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  2. ADMIN

Beiträge von ADMIN

  • Immer dieses blöde MUFU-Gequatsche...

    • ADMIN
    • 7. August 2003 um 11:35
    Zitat von "tthorsten"

    So ich hoffe div. leute haben nun verstanden worum es ging.

    Wenn man etwas toll findet, dann möchte man meist, dass es andere auch toll finden und macht hin und wieder dafür Werbung. Manche Leute tendieren dabei jedoch, jedes Maß zu verlieren.

    Es ist ja beispielsweise kein Geheimnis, dass ich ein Fan von altem Turbosound-Material bin (TMS3-Generation). Wenn man das ordentlich herrichtet (Speaker desselben Weges wieder gleich polt beispielsweise...) und mit einem modernen Digi-Controller sauber abstimmt, dann klingt das sehr ordentlich, und man bekommt dieses Zeugs derzeit gebraucht sehr günstig.

    Ich könnte jetzt in jedem zweiten Thread in "Boxen und Amps" diese Gedanken ergänzen. Ich könnte jetzt im Selbstbau an allen passenden und unpassenden Stellen einwenden "Leute, warum macht Ihr Euch diese Arbeit, Turbosound-Boxen gibt es doch derzeit so günstig".

    Ich nehme stark an, nach spätestens zwei Wochen könnten es selbst geduldige Leute nicht mehr hören. Spinnen wir den Faden etwas weiter: Jetzt überzeugen mich meine Mods davon, für Turbosound ein eigenes Brett einzurichten, ich habe ein einsehen, es gibt ein eigenes Turbosound-Brett, aber das sehen nur die Leute, die sich extra dafür freischalten lassen (die anderen sind auch heilfroh, dass sie endlich verschont werden).

    Nun kommt mein missionarischer Eifer durch: Auch diejenigen, die nicht im Turbo-Brett registriert sind, sollen die frohe Botschaft hören. Das bringt nun einige erst recht auf die Palme, wo es denn nun eigens ein Turbo-Brett gibt...

    Ich kann das nun gar nicht verstehen: Turbosound klingt doch so geil, das haben mir Heiner, Willi und Peter bestätigt, und selbst Kunibald, der sonst nie ein gutes Haar an mir lässt, findet die von mir abgestimmte Anlage richtig geil....


    Also, noch mal zum mitmeiseln: 11. Gebot: DU SOLLST ES NICHT ÜBERTREIBEN. (Und wenn Du es übertrieben hast, sollst Du es eine Weile ganz lassen.)


    Am Rande: Es würde mich freuen, wenn an den oberen Rand des MuFu-Brettes genagelt würde: "Das MuFu-Projekt wurde mal als Open-Source-Projekt gestartet, ist nun aber ein kommerzielles Projekt." Dann ist die Sache klar und keiner braucht sich mehr darüber aufregen.

  • Limiter und Kompressor, was ist das das?

    • ADMIN
    • 7. August 2003 um 01:13
    Zitat von "Oliver/ RodeVT"

    @ Micha/ Admin

    Warum empfiehlst du nicht dein Buch? Das ist deutlich besser! (ich habe beide und spreche aus Erfahrung!)

    Link: http://www1.bol.de/pages/functions.phtml?function=detail&IdentNr=3142067&id=i7kL@tRlzTMAAANbdy8AAACE&lk=&ProvID=0&md=5

    Kauf dieses Buch! Es ist mit Abstand das Beste in den letzten Jahren!

    Gruß Oliver

    Die Bücherseite wurde schon genannt, und da ist es zu finden...


    Und am Rande: Wenn ihr ohnehin Bücher kauft, dann kauft sie bitte über die Bücherseite hier im Forum. (Auf den Link "bei eBay bestellen" und dann direkt die Bestellung raus bitte.)

    Der Webhoster dieses Forums wird von dem gezahlt, was Amazon so an "Werbekostenerstattung" (heißt wirklich so...) rüberschiebt. Das hat in letzter Zeit ganz gut funktioniert und sollte auch in Zukunft funktionieren.

