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Beiträge von ADMIN

  • BGV A3 vs BetrSichV

    • ADMIN
    • 22. März 2007 um 16:16

    Die folgende Anfrage erreichte mich per eMail, ich stell's mal hier rein, damit alle etwas davon haben:

    Zitat von "Anfrage per eMail"

    Die BGV A3, bzw GUVV A3 gibt für elektrische Anlagen und Betriebsmittel in §5 feste Prüffristen vor.
    Die Betriebssicherheitsverordnung erlaubt dem Arbeitgeber in §3, Absatz 3 die Prüffristen anhand einer Gefährdungsbeurteilung selber festzulegen. Sie verweist dabei unter anderem auf §4 des Arbeitsschutzgesetzes. In §4, Satz 3 des ArbSchG wird festgestellt, dass der Stand der Technik bei der Gefährdungsbeurteilung zwingend zu berücksichtigen ist.

    Hierzu nun folgende Fragen:

    1.) Stellt die BGV A3 / GUVV A3 den Stand der Technik dar?

    2.) Ist ein Arbeitgeber an die Prüffristen der BGV A3 / GUVV A3 gebunden, wenn er einem Unfallversicherer angeschlossen ist, und keine abweichende Regelung mit diesem abgesprochen hat?

    3.) Ist ein Arbeitgeber an die Prüffristen der BGV A3 / GUVV A3 als Stand der Technik gebunden, wenn er sich im Anwendungsbereich der BetrSichV befindet und keinem Unfallversicherer angeschlossen ist?

    Nach Rechtssprechung des Bundesverfassungsgerichts lassen sich als anerkannte Regeln der Technik diejenigen Prinzipien und Lösungen bezeichnen, die in der Praxis erprobt und bewährt sind und sich bei der Mehrheit der Praktiker durchgesetzt haben (vgl. BVerfGE 49, 89 (135) = NJW 1979, 359). Die anerkannten Regeln der Technik gehen über den "Stand der Technik" hinaus. Als anerkannte Regeln der Technik werden in der Veranstaltungstechnik insbesondere die DIN- und DIN VDE-Normen sowie die berufsgenossenschaftlichen Vorschriften (BGV) betrachtet. (Dort, wo Versicherte tätig sind, haben die berufsgenossenschaftlichen Vorschriften den Status autonomen Rechts.)

    Stand der Technik: Nach der Definition § 3 (6) Bundes-Immissionsschutzgesetz der Entwicklungsstand fortschrittlicher Verfahren, Einrichtungen oder Betriebsweisen zur Erreichung des Schutzziels. Die Anforderungen aus dem Stand der Technik gehen über die anerkannten Regeln der Technik hinaus. (Eine weitere Definition im Patentgesetz spielt in Sicherheitsfragen keine Rolle.) Der Stand der Technik wird beispielsweise beschrieben in den Durchführungsanweisungen der BGV, in den BGI und BGR. Ob die Standards des VPLT dazu gehören, ist nach wie vor strittig.

    Konkret zu den Fragen:

    1.) Ja. (Ich zähle sie sogar zu den anerkannten Regeln der Technik, was eine höhere Rechtsstellung bedeutet.)

    2.) Das mögen die Unfallversicherer beantworten.

    3.) Er hat sie zu berücksichtigen, kann aber davon abweichen. Wenn sich im Rahmen der Gefährdungsanalyse (Beurteilung der Arbeitsbedingungen) ergibt, dass andere Prüffristen geboten sind, dann kann man durchaus diese anwenden. Ich würde in der Gefährdungsanalyse auf die Prüffristen nach A3 hinweisen (und dadurch dokumentieren, dass ich sie berücksichtigt habe), und dann darlegen, warum ich eine Abweichung gerechtfertigt halte.

  • Wer darf einen Aufbau abnehmen?

    • ADMIN
    • 22. März 2007 um 12:05

    Ich vermute eher: Den Verantwortlichen für Veranstaltungstechnik gibt's bei der Stadt nicht...

