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Beiträge von ADMIN

  • Stadtfest Mannheim

    • ADMIN
    • 9. Juli 2009 um 09:39
    Zitat von "Freizeitschrauber"

    und es hielt bis zum nächtsen Morgen wo ich es wider abgerockt habe.

    Das ist ein ähnlich schlagendes Argument wie "ich mich mal von München nach Hamburg gefahren ohne mich angeschnallt zu haben, und es ist mir gar nichts passiert..."

    In handelsüblichem Material stecken Sicherheitsfaktoren, bei solchen Liften sollten die drei oder höher sein. Die sind jetzt aber nicht dafür da, damit man da mehr draufpacken kann, sondern dafür, dass in den ab und an vorkommenden Ausnahmefällen eben kein Personenschaden entsteht. Und solche Ausnahmefälle sind selten, sonst würde man sie ja auch Regelfälle nennen.

    Kurz: Wenn ein bestimmter Aufbau 100 Veranstaltungen problemlos so gehalten hat, dann ist damit noch lange nicht gesagt, dass er sicher ist.


    Zweitens: wir gewöhnen uns jetzt bitte so langsam mal ab, immer auf Vorschriften rumzuhacken - das ist Denken von gestern. Heute macht man eine Gefährdungsanalyse und leitet davon alle nötigen Maßnahmen ab. Ja, dazu braucht man Know-How. Um sich das zu erarbeiten, gibt es Fachbücher (beispielsweise - Vorsicht Schleichwerbung - "Sicherheit in der Veranstaltungstechnik").

    Noch drei Bemerkungen zu den Bildern:

    1.) In welcher Höhe hängen da die Lautsprecher? Was passiert, wenn da jemand direkt davor steht? Und vielleicht auch unter dem Einfluss geistiger Getränke nicht mehr so ganz realisiert, dass es da laut ist?

    2.) Da sind so Kurbeln an den Liften, an die kommt jeder ran. Wie sind die gesichert?

    3.) Die Aufstellung der Lifte ist schon recht clever gelöst, da hätte ich jetzt nicht die Sorge, dass der erst besoffene Besucher das gleich umrennt.

  • Bochum Total / Jennifer Rostock / Unwetter-Unfall

    • ADMIN
    • 7. Juli 2009 um 07:34
    Zitat von "utz rüscher"

    Nach den Bildern zu urteilen war hier aber weniger die direkte Windlast das Problem, sondern mehr die Bühnenrückwand, die unter Windlast einen ordentlichen Bauch nach innen produziert hat ( wo sind eigentlich die Stahlseilkreuze?) und damit die Trussen umgeworfen hat.
    Also hätte selbst das Rechnen einzelner Trussständer nix genützt. Die 100m² Rückwand als Segel dürfte genau in der kritischsten Höhe des oberen Endes der Trussen eine heftige Kraft ausüben...

    Ja, hier hätte das nichts geholfen. Ich wollte nur sicherstellen, dass sich hier bei keinem der Eindruck verfestigt "Bodenplatte und gut ist".

    Wobei man dann auch noch diskutieren müsste, welche Bodenplatte. (In meinem Rechenbeispiel 0,8 x 0,8, aber ohne nennenswertes Gewicht)

  • Bochum Total / Jennifer Rostock / Unwetter-Unfall

    • ADMIN
    • 7. Juli 2009 um 07:27
    Zitat von "simonstpauli"

    ...und ich hab bis jetzt den Erfinder der 1mx1m, 80kg-Stahlplatten verflucht. Die habe ich öfter unter solchen Konstruktionen indoor den Lichtkollegen auf die Bühne wuchten geholfen.

    Die machen auch indoor Sinn, wenn beispielsweise ein leicht angetrunkener Drummer dagegenknallt oder ähnliches...

  • LED Par64 für 399,- taugen die was?

    • ADMIN
    • 7. Juli 2009 um 07:25

    Für einen 64er habe ich's noch nicht gerechnet, aber für einen Pin-Spot, der in einer Disco 2 Jahre lange die Spiegelkugel beleuchtet. (Nach 2 Jahren kommt in meiner Annahme der nächste Umbau. Eine LED würde deutlich länger halten, dann würde der Vergleich noch deutlicher ausfallen).

