.

  • Versteckte Kosten in 'amtliche' Briefe von USTID-Nr.....

    • ADMIN
    • 15. Mai 2015 um 19:16
    Zitat von "mringhoff"

    Interessanterweise liegen diese Kosten alle um den von Dir genannten Betrag (zwei Jahre Laufzeit zusammen unter 1.000,-). Nicht gerade wenig, denn es soll sich ja rentieren, aber auch nicht zu viel, so daß der Betrogene einen Prozess beginnen würde (oder die Sekretärin das dem Chef beichten müsste... ;) )

    Und liegt unter der Berufungsgrenze.

    Und die Gebühren für den Anwalt sind so gering, dass sich der Auftrag nicht lohnt.


    Am Rande: Zur sog. "Adressbuch-Mafia" haben wir als PA-Forum ja ein ganz spezielles Verhältnis - die Älteren unter Euch mögen sich noch erinnern... (http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=22&t=56379)

  • I don't need that, 2.0

    • ADMIN
    • 15. Mai 2015 um 19:08
    Zitat von "oton"

    wie kommt man auf 81,2 dB ?????

    Da hat früher mal wer 'ne Messung gemacht, und zwar sowohl beim Nachbarn als auch am FOH, und die daraus berechnete Differenz ist jetzt mit einer Nachkommastelle genau in den Akten. Und damit nun einfacher gemessen werden kann, wird gleich der Pegel am FOH (oder einer definierten Position, z.B. 15m mittig vor der Bühnenvorderkante) angegeben.

    Die Angabe auf eine Nachkommastelle genau könnte man hinterfragen, aber ansonsten ist das ziemlich kooperativ von der Behörde.

    Zitat von "billbo"

    Mit 25Hz und ordentlicher Stromversorgung kommt ihr auch bei erlaubten 80 dB/A Leq mühelos bis in den übernächsten Stadtteil.

    Zur Beurteilung tieffrequenter Geräusche gibt es Punkt 7.3 bzw. Anhang A.1.5 der TA Lärm, somit also den Verweis auf DIN 45680.

    Zitat von "Marian Humann"

    Bisher hatte ich erst einmal das Glück, ne 65dB Auflage zu bekommen bis 22 Uhr und 45dB ab 22Uhr. Auf Nachfrage erklärte dann die Gemeindeverwaltung, dass es dabei um Anwohnerschutz geht, mein Vorschlag am Haus des nächsten Nachbar zu messen wurde dankend angenommen. Der war dann 400m entfernt hinter der Bühne

    Das ist auch der maßgebliche Immissionsort nach TA Lärm, genaugenommen dort 0,5m vor dem geöffenten Fenster des am stärksten betroffenen Raumes.

    Zitat von "Dosenfutter"

    Dann sollen die halt erstmal eine Gegenmessung (der Überschreitung) vorlegen. ;)

    Da gibt es meherere Varianten:

    a) In der Auflage steht gleich mit drin, dass gemessen und/oder ein Limiter eingemessen werden muss. Wenn die Behörde gnädig ist, dann reicht dafür eine "Fachfirma für Akustik", wenn nicht, dann besteht sie auf eine zugelassene Meßstelle nach § 26 ImSchG.

    b) In der Auflage steht nichts drin, oder es gibt gar keine Auflage. Dann gibt es da wieder mehrere Varianten:

    b1) Die Polizei hat gerade anderes zu tun, die Anwohnerbeschwerde bleibt unbearbeitet. Ganz großes Glück gehabt.

    b2) Die Polizei kommt vorbei und ordnet "leiser" oder "Anlage aus" an. Dem kann man nun nachkommen (ist die nachhaltigere Vorgehensweise), mit der Polizei diskutieren (sehr unterschiedliche Erfolgsaussichten) oder komplett ignorieren. Bei letzterem gibt es wieder mehrere Varianten:

    b2a) Die Staatsmacht hat keinen Bock, das zu eskalieren, und lässt die Sache auf sich beruhen. Ganz großes Glück gehabt.

    b2b) Für die konkrete Veranstaltung wird nichts unternommen, für Folgeveranstaltungen gibt's dann aber Auflagen (die dann weniger oder gar nicht erfreulich sind). Die Dankbarkeit der Kollegen, die sich damit dann herumplagen dürfen, ist hoch verdient...

    b2c) Die Staatsmacht zeigt mehr oder weniger deutlich, dass sie den längeren hat, zumindest den längeren Hebel. Dann könnte der Ärger über "die Veranstaltung ist jetzt zuende" auch deutlich hinausgehen. Im Bereich der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung muss die Polizei erst mal gar nichts beweisen - man hat ja die Möglichkeit, den Verwaltungsakt mittels Fortsetzungsfeststellungsklage anzugreifen (da könnte einem per Gericht dann bestätigt werden, dass die Polizei zu unrecht gehandelt hat - was in einem solchen Fall recht unwahrscheinlich ist).

