Zitat von "Techno"Mir ist am Wochenende ein DJM - 600 von Pioneer während der Veranstaltung "abgeschmiert".
Das war sicher nur das Tastegate ![]()
Zitat von "Techno"Mir ist am Wochenende ein DJM - 600 von Pioneer während der Veranstaltung "abgeschmiert".
Das war sicher nur das Tastegate ![]()
Jetzt spielt es endlich. Das Update habe ich gestern gefunden. Viel Spass
http://www.yamahaproaudio.com/downloads/firm_soft/pm5d/pm5dv2_edt.html</a>
Zitat von "simonstpauli"
Wobei ich in dem Fall eher darauf tippe, daß es sich um lokale Techniker gehandelt hat.
Das wäre dann ja nur frech. Nichts bezahlen und dann noch meckern!
Nun kann es nicht sein das viele FOH Leute, aus verschieden Gründen, öfter mal einen Job annehmen den sie lieber fuer jemand anderes lassen sollten?
Oder mal anders gesagt.
Ich hab schon eine oder zwei favorisierte Musikrichtungen. Dort mische ich dann schon authentisch aber dennoch nach meinem Geschmack. Nun ist es hoffentlich so das der Künstler und ich den gleichen oder zumindest ähnlichen Geschmack haben. Würde ich jetzt sagen wir Hip Hop mischen wäre ich sicher der falsche Mann fuer den Job.
Also gehört ja sicher auch das Wissen über das was man eben nicht gut kann dazu die richtige Entscheidung zu treffen.
Es ist schon auffällig bei vielen Festivals wie ähnlich doch die Mixe klingen obwohl alle mit eigenem FOH Mann anreisen. Ich sitze dann immer da und denke mir die könnten viel Geld sparen. Hin und wieder kommt dann mal einer der die Songs wirklich kennt und Effekte richtig bedient und ggf sogar die Platte mal gehört hat. Da geht dann sofort die Sonne auf.
Ich bin auch nicht der Meinung das der gemeine Musiker immer Recht hat.
Zitat"ich habe so viele schlechte erfahrungen mit tonmischern gemacht, ...
Da haben wir hier auf der Insel nen guten Spruch fuer.
Pay Peanuts=get Monkeys!!!
Zitat von "Sound-Klinik".. aber in der Praxis "drücken" viele "Techniker" den Künstlern (= Kundschaft) IHRE Vorstellungen auf (z.B. immer der gleiche Drum- und Bratgitarrensound u.v.m.)
Da sind wir uns 100% einig. Und genau das meinte ich auch.
Ich glaube da muss man noch etwas unterscheiden. Fuer einen Monitorkollegen ist es sich noch etwas hilfreicher wenn er Musiker ist. Da gibt es ja so Situationen wie Pitch und woher. Da kann es sicher helfen wenn er weiss wo es fehlt und wo es herkommt.
Fuer FOH Anwendungen dachte ich ich auch immer das man besser musikalisch Bescheid weiss. Hab daher immer brav geübt. Nun ist es aber so das unser Klientel, also das Publikum, Musik ja ganz anders hört als ein Musiker. Und mittlerweile glaub ich oft das es mit Geschmack und ordentlichem Hinhören genauso gut geht, wenn nicht sogar besser, da man ja nicht voreingenommen ist.
es gibt da sicher Ausnahmen in beide Richtungen.
Wenn ich so denken würde wie manche Musiker gäbe es bei meiner jetzigen Band nur Gitarre im Mix.
Zitat von "Sound-Klinik""Authentisch": Das "Hören" ist sehr subjektiv und und ist - je nach Stimmungslage und gesundheitlicher Verfassung - auch bei der gleichen Person von Tag zu Tag unterschiedlich. Viele "reinen Techniker" (d.h. kein Musikinstrument spielende !) wissen gar nicht, wie Musikinstrumente "authentisch" überhaupt klingen. Aber diese Problematik werden wir hier kaum durch eine Diskussion lösen (jeder langjährige FOH-Tech mit noch längerer Referenzliste besitzt schließlich "goldene Ohren" und verbittet sich jegliche Kritik an diesen).
