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  2. gert

Beiträge von gert

  • Desmag Artikel "Selbstständige sollen mehr zahlen!"

    • gert
    • 22. Mai 2012 um 19:19

    Den Unterschied habe ich schon verstanden Andi, Ich weiss nur nicht wie man das überwachen soll. Bei der KFZ Versicherung zb ist das ein grosser Teil der KFZ Steuer.
    Mit der privaten Version gibt es halt andere Probleme. Als Beispiel kann man sich da super anmelden und hat dann eine Police die man dem FA zeigen kann. Danach wird man akzeptiert und wenn man dann einfach nicht bezahlt fliegt man raus und kann dann relativ lange unbehelligt unversichert weiter arbeiten.
    Das ist heutzutage bei der Krankenkasse schon Alltag und viele Kollegen zahlen halt einfach nicht. Was mir an der privaten Version halt auch nicht gefällt ist das man sozusagen egoistisch versichert ist. Die private Rente zahlt ja ( wenn überhaupt!!) nur an Mitglieder aus. Damit bleibt die soziale Last an den regulären Arbeitnehmern hängen. Das ist nicht fair und die Arbeitnehmerverbände sind zurecht sauer drüber.
    Aber bitte nicht vergessen wir reden hier nicht über Unternehmer die auch ein Risiko tragen und zb Material haben oder sogar Leute einstellen. Ich beschwere mich nur über Leute die Scheinselbständig sind und Leute die die Einsparung durch Nichtversicherung nutzen um anderen Leuten die Preise kaputt zu machen.
    Im Prinzip gebe ich Dir Recht sehe aber nicht das das durchführbar ist. Von daher die Pflichtsozialversicherung im preislich guten Rahmen fuer alle und dazu private Absicherung nach Wunsch.
    Und ich finde 300 Euro im Monat sind durchaus fair.

  • Desmag Artikel "Selbstständige sollen mehr zahlen!"

    • gert
    • 22. Mai 2012 um 14:53
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Pflichtversicherung oder Versicherungspflicht?


    Schoenes Wortspiel Andy :D Gefaellt mir gut.

    Nun das Problem bei der Versicherungspflicht ist ja die Kontrolle. Diese muss man ja regelmäßig machen und sich dann auch mit den Versicherungen absprechen. So wie bei der KFZ Versicherung wo die Polizei Bescheid bekommt wenn jemand nicht bezahlt hat. Noch dazu müssen die privaten Versicherer ja auch noch versichert sein. Damit man im Ernstfall ( Versicherung geht pleite) nicht mit offenem Latz da steht. Ich glaube diese Kosten könnte man besser nutzen.
    Finde schon das es eine staatliche Versicherung wie bei Angestellten und Arbeitern gibt sein sollte. Nur jedoch mit guter Einpflege von privater Versicherung. So im RiesterRente Stil.
    Im Moment ist es auf jeden Fall nicht fair. Ob es einfach ist oder nicht ist nicht das Thema. Aber jeder Arbeitnehmer zahlt im Durchschnitt viel mehr fuer schlechtere Leistungen als der Selbständige. Und dann dürfen sie mit ihrem eingezahlten Geld dann am Lebensende noch alle die mit auffangen die sich während Ihres Arbeitslebens eben nicht gekümmert haben. Und leider ist diese Zahl viel höher als man sich wünscht. Das denen das übel aufstößt kann ich gut verstehen. Und ohne diese Gelder geht's halt auch nicht.
    Also meiner Meinung nach würde eine Pflichtversicherung zu mehreren positiven Dingen führen. Also zum einen wird der Markt von Billigheimern und Dumpern zumindest etwas bereinigt, zum anderen würden viele Leute in eine Festanstellung gehen welche vorher eben als Freiberufler arbeiten müssten obwohl sie dazu gar nicht geeignet sind. Viele der klassischen Selbständigen mit Material und vernünftigem Geschäft müssten halt etwas umstricken was die Versicherung betrifft aber das bisher privat eingezahlte ist ja nicht verloren.