    Gesamtkosten PAR 36: rund 280,- Euro (dominiert von Brennerkosten)

    Gesamtkosten LED-Pin-Spot: rund 70,- Euro (dominiert vom Beschaffungspreis)


    LED ist also schon heute in vielen Fällen eine wirtschaftliche Entscheidung. In manchen Fällen auch dann, wenn man für Strom gar nicht aufzukommen hat.

  • Bochum Total / Jennifer Rostock / Unwetter-Unfall

    • ADMIN
    • 6. Juli 2009 um 22:19
    Zitat von "skyper"

    Bolzen in der Bodenplatte vergessen wäre jetzt die einzige "Ausrede" die mir jetzt noch ansatzweise in den Kopf ginge,

    Bevor jetzt da ein falscher Eindruck entsteht:

    Eine 2,5m-Truss ohne Anhang senkrecht auf einer handelsüblichen Bodenplatte fällt bei Windstärke 6 um - ohne Sicherheitsfaktoren und damit zwingend.

    Wenn man dann noch Sachen dranhängt, insbesondere dann, wenn die hoch hängen und/oder eher flächig als schwer sind, dann fällt das noch früher um.

    Folglich:
    - Natürlich muss für solche Truss-Steher eine Statik gerechnet werden, wenn die Outdoor eingesetzt werden.
    - Im Regelfall muss man zusätzlich ballastieren, mit dem Boden verschrauben oder abspannen.


    Und weil sich diese Erkenntnis noch nicht genügend durchgesetzt hat, verweise ich mal auf die einschlägige Literatur: http://www.paforum.de/buecher/buecher_riging.html

  • Wie oft schaut Ihr in's PA-Forum

    • ADMIN
    • 6. Juli 2009 um 10:32

    Hallo Leute, mich würde mal interessieren, wie oft PArty-PA-Nutzer im "Mutterforum" unterwegs sind.

  • Verbesserungsvorschläge / Fragen zur neuen Forensoftware

    • ADMIN
    • 6. Juli 2009 um 10:13

    Könnte es sein, dass Euer Provider Euch öfters mal eine neue IP zuweist? (Ich hatte das Problem seinerzeits auch recht häufig, inzwischen bin ich über O2 und HSDPA im Netz und habe solche Probleme nicht mehr...)

  • Zukunft des Selbstbaubrettes

    • ADMIN
    • 5. Juli 2009 um 21:39
    Zitat von "linearray"

    2. haben grosse Markenhersteller massive Kosten bei Entwicklung, Verwaltung und Werbung. Dazu möchte der Hersteller am Produkt verdienen und genauso der Vertrieb der dann nochmals kräftig zulangt.

    Die Kosten für die Entwicklung werden in der Industrie auf viel größere Stückzahlen umgelegt. Wenn der Selbstbauer nichts entwickeln muss, dann muss die Industrie für ein vergleichbares Produkt auch nichts entwickeln.

    Die Werbung führt zu entsprechendem Marken-Image und macht das Produkt ridertauglich. Fairerweise müsste man mit einem Hersteller vergleichen, der wenig bis nichts für Werbung ausgibt. Wer traut sich, bei ehrlicher Berechnung der Arbeitszeit und einem Ansatz gewerkschaftlich gefordertem Mindestlohn (7,50 / Stunde) durch Selbstbau die Preise von beispielsweise AudioZenit unterbieten zu wollen?


    Am Rande: Mit 80 gefertigten Systemen (zumal bei einem Geschoss dieser Größenordnung) ist man nicht mehr Selbstbauer, sondern Hersteller. Ein Selbstbauer kratzt vielleicht mal so an der Grenze zur zweistelligen Stückzahl.

  • Kann man ein aktives PA-System abschießen?

    • ADMIN
    • 4. Juli 2009 um 13:39

    Der Begriff "aktiv" wird für zwei unterschiedliche Sachverhalte verwendet, die durcheinanderzuwerfen nicht zielführend ist:

    1.) "Aktiv" im Sinn von selfpowered, also Verstärker mit im Boxengehäuse.

    2.) "Aktiv" im Sinn von "aktiv getrennt", also jeder Weg hat seine eigene Endstufe, es gibt keine passive Frequenzweiche.


