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Beiträge von ADMIN

  • Forentreffen in Berlin?

    • ADMIN
    • 3. Januar 2007 um 20:19

    Als Treffen in Berlin könnte man auch diesen Termin verwenden: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=58596

  • fachkraft veranstaltungstechnik

    • ADMIN
    • 1. Januar 2007 um 13:28
    Zitat von "Stephan Graeske"

    Die Frage ist auch, warum Du Dich in einen völlig übersättigten Markt begeben willst,

    Was regional sehr unterschiedlich wäre.

    Wo wohnst Du denn?

  • Sommer 2007

    • ADMIN
    • 30. Dezember 2006 um 18:30

    Nur mal so als Überlegung: Sommercamp für 'ne Woche, da ist die Anreise dann nicht mehr so relevant. Dann ein paar Profis verpflichten, jeden Abend so ein bis zwei Workshops.

    Würde da Interesse bestehen?

  • Ausschaltrummsen tödlich?

    • ADMIN
    • 30. Dezember 2006 um 18:26

    1.) Was passiert da: Beim Ausschalten entsteht ein Impuls, der vom Amp verstärkt und von den Boxen wiedergegeben wird.

    2.) Was kann da passieren: Um den Tieftöner würde ich mir weniger Sorgen machen: Das ist ein einzelner Impuls, der zwar heftig ist, aber danach kommt erst mal nichts, und zuvor hat der Tieftöner auch schon etwas Pause gehabt. Normalerweise steckt ein Tieftöner das weg. ("Normalerweise" heisst: Es geht auch mal anders...)

    Einen Hochtöner bekommt man mit einem richtig derben Impuls schon eher gehimmelt.

    Nicht ganz vergessen sollte man die eigenen Ohren: Ein solcher Impuls aus einem leisen Umfeld heraus ist deutlich problematischer als ein gleich lauter aus einem lauten Umfeld heraus. Und Abschaltimpulse sind meist sehr heftig. (Schwingspulen kann man auswechseln, geknickte Flimmerhäärchen sind auch immer kaputt...)

    3.) Wie man's vermeidet wurde schon geschrieben: Der Amp wird als letzter an und als erster ausgeschalten.

  • Seilendverbindung an Safeties

    • ADMIN
    • 29. Dezember 2006 um 23:54

    Der Fallweg muss so kurz wie möglich sein, klar.

    Wenn der Fallweg jedoch ausgeschöpft ist, dann muss das fallende Gerät abgebremst werden, und das geht nur über die Dehnung von Aufhängung, Safety und Gerät.

    Da die Dehnung von Safety und Gerät unklar ist, geht man vom ungünstigsten Fall aus, nämlich dass beide Teile ideal starr sind - wir haben dann nur noch die Dehnung vom Safety. Wobei die absolute Länge theoretisch egal ist, maßgeblich ist das Verhältnis von Safetylänge zu Fallweg, das höher als 3 (also 60 cm Länge zu 20 cm Fallweg) liegen muss.

    In der Praxis ist weder das Gerät noch die Aufhängung ideal starr, meist ist die Dehnung des Safety gegenüber der Nachiebigkeit dieser beiden Teile völlig zu vernachlässigen. Von daher sollte der Fallweg so weit es irgendwie geht reduziert werden: Ein Safety von 20cm Länge bei 5 cm Fallweg geht über die Anforderungen von DIN und BGI hinaus.

    Am Rande: Die Tabellen in der BGI sind so verfasst, dass das Safety den Fangstoß überlebt (bei ideal starren Teilen auch nur knapp, von "Sicherheitsfaktor 12" träumt man da nur...). Die oft deutlich interessantere Frage ist, was denn mit dem zu sichernden Teil passiert. Ich bin mir ziemlich sicher, dass bei ideal starrer Aufhängung, nach BGI dimensioniertem Safety und 20 cm Fallweg etliche Teile trotz Safety runterkommen, weil entweder die Fangöse abreisst oder sich das Gerät gleich in Einzelteile zerlegt. Von daher: Fallweg so kurz wie möglich. (Und von daher: lieber Kette...)