  • Hängen von Baustahlmatten (Theaterproduktion)

    • ADMIN
    • 22. März 2007 um 11:57
    Zitat von "deep-house"

    Daher sollte die Matte nicht allein am obersten waagrechten Randstab hängen, eher mit einer Art Klemme an senkrechten Stab.

    Ja. Und wenn das dann an mehreren senkrechten Drähten hängt, dann würde ich mir um die Sicherheit auch keine größeren Gedanken mehr machen.

  • Wer darf einen Aufbau abnehmen?

    • ADMIN
    • 21. März 2007 um 22:47
    Zitat von "Hami"

    Wenn sich die Stadt eh schon einschaltet, müsste sie dann nicht einen Verantwortlichen für die ganze Veranstaltung fordern (vom Betreiber)?

    Wenn ich das richtig gelesen habe, dann ist die Stadt der Vermieter, also wohl der Betreiber. Die müsste den Verantwortlichen also stellen.

  • 4 Würfel am TE074 im Freien

    • ADMIN
    • 21. März 2007 um 22:45

    Man könnte dadurch die These gestützt sehen, dass Sicherheit keine Frage des Geldes ist - für d&b hat's ja offensichtlich gelangt.

  • Wer darf einen Aufbau abnehmen?

    • ADMIN
    • 21. März 2007 um 13:32
    Zitat von "Maverick2580"

    ADMIN: § 2 (7) BetrSichV. Spricht von Berufsausbildung, Berufserfahrung und Zeitnahe Erfahrung mit der Materie (oder ähnlich). Es setzt daher die Ausbildung zwingend vorraus?
    Berufserfahrung ist ausreichend vorhanden, auch nachweislich, da das Geschäft seit über 15 Jahren besteht. Nur der Inhaber hat halt keine Ausbildung.

    Nehmen wir mal an, wir haben kein Rigg, sondern lediglich eine Tonanlage und vielleicht etwas Licht. Dann sollte als Ausbildung die "Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik" eigentlich ausreichen, das müsste keine Fachkraft für Veranstaltungstechnik sein.

  • OT. EILIGE FRAGE: ein Schulproblem

    • ADMIN
    • 21. März 2007 um 00:19

    Ist doch ganz klar, in welcher Reihenfolge die gespielt werden: Kick, Snare, Hat, Toms von klein nach groß, Ride, Crash - zumindest dann, wenn man mit mir am Pult Soundcheck macht... :wink:

  • Litec QX 30 Bracing

    • ADMIN
    • 20. März 2007 um 19:54

    Dank der Abschlussplatten ist der Diagonalenverlauf bei QX 30 völlig egal.

  • Wer darf einen Aufbau abnehmen?

    • ADMIN
    • 20. März 2007 um 19:53
    Zitat von "timotimo"

    ... wonach Du unter bestimmten Voraussetzungen einen Verantwortlichen für Veranstaltungstechnik brauchst.

    Der Verantwortliche für Veranstaltungstechnik ist eindeutig Sache des Betreibers, dass die Voraussetzungen für eine mögliche Übertragung der Betreiberpflichten vorliegen, halte ich für sehr unwahrscheinlicj.

    Es gibt somit nur noch zwei Möglichkeiten:

    1.) Bei der Gemeinde anfragen, was die für Anforderungen an diese Abnahme stellen.

    2.) Einfach unterstellen, dass die eine Prüfung der Arbeitsmittel nach § 10 BetrSichV meinen, somit wäre eine sog. befähigte Person nötig, Definition siehe § 2 (7) BetrSichV.

  • Preis für sicherste Schulbühne

    • ADMIN
    • 18. März 2007 um 20:03
    Zitat von "jakobus"

    denn gerade an dieser Stelle, besteht ja auch der Unterschied im Einsatz der finanziellen Mittel der Einrichtungen.

    Auch auf die Geafhr hin, mich zu wiederholen:

    Zitat von "ADMIN"

    Sicherheit ist eine Frage von Engagement, Know-How und Geld, und zwar genau in der Reihenfolge.