    Ein aktiv getrenntes System kann (sollte!) einen Limiter haben. Ist dieser korrekt eingestellt, kann man beliebige Signale in die Anlage einspielen, ohne dass diese Schaden nehmen kann.

    Im unteren Preissegment verwendet man meist Bi-Amping: Subs und Tops sind aktiv getrennt, in den Tops arbeitet eine passive Trennung. Da hier der Tiefmitteltöner mehr verkraftet als der Hochtöner, wird der Limiter meist so eingestellt, dass man mit entsprechendem Signal den Hochtöner abschießen kann.

  • Hochton Massensterben

    • ADMIN
    • 3. Juli 2009 um 09:55
    Zitat von "Jens Droessler"

    Solang die Flanken nicht 90° zur Nulllinie aufweisen ist das Verhältnis geringer.

    Richtig.

    Aber: Die Belastbarkeit der Speaker in einer normalen 2-Wege-Box sind in etwa auf das übliche Musikspektrum zugeschnitten. Nun macht man es richtig laut (geht also ohnehin an die Belastungsgrenze) und das Signal beginnt massiv zu verzerren (es entstehen also massiv Oberwellen). Man muss ja mit der Belastung ja gar nicht auf 300% kommen, 150% reichen für den Tod des Hochtöners schon aus.


    Kleine Episode am Rande: In meiner Sturm-und Drang-Zeit haben wir mit einem alten EV Eli-Stack gearbeitet, in den Wegen der Hochtöner (diese weißen Hörner...) waren Birnchen drin, da sah man recht gut, was die gerade an Leistung verkraften mussten.

    Anfangs hatten wir noch keine Tweeter, mit einem Varicurve (nicht über die Kombination Eli-Stack und Varicurve wundern...) habe ich eine Horn-Correction gebastelt, nach dem Varicurve kam dann noch ein Limiter.

    Wenn nun der DJ so aufgedreht hat, dass sein Pult in's clippen kam, entstanden massiv Oberwellen, die wurden von der Horn-Correction massiv verstärkt, der Limiter hat das dann entsprechend runtergeregelt, und es war plötzlich sehr leise - nur anhand der leuchtenden Hörner konnte man sehen, wo gerade das Problem war. Hat man am Pult zurückgedreht, war's dann wieder laut. (Hat den DJ doch recht gut diszipliniert... ;) )

  • Zukunft des Selbstbaubrettes

    • ADMIN
    • 2. Juli 2009 um 10:32
    Zitat von "Campfire"

    ev. statt Selbstbau (was ja das Bauen in den Vordergrund rückt, auch das Nachbauen passt durchaus zum Namen) das Kind eher Lautsprecherentwicklung oder Systementwicklung nennen?

    Vielleicht erst ein Ausrichtung und dann erst den Namen diskutieren...

  • Hochton Massensterben

    • ADMIN
    • 2. Juli 2009 um 10:29

    Frage Nummer 1: Waren die Hochtöner aktiv oder passiv getrennt?

    Frage Nummer 2: Wie hat es mit Limitierung ausgesehen?

    Zitat von "jogi"


    Das ist einer der unausrottbaren Mythen im Laut/Leise, hat nur mit der Wirklichkeit nichts zu tun. Die paar Obertöne machen nur einen kleinen Prozentsatz des ursprünglichen Signals aus und zerstören ganz sicher keine Hochtöner.

    Das sehe ich anders: Bei einem Rechtecksignal steckt etwa 1/3 der Leistung in den Oberwellen und 2/3 der Grundschwingung. Wenn die Frequenz des Signals so liegt, dass die Grundschwingung beim Tieftöner ankommt und alle Oberwellen beim Hochtöner, dann ist es bei üblichen Endstufenleistungen und Lautsprecherbelastbarkeiten ziemlich wahrscheinlich, dass der Tieftöner überlebt und der Hochtöner stirbt.