  • Endlich

    • gert
    • 22. Mai 2012 um 00:20

    http://www.bluehorizonideas.com/cgi-bin/products.pl?id=26

  • Systune WebInterface

    • gert
    • 21. Mai 2012 um 07:47

    Ich kann auch keinen Unterschied feststellen. Was allerdings geholfen hat war mehr RAM. Und da scheint es ja so zu sein das Win7 ja auch mehr handeln kann als XP. Mein 2009 MBP hat 8 Gig und in Bootcamp läuft das auf Win 7 rasend schnell.

    Gruss

  • Desmag Artikel "Selbstständige sollen mehr zahlen!"

    • gert
    • 19. Mai 2012 um 19:47
    Zitat von "billbo"

    So sehr man das schrittweise Schließen von 'Schlupflöchern aus der Solidargemeinschaft' begrüßen mag (bleibt angesichts unserer Demoraphiekurve eh nichts anderes übrig):


    Ich denke genau darum geht es hier auch. Es geht nicht um die ehrlichen, sich richtig versichernden, sondern um die grosse Anzahl derer die es eben nicht richtig machen. Die dann im Alter ohne Vorsorge von der Sozialhilfe leben. Das müssen nämlich die ehrlichen Techniker und Leute wie mein Schwager ( In der Fabrik) dann mit bezahlen.

    Zitat von "billbo"

    dafür, mit Pauschalisierungen in einer klassischen Freelancerbranche trotzdem vorsichtig zu sein.


    Das stimmt genau, die VA Branche ist vielleicht noch ganz ok, aber die Kurierfahrer etc Szene ist schon böse.
    Allerdings kenne ich Leute die Jahrelang als freelancer bei Firmen im Büro gesessen haben, und sorry die sind einfach SCHEINSELBSTAENDIG

    Zitat von "billbo"

    Ich kenne z. B. einen Rechtsanwalt (mit eigener Kanzlei und allem PiPaPo), der nach wie vor mehrere Wochen im Jahr als Tonler oder TL auf Tour geht


    Der hat dann aber sicher auch eine Rente und zahlt seine Angestellten ordentlich. Das ist ja der Musterselbständige. Aber sicher hilft er den Kollegen die von dem Tagessatz leben muessen nicht bei den Lohnverhandlungen.

    Zitat von "billbo"

    Auch dem kleinen Schneidermeister wird geschäftlicher Erfolg nicht beigebracht.


    Aber er hat in der Meisterschule Buchhaltung, Lohnbuchhaltung und alles dazugehörige gelernt. Da sind wir in der VA Branche weit von weg.

    Zitat von "billbo"

    Auf dem Inselreich der Glückseligen dürfte das nicht viel anders aussehen; den Eindruck gewinne ich zumindest wenn ich mir die lange Reihe einstmals illustrer Firmennamen aus der PA – Szene dort anschaue, die es (incl. ihrer ehemaligen Freelancer oder auch Festangestellten) längst nicht mehr gibt.

    Hier zieht die Festanstellung ordentlich an. Ich kenn mittlerweile schon einige Kollegen die das machen. Im übrigen bin ich nicht gegen Selbständigkeit sondern vielmehr fuer professionelle Selbständigkeit. Es reicht momentan noch ein Gewerbeschein. Und dafür ist es echt zu kompliziert.
    Und solche Leute die jeden Monat bei der gleichen Firma 25 Tage arbeiten gehören einfach fest angestellt. Das ist gegenüber den anderen Arbeitnehmern denen tatsächlich jeden Monat 50% ihres Umsatzes abgenommen werden einfach unfair.

  • Desmag Artikel "Selbstständige sollen mehr zahlen!"

    • gert
    • 17. Mai 2012 um 10:52

    Die Frage wie man das bezahlt ist doch müßig. Im weitesten Sinne muss man doch akzeptieren das die Tätigkeit in unserer Branche eigentlich nicht zur Selbstständigkeit qualifiziert. Denn wir bekommen ja anders als im Handwerk, wo sich der Meister selbständig macht, keine Ausbildung in den Bereichen Buchhaltung und Geschäftsplanung. Die wenigsten stellen einen Businessplan zusammen, oder machen Ihre Buchhaltung korrekt. All die Sachen die ein kleiner Schneidermeister Betrieb so machen muss.
    Viele wissen gar nicht was alles in so eine Kalkulation reingehört und wie man Preise richtig gestaltet. Im Gegenteil Sie lassen sich lieber die Preise von Ihren Kunden diktieren. Das gibt es in keiner anderen Branche.
    Ich habe alle klassischen Fehler selbst gemacht und bin zu dem Ergebnis gekommen. Fuer Techniker ist nur Festanstellung der wahre Weg. Als Freiberufler werdet Ihr von allen verarscht. Die Kunden mit Micky Maus Gagen, das Finanzamt und die Krankenkasse mit Wahnsinns Rechnungen und keiner Freizeit und keinen Rechten.
    Sobald die Rosa ( Ich bin mit Rockstars unterwegs ) Brille nebelig wird sieht man schnell das das alles nix war.

