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  2. ADMIN

Beiträge von ADMIN

  • Favorit im Verhältnis: BELASTUNG-QUALITÄT-BIEGUNG-Eigengew.

    • ADMIN
    • 8. Oktober 2004 um 22:08
    Zitat von "jaan2204"

    Die Aussagen von Admin klingen auch sehr fundiert, aber ich hoffe, du bist mir nicht böse, aber könntest du das unerfahrenen auch mal in einfacheren Worten erklären. :lol:

    Demnächst gibt's dazu ein Fachbuch...

  • Reinigung verrosteter Motorketten

    • ADMIN
    • 8. Oktober 2004 um 09:46

    Wenn die schon so verrostet sind, dass man sich wegen der Optik Gedanken macht, dann sollte man sich (und den Leuten, die da drunter stehen...) neue Ketten gönnen.

  • Trussaufnahme....

    • ADMIN
    • 7. Oktober 2004 um 21:16

    Verstehe ich das richtig: Getränkekisten sollen aufeinandergestapelt werden, und darauf soll ein Truss-Carree aufgelegt werden?

    1.) "Einfach so" gebaut darf man das überhaupt nicht, die Traversen könnten ja weggleiten und so.

    2.) Wenn der Auftrag nur "es muss so aussehen" heisst, dann kann man darüber nachdenken. Die Bierkisten könnte man ja entkernen, und da kann dann wiederum ordentliches Material drinnen sein. (Beispielsweise: ein Traversenlift bekommt eine "Manschette" aus Bierkisten)

    3.) Wenn das Innenleben eine Betonsäule sein soll, dann muss man sich überlegen, wie man die gegen Umfallen sichert (im Boden verankern?)

  • Favorit im Verhältnis: BELASTUNG-QUALITÄT-BIEGUNG-Eigengew.

    • ADMIN
    • 7. Oktober 2004 um 21:09
    Zitat von "Volker"

    Wir haben die Prolyte H30V (nicht X30V !) der Eurotruss FD 34 vorgezoen, weil die Traverse zum einen belastbarer ist (und damit bei gleicher Bleastung nicht so durchhängt)

    1.) Woher willst Du denn wissen, was belastbarer ist?

    2.) Tun wir mal so, als ob wir den Belastungstabellen vertrauen...

    FD 34, Länge 4 m, mittige Punktlast 1019 kg

    H30V, Länge 4 m, mittige Punktlast 5,24 kN.

    Ist auch nachvollziehbar, die FD 34 hat 20x2-Diagonalen, die H30V nur 16x2-Diagonalen.

    3.) TÜV-Zertifikat der Prolyte H30V:

    mittige Punktlast bei 4 m: 5,24 kN

    mittige Punktlast bei 9 m: 5,27 kN... :roll:

    (Den Medizintechnikern ist wohl überhaupt nichts peinlich...)

    4.) Es kann sein, dass sich das belastbarere Material bei derselben Belastung weniger durchbiegt als das weniger belastbare Material. Aber es muss nicht sein.

    (Angenommen, die Traverse ist durch die WEZ der angeschweissten Verbinder beschränkt. Einmal habe ich ein Rohr mit 50 x 2 aus AlMgSi1 F 31 (zulässiger Zug WEZ 24,1 kN), einmal ein Rohr mit 50 x 3 aus AlMgSi 0,5 F 22 (zulässiger Zug WEZ 19,5 kN). Das zweite Rohr trägt nur 80% des ersten, hat aber auch nur rund 70% der Durchbiegung (unter Vernachlässigung der Verbinder))

  • bezahlbare Haftplicht für Freelancer

    • ADMIN
    • 7. Oktober 2004 um 18:09

    http://www.h-h.de/start/index.html

    318,54 Euro im Jahr.

  • Forums-Umzug, jetzt wird es ernst

    • ADMIN
    • 7. Oktober 2004 um 17:32

    Bitte ab sofort keine neuen Benutzeranmeldungen mehr.

    Danke.

  • Favorit im Verhältnis: BELASTUNG-QUALITÄT-BIEGUNG-Eigengew.