  • 1. Adresse für Reconing

    • ADMIN
    • 7. August 2003 um 01:07
    Zitat von "sound&phon"

    Ich bin dem Ratschalg gefolgt, und habe meinen Lautsprecher zu dieser Firma gesendet. DAS WAR EIN FEHLER.

    Nachdem hier mehrere Firmen empfohlen wurde, bitte ich, "diese Firma" zu präzisieren.

  • günstige Platinen (Einzelstücke)

    • ADMIN
    • 6. August 2003 um 18:35

    doppelseitig schon (0,052 / cm²), von durchkontaktiert steht in der Preisliste nichts drin.

  • günstige Platinen (Einzelstücke)

    • ADMIN
    • 6. August 2003 um 18:35

    doppelseitig schon (0,052 / cm²), von durchkontaktiert steht in der Preisliste nichts drin.

  • Limiter und Kompressor, was ist das das?

    • ADMIN
    • 6. August 2003 um 12:03
    Zitat von "wora"

    oder auch dieses
    http://www.bet.de/buecher/3-921608-66-X.htm

    Ist allerdings schon aus dem Programm genommen. Steht aber hin und wieder in einer Buchhandlung rum.

  • Welches ist der leistungsfähigste und beste AMP weltweit?

    • ADMIN
    • 6. August 2003 um 02:23

    Dass ein Seismograph ein Konzert aufzeichnet, liegt vermutlich an der Summe der eingesetzten Leistung im Bassbereich und den verwendeten Boxen, nicht aber an einer bestimmten Endstufe.

    Generell halte ich es für relativ unsinnig, sehr leistungsstarke Endstufen zu bauen. Geben diese ihre Leistung an sehr kleinen Impedanzen ab (16 Speaker parallel...), dann hat man nur Probleme mit den Leitungswiderständen und den Strömen, und sei es in der Aufsplittung direkt hinter der Enstufe. Und für Endstufen, die 10 kW an 4 Ohm machen, findet man wohl so schnell keine Speaker, die das abkönnen.

    Lieber viele Endstufen und dafür ein bis zwei Nummern kleiner, dann artet es auch nicht gleich in ein Problem aus, wenn mal ein Teil abraucht.

  • Licht stört Ton via DMX?

    • ADMIN
    • 6. August 2003 um 02:07

    Kleine Spannungsdifferenzen zwischen Erde und Null sind ganz normal: Über den Nulleiter fließt Strom, am Leitungswiderstand fällt Spannung ab. Erde sollte stromlos sein...

  • DMX Merger von DMX4ALL

    • ADMIN
    • 6. August 2003 um 02:01

    Wer fertigt denn schon selbst Platinen, solange es noch Firmen wie HM Elektronik gibt....

    - Für wenige Platinen sind die Investitionskosten viel zu hoch (Bei HM bekommst Du die Platine vielleicht für 10,- Euro inkl. MWSt und Versand...)

    - Wie aufwendig ist die umweltgerechte Entsorgung der Materialien?


    http://www.paforum.de/paforum/viewtopic.php?p=115698#115698

  • günstige Platinen (Einzelstücke)

    • ADMIN
    • 6. August 2003 um 01:54
    Zitat von "Adam Selene"

    25DM?
    Gebohrt?
    Ohne CAD-Daten?

    Ganz klar: Die sind verhungert :)

    Adam

    Nein, sind sie nicht, inzwischen habe ich sie "wiedergefunden" (haben einfach inzwischen eine andere Telefonnummer...)

    Also, Preise:

    FR 4 35-00 Cu 1,5 mm 1-seitig

    0,032 Euro / cm² (5,12 für Euro-Platine (160 x 100))

    0,012 Euro pro Bohrloch

    Verzinnung 0,009 Euro / cm² (1,44 für Euro-Platine)

    Und das alles noch zzgl MWSt.


    Wenn ich das mit den Preisen vergleiche, die sonst wo so genommen werden...