  • Desmag Artikel "Selbstständige sollen mehr zahlen!"

    • gert
    • 16. Mai 2012 um 14:09
    Zitat von "niggles"

    "Netto" hat ja diverse Berechnungsgrundlagen... Was wäre das denn etwa für ein Brutto-Tagessatz? Und reden wir hier von Einzeleinsätzen (Event, Industrie) oder Tourbetreuung?


    Naja genau berechnet habe ich das nicht, aber so zwischen 250 Euro und 300 Euro pro Tag muessten Netto etwa 100 Euro sein.

  • Desmag Artikel "Selbstständige sollen mehr zahlen!"

    • gert
    • 15. Mai 2012 um 23:28
    Zitat von "andi.bt"

    das fängt noch viel früher an - wo muss man denn als Selbstständiger seine Kalkulation ansetzen?

    Genau das ist das Problem für den Sozialstaat wie wir Ihn kennen. Der will gar keine Selbstständigen.
    Die wollen Festangestellte mit normalen Bedingungen. Das ist dann gerecht und gewollt. Man kann sich dann eben nur Selbständig machen wenn man das entsprechende Auftragsvolumen hat. Und ehrlich gesagt genau so sollte es auch sein.
    Wenn ich ein neues Geschäft aufmache brauche ich auch gute Ideen und entsprechend Kapital. Einfach nur noch einen Laden aufmachen reicht dort auch nicht. Der alleinige Wusch selbstständiger Techniker sein zu wollen ist eben nicht genug. Im Handwerk muss man da auch bestimmte Regeln erfüllen.

  • Desmag Artikel "Selbstständige sollen mehr zahlen!"

    • gert
    • 15. Mai 2012 um 08:04

    Naja schon richtig Patrick, Nur ist es doch schon so das gerade in der Freiberuflerwelt ( Und hier meine ich auch Versicherungsdoedel und Kurierfahrer) es sehr viele gibt die eben nur das absolute Minimum wenn überhaupt einzahlen. Es ist in Deutschland relativ einfach keine Krankenversicherung zu haben. Du musst nur mal drei Monate nicht zahlen dann fliegst Du raus. Und dann bist Du unversichert.
    Es gibt soviele Leute die Ihre Steuern nicht im Griff haben und viele die gar nicht an die Zukunft denken.
    350 oder 400 Fix finde ich völlig ok. Das zahlt ja schon meine Schwester Teilzeit in der Bäckerei. Die Zusatzversicherungen müssen dann etwas umgestrickt werden und die Tagesgage muss dann etwas steigen ( Würde eh mal Zeit). Das dabei einige Kollegen auf der Strecke bleiben ist klar. Aber diese Kollegen haben vorher ja schon völlig unrealistisch kalkuliert und haben eigentlich uns allen mit Ihren Preisen nur geschadet. Da hält sich mein Mitgefühl in Grenzen. Und unsere Kunden fangen vielleicht mal an Ihren Auszubeutenden nach der Lehre fest einzustellen.
    Bis 400 Euro find ich schon ok. Das sind netto 4 Tagessätze. Da zahlt jeder meiner Bekannten in Festanstellung deutlich mehr!

  • Desmag Artikel "Selbstständige sollen mehr zahlen!"