    • ADMIN
    • 7. Oktober 2004 um 13:33
    Zitat von "PA-Peter"

    3.) Gerade beim einfachen Truss schon Diagonal-Braces ist mir Sympatisch!

    Bei welcher Traverse hast Du denn das nicht?

  • Forums-Umzug, jetzt wird es ernst

    • ADMIN
    • 4. Oktober 2004 um 23:38

    Hallo Leute,

    wie verschiedentlich bereits angekündigt, werde ich demnächst das PA-Forum auf einen dezidierten Server transferieren. Dazu folgende Ankündigungen:

    1.) Im Moment bitte über http://www.pa-forum.de auf die Seite. Die Domain http://www.paforum.de liegt schon auf dem neuen Server, dort gibt es auch schon die Berichte- und Bücher-Seiten, aber halt noch kein Forum.

    Sobald die Datenbank übertragen ist (wird angekündigt), bitte mit http://www.paforum.de auf die Seite, weil dann die Domain http://www.pa-forum.de übertragen werden muss.

    2.) Ich weiss nicht, wie gut sich ein neues Tool macht, um die Datensätze zu übertragen. Sichert deshalb bitte Eure privaten Nachrichten.

    3.) Alles weitere wird hier dann angekündigt, bitte schaut deshalb regelmäßig in diesen Thread.

  • Favorit im Verhältnis: BELASTUNG-QUALITÄT-BIEGUNG-Eigengew.

    • ADMIN
    • 4. Oktober 2004 um 23:07
    Zitat von "jaan2204"

    Laut Belastungstabelle ist diese sogar noch höher belastbar als die FD44.

    Über einen Standard-Konusverbinder kann man etwa (das variiert auch von Hersteller zu Hersteller...) 10 kN übertragen, wenn man die Bolzenbiegung berücksichtigt. (Und zwar nicht nach dem Verfahren nach DIN 18 800, sonst wären es nur 4 kN, sondern indem man so tut, als ob wir mittig eine Preßpassung hätten.)

    Über zwei Verbinder kann man dann etwa 20 kN übertragen.

    Wenn man die Belastungstabelle der Eurotruss FD 44 zurückrechnet, dann kommt man auf eine Normalkraft in beiden Gurten von 44,8 kN, wenn man die Prolyte H40V zurückrechnet, auf 56,5 kN.


    Von daher: Bevor ich mir so eine Traverse kaufen würde, würde ich mir erst vom Hersteller einen statischen Nachweis der Verbinder liefern lassen.

    TÜV-geprüft hilft nicht weiter. Die Zertifizierungsstelle für Gerätesicherheit und Medizintechnik ( :roll: ) prüft nur das, was im Prüfauftrag steht. Wenn man denen nicht sagt, dass sie Bolzenbiegung prüfen sollen, dann tun die das auch nicht.

  • Wer haftet?

    • ADMIN
    • 4. Oktober 2004 um 10:32

    Haftungsrecht ist eine komplexe Materie, dementsprechend hängt vieles am Einzelfall.

    Da spielen so Aspekte eine Rolle wie

    - Wer steht mit wem in einem Vertragsverhältnis? Was ist Inhalt dieses Vertragsverhältnisses?

    - Was lässt sich von wem beweisen?

    - Was gilt für den jeweiligen Fall als anerkannte Regeln der Technik?


    Da steigt selbst mancher Jurist nicht vollständig durch. Von daher würde ich sagen:

    1.) Eine Betriebshaftpflicht ist Pflicht. Punkt.

    2.) Haftungsausschluss per AGB ist eine äußerst schlechte Idee. Sie wirft ein zweifelhaftes Licht auf die jeweilige Partei und nutzt im Ernstfall meist gar nichts - im Gegenteil. Ohnehin ist vieles, was man in AGBs so liest, schlicht nichtig.

    3.) Zu den anerkannten Regeln der Technik gehören nicht nur die DIN- und VDE-Normen, sondern für gewöhnlich auch die berufsgenossenschaftlichen Vorschriften.