    Und die Adresse:

    HM-Elektronik
    Wasengärten 11
    34637 Schrecksbach

    Tel. 06698-919122
    Fax. 06698-919123
    E-Mail: Hans.Merle@t-online.de

  • günstige Platinen (Einzelstücke)

    • ADMIN
    • 6. August 2003 um 01:54
    Zitat von "Adam Selene"

    25DM?
    Gebohrt?
    Ohne CAD-Daten?

    Ganz klar: Die sind verhungert :)

    Adam

    Nein, sind sie nicht, inzwischen habe ich sie "wiedergefunden" (haben einfach inzwischen eine andere Telefonnummer...)

    Also, Preise:

    FR 4 35-00 Cu 1,5 mm 1-seitig

    0,032 Euro / cm² (5,12 für Euro-Platine (160 x 100))

    0,012 Euro pro Bohrloch

    Verzinnung 0,009 Euro / cm² (1,44 für Euro-Platine)

    Und das alles noch zzgl MWSt.


    Wenn ich das mit den Preisen vergleiche, die sonst wo so genommen werden...


    Und die Adresse:

    HM-Elektronik
    Wasengärten 11
    34637 Schrecksbach

    Tel. 06698-919122
    Fax. 06698-919123
    E-Mail: Hans.Merle@t-online.de

  • Praxis tage bei allen Lautsprecher herstellen

    • ADMIN
    • 5. August 2003 um 10:54
    Zitat von "tthorsten"

    bei sagen wir 4 terminen im Jahr könnte mann es schaffen innerhalb von 5 jahren 20 hersteller kennen zu lernen.

    Das erste Date haben wir bei JBL in den Staaten, dann fahren wir nach Bulgarien zu Oberton...


    Wie viele Hersteller gibt es denn noch in Deutschland?

    Wie viele davon interessieren sich für die Stückzahlen, die im Hobby-Bereich abgesetzt werden und wie gerne sieht man da Kunden, die dann am liebsten noch "Labormuster" quer über die Produktpalette verlangen...

  • DMX Merger von DMX4ALL

    • ADMIN
    • 5. August 2003 um 03:10
    Zitat von "newbie"

    Ich bin von dem niedrigen Bauteilpreis etwas überrascht, hab so in Erinnerung das solche Teile sonst über 1K€ kosten?

    Das angesprochene Gerät kenne ich nicht, aber in kommerziellen Geräten steckt zumindest nicht viel an teurer Elektronik drin. Solche Geräte erreichen halt keine großen Stückzahlen, und dann liegt der Preis halt hoch...

  • Gewerbe

    • ADMIN
    • 5. August 2003 um 02:23

    Kommen wir zum zweiten Thema: Sicherheit. Darüber könnte man nun ein ganzes Buch schreiben...

    Kurz gefasst gibt es vier Regeln:

    1.) Es dürfen keine Dritten zu Schaden kommen. Nie und unter gar keinen Umständen.

    2.) Man darf selbst nicht zu Schaden kommen.

    3.) Nach Möglichkeit sollte das Material heil bleiben.

    4.) Es soll versucht werden, die künstlerischen Vorgaben umzusetzen.

    Wie die Formulierung schon andeutet, gibt es bei diesen Regelb eine Priorisierung. Man darf also nicht Regel eins verletzen, um Regel drei zu erfüllen, aber schon mal umgekehrt.

    Ein schönes Beispiel dafür ist ein ACL-Satz, den ein Kollege mal aus Einzel-PAR-Töpfen gebaut hat. Dort stellt sich ja bekanntlich das Problem, dass die Brenner alle in Reihe geschaltet werden. Vernünftigerweise verwendet man dafür ein ganz eigenes Stecksystem. Aber wir das nun mal so ist im frei finanzierten Theaterbereich: Man nimmt das billigste, was man bekommen kann, nämlich Schuko, und somit besteht die Gefahr der Verwechslung.