    Dort, wo mehr Geld ist, wird meist auch mehr Technik eingesetzt - daraus ergibt sich also eher ein Nachteil als ein Vorteil.

  • Wie laut sind eure VA`s ?

    • ADMIN
    • 16. März 2007 um 14:16
    Zitat von "Peerless"

    machen die schweizer doch auch so... da wird der laden um 19 uhr geöffnet damit man ab 23 uhr genug pause reserven hatte um bis morgends vollgas zu fahren.....

    Die frühere Schweizer Regelung kenne ich nicht im Detail, aber nach der neuen SLV wäre eine solche Aktion sinnfrei, nach der Deutschen DIN 15905-5 (sowohl alte wie auch neue Fassung) ebenso.

  • Preis für sicherste Schulbühne

    • ADMIN
    • 16. März 2007 um 14:12
    Zitat von "Manuela"

    Du gibts dem "Sieger" eine Urkunde (der hat eh genug Geld)

    Sicherheit ist eine Frage von Engagement, Know-How und Geld, und zwar genau in der Reihenfolge. Von daher halte ich diese Argumentation für nicht schlüssig.

    Zitat

    Das gäbe den größten Applaus meinerseits...

    Ziel der Aktion ist nicht der Applaus einzelner Personen.

  • Intertechnik - ich reg´ mich auf....

    • ADMIN
    • 16. März 2007 um 09:18
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."


    na rat mal auf welche spulen man am längsten wartet?
    richtig, die "großen" ;-)!

    Vielleicht kennt man dort den Trick auch... :D

  • Prolight + Sound Frankfurt 2007

    • ADMIN
    • 16. März 2007 um 09:15
    Zitat von "Marco Kern"

    (Allzu Laut können wir wohl nicht machen , ich glaub das sieht die Messe garnich gerne)

    In den Hallen sind eigentlich 70 dB vorgesehen (wobei wohl noch keiner festgelegt hat, wie da zu messen ist...), im Außengelände wird diesmal DIN 15905-5 umgesetzt.

  • Lichtler hängt kopf über im Rig

    • ADMIN
    • 16. März 2007 um 09:12
    Zitat von "illuminati235"

    Der Kollege wurde sofort geborgen, ihm gehts wohl gut.

    Auf den Unterschied zwischen bergen und retten wurde ja schon eingegangen. Ich möchte noch darauf Hinweisen, dass zwischen "sofort" und "ihm gehts gut" ein wichtiger Zusammenhang besteht.

    Bei so Ideen wie "der hängt da erst mal gut, den holen wir beim Abbau runter, wenn's ihm zuviel wird, wird er sich schon bemerkbar machen" ist durchaus wahrscheinlich, dass dann doch Bergung ansteht...

  • Preis für sicherste Schulbühne

    • ADMIN
    • 16. März 2007 um 09:08
    Zitat von "Manuela"

    Wie wärs also mit der Auflage, daß hier ausdrücklich Schulen gemeint sind die keine extra dafür ausgebildete Fachkraft haben ? (die sicherste Amateurbühne wärs somit)

    Ich verstehe ja durchaus die Absicht.

    Aber: Eine Schulbühne, die nicht wenigstens mit der Kombination "Fachkraft plus sachkundige Ausichtsperson" arbeitet, ist (zumindest in den meisten Bundesländern) nicht im Einklang mit den geltenden Gesetzen. Ich würde also alle ausschließen, die legal arbeiten, und den "besten Illegalen" auszeichnen.

    Zudem: Es ist ja leider nicht gewährleistet, dass überall dort, wo eine Fachkraft tätig wird, auch alles in Ordnung ist. Letztlich wird das Gesamtbild bewertet, und da haben durchaus alle eine Chance.


    Zitat von "Manuela"

    Ebenso solltest du ausschließen daß aufgrund von Inspektionen im Rahmen des Wettbewerbs Klage erfolgt, es geht immerhin um unzulässige Installationen.