  • Favorit im Verhältnis: BELASTUNG-QUALITÄT-BIEGUNG-Eigengew.

    • ADMIN
    • 3. Oktober 2004 um 23:49

    Ich habe gerade mal die Prolyte S36V durchgerechnet...

    Ok, man bekommt über die Webseite nicht heraus, aus welchem Material der Bolzen in den Konusverbindern ist, aber da würde mich der Nachweis schon mal interessieren...

    (nachdem der TÜV (Zertifizierungstelle für Gerätesicherheit und Medizinprodukte... :roll: ) als Prüfgrundlage nur die DIN 4113-1 angegeben hat, könnte ich mir gut vorstellen, dass dort die Bolzen gar nicht untersucht wurden.)

    Nur mal so zum Vergleich: Camco hat Bolzen mit einem Durchmesser von 15,875 mm und überträgt darüber eine Gurtkraft von 38 kN. Prolyte verwendet etwas in der Größenordnung von 12 mm (so genau erfährt man das nicht, aber anhand einer Abbildung kann man das abschätzen) und überträgt darüber 43,3 kN.

  • intel klagt gegen *-inside webseiten!

    • ADMIN
    • 2. Oktober 2004 um 09:47

    Ja, solche Markengeschichten sind seltsam und unschön...

    So hiess die Firma Focon auch mal Focus, bis ein sogenanntes Nachrichtenmagazin daran ging, etwa 1500 Firmen abzumahnen, da sie eine Verwechslungsgefahr sahen. (Seit dem haben die einen Leser weniger...)

  • Welcher TÜV?

    • ADMIN
    • 1. Oktober 2004 um 17:31

    Hallo Leute,

    ich möchte mal kurz zusammentragen, welcher TÜV (vor allem: welche Abteilung) welche Traversen geprüft hat. Bitte Fehlendes ergänzen.


    Camco: RWTÜV, Zentralabteilung Festigkeit und Maschinentechnik

    Litec: RWTÜV, Zertifizierungsstelle für Gerätesicherheit und Medizintechnik (Herr Jost)

    Globaltruss: RWTÜV, Zertifizierungsstelle für Gerätesicherheit und Medizintechnik

    Eurotruss: RWTÜV, Zertifizierungsstelle für Gerätesicherheit und Medizintechnik

    Prolyte: RWTÜV, Zertifizierungsstelle für Gerätesicherheit und Medizintechnik


    Am Rande: Einigen Herstellern ist wohl überhaupt nichts peinlich... (Zeichengenehmigungsuasweise auf die Homepage gestellt, die schon seit über einem Jahr abgelaufen sind... :roll: )

  • Unfall beim KdK 2003

    • ADMIN
    • 1. Oktober 2004 um 16:04

    Es ist zwar nicht mehr ganz aktuell, aber gerade recherchiere ich im Internet dem Unfall beim Karneval der Kulturen 2003 hinterher, und vielleicht helfen die folgenden Zitate, das Problembewusstsein zu erhöhen:

    Zitat von "Berliner Morgenpost"

    Kulturkarneval endet in Tragödie

    Sturmböe reißt Gerüst um - Drei Besucher lebensgefährlich verletzt - Veranstaltung abgebrochen

    Von Michael Behrendt, Tanja Laninger und Corinna Schlag


    Nur noch ein Trümmerhaufen: das zusammengestürzte Portal. Es begrub eine feiernde Menschenmenge unter sich. Drei Besucher des Festes wurden dabei lebensgefährlich verletzt. Die Kriminalpolizei hat die Konstruktion inzwischen beschlagnahmt
    Foto: Engler

    Der Boden ist sauber gekehrt. Nur das weiß-rote Absperrband und helle Schleifspuren lassen noch ahnen, dass hier ein furchtbares Unglück passiert ist. Hunderttausende Menschen kamen seit Freitagabend vom Mehringdamm kommend durch das elf Meter breite und 5,5 Meter hohe Eingangstor auf das Straßenfest zum Karneval der Kulturen am Blücherplatz - Berlins besucherstärkstes Volksfest neben der Love Parade. Viele spazierten auch noch hindurch, als der Veranstalter, die Werkstatt der Kulturen, die Händler längst schriftlich vor dem Unwetter gewarnt und das Fest um 21.04 Uhr für beendet erklärt hatte.