    Der Kollege erzählte mir ganz stolz die "Lösung" des Problems (er verwendete dafür sogar die Vokabel "sicher"... :roll: :( Die Hinleitung erfolgt über die beiden Stifte des Schukosteckers, die dafür kurzgeschlossen sind, die Rückleitung erfolgte über die Schutzkontakte, jeder Topf hatte 'nen Stecker und 'ne Kupplung, am Ende kam ein Kurzschluss-Stecker rein. Steckt man nun einen solchen Topf auf eine normale Dose, dann fliegt wegen der kurzgeschlossenen Stifte die Sicherung, deshalb "sicher". (Sicher halt nach Punkt drei, der Brenner bleibt heil...)

    Problem Nummer eins: Für die Schutzerdung gab es nun natürlich keine freien Pins mehr (Zitat "gibt ohnehin nur Streß mit dem FI"... :roll: )

    Viel größer Problem Nummer zwei: Wenn mal jemand schnell 'nen Par-Topf testen möchte und in der Kette 'nen ACL-Topf aussteckt und auf die Kupplung 'nen normalen Topf steckt, dann hat er das Gehäuse auf Phase und den Topf normalerweise in der Hand. Vielleicht steht er dazu noch auf der Leiter (soll im Theater ja hin und wieder vorkommen, und die Leiter ist aus Alu, an's Rigg gelehnt, und das ist zumindest über die normalen Töpfe geerdet...)


    Der langen Rede kurzer Sinn:

    1.) Es ist grober Unfug, Personen gefährden zu wollen, um Material zu sichern.

    2.) Zumindest mein Phantasie reicht nicht dazu aus, mir solche Sachen auszudenken, ich glaube das auch immer erst dann, wenn ich es mit eigenen Augen gesehen habe. Von daher sollte man sich ein gesundes Misstrauen gegenüber allem bewahren, was man nicht selbst getestet hat.

    (Bei Polizei und Militär gilt beispielsweise der Grundsatz, dass eine Waffe so lange als geladen zu betrachten ist, bis man sich vom Gegenteil überzeugt hat. Auf der VA-Technik übertragen würde das beispielsweise bedeuten: Eine CEE-Dose hat so lange keinen Nulleiter, bis man nachgemessen hat.)

    3.) Bei manchen Personen müsste man eigentlich das Wort "Kollege" in Anführungszeichen setzen. Aber man muss ihm zumindest zugute halten, dass er recht schnell eingesehen hat, dass seine Konstruktion dann doch nicht so vorbildlich sicher war.

  • Gewerbe

    • ADMIN
    • 5. August 2003 um 01:54
    Zitat von "Markus Verza"

    Meine Aufforderung and die Moderatoren den ADMIN und in folge dann meinen Beitrag löschen.

    Das einfachste wäre jetzt sicher, hier zwei Beiträge zu löschen, und in wenigen Tagen erinnert sich dann keiner mehr an diese Diskussion.

    So einfach möchte ich es mir allerdings nicht machen, zumal diese Diskussion jetzt die schöne Möglichkeit bietet, zwei sehr interessante Themenbereiche zu beleuchten: Haftung und Sicherheit.

    Fangen wir mit dem Thema Haftung an: Für den Einzelkaufmann wie die Gesellschaft des bürgerlichen Rechts gilt, dass alle Beteiligten mit ihrem vollen Vermögen für die Verbindlichkeiten haften. Ganz klare Sache: Wenn jemand Waren bestellt, dann sind die auch zu bezahlen, hier weiss man aber vorher, was man tut, da sollte nicht viel passieren können.

    Es kann natürlich auch sein, dass man für einen größeren Auftrag Waren bezogen hat, und dann zahlt der Kunde nicht, beispielsweise, weil er selbst insolvent ist. Es kann auch sein, dass man durch Dry-Hire viel teures Material hinstellt, und dann hat die Security die Lage nicht im Griff oder der LKW wird aufgebrochen oder was auch immer. Da können schon mal Verbindlichkeiten in sechsstelliger Höhe auftreten, für die man dann voll haftet.

    Und da ist das Problem, dass auf einer Veranstaltung jemand zu schaden kommt. Wenn ich mir so ansehe, wie manche Kollegen arbeiten, dann muss man sich eigentlich schon wundern, dass so wenig passiert. Aber manchmal passiert halt doch etwas. Und das muss man gar nicht selbst verursacht haben.