Diese Schelte in meine Richtung habe ich schon verstanden Manfred. Nun denn, Egal wie die Tagesform ist sollte es dennoch möglich sein ein AB Vergleich machen zu können. Und darum sollte es beim FOH Mischen ja gehen. Original und Repro. Also ich gehe immer über die Bühne und höre mir die Backline schon mal an. Jedoch ist bei vielen Instrumenten die authenzitaet ja gar nicht gefragt. Ich sage mal nur Drumkit. Das ist in der Rockmusik schon sehr verstellt. Ist aber gewünscht so. Mit authentisch meinte ich eher Authentisch zum Tonträger und zur geschriebenen Musik. Meine Ohren sind nicht golden und Kritik finde ich auch gut. Aber auf einem Festival erscheinen schon mehr Mischer mit unterschiedlichen Vorstellungen und Ideen die man alle bedienen muss als auf einem Zeltfest in Norddeutschland. Ich bin ja Dienstleister ![]()
Zitat von "guma"Ausserdem: Wir sind im Praxis-Board und nicht im System-Bashing-Board. Wer damit unglücklich ist und gerne über Lautsprecher, die er ( oder die Leute, die im Arbeit geben ) nicht bezahlen kann, schimpfen möchte, darf sich gerne woanders austoben. :wink:
Ganz genau so sehe ich das auch. Das Klangideal hat ja erst mal nichts mit dem verwendeten Material zu tun. Sondern ist einfach erstmal eine Geschmacksfrage. Ob ich diese dann technisch umsetzen kann ist ja ein anderes Thema.
LA Abuser ist in diesem Sinne ein schönes Wort. Jedoch mag ich nicht akzeptieren das grössere technische Möglichkeiten fuer eine bestimmte Tendenz im Klang verantwortlich sind. Vielmehr glaube ich das bessere Möglichkeiten und bessere Systeme die Unzulänglichkeiten der Mischpultbediener besser ans Tageslicht führen.
Mich persönlich stört halt einfach das die Musik an sich in Vergessenheit geraet und Mixer glauben jeder Band ihren 0815 Techno Disco Bassstampf Autoradiosound aufdrücken zu muessen. Dabei bleiben ganze Bassläufe und Keyboardlines ungehört. Der Gesang mulmt nur unten rum und ist nicht verständlich. Aber Hauptsache die Kickdrum klingt geil. Bei vielen Festivals frage ich mich wieso jede Band eigentlich nen Mann mitbringt. Die klingen sowieso alle gleich!
Meine liebsten Kollegen sind die: Auf dem Pult kann ich nicht mischen und die PA gefaellt mir auch nicht! Dreh mal bitte die Subs 6 DB rauf.
Da kann ich nur sagen 6 setzen! Maulhalten und mach fertig, wir essen zeitig!
Sind denn bei dem Budget auch schon Outboard, Multis and Cases mit eingeplant? Wenn ja musst Du das auch noch kaufen. Was man auch nicht vergessen darf ist die Verantwortung. Da musst Du Dir eigentlich gleich mal nen Tausender auf die Bank legen falls dein Pult mal nicht spielt oder nicht ankommt. Da brauchst Du dann schnell Ersatz.
Du bist ja dann Vermieter und haftest voll dafür das ein spielendes Pult am Start ist. Bei 3000 Euro Tourbudget sind die Margen zu klein als das ich mir das ans Bein binden wollte. Wenn Die Tour 50 Termine hätte wäre es was anderes.
Das grosse Problem bei den meisten Gigs ist nicht das Material sondern das EGO des FOH Mannes. Ich glaube bei vielen wird viel Bass ( oder sagen wir zuviel!) mit einer Art von Männlichkeit oder Kompetenz assoziiert.
Als Systemmann würde ich mich schon auch mal freuen wenn die Kollegen mal authentisch mischen könnten und nicht immer Dreiviertel des Changeovers mit der Bassdrum verbringen würden.
Dann vielleicht mal Finger weg vom Master EQ und erstmal los mischen. Mir ist das zu einfach, immer alles auf die PA und das Budget zu schieben.
Wenn es gut klingt war es der Mischer wenn es scheisse klingt das System mit dem Systemmann.
Man kann sich hier echt sparen wieder in irgendwelche Systemfragen abzuwandern die schon anderenorts zu tausend besprochen sind.
ZitatWie komme ich am besten in die Welt der Großveranstaltungen
Mit harter Arbeit, eisernem Willen und viel schmutzigen Fingern! Ach so mit wenig Schlaf und der ein oder anderen milden Verletzung, ohne Familie und mit wenig Geld. Am Stadtfest kommst Du da leider auch nicht vorbei.
Sonst noch was? Ach ja
Ich würde nicht noch mal anfangen ![]()
Zitat von "gert"Die Übergänge sind hier fliessend und Budget und Erfahrung scheinen keine klare Demarkationslinie zu schaffen.
Damit meinte ich aber nicht das man keine Erfahrung braucht, sondern vielmehr das man Erfahrung nicht erlesen und erkaufen kann sondern vielmehr machen muss.
Es ist also daher nicht immer gleich so das viel Budget=Viel Erfahrung ist!