    Zu spät - eine Minute darauf passiert das Schreckliche: Eine Sturmböe erfasst das Portal und schleudert es auf eine Menschenmenge. Ein Mann und zwei Frauen werden lebensgefährlich verletzt. Die Veranstalter sagen das Fest auch für Montag ab. Die Kriminalpolizei hat die Konstruktion inzwischen beschlagnahmt und eine Untersuchung angeordnet. In deren Mittelpunkt wird wahrscheinlich die Gerüstbaufirma stehen. Berlins Feuerwehrchef Albrecht Broemme: "Wenn ein solches Gerüst zusammenbricht, ist es wahrscheinlich falsch aufgebaut worden. Wir haben bereits vor Jahren mit der Gerüstbauer-Innung über einstürzende Konstruktionen bei Sturm gesprochen. Deren Erfahrung ist, dass oft Fehler beim Aufbau gemacht worden waren. In diesem Fall war es anscheinend die unglückliche Verkettung von zu geringer Befestigung und einer starken Windlast, obwohl am Sonntag nur acht Stärken gemessen wurden."

    Auch Omür Akbas, ein Cousin des schwer verletzten 29-jährigen Mannes, wundert sich: "Als Dachdeckergehilfe arbeite ich oft auf Baustellen und klettere auf Gerüste. Als ich auf dem Straßenfest war, fiel mir am Eingangsportal auf, dass es nur mit knapp ein Meter hohen Gewichten gesichert war. Es gab keine Befestigung am Boden."

    Vielleicht konnte das Gerüst deswegen "doppelt so hoch wie eine Straßenlaterne" fliegen, wie es der Augenzeuge Peter Jänsch (49) beschreibt. Der Potsdamer Fotograf Rainer Raeder (45) war zwei Minuten vor dem Unglück noch durch das Tor gelaufen. Mit ungutem Gefühl: "Ich habe gesehen, dass es wackelt und einen Polizisten darauf aufmerksam gemacht, ob man es nicht besser sperren sollte. Er hat nur mit den Achseln gezuckt."

    Raeder geht weiter - und hört es hinter sich krachen. "Es war ein jämmerliches Chaos. Menschen lagen am Boden, von Eisenstangen getroffen. Halbe Stände wurden weggeweht." Auch Händler monieren, dass sie sich uninformiert und hilflos gefühlt hätten. "Wir konnten erst nach drei Stunden den Platz verlassen", sagt Beatrix Gräfe-Pfeifer. Raeders Kritik fällt noch schärfer aus: "Es hat zwanzig Minuten gedauert, bis die Notärzte eintrafen, obwohl wir sie angerufen hatten und der Unfallort gut zugänglich war."

    Alles anzeigen


    Zitat von "Berliner Zeitung"

    Eingeständnis mit Folgen
    Schon das dritte Jahr stand das Gerüst auf dem Karneval der Kulturen ohne Genehmigung
    Das Gerüst, das auf dem Karneval der Kulturen drei Menschen unter sich begraben und schwer verletzt hatte, war entgegen bisheriger Aussagen doch genehmigungspflichtig. Das bestätigten gestern der Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg, Franz Schulz (Grüne), die Bezirksbürgermeisterin Cornelia Reinauer (PDS) und der Geschäftsführer der Werkstatt der Kulturen, Andreas Freudenberg. Schon in den vergangenen zwei Jahren sei das 11 Meter breite und 5,50 Meter hohe Gerüst ein Eingangsportal für das Straßenfest gewesen - ebenfalls ohne je von der Bauaufsicht geprüft worden zu sein.