  • Quereinstieg als Bauingenieur?

    • ADMIN
    • 29. Dezember 2006 um 14:27

    Statiker ist ja schon mal keine schlechte Voraussetzung.

    Zitat von "Björn Lückhof"

    Hinsichtlich einiger Normen bezgl. der Standsicherheit von z.B. Bühnen sind ja viele Dinge zum "klassischen" Bau gleich.

    Eben da liegt das Problem: In der VA-Technik sind einige Dinge doch ganz anders als auf dem Bau. Statisch unbestimmte Systeme kann man beispielsweise im Brückenbau recht ordentlich handhaben, wenn ein Vermessungsingenieur darauf achtet, dass alle Lager wirklich gleich hoch sind, und wenn dann auch noch die Auflager fast ideal starr sind, dann schaut man einfach in die Bautabellen, wo welche Kräfte auftreten.

    In der VA-Technik sind die Lager nicht ideal starr, und sie liegen nach dem Hochfahren der Züge meist auch nicht auf gleicher Höhe. Die Werte aus den Bautabellen kann mal also komplett vergessen.


    Vielleicht als Einstieg in einem Statik-Büro, in dem die anderen wissen, was sie tun?

  • Bühnendach selbst bauen?!

    • ADMIN
    • 29. Dezember 2006 um 14:19

    1.) Windlasten gehören zu den am meisten unterschätzten Gefahren in der Veranstaltungstechnik.

    2.) Der Standsicherheitsnachweis besteht aus

    - Kippen
    - Gleiten
    - Abheben
    - innere Kräfte

    3.) 500 kg Ballast sind "nichts", das mag ausreichen für 12m "nackte" Truss, aber nicht für ein Bühnendach.

    4.) Wie man die Gabellifte so mit dem Trusskranz verbindet, dass sie die auftretenden Momente übertragen können, hat mir auch noch keiner zeigen können.


    Wenn ich wieder in Berlin bin, kann ich gerne auch noch mal den konkreten Fall durchrechnen (ich habe jetzt nicht alle nötigen Normen dabei...). Bis dahin einfach folgende Faustregel verwenden: Bühnendächer mit Traversenliften ist wie Hauptstromversorgung über XLR-Leitungen.

  • Seilendverbindung an Safeties

    • ADMIN
    • 29. Dezember 2006 um 14:12

    Zum eigentlichen Thema: In Sicherheitsfragen haben wir inzwischen einen Paradigmenwechsel. Nicht mehr "ich befolge stur alle Vorschriften", sondern "ich mache eine Gefährdungsanalyse und leite daraus die erforderlichen Maßnahmen ab".

    In vielen berufsgenossenschaftlichen Schriften steht auch am Anfang explizit drin, dass andere Lösungen möglich sind. Man muss nur im Zweifelsfall halt nachweisen können, dass eine solche andere Lösung ebenso sicher ist. Nicht nur nach einem Unfall (wenn's dann an so einer anderen Lösung gelegen hat, dann wird's spannend...), sondern auch beispielsweise bei einer Bauabnahme.


    Was ist das Problem ungekauschter Seile: Im Belastungsfall wird der zulässige Biegeradius unterschritten, und an dieser Stelle verschleist das Seil schneller.

    Nun könnte man einwenden, dass bei einem Sicherungsseil erst mal überhaupt kein Knick auftritt, weil das Seil ja nicht belastet wird, und wenn das zu sichernde Teil in's Safety fällt, dann ist der nachfolgende Verschleiß völlig egal, weil das Seil ja ohnehin ausgetauscht werden muss. Genaugenommen sind unkekauschte Sicherungsseile sogar sicherer, weil sie durch die Verformung an der Knickstelle Energie aufnehmen.