  • Selbstbaubrett wird geschlossen

    • ADMIN
    • 2. Juli 2009 um 10:03

    Da die Diskussion nun unter einer anderen Prämisse geführt wird, mache ich dazu mal einen neuen Thread auf: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=27&t=76119

  • Zukunft des Selbstbaubrettes

    • ADMIN
    • 2. Juli 2009 um 10:02

    Fortführung der folgenden Diskussion: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=27&t=76061

    Also: Das Selbstbaubrett bleibt jetzt erst mal weiter offen, und wir diskutieren mal in aller Ruhe durch, ob und in welcher Form es weitergeführt werden soll - in diesem Punkt haben wir ja keinerlei Zeitdruck.

    Prämissen gibt es nur eine: das PA-Forum soll eher das Forum für professionelle Veranstaltungstechnik sein (professionell = es wird damit Geld verdient), während das Party-PA-Forum eher für die Leute ist, die das als Hobby betreiben. Diese Trennung darf durch die künftige Brettkonzeption zumindest nicht völlig unterlaufen werden. Ansonsten bin ich für alle Vorschläge offen und freue mich auf eine lebhafte Diskussion.

  • Diskrepanzen zwischen versprochenen und gestellten Boxen

    • ADMIN
    • 2. Juli 2009 um 09:41
    Zitat von "hausmeister"

    Stimmt das wäre eine Möglichkeit gewesen ....

    Nein, es wäre DIE Möglichkeit gewesen!

  • Unfall bei Musical-Probe Schwer verletzt

    • ADMIN
    • 30. Juni 2009 um 22:38

    Ich komme ja ab und an in Musical-Theatern rum, um Korrekturwerte neu einzumessen, und Fangnetze über den Orchestergräben sind so unüblich dann auch wieder nicht. Das geht schon, wenn man möchte.

  • Museumsplatzfrust

    • ADMIN
    • 29. Juni 2009 um 12:56

    Ergänzung: Wenn jemand sich bei diesen Themen fortbilden möchte (und sei es nur drum, um die nächsten Ordnungsamtmitarbeiter in Grund und Boden zu argumentieren...), dann kann ich das Seminar "Sachkunder für Schallpegelmessung bei Veranstaltungen" empfehlen.

    Nächster Termin bei der MediaAcademy in Berlin wäre Do/Fr 16./17. Juli 2009

    http://www.media-academy.de/index.php?id=178

  • Änderung der Prüfungsordnung - der "Turbo-Meister"

    • ADMIN
    • 29. Juni 2009 um 09:54
    Zitat von "Tobias Zw."

    Wobei einem Prüfling, der sich zu Unrecht bewertet fühlt, ja wirklich immer noch der Rechtsweg offen steht.

    Ja, aber ohne jedes Beweismittel. Noch nicht einmal die eigene Aussage ist möglich, da er ja als streitbefangen gilt. Und da er ja nict die Prüfer persönlich verklagt, sondern die Institution, können alle Prüfer als Zeugen aussehen.

    Was wird das Beschreiten des Rechtsweges bringen? Als Ergebnis desselben? Bezüglich der Gewogenheit der Prüfer bei der nächsten Prüfung?

  • Unterschlagung von Material - Mieter hat EV abgegeben

    • ADMIN
    • 28. Juni 2009 um 23:09
    Zitat von "stephan neyses"

    Wie würdet Ihr weiter vorgehen ?

    Das Material abholen, baldmöglichst.

    1.) Wenn der eine EV abgegeben hat, dann ist auch schon mal klar, wer evt. Schäden an der Anlage nicht bezahlen wird.

    2.) Ich halte es für eher unwahrscheinlich, dass die zusätzlichen Miettage bezahlt werden.

  • Selbstbaubrett wird geschlossen

    • ADMIN
    • 28. Juni 2009 um 23:03
    Zitat von "linearray"


    Nein, das ist überhaupt kein Problem solange die Qualität stimmt. Lediglich dryhire geht fast gar nicht. Dein Mitbewerber möchte sich ja nicht damit blamieren, dass er seinem Endkunden das Produkt des Konkurenten anbieten muss!

    Sorry Andi, was ihr habt, bezeichnet man ladläufig genausowenig als Selbstbauboxen wie das Material, was Clair Brothers einsetzt.

    Und zu der Zeit, als man Varilites nur mieten konnte, hätte auch keiner gesagt "die setzen nur Selbstbauzeugs ein".

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
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    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
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    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

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