    Nach dem tragischen Unfall am Pfingstsonntag habe man, so Schulz, beim Gerüstbauer, der Weddinger Firma Tisch, nachgefragt. "Den Unterlagen konnten wir entnehmen, dass das Gerüst genehmigungspflichtig ist." Bislang hatte selbst die Bauaufsicht, die Schulz untersteht, vermutet, dass das Gerüst keiner Genehmigung bedurfte. Allenfalls die Planen, die das Gerüst schmückten, hätten möglicherweise eine bauaufsichtliche Prüfung erfordert, hatte Bernd Cachandt, stellvertretender Amtsleiter der Bauaufsicht noch am Dienstag gesagt. Sie könne die Statik des Gerüsts negativ beeinflusst haben.

    Nie sei es aufgefallen, so Schulz, dass die Werkstatt der Kulturen in den vergangenen Jahren keinen Bauauftrag gestellt habe. Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ist Mitveranstalter des Karnevals. Auch Freudenberg sagte, man habe von der Genehmigungspflicht nichts gewusst. Verantwortlich für solche Anträge sei allein der Gerüstaufsteller, lautete die einhellige Meinung bei der Pressekonferenz. Er hätte die Vorschriften kennen müssen. Nach wie vor äußert sich die Firma Tisch nicht zu den gegen sie erhobenen Vorwürfen.

    Eine ortsangepasste Gerüstlösung nannte Schulz die Konstruktion für die Portale in verklausuliertem Amtsdeutsch. Sie erfordere eine Genehmigung. Damit wollte er sagen, dass allein die Tatsache, dass ein Künstlerkollektiv eine Umhüllung aus Planen, Kunststoffvögeln und Pflanzen angebracht hatte, ein Fall für eine bauaufsichtliche Prüfung gewesen sei. Jedoch sei die Werkstatt der Kulturen immer ein verlässlicher Partner des Bezirksamtes gewesen, so Schulz, und nie habe er einen Anlass gesehen, Mitarbeiter dort hinzuschicken, die nicht genehmigungspflichtige Zustände aufspüren. Auf die Nachfrage eines Journalisten, ob diese riesigen, in allen Medien sichtbaren, Portale niemandem in der Bauaufsicht aufgefallen seien, antwortete Schulz, er selbst sei in diesem Jahr das erste Mal seit langem auf dem Straßenfest gewesen und die Amtsleiterin der Bauaufsicht meide große Menschenansammlungen.

    Ob nun das Gerüst selbst fehlerhaft montiert war oder erst die Gerüstverkleidung zum Unfall geführt hatte, prüft nun das Landeskriminalamt. Brandexperten, die auf solche Fälle spezialisiert sind, haben die Ermittlungen übernommen. Seit Mittwoch werden Mitarbeiter der Gerüstbaufirma sowie die Veranstalter und Zeugen des Unglücks befragt. Unabhängige Sachverständige, die vom Gericht als Gutachter bestätigt sind, werden die Metallteile in den kommenden Tagen untersuchen und die mögliche Einsturzursach ermitteln. Wann mit ersten Ergebnissen zu rechnen ist, konnte niemand sagen.

    Alles keine tröstlichen Aussagen für die zum Teil Schwerstverletzten. Andreas Freudenberg dementierte, dass Angehörige der Opfer Anzeige gegen die Veranstalter gestellt hätten. "Uns liegt nichts vor", sagte er. Cornelia Reinauer berichtete, dass sich der Zustand der Opfer stabilisiert habe. Die 23-jährige Türkin habe eine fünfstündige Operation über sich ergehen lassen müssen, auch der 46-jährigen Charlottenburgerin stünden noch mehrere Eingriffe bevor.

    Der tragische Unfall habe seine Behörde für zukünftige Großveranstaltungen sensibilisiert, sagte Schulz. Er selbst sei ein Befürworter bauaufsichtlicher Tätigkeiten. Doch künftig werde diese Stelle eine immer marginalere Rolle spielen und die Verantwortung auf Architekten und Bauherren liegen. Auch dies sind keine allzu beruhigenden Aussichten.


    CLOSE UP TV Nun wird es von Sachverständigen untersucht - das Gerüst, das drei Menschen unter sich begrub. Und das die Bauaufsicht nie geprüft hat.