    Dieser Einwand ist erst mal sachlich richtig. In der Praxis werden Stahlseile jedoch oft mal als Aufhängung (dort müssen sie zwingend gekauscht sein), mal als Sicherungsseil eingesetzt. Hier geht ohne Kausche gar nichts. Und wenn jemand mal ein ungekauschtes Seil als Aufhängung verwendet (und sei es, um mit einem fest angebrachten Safety einen Scheinwerfer so lange zu "parken", bis der Kollege mit anpackt und man ihn in die eigentliche Aufhängung hängt), dann entsteht in der Schlaufe ein Knick und das Seil ist ablegereif.

  • Seilendverbindung an Safeties

    • ADMIN
    • 29. Dezember 2006 um 13:55
    Zitat von "stroti"

    Die BGI ist somit die aktuellere Rechtsquelle und anzuwenden da die DIN und die BGI als anerkannter Stand der Technik die gleiche Rechtsqualität haben.

    Die Termini lauten

    - Stand der Technik
    - anerkannte Regeln der Technik.

    DIN-Normen (DIN VDE, DIN ISO, DIN EN...) und berufsgenossenschaftliche Vorschriften würde ich beide zu den anerkannten Regeln der Technik zählen.

    Der Terminus "Stand der Wissenschaft" spielt in unserer Branche keine Rolle, wir bauen ja keine Atomkraftwerke...

  • Bühnendach selbst bauen?!

    • ADMIN
    • 29. Dezember 2006 um 01:18
    Zitat von "jaan2204"

    Selbst wenn du einen Trusskranz auf 4 x225kg Kurbeltower stellst, gibt es geteilte Meinung, ob das Ok oder verboten ist.

    Wenn man das bezüglich Windlasten nachweisen kann - warum nicht.

    Aber jeder, der schon mal solche Rechnungen gemacht hat, ahnt schon, was dabei rauskommen wird...

  • PC mit Lichtpult verbinden ?

    • ADMIN
    • 28. Dezember 2006 um 15:02
    Zitat von "Uwe Bohl"

    Ich würde gerne Präsentationen in die Sequenzliste am Lichtpult einfügen. Kennt einer noch ne gute Software, die auch bezahlbar ist ?

    Was für Präsentationen? PowerPoint über's Lichtpult steuern?

  • Seilendverbindung an Safeties

    • ADMIN
    • 26. Dezember 2006 um 14:17
    Zitat von "Steffen"

    @ Admin: Datum der Norm?

    Ich bin gerade unterwegs und habe nur Zugriff auf den Teil meiner Fachliteratur, der auf dem Notebook ist. Ich bitte um etwas Geduld...

  • Seilendverbindung an Safeties

    • ADMIN
    • 26. Dezember 2006 um 00:23
    Zitat von "BGI 810-3 (SP 25.1/2-4)"

    2.2 Seilendverbindungen
    Seilendverbindungen müssen nach DIN 3093-2 (Pressverbindungen mit Pressklemen aus Aluminium-Knetlegierungen) mit Schlaufe und Kausche nach DIN 3090 (Formstahlkausche für Drahtseile) ausgeführt sein.

  • Bruchlastberechnung Vierkant

    • ADMIN
    • 22. Dezember 2006 um 20:46

    @ Mechwerkandi

    Berechnungsverfahren nach DIN 18800

  • Der Neuentwurf der DIN 15905 Teil 5

    • ADMIN
    • 22. Dezember 2006 um 20:41
    Zitat von "wora"

    ich habe nach dem überfliegen der website zwei fragen.

    1.


    wäre es nicht sinnvoll, das messmikro in der nähe der PA anzubringen?
    ...ist das zulässig?

    Das Zitat ist das, was die Norm schreibt...

    Ja, es ist zulässig, mit dem Mikro an die PA ran.

    Zitat

    wieso muss das messmikro NACH der messung erneut kalibriert werden?

    Zur Gewährleistung der Messsicherheit. Wenn vor und nach der Messung derselbe Kalibrierwert rauskommt, kann man davon ausgehen, dass die Messung in Ordnung ist.

    Diese Vorgehensweise kommt noch aus der Zeit der analogen Schallpegelmessert. Moderne digitale Geräte stimmen auch nach mehreren Jahren noch auf 0,1 dB genau.