    Dass die Polizei die komplette PA als Beweismittel oder zur Durchsetzung ihrer Anordnungen beschlagnahmt, habe ich jetzt noch nie erlebt oder gehört, aber die Rechtslage würde dies hergeben.


    Fazit: Unter Gesamtwürdigung aller Umstände, vor allem aber, damit die Auflagen in Zukunft nicht noch unschöner werden, rate ich dringend zu kooperativem Handeln.

  • PLS 2015 - Rückblick und so...

    • ADMIN
    • 21. April 2015 um 19:38
    Zitat von "DJheini"


    Davon gab es einige und die 15 Minuten die ich da war, war fast immer rot und zwischen 115 und 120 db. Brauchte garnicht sein, hat eher geschadet als genutzt dank der Verzerrungen.

    Wobei das dann wohl die untere Anzeige war, also LCeq, gemittelt auf 10 Sekunden.

  • Sicherheit im Betrieb, Gefährdungsanalyse Unterweisung

    • ADMIN
    • 21. April 2015 um 19:33
    Zitat von "MRspeaker"

    Nach BG müssten wir streng genommen auch (Fremd) DJs unterweisen in Punkto Lärmgefährdung...

    Die BGV B3 ist längst zurückgezogen, Rechtsquelle ist die LärmVibrationsArbSchV.

    Zitat von "WoMü"

    In dieser neuen Verordnung taucht jetzt auch der Begriff "Straftat" auf, damit wird es dann ganz spannend.

    Das hatten wir auch in der alten Fassung, § 26. Kommt aus dem ArbSchG, dort auch § 26.

    Zitat von "MRspeaker"

    Bezüglich der Freelancer / DJs usw. lassen wir uns das nun unterschreiben, dass die Jungs den Anforderungen der Betriebssicherheit gerecht werden und von uns nur auf Anfrage unterwiesen werden. Bei Unklarheiten sind die Arbeiten einzustellen und der Auftraggeber ist zu informieren.
    Ausgenommen mündliche Kurzeinweisung für die Baustelle, aber ich muss den Jungs ja nicht noch sagen wie eine Leiter zu benutzen ist?

    Das müsste doch ausreichen, da Sie auch selbstständig sind?

    Der Freelancer ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Beschäftigter nach ArbSchG und Du somit sein Arbeitgeber. Also auch für ihn das "volle Programm".

    Beim DJ hängt das maßgeblich davon ab, wer den beauftragt.

    Zitat von "WoMü"

    Ich glaube nicht, dass dort zwischen Mitarbeiter, "freiem Mitarbeiter" oder "selbständiger Einzelunternehmer" unterschieden wird.

    Es gibt da "Beschäftigte" nach ArbSchG, und über die "arbeitnehmerähnlichen Personen" sind die ganzen Freelancer wieder eingemeindet.

  • Kamera(s) für Livebilder auf Veranstaltungen

    • ADMIN
    • 21. April 2015 um 19:16

    Da stellt sich zunächst mal die Frage nach Kundschaft und deren Einsatzgebiet.

  • PLS 2015 - Rückblick und so...

    • ADMIN
    • 18. April 2015 um 10:16
    Zitat von "Volker"

    ich war mal kurz auf der portable Sound stage, da ich im vorbeigehen einen ganz netten "Bass" wahrgenommen hatte.
    Bei näherer Betrachtung fiel mir dann auf dass

    a) bei dem gerade vorführenden Hersteller 12 x 18" Sub am werkeln waren
    b) ein anderer Hersteller unter "portable" ein 2x12" Linearray versteht
    c) eigentlich nur Coda und vielleicht noch RCF die Stage ("portable") ernst genommen haben - allerdings kaum Chancen hatten vom Output her gegen das was andere unter "portable" verstehen
    d) teilweise deutlich lautere Pegel als in den Vorjahren gefahren wurden und die rote Anzeige (bis auf vielleicht Coda) keinen interessiert hat. Ich finde es ja gut, das man jetzt anscheinend auch lauter machen darf, aber dann sollten auch alle zeigen was so geht und nicht nur die, die meinen irgendwelche Regeln übertreten zu müssen - und mal ehrlich, Zimmerlautstärke möchte vom Publikum beim "Testen" niemand.