    Alles anzeigen


    Zitat

    Generalstaatsanwaltschaft Berlin
    - Der Pressesprecher -


    Pressemitteilung
    Nr.: 18/2004


    Anklage wegen Gerüsteinsturz beim Karneval der Kulturen

    Der Einsturz eines Gerüstes beim „Karneval der Kulturen“ im Juni 2003 hat ein Nachspiel vor dem Strafrichter. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den verantwortlichen Gerüstbauer erhoben.
    Der 48 Jahre alte Uwe T. soll bei der Planung und Errichtung des Gerüstes „Südamerikator“ übersehen haben, dass das Gerüst aufgrund der vorgesehenen Verkleidung nicht mehr standsicher war. Dadurch sei das Gerüst nicht schwer genug gewesen, um ungünstigen Wetterbedingungen stand zu halten. Dies hätte der Angeschuldigte vorhersehen können.
    Das Gerüst war am 8 Juni 2003 kurz nach 21.00 Uhr von einer Windböe erfasst worden und umgestürzt, wobei mehrere Passanten zum Teil schwer verletzt wurden.

    Der zuständige Strafrichter beim Amtsgericht Tiergarten prüft nun die Eröffnung des Hauptverfahrens und setzt gegebenenfalls einen Termin für die Hauptverhandlung fest.

    Soweit die Ermittlungen sich auch gegen die zuständigen Mitarbeiter des Bezirksamtes und die Karnevalsveranstalter gerichtet hatten, wurde das Verfahren eingestellt, da eine Mitverantwortung am konkreten Geschehen nicht angenommen werden konnte.


    Michael Grunwald
    Staatsanwalt

    Alles anzeigen


    Zitat

    Strieder, Senator für Stadtentwicklung: Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! ...

    Das möchte ich einmal anhand des fürchterlichen Unfalls, den wir bei dem Karneval der Kulturen erlebt haben, verdeutlichen, bei dem das Gerüst zusammengebrochen ist und drei Menschen schwer verletzt hat. Die erste Frage von vielen war, wer das genehmigt hat. Das ist nicht mehr zu genehmigen. Das ist genehmigungsfrei. Wenn wir deregulieren wollen, wenn wir weniger Genehmigungen haben wollen, wenn wir weniger Bürokratie haben wollen, müssen diejenigen, die solche Dinge aufbauen, auch die Verantwortung dafür tragen. Das muss klar sein. Es kann nicht so sein, dass sich die Behörden zurückziehen, deregulieren, mehr Freiheit geben und am Ende doch für alles verantwortlich sind, was schiefläuft. Mehr Freiheit heißt auch mehr Verantwortung für den Einzelnen.

  • Eurotruss oder Global Truss

    • ADMIN
    • 1. Oktober 2004 um 00:38
    Zitat von "Markus Verza"

    Man kann also eine Überlast SEHEN, auch noch nachträglich. Bei Schweißnähren hat man diese Möglichkeit meist nicht da die einfach reist.

    Gerade bei gerissenen Schweissnähten kann man das auch nachträglich noch sehen, und es sieht dann eher unerfreulich aus...

    http://www.roadie.net/actruss.htm

    (wobei ich jetzt keine Ahnung habe, woran's da letztlich gelegen hat...)


    Zu den Belastungsdaten: Man ist da als Anwender auf das angewiesen, was der Hersteller einem angibt, und da (zumindest im unteren und mittleren Preissegment) der Wettbewerb über Belastbarkeit und Preis läuft, unterliegen die Hersteller da gewissen Versuchungen...

    (Wie sagt neulich ein deutscher Importeur zu mir: "Wenn wir diese Werte (die etwas konservativ gerechneten Werte eines recht rennomierten Statik-Büros) so in unseren Katalog schreiben, kauft keiner mehr unsere Traversen". Also sind Werte im Katalog, die doppelt so hoch sind. Die sind vom TÜV so abgesegnet. Wie die Statik dazu aussieht, versuche ich gerade herauszubekommen, der TÜV-Mitarbeiter sucht die Unterlagen gerade im Archiv...)