  • Der Neuentwurf der DIN 15905 Teil 5

    • ADMIN
    • 22. Dezember 2006 um 13:48
    Zitat von "Schrumpeln"

    Die Arbeiten da jetzt auch schon mit negativer Zeit?

    Tippfehler meinerseits...

  • Bruchlastberechnung Vierkant

    • ADMIN
    • 22. Dezember 2006 um 13:47

    Das maßgebliche dürfte der Lochleibungsdruck im Außenrohr sein, bei St 37 sind 280 N/mm² zulässig.

    2 * 2 mm * 10 mm * 280 N/mm² = 11,2 kN, also etwa 1,1 to.

    Im C1-Fall auf die Hälfte ablasten.

  • Der Neuentwurf der DIN 15905 Teil 5

    • ADMIN
    • 22. Dezember 2006 um 02:00
    Zitat von "guessi"

    wie ist denn nun die Sachlage?
    Auf der Tonmeistertagung (16.11. in Leipzig) wurde während der Podiumsdiskussion zum Thema mitgeteilt, daß die überarbeitete Neufassung einen Tag zuvor verabschiedet wurde(?).

    1.) Am Tag davor war die redaktionelle Sitzung, das heisst, der Normtext steht, nur an den informativen (= unverbindlichen) Anhängen wird noch gearbeitet. Von jemand, der sich da auskennt, wurde die Prognose "Juni 2007" in den Raum gestellt.

    2.) Die Norm wird weitgehend dem Normentwurf gleichen, mit einzelnen Verbesserungen im Detail.

    3.) Weitere Infos unter http://www.din15905.de

  • Vergleichstest Aktivsysteme

    • ADMIN
    • 20. Dezember 2006 um 20:39

    Im nächsten Jahr, voraussichtlich am Sonntag, den 11. Februar 2007, wird das Party-PA-Forum in Berlin einen Vergleichstest von Aktivsystemen (2 Tops, ein oder 2 Subs insgesamt) durchführen. Der Vergleichstest wird öffentlich durchgeführt und wird eine Kooperation mit der Zeitschrift tools4music sowie voraussichtlich der Garage Pankow.

    Der Vergleichstest wird als Blindtest durchgeführt, so wie man es von den Linearraytests her kennt. Damit das zeitlich nicht ausufert, werden wir das auf etwa 6 Systeme beschränken.

    Im Party-PA-Forum gibt es dazu eine Diskussion, welche Systeme in's Testfeld gehören: http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=48825

  • Abnahme eines Starkstrom Verteilers durch Meister

    • ADMIN
    • 20. Dezember 2006 um 20:28

    1.) Die Diskussion hier ist ein recht anschauliches Beispiel dafür, warum alle sicherheitsrelevante Themen nur im PA-Forum diskutiert werden sollen.

    2.) Wir unterscheiden mal bitte

    a) Die Errichtung einer eletrotechnischen Anlage als Festinstallation, das macht bitte ein vom EVU konzessionierter Meister (oder ein konzessionierter Ingenieur).

    b) Die Errichtung einer temporären eletrotechnischen Anlage, oft auch mit sogenannten steckerfertigen Komponenten. Also das, was wir auf dem Job so an Anlage aufbauen. Das geschieht nur von oder unter Aufsicht einer Elektrofachkraft. Eine solche Elektrofachkraft ist beispielsweise auch eine (neuere) Fachkraft für Veranstaltungstechnik, die hat im Rahmen ihrer Ausbildung nämlich auch die Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik gemacht, was eine Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten ist.

    c) Die Produktion von Elektrogeräten. Hier bestätigt der Hersteller (oder Importeur), dass das Gerät mit allen einschlägigen Normen übereinstimmt, meldet sich beim Elektro-Altgeräte-Register an (damit man ihm dann eines Tages mitteilen kann, bei welcher Entsorgungsstelle er sein Gerät zur Wiederverwertung abholen kan) und hat auch sonst viel Spaß...

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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