    Ich gehe mal davon aus, dass wir schon Jury-Mitglieder berufen, die im Geiste dieses Vorhabens handeln. Und wenn irgendwo mal die Zustände doch so unhaltbar sein sollten, dass man Behörden in Gang setzen muss, dass muss das halt sein.

  • PLS: Forentreff

    • ADMIN
    • 15. März 2007 um 23:45

    Der Forumsstammtisch steht am Stand von dBmess, 8.0 L 53.

  • Preis für sicherste Schulbühne

    • ADMIN
    • 15. März 2007 um 23:34

    Manchmal kommen mir ja so spontane Ideen (dieses Forum war ja auch mal eine solche...).

    Wir lästern hier ja oft genug über den Sicherheitsstandard auf Schulbühnen ab, nicht selten auch aus gutem Grunde. Jetzt machen wir das doch mal anders herum und zeichnen die sicherste Schulühne aus. Ich stelle mir das in etwa wie folgt vor:

    1.) Der Preis wird jährlich vergeben und mit 1000,- Euro dotiert (kleiner Anreiz muss ja sein).

    2.) Teilnehmen kann jede Schule in Deutschland (sorry lieber Österreicher und Schweizer, aber der Vergleich wird zu schwierig, wenn wir unterschiedliche Rechtsgrundlagen berücksichtigen müssen), die den Preis in den vergangenen 5 Jahren nicht bekommen hat.

    3.) Die Bewerbung erfolgt auf Grundlage der aktuellen Produktion. Die Bewerbung muss vor der Aufführung (bei mehreren Auffüngen vor der Premiere) der aktuellen Produktion eingereicht werden, und die Premiere muss vor dem 30. November jeden Jahres erfolgen. Dabei ist das Sicherheitskonzept zu dokumentieren und einzureichen, und zwar

    4.) auf veröffentlichen Webseiten (zur Not über das Forum gehostet), so dass wir die Konzepte hier diskutieren können. Wird die Bewerbung nicht gleich von vorne herein als aussichtslos abgelehnt, schauen sich ein paar Fachkundige die Sache an und verfassen dann einen Bericht.

    5.) Eine Jury (wie auch immer wir die zusammensetzen) wählt dann den Sieger aus. Vielleicht gibt's auch noch ein paar Sachspenden aus der Industrie, damit wir ein paar Trostpreise verteilen können.


    Sinn der Sache ist

    a) denjenigen, die sich Gedanken um die Sicherheit machen, auch mal positives Feedback zu geben.

    b) alle anregen, sich selbst mal überhaupt Gedanken über das Thema zu machen und anhand der Beispiele zu zeigen, wie man das umsetzen könnte.

    c) Wenn man's dokumentieren muss, ist das meist der gegebene Anlass, die eine oder andere Schlamperei vorher noch in Ordnung zu bringen.


    Meinungen, Anregungen, Einwände?

  • Darf ein Workshop einer Schule Veranstaltungen durchführen?

    • ADMIN
    • 15. März 2007 um 23:03
    Zitat von "jakobus"

    die Szenenfläche ist 197m" groß,

    Inklusive oder zuzüglich technischer Nebenflächen?

  • Potentialausgleich nötig?

    • ADMIN
    • 15. März 2007 um 13:15
    Zitat von "Apostoli"

    Leider kann kaum ein Installationstester eine korrekte Erdungsmessung machen. Der beliebte GMC ProFItest macht z.B. nur eine Erdschleifenmessung und benötigt hierzu eine eingeschaltete Anlage...

    Was sehen wie als "korrekt" an?

    Das 3-Leiter-Verfahren ist ein genormtes VDE-Verfahren, es führt zu korrekten Werten (wenn man es richtig anwendet, siehe "Spannungstrichter"), ich will ja keine Wissenschaft betreiben, sondern nur wissen, ob der Erder so weit funktioniert, dass ich mich dann anderen Aufgaben zuwenden kann.

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