    Von daher traue ich nur Belastungstabellen, wenn ich sie nachgerechnet habe, zumindest an den maßgeblichen Stellen. (Camco M-Typ habe ich nachgerechnet, dieser Belastungstabelle kann man vertrauen, da ist alles recht konservativ gerechnet.)

  • Was ist die Beste DMX Software

    • ADMIN
    • 30. September 2004 um 15:42

    LightControl Easy und LightControl Party haben eine 2 x 9-Kanal Lichtorgel (also Stereo Oktav-Bänder) integriert. Aber ob es sich deshalb um die beste DMX-Steuerung handelt...

  • Software

    • ADMIN
    • 30. September 2004 um 10:33
    Zitat von "kater86"

    sag mal Micha, du hast so viele Projekte am laufen, bleibt denn da überhaupt die Zeit alles ordentlich auszuarbeiten?

    Alles leider nicht :(

    Gerade hier im Forum gibt es eine ganze Reihe von Baustellen (Berichte der Forumstreffen, Bilder für's Kuriositätenbrett ...), die erst mal zurückstehen müssen. Aber ich hoffe, Ihr schaut trotzdem gerne hier rein.


    Zum Thema ProRigg: Auch da ist leider noch nicht alles drin, was ich mir wünsche. Zum Beispiel wird es mal die Möglichkeit geben, die zulässige Querkraft aus der Traversengeometrie zu berechnen . Das hat vor allem den Sinn, die Belastungstabellen der Hersteller gegenchecken zu können (und es gibt Gründe, warum ich das drin haben möchte... ). Bis das drin ist, muss man sich halt auf das verlassen, was der Hersteller in seine Belastungstabelle schreibt, so wie alle anderen Anwender auch. (Am Rande: das zulässige Biegemoment kann man schon gegenchecken)

  • Software

    • ADMIN
    • 29. September 2004 um 23:22

    jein....

    http://www.prorigg.de

    rechnen tut das Programm, sogar Windlasten. Aber ob alles in Ordnung ist muss dann schon noch der Bediener entscheiden.

  • Anstrahlen von Ruine

    • ADMIN
    • 29. September 2004 um 23:19

    Wenn's günstiger sein muss, dann gibt's auch noch die Kleinstädte (Mini-Cities).

  • Was ist los mit der Suchfunktion...

    • ADMIN
    • 29. September 2004 um 11:46

    Wenn das immer so einfach wäre...

    1.) Umzug von Domainfactory zu Powernetz wegen zu viel Traffik, die Kosten für zusätzlichen Traffik bei df waren damals extrem, Powernetz hatte ein "unlimited Traffik"-Tarif. Ein paar Monate ist alles schick...

    2.) Powernetz schreibt mir etwas von CPU-Belastung, bietet mir einen eigenen Server oder einen Server mit garantierter Bandbreite an, die Kosten liegen über dem, was das Forum selbst finanziert.

    Gleichzeitig läuft das Forum recht zäh, ich vermute, dass man mir einfach die Bandbreite runtergedreht hat, so als "Argumentationshilfe"...

    Inzwischen hat aber Domainfactory andere Tarife, und da eine der beiden Domains ohnehin noch dort liegt, und da viele andere meiner Sachen dort noch laufen ohne jegliche technische Probleme, erfolgt ein Wechsel zurück. (So ein Forum zieht ja auch nicht von selbst um, das hat mich trotz Verzicht auf die Suchen-Tabellen vier nächte gekostet...)

    3.) Domainfactory tritt mir wegen zu viel CPU-Last massiv auf die Zehen (Drohung mit fristloser Kündigung), es erfolgen ein paar Sofortmaßnahmen, denen dann auch die Suchen-Funktion zum Opfer fällt, aber es ist halt keine Lösung auf Dauer.

    Dezidierte Server gibt es bei df, die kosten 249,- Euro im Monat, und der Support liegt bei 147,- Euro die Stunde. Das kann ich mir nicht leisten.

    Also Umzug zu einem günstigeren "managed Server" in ein paar Tagen...

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

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