    1.) Das heisst nicht mehr "Portable Sound Arena", sondern "Live Sound Arena"

    2.) Dass "rote Anzeigen" keinen interessieren, stimmt so auch nicht. Allerdings ist zu beachten: Angezeigt wird dort ein 10-Sekunden-LEQ, das darf zwischendrin auch mal rot sein, sogar längere Zeit, weil wir die Rotgrenze auf 95 dB gestellt haben.

    Aber ja, es gibt Aussteller, welche die Vorgaben sehr gründlich ignorieren. Da wird sich nächstes Jahr möglicherweise etwas ändern...

  • Treffen auf Messe

    • ADMIN
    • 11. April 2015 um 20:30

    Alle 4 Tage (dBmess macht wieder die Messungen im Außenbereich), nur Samstag bin ich über Mittag mal weg.

    Man darf mich gerne bezüglich eines Treffens kontaktieren: 0160 / 745 6903

  • VGA auf eine BNC-Leitung (keine 5fach RGBHV)

    • ADMIN
    • 2. März 2015 um 19:26
    Zitat von "Luidor"

    Eine Idee, die ich hier herausgelesen habe ist die, dass man das Signal mit Adaptern über ein LAN-Kabel sendet. Ich befürchte jedoch, dass das Kabel nach der Veranstaltung hin ist.

    Nachdem LAN-Kabel so ziemlich das billigste Kabel ist, das man bekommen kann (Reichelt-Preis für 30m Cat.5(e): 7,50) wäre das jetzt nicht meine primäre Sorge...

  • Bestuhlungsplan

    • ADMIN
    • 28. Januar 2015 um 22:06
    Zitat von "BartM"

    Das mit den 300 Leuten ist mal geschätzt können auch nur 250 oder noch weniger sein.

    Jedenfalls sind da einige Veranstaltungen wo mehr wie ca 150 Leute drin sind und es laut dem Betreiber welcher die Stadt ist, kein Bestuhlungsplan gibt.

    Müsste nicht die Stadt auch einen Bestuhlungsplan haben z.b. von anderen Veranstaltungen die dort waren ?

    Ja.

    Zitat

    Ist die VStättVO von Bundesland zu Bundesland verschieden in manchen § ?

    Ja. Wenn sich das Gebäude in RLP befindet, dann ist § 120 maßgeblich (http://landesrecht.rlp.de/jportal/portal/t/1wd3/page/bsrlpprod.psml;jsessionid=24497C40CE889CDFDFE9DB62BE3EC2CA.jpc5?pid=Dokumentanzeige&showdoccase=1&js_peid=Trefferliste&documentnumber=1&numberofresults=1&fromdoctodoc=yes&doc.id=jlr-VSt%C3%A4ttVRPrahmen&doc.part=X&doc.price=0.0#jlr-VStättVRPpP120)

  • 2 Berechnungsfragen

    • ADMIN
    • 28. Januar 2015 um 21:12

    Die Sachen lassen sich ja mit http://www.prorigg.de/ berechnen, wenn man weder speichern noch drucken möchte, braucht man auch keine Lizenz-Datei...

    Zu 1.) Ja, sollte kein Problem sein, es sei denn, Du verwendest 2-Gurt-Truss

    2.) Kenntnis der Alu-Legierung wäre schon hilfreich... mit einer eher weiche Legierung gerechnet gehe ich mal von rechnerisch 16 kg aus, die sich verteilen lassen (8 kg mittig), solange das Rohr noch keine Macke weg hat. Die Schwierigkeit dabei ist: sobald es irgendwo einen Hau weg hat, knickt ein so dünnes Rohr schnell ein.

  • Bestuhlungsplan

    • ADMIN
    • 19. Januar 2015 um 17:47

    Wenn 300 Leute in die Halle passen, unterliegt sie auf jeden Fall der VStättVO (es sei denn, eine solche gibt's in Eurem Bundesland gar nicht).

    Nach § 32 VStättVO muss es genehmigte Bestuhlungspläne geben, und die müssen auch jeweils gut sichtbar angebracht werden. Das sollte eigentlich der Verantwortliche für Veranstaltungstechnik im Auge haben - aber lass' mich raten: Den gibt's auch nicht, oder?

  • Lichtzeichenanlage gesucht

    • ADMIN
    • 12. Januar 2015 um 00:18

    Das würde ich wie folgt lösen:

    12 einfach RGB-LED-Lampen, die gehen beim Thomann bei 29,- los, sind in Summe 348,-, und XLR-verkabelbar ist das auch. Dazu einen DMX-Splitter, damit Du von der Steuerung aus sternförmig los kannst und Dir keine Gedanken über Wellenwiderstand und Terminierung machen musst.

