Zitat von "Freizeitschrauber"und es hielt bis zum nächtsen Morgen wo ich es wider abgerockt habe.
Das ist ein ähnlich schlagendes Argument wie "ich mich mal von München nach Hamburg gefahren ohne mich angeschnallt zu haben, und es ist mir gar nichts passiert..."
In handelsüblichem Material stecken Sicherheitsfaktoren, bei solchen Liften sollten die drei oder höher sein. Die sind jetzt aber nicht dafür da, damit man da mehr draufpacken kann, sondern dafür, dass in den ab und an vorkommenden Ausnahmefällen eben kein Personenschaden entsteht. Und solche Ausnahmefälle sind selten, sonst würde man sie ja auch Regelfälle nennen.
Kurz: Wenn ein bestimmter Aufbau 100 Veranstaltungen problemlos so gehalten hat, dann ist damit noch lange nicht gesagt, dass er sicher ist.
Zweitens: wir gewöhnen uns jetzt bitte so langsam mal ab, immer auf Vorschriften rumzuhacken - das ist Denken von gestern. Heute macht man eine Gefährdungsanalyse und leitet davon alle nötigen Maßnahmen ab. Ja, dazu braucht man Know-How. Um sich das zu erarbeiten, gibt es Fachbücher (beispielsweise - Vorsicht Schleichwerbung - "Sicherheit in der Veranstaltungstechnik").
Noch drei Bemerkungen zu den Bildern:
1.) In welcher Höhe hängen da die Lautsprecher? Was passiert, wenn da jemand direkt davor steht? Und vielleicht auch unter dem Einfluss geistiger Getränke nicht mehr so ganz realisiert, dass es da laut ist?
2.) Da sind so Kurbeln an den Liften, an die kommt jeder ran. Wie sind die gesichert?
3.) Die Aufstellung der Lifte ist schon recht clever gelöst, da hätte ich jetzt nicht die Sorge, dass der erst besoffene Besucher das gleich umrennt.