    • gert
    • 14. Mai 2012 um 16:52

    Ja da werden einige dann merken das Ihr Traumberuf eigentlich doch nur Hobby ist. Das ist ja nur fuer die schlimm die sich immer überall reindumpen.
    Jeder der das vernünftig macht hat ja jetzt schon eine Rente etc am Start und hat sich bereits daran gewöhnt das sowas Geld kostet. Diese Massnahme ist gegen die ganzen Leute gerichtet die nie einzahlen und dann später allen auf der Tasche liegen. Es ist schlicht kein Geld mehr da fuer den Sozialstaat wie wir Ihn gewohnt sind.
    Bei den heutigen Gagen und Gepflogenheiten geht es das sicher einigen an den Kragen. Das Freiberuflerprinzip ist ja nur so beliebt wie es fuer die Verleiher und Agenturen billiger und bequemer ist! Der Staat will mehr Kollegen in Festanstellung, mit Urlaub, Krankenkasse, Rente usw. So wie sich das gehört! Das geht nur wenn man das andere Model unattraktiv macht. Das ist noch lange nicht alles! Da kommen sicher noch Sachen wie Steuereinzug beim Kunden ( Vorrauskasse etc).

  • Tony Andrews - "Bad sound is a vexation to the spirit"

    • gert
    • 13. Mai 2012 um 12:05

    Ja hat sowas von "MEINE SUPPE ESS ICH NICHT" .
    Ich finde ja das die Klangqualität von moderner Musik meist schon im Einklang mit Ihrer musikalischen Qualität steht. Ein schlechter Song wird durch guten Klang nicht besser. Umgekehrt ein guter Song wird durch schlechten Sound auch kein schlechter Song. Sonst dürften wir ja alle keine Oldies und so mehr hören.
    Ist ja immer die selbe Leier mit dem Kollegen. Mach doch mal selber was neues und innovatives anstatt immer über andere zu meckern. Die versuchen es wenigstens :D:D

    Das sind 10 Minuten die ich nicht wieder bekomme! Schade

  • Die Mär von der Phase...

    • gert
    • 29. März 2012 um 10:43
    Zitat von "billbo"

    Fazit:
    - "Phasenrichtig" gibt’s in der Beschallungspraxis räumlich getrennt installierter Komponenten nicht.

    Das ist richtig. Man muss daher durch geometrisch weniger kritisches Design diese Abstaende so gering wie moeglich halten. Es geht doch nur darum die Anzahl der guten Plaetze zu erhoehen.

    Zitat von "billbo"


    - Es ist daher - unter diesem Aspekt - auch wurscht, mit welchen Filtern ich dort arbeite.

    Genau dort sehe ich enormen Spielraum fuer Verbesserungen. Steilere Phasenlineare Filter koennen den Uebergangsbereich veringern und somit die Fehlerquote weiterhin nach unten Treiben.

    Zitat von "billbo"

    - Es ist dabei sogar wurscht, wenn diese für Top und Sub unterschiedliche Charakteristiken/ Flankensteilheiten aufweisen.

    Das glaube ich allerdings auch


    Zitat von "billbo"

    - Gefasel über "Änderung der akustischen Trennfrequenz mit fataler Auswirkung auf die Phasenlage" für den Fall, dass Subs und Tops im Pegel zueinander verändert werden, ist was es ist – theoretisch (ein bisschen) richtig, praktisch irrelevantes Gefasel.
    - Es gibt in der Praxis keine 'richtige’ Delayzeit für gestackte Subs zu geflogenen Tops.

    Nun die Physik dieser Aussage ist 100% richtig. Die Relevanz kann in Frage gestellt werden. Es als Gefasel abzutun hat so ein bisschen was Stammtisch Gerede.


    Zitat von "billbo"

    Es gibt aber immerhin eine ungefähr richtige. Die liegt in dem Bereich, in dem möglichst große Teile des Publikums die Tops akustisch gleichzeitig wahrnehmen wie die Subs (oder ein wenig eher, das ist bis zu einem gewissen Grad hörpsychologisch unkritisch), und möglichst nur sehr wenige die Subs eher wahrnehmen als die Tops (das ist hörpsychologisch höchst unschön).
    Diesen Bereich bestimmt ein fähiger Tonler mit dem feuchten Daumen (oder allenfalls mit dem Distometer). Zur Not auch mit dem ersten Bassdrumschlag.