    Und dann eine passende Lichtsteuerung. Da bin ich nun etwas befangen, weil ich da ein Produkt auf den Markt gebracht habe, das sich meiner Meinung nach sehr für so etwas eignet: http://lightcontrol-theater.de/

    Das ist eigentlich für Puppentheater konzipiert worden, lässt sich aber prima für solche Sachen zweckentfremden. Lichtzeichen werden ja üblicherweise vom Inspizienten gegeben, der packt sich das Textbuch in den Rechner, liest mit, drückt auf Stichwort den Button (oder einen externen Taster), und das mit den Lichtzeichen geht automatisch. Natürlich kann man auch manuell eingreifen.

    Und en passant kann man noch eine ganze Reihe von anderen Dingen machen. Durchsage in die Kantine, dass sich jetzt xy für seinen Auftritt bereit machen soll, könnte man auch automatisch abspielen, und ohne dass da jetzt jemand in Bühnennähe in ein Mikro sprechen muss. RS 232 steuern, MIDI steuern (steht noch nicht auf der Webseite), Relais steuern - alles bereits inkludiert.

  • Lichtzeichenanlage gesucht

    • ADMIN
    • 10. Januar 2015 um 11:26

    Der Preis hängt ja auch maßgeblich davon ab, wie viele Lichtzeichen es werden sollen. Hast Du da mal 'ne Größenordnung?

  • Musikalisches Live Mischen

    • ADMIN
    • 9. Dezember 2014 um 18:34
    Zitat von "florina"

    Soll es wie eine Studio Produktion klingt?

    Nein.

    Eine Studio-Produktion muss "rund" klingen und darf auch nicht nerven, wenn sie ein paar Dutzend mal angehört wird. Bei Live darf gerne mal eine "Kreativität" rein, die beim ersten Mal anhören genial klingt, die man aber nach ein paar mal nicht mehr hören möchte.

    Eine Studio-Produktion muss in vielen Situation funktionieren: Daheim beim Musik hören, beim Joggen mit'm MP3-Player, im Auto auf dem Weg zur Arbeit, als Hintergrundberieselung bei der Arbeit - Live muss nur in der jeweiligen Situation richtig funktionieren.

    Üblicherweise steht mindestens die Hälfte des Publikums bei Live unter einem gewissen Einfluss geistiger Getränke oder was auch immer - da darf/muss/kann tendenziell auch etwas plakativer gemischt werden.

    Und - bereits erwähnt - höhere Dynamik und auch hörere Grundlautstärke,

  • Fachkräftezwang oder Aufbau durch "Laien" möglich?

    • ADMIN
    • 20. November 2014 um 13:35

    Falco hat schon den richtigen Gedanken rein gebracht: Das ist weniger ein Problem des Baurechts, als vielmehr der Arbeitsrechtes bzw. des allgemeinen Haftungsrechtes.

    Neben der BGI 810 haben wir auch noch die BetrSichV, insbesondere:

    Zitat von "BetrSichV"

    § 14 Prüfung von Arbeitsmitteln
    (1) Der Arbeitgeber hat Arbeitsmittel, deren Sicherheit von den Montagebedingungen abhängt, vor der erstmaligen Benutzung von einer zur Prüfung befähigten Person prüfen zu lassen.

    Dass die Sicherheit von den Montagebedingungen abhängt, würde ich jetzt beim Aufbau von FOH und Monitorpult eher nicht sehen, auch ein paar Wedges stellen dürfte harmlos sein. Bei einer PA sieht das schon anders aus, die wird geflogen oder kann kippen. Und bei Lichtanlagen haben wir das nahezu immer, der die Sicherheit von den Montagebedingungen abhängt.

    Und befähigte Person ist definiert als

    Zitat von "BetrSichV § 2"

    (6) Zur Prüfung befähigte Person ist eine Person, die durch ihre Berufsausbildung, ihre Berufserfahrung und ihre zeitnahe berufliche Tätigkeit über die erforderlichen Kenntnisse zur Prüfung von Arbeitsmitteln verfügt;

    Berufsausbildung geht in unserer Branche bei der Fachkraft los.

    Arbeitsschutz haben wir auch, wenn arbeitnehmerähnliche Personen tätig sind, die ganzen Freelancer fallen da drunter.

  • Gebrauchte PA - wo suchen / kaufen?

    • ADMIN
    • 7. September 2014 um 13:02

    bisweilen lohnt auch der Blick in unseren Kleinanzeigenmarkt:

    http://www.paforum.de/phpBB/market.php?mode=showzone&zoneid=6&viewport=gfx&sort=up&field=0

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