    Konstruieren wir mal einen Fall: Ein kleiner Ton-Verleiher und ein kleiner Licht-Verleiher geben ein gemeinsames Angebot ab, weil die Mitbewerber halt auch Komplettangebote abgeben, bekommen den Auftrag, einer der beiden arbeitet etwas schlampig, ein Stativ fällt um (egal, ob das jetzt ein Boxen- oder Lichtstativ ist...), ein Zuschauer wird arbeitsunfähig und nun beginnen die Mühlen der Justiz zu mahlen...

    Nehmen wir mal an, der "schuldige" Kollege hat keine Betriebshaftpflicht, und die eigene Betriebshaftpflicht zahlt nun mal nicht für das, was fremde Firmen verbocken. Aber durch das gemeinsame Angebot hat man eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts gebildet, diese ist nun schadensersatzpflichtig und somit jeder der Beteiligten.

    Früher hätte man da gezahlt, bis "man schwarz wird", inzwischen gibt es die Möglichkeit des Privatinsolvenzverfahrens, aber auch das ist reichlich unangenehm, vor allem muss man erst mal einen Anwalt finden, der einen da über knapp ein Jahrzehnt betreut, ohne dass er dafür viel Gebühren in Rechnung stellen kann.


    Ich halte es nun für ein legitimes Interesse, solche Risiken auf andere abzuwälzen, solange es im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten bleibt.

    Möglichkeit Nummer eins ist die Betriebshaftpflicht, die jeder Unternehmer und jeder Freiberufler in dieser Branche abschließen sollte. Aber wir das Beispiel eben zeigt, schließt sie nicht alle Risiken aus. Schon gar nicht die Risiken, dass die eigene Kundschaft nicht zahlt, was bei größeren Verkaufsaufträgen eine kleine Firma ganz schnell in den Ruin treiben kann.

    Möglichkeit Nummer zwei ist die Gründung einer juristischen Person, normalerweise einer GmbH. Dazu benötigt man 25000 Euro Einlage, das geht auch über eingebrachtes Material ("Sachgründung"), was aber seine Tücken hat. Gerade im Veranstaltungsbereich ist es nicht unüblich, für jedes größere Projekt eine eigene GmbH aufzumachen. Geht es gut, schön, geht es nicht gut, dann werden viele Gläubiger aus ein wenig Insolvenzmasse bedient. Man hat dann noch zehn weitere GmbHs, ein paar werden schon Gewinn abwerfen. Man kann über solche Konstruktionen denken wie man will, aber der Gesetzgeber hat diese Möglichkeit geschaffen, also ist es legitim, sie zu nutzen. (Damit kein falscher Verdacht aufkommt: Ich habe bislang keine GmbH in die Insolvenz geführt, aber bei mehreren solcher Insolvenzen insgesamt rund 10.000,- Euro verloren. Aber die Regeln sind halt so...)

    Und dann gibt es noch einige etwas außergewöhnliche Konstruktionen der Haftungsbeschränkung. Beispielsweise die GbR mit beschränkter Haftung. Benötigt kein Stammkapital, ist aber recht unübersichtlich in der praktischen Durchführung, und ob diese Haftungsbeschränkung bei einem Personenschaden wirklich greifen würde, wage ich zu bezweifeln.

    Die von mir angeregte "Konstruktion Opa" ist keinesfalls dafür angelegt, eine Betriebshaftpflicht zu ersetzen, sondern vor allem, um die Probleme mit den Verdienstgrenzen zu umgehen. Und im Schadensfall könnte sie eine Betriebshaftpflicht ergänzen. (Man sollte sich auch immer klar sein, dass im Schadensfall die Vermögenswerte einer Firma so oder so flöten gehen)

    Zitat von "Markus Verza"

    @ ADIMIN super Tip.
    Das aber bei einem Schaden ggf. auch ein 16 Jähriger Querschnitts Gelähmt ist weil ein kleiner DJ seine Boxen nicht richtig aufgehangen hat daran denkst du nicht. Das dieser 16jährige dann sein Leben vor sich hat und keine Schadenersatzansprüche mehr stellen kann weil der Opa ja schon Tot ist findest du schlau.