    Ganz genau. Die Arrivalzeit sollte fuer so viele Zuschauer wie moeglich gleich sein, oder zumindest im akzebtablen Bereich.
    Das kann man auf verschiedene Weisen erreichen. Gutes Design, Gute Presets aund akurates Arbeiten. Den feuchten Daumen hab ich fuer andere Jobs reserviert!

  • micW i436

    • gert
    • 12. März 2012 um 06:50

    Das stimmt, so habe ich das auch gelesen. Bin jetzt davon ausgegangen Du willst das I Phone nutzen. Den FG eines MacBooks habe ich noch nicht gemessen. Wäre mal interessant.
    Nun denn Ich bin ja kein Fan von RTA Messungen ohne Transfer. Von daher bräuchte ich dann immer noch einen Ausgang oder zweiten Eingang fuer den Referenzton. Damit wird die Sache wieder Kabelgebunden. Womit der Sinn und auch Deine Aufgabenstellung schon nicht mehr Hinhaut.
    Genauso sehe ich keine richtige Anwendung fuer I Pads in der Messtechnik. In dem Moment wo ich ein I PAD verkabeln muss führe ich seine Vorteile ad absurdum.

  • micW i436

    • gert
    • 11. März 2012 um 18:38

    Es gibt hierüber ein paar Tests im Internet. Nun ein paar Dinge. Der Frequenzgang ist stark eingeschränkt. Zur Lärmmessung ist es ok mehr aber auch nicht.

  • Neue Software, Systune oder Smaart 7 ?

    • gert
    • 19. Februar 2012 um 02:48
    Zitat von "billbo"

    Hängepunk' ist aber trotzdem schön


    Ja der gefällt mir auch deswegen bleibt der auch!

    Zitat von "billbo"

    Kontrolle/ Gegenprüfung/ Überprüfung auf eigene und fremde Fehler: okay, kapiert. Sollte ich aber auch beim ersten Ipod – Song heraushören können – zumindest dass da was essentielles nicht stimmt.


    naja wenn bei einem Amprack zum Beispiel das gerade aus dem Lager kommt im HF noch 20 MS delay drinnen sind hört man das nicht so schnell. Wenn es sagen wir mal box 4 bis 8 macht. Das könnte ich relativ schnell per Messprogramm finden

    Zitat von "billbo"

    Arrivalzeiten: die jedes einzelnen Elements/ jeder einzelnen Gruppe/ jedes Teilsystems?

    .
    Eigentlich jeder einzelnen Gruppe nach in Order.


    Zitat von "billbo"

    Unterschiedliche Latenzen einzelner Teilsysteme: klar, das können Maßband oder Disto nicht. Spielen die bei den Größenordnungen/ Entfernungen, um die es da geht, tatsächlich eine Rolle?


    Das denke ich schon. Denn es summiert sich ja auch gerne. Und hier und da ein paar MS und ruck zuck gibt es Kammfilter und Ausloeschungen. Das geht dann immer auf die Gesamtleistung des Systems.
    Und wenn man richtig aufbaut kann man auch richtig verzögern. Und dann hat es auch einen hörbaren Effekt. Man sollte auch nicht vergessen das man bei grossen Shows viel weniger PA pro Fläche und Zuschauer hat. Da kann jedes Quentchen zählen.
    Je sauberer die PA eingestellt ist desto mehr Headroom hat sie. Das klingt besser und schont die Pappen.


    Zitat von "billbo"

    Timealignment Hauptsystem – Subs: für wen machst Du das passend? Für den Zuschauer in der Mitte des Hauptfeldes? Für Dich am FOH? Für den ersten Rang? Für die VIP – Tribüne? Die nötigen Korrekturwerte dürften sich da in vielen Fällen um etliche Meter unterscheiden.


    Das tun sie nur wenn das PA Design von vornherein nicht akkurat ist. Wenn man mal versucht Horizontal und vertikal in Gleichschenkeligen Dreiecken zu denken merkt man relativ schnell das das geht.
    Also zb. Subs direkt unter der Main PA. Da kann ich im Bogen und auf mehr als zwei Achsen drumherum laufen und die Zeit stimmt immer.
    Wenn ich die Subs 2 Meter nach aussen schiebe geht das nicht mehr. Die sind dann sozusagen aus der Dreieckachse rausgefallen. Da liegt der Fehler dann nicht im Messen sondern im Design!