    Wenn der normale Gewerbetreibende die Möglichkeit hat, über eine GmbH sein Risiko zu begrenzen, dann halte ich den entsprechenden Wunsch bei einem Schüler für sehr legitim, zumal er meist noch nicht wirklich überblicken kann, welche rechtlichen Folgen sein Handeln haben kann. Wer denkt beispielsweise schon an Haftungsfragen, wenn er einen Sub-Unternehmer beauftragt?


    Zitat

    Eine Betriebshaftpflicht ist die ERSTE und WICHTIGSTE Versicherung für JEDEN in unserer Branche. Danach kann ich jedem nur dringend raten sich bei der BG (VBG) freiwillig zu versichern. Zusammen kostet das ca. 600-1000 Euro / Jahr wenn das nicht drin ist braucht ihr auch gar kein Geld für eure Tätigkeit zu nehmen, dann ist es ein Hobby und das ist über die Private Haftpflicht mitversichert.

    Nur die Betriebshaftpflicht alleine kostet (zumindest mich) 318,54 Euro. Darin sind auch sporadisch beschäftigte Hilfen mitversichert (man haftet als Arbeitgeber ja auch voll für seine Angestellten...)

  • Fremdmischer und Clipping

    • ADMIN
    • 4. August 2003 um 19:45
    Zitat von "Janko"

    Und im Zweifel lieber etwas "zu leise" als total verzerrt und (hinterher) kaputt.

    Wenn ich vom verzerrten in den unverzerrten Bereich zurückfahre, dann sinkt die Lautstärke um vielleicht 3 dB. Soll dieser Unterschied so wesentlich sein?


    Und am Rande: Wenn ich eine konventionelle (nicht geflogen, kein Line-Array) Anlage, die 110 dB am FOH bringt, halbwegs ausfahre, dann habe ich am maßgeblich Imissionsstandort einen Leq von mindestens 120 dB. Nach den geltenden Richtlinien überschreite ich damit die zulässige Dosis um etwa den Faktor 100, oder umgekehrt gerechnet: Der Gig müsste nach einer guten Minute eigentlich beendet werden...

  • I don´t need THAT!!!

    • ADMIN
    • 4. August 2003 um 19:30
    Zitat von "ThomasL"

    Er meinte, ob er die Stufe ersetzt müsste er sich überlegen, schliesslich hätt er die gar nicht wirklich gebraucht....

    Da würde ich doch anbieten, den eigenen Anwalt beim Überlegen helfen zu lassen... :roll:

  • I don´t need THAT!!!

    • ADMIN
    • 4. August 2003 um 19:30
    Zitat von "ThomasL"

    Er meinte, ob er die Stufe ersetzt müsste er sich überlegen, schliesslich hätt er die gar nicht wirklich gebraucht....

    Da würde ich doch anbieten, den eigenen Anwalt beim Überlegen helfen zu lassen... :roll:

  • Schallpegelmessgerät

    • ADMIN
    • 4. August 2003 um 19:23

    Muss das Teil amtlich geeicht sein?

    Welche Genauigkeitsklasse?

  • Gewerbe

    • ADMIN
    • 4. August 2003 um 19:19

    Manche Leute finden auch in der Verwandtschaft jemand, der eine so kleine Rente hat, dass er noch ein wenig dazuverdienen darf, ohne dass es gleich steuerlich weh tut. Da fragt dann auch keiner nach der Volljährigkeit, und niemand wird das Kindergeld gekürzt...

    Das hat auch noch einen weiteren Vorteil: Nehmen wir an, die Sache geht gründlich schief (beispielsweise: Betriebshaftpflicht will dann doch nicht zahlen...), dann tut das einem "alten Opa" nicht besonders weh, wenn er mit der Rente ohnehin unter der Pfändungsfreigrenze liegt und in ein paar Jahren ohnehin alle Schulden mit ins Grab nimmt. Als Schüler dagegen hat man sein Leben noch vor sich.

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