    Zitat von "billbo"

    Reflektionen/ EQ – Verfälschung: dass das so ist weiß jeder, der nach mühsehligem Rumgeschiebe beim Soundcheck abends in der vollen Halle nach den ersten Tönen zum ersten Mal erschrocken den 31- Bänder bypasst. Gibt es eine Messsoftware, die dafür im Voraus zuverlässige Entscheidungshilfen liefert?


    Ja das tun nahezu alle Programme. Es gibt zb eine Kohärenzanzeige welche es Dir ermöglicht zwischen Direktschall und Reflexion zu unterscheiden.
    Dann per Windowing Funktion kannst Du die zeitliche Ankunft des Direkschalls erkennen und ausfiltern.
    Ich nutze das so das ich mir solche Filter nur notiere oder per Bypass vorprogrammiere. Wenn die Show anfängt und es irgendwo grummelt weiss ich schon relativ sicher wo das ist. Dann schalte ich den Filter ein und das Problem ist in 80% der Fälle weg.

    Zitat von "billbo"

    Alle Nachfragen immer unter der Voraussetzung, dass ich zum Feintuning/ Kompromisse finden später eh noch mal Ohren und Schuhwerk werde bemühen müssen.

    Absolut. Immer mit echten Ohren gegenpruefen!

    Zitat von "billbo"


    Meine ich da jetzt meinerseits etwa einen winzigen Anflug von Sarkasmus herauszuhören?

    Absolut! Die feinste Form von Humor :D

  • Neue Software, Systune oder Smaart 7 ?

    • gert
    • 18. Februar 2012 um 22:23
    Zitat von "billbo"

    - anhand vorgegebener Raumgeometriedaten eine Beschallung entwirfst,
    - dazu aus einem disponiblen Kontingent Lautsprecher auswählst,
    - damit in der Simu unter Berücksichtigung praktischer Einschränkungen (Hängepunkte, Bühnendesign, Sichtlinien, Disponent sagt "stopp!", ...) so lange rum machst, bis Dir das Ergebnis einigermaßen gefällt,
    - das Zeug hin hängst und das von der Systemsoftware vorgeschlagene Setup eingibst:
    Was genau misst Du dann auf der Baustelle noch? Den 'Freund Geometrie' hat Deine Systemsoftware ja bereits umfassend miteinbezogen, wozu wäre sie sonst auch da (okay, mal abgesehen von ein paar 'mechanics')?

    Ich messe zb. immer alle Arrivalzeiten und überprüfe diese ziemlich penibel. Timealigne die Subs zur Main PA und messe dann zb Raummoden und suche nach Reflexionen welche zb bei später voller Halle nicht mehr da sind. Damit vermeide ich das mein EQ verfälscht wird.
    Man kann mit Systemsoftware heutzutage viel machen. Keine dieser Programme bezieht jedoch Reflexionsflächen mit ein. Delayzeiten sind auch nur grob akkurat zu sehen. Weil der Hängepunk ja dann doch noch 20 cm verrückt ist und man doch etwas höher muss.
    Das muss man alles nachprüfen. Wichtig ist auch das man auf diese Weise relativ zügig Verkabelungsfehler und Aufbau Fehler finden kann. Denn man baut ja nicht alleine auf.
    Was das Simulationsprogram auch nicht berücksichtigt sind Laufzeiten des DSP und der Weichen. Vielleicht sind in dem Amp noch Delayzeiten von gestern drinnen. Und genau deshalb ist Einstellung mit Disto gerade mal OK aber eben nicht genau.
    Wenn man etwas geuebt ist geht dieser Prozess sehr zügig. Viel zügiger als das schätzen und Nachstellen. Und nebenbei auch viel Akkurater.

    Zitat von "billbo"

    Du bist mir an praktischer Erfahrung bei der Planung/ Einrichtung großer, komplexer Beschallungen sicherlich meilenweit voraus – ist, wie Du hier schon mehrfach anschaulich geschildert hast, ja Dein Alltag, wenn Du als Systemer unterwegs bist.


    Da höre ich schon etwas Sarkasmus raus. Werde mich aber gegenüber der früher war alles besser Fraktion nicht mehr rechtfertigen! Ich mache sehr viel Minijobs und mache auch Clubgigs. Ich hole dort nicht sofort den Messcomputer raus, denn Du weisst ja selber das die meisten Hausclubs und Haustechs das immer alles super im Griff haben. Ich mach dann kurz ne CD an und wenn es passt komme ich auch so klar. Aber eine Grossbeschallung die gerade aus dem LKW kommt und aufgebaut wird kann man damit sicher nicht vergleichen.

  • Neue Software, Systune oder Smaart 7 ?

    • gert
    • 18. Februar 2012 um 18:36
    Zitat von "billbo"

    angesichts der an sich simplen Erkenntnis, dass jedes dabei gemessene Ergebnis immer nur für genau einen maßgeblichen Punkt im Raum (= Zuschauerplatz) Gültigkeit haben kann.

    Hier möchte ich gerne mal ganz klar widersprechen! Man sollte sich angewöhnen das Messen als Werkzeug des Designs zu sehen. Wenn die PA falsch aufgebaut ist kann Deine Aussage durchaus zutreffen.
    Wenn man aber schon beim Design das Maximieren der Sweetspots im Auge hat. Geometrie ist da Dein Freund. Und wenn man dann die Geometrie auch beim Messen anwendet, kann man genau das Gegenteil Deiner Beschreibung erreichen. Die Auswahl der Messpunkte und die Reihenfolge des Tuningprozesses sind hier ganz entscheidend.
    Ich muss Dir allerdings Recht geben das man bei schlecht gebauten Systemen mit dem Messen nichts erreicht.
    Als Negativbeispiel kann man ja auch sagen das ein schlecht getimtes System sich garantiert nicht vernünftig entzerren laesst. Mit oder ohne Messprogramm!!


    Zitat von "billbo"

    (Zu behaupten diejenigen, die einfach nur genau hinhören und sich anschließend auf die Arbeit mit der Band konzentrieren erzielen im Schnitt das bessere Ergebnis, wäre jetzt wieder politisch inkorrekt, da natürlich nicht nachweisbar.)

    Meine Erfahrungen von hunderten Festival Bands ist ganz genau eine andere. Da gibt es Leute die können das und andere eben nicht! Der Messprogrammverweigerer erzielt eben nicht garantiert bessere Ergebnisse.
    Und der Kollege der auf einer meiner Festivalbühnen genau diese Einstellung hatte konnte aber auch nicht verstehen warum ein Mono Centersub in der Mitte des Geländes nur dann richtig Alarm macht wenn er eine Seite der PA Phasendreht. Da gab es trotz 25 Dienstjahren und Charttopband mit 40000 Zuschauern dennoch eine 6 Setzen. Das ist naehmlich genau der Kollege der immer was von Musikalität und

    Zitat

    "I do this since 25 Years"

    gequatscht hat und die einfachsten Basics der modernen Beschallungstechnik nicht begiffen hat.
    Lange Rede kurzer Sinn. Man sollte die Technik zumindest so gut verstehen um entscheiden zu können wann es Sinn macht sie anzuwenden und wann es eben keinen Sinn macht.
    Ein pauschales dafür oder dagegen lehne ich aber ab.

  • Sehr interessanter Rider

    • gert
    • 18. Februar 2012 um 16:55
    Zitat

    The following subjects were teached:

    Grooooossssssartig!!

  • Sucher Dezibelmesssoftware für Mac.

    • gert
    • 4. Februar 2012 um 15:16

    Also wenn Du Lautstärke messen willst und die og. Hardware schon hast und ein Kriterium das erstellen von Logfiles ist fehlen Dir 2 Sachen.

    Levelcheck von Tomy http://www.levelcheck.de
    und dann noch ein Kalibrator damit die Software auch weiss wie laut es ist!

    Allerdings gibt es da leider keine UMSONST Versionen.

  • Pro2, SD9, VI1, SC48

    • gert
    • 30. Januar 2012 um 02:07

    Einheitliches Multi? Das ist doch Hippiewunschdenken!! Das haben wir ja nicht mal mit Kupfermultis hingekriegt. Und da war das Audioformat bei allen gleich. :D:D

    ABSCHMINKEN und nicht weiter drüber nach denken.

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