Oder aus eigener Erfahrung; Ich wundere mich oft wie gut junge unerfahrene Mischer mixen und oft wie scheisse die Supertypen anbieten. Ich stehe nur so daneben und grins dann so. ![]()
Zitat von "wora"
aber das gehört echt nicht hier her...
Ach vielleicht nur wenn es etwas technischer erklärt würde. Es geht in diesem Fred aber schon auch um Geschmack. Die Frage die sich natürlich immer subjektiv stellt ist. Wann ist es schlechter Geschmack und wann liegt ein Fehler vor?
Die Übergänge sind hier fliessend und Budget und Erfahrung scheinen keine klare Demarkationslinie zu schaffen.
In dem konkreten Fall würde ich mal den Superteuerticketbezahler fragen was er von doppelten Arrays und Vortex Subs hält, wenn ihm die verzerrten Inserts die Plomben aus der Mundhöhle sprengen.
Auf dem Festival letztes WE haben von 22 Bandmixern 20 nach mehr Sub gefragt. Keiner nach weniger Höhen oder mehr Lomids. Das Noiselimit waren 102dba. Selbst da gab es viel gezicke. Und wie klang es. Meist Bitter, viermal richtig gut. Einmal auf Pro 6 und einmal auf M7 CL und zweimal auf dem Hauspult VI6. Mir ist mittlerweile die Trefferquote beim mischenden Volk zu klein um noch der PA die Schuld zu geben.
Zitat von "simonstpauli"
Definitiv Geschmack. Dave macht sein Ding, die Kunden finden es toll, alles gut. Wer braucht schon Bass-Gitarre.
Und da dachte ich immer der Kunde steht vor der PA
. Wenn es nur einmal oder zweimal schlimm gewesen wäre würde ich nix sagen. Aber die Kreissäge braucht kein Mensch.
auch wenn man mich dafür steinigt. Ich warte noch auf den guten Mix von Herrn Ratte. Bei den Festivals wo ich das Vergnügen hatte haben bisher die jungen, unbekannten, unterbezahlten und weniger berühmten Mischer der kleinen 3 Uhr Band wesentlich besser abgeschnitten.
Will ihm ja keine Kompetenz absprechen aber Geschmack gehört auch dazu!
Zitat von "billbo"Preisfrage: wer hat es schon mal bei einer ernstzunehmenden Großbeschallung (sagen wir, so ab 10.000 Zahlenden aufwärts) geschafft, Frequenzen jenseits der +/-8kHz oberhalb der Wahrnehmungsschwelle bis hin zum Ohr des letzten Zuhörers zu befördern? Bitte melden und berichten.
Ich hab's schon so einige Male ausprobiert. Aber gelungen ist mir das noch nie.Mit freundlichem Gruß
BillBo
Ja hab ich schon oft. Ist aber nicht billig. Braune Boxen und ganz viel davon. Lange Banane und kleine Winkel. Dann klappt das schon sehr gut. Mit der gemeine Schwabenkiste J geht das auch super. Aber wer nur 6 Schachteln pro Seite hängt muss sich leider mit MP3 begnuegen. ![]()
sehr schoen hier
Naja im weitesten Sinne handelt es sich ja immer um einen Anwenderfehler wenn es nicht so klingt wie es soll. Das können ist ja mit den gegebenen Mitteln das richtige Ergebnis zu erreichen. Ob die Box nun eine LA Komponente ist oder nicht, ob Zahnlücke oder nicht. Das Material ist unschuldig und kann sich ja auch nicht wehren.
Die Kompetenz liegt ja nicht nur darin richtig zu hören und zu wissen was fehlt sondern ganz viel auch darin das richtige Material in der richtigen Menge den Gegebenheiten entsprechend aufzubauen und zu bedienen.
Wenn bei mir am Auto ne Schraube locker ist sage ich ja auch nicht das der Typ in der Werkstatt den falschen Kreutzschlitz verwendet hat oder?
Also fuer richtig Span Musik reicht ein Top M8 gerade mal als Sidefill fuer eine mittlere Arenabühne. Fuer draussen und tausend garantiert nicht. Abgesehen davon wird es bei einem M8 auf den letzten 20 Grad ( also 10 in jede Richtung) auch ganz schoen Dunkel. Da bleiben dann reale 55 bis 60 Grad. Da ist dann die Coverage eh vor den Ar...!
Ich weiss auch natürlich nicht wie das mit Deinen Amps ist? Wenn Du die B1 alle an einem Amp betreibst kann es vielleicht daran liegen das nichts mehr rauskommt. Also das Standardstack 1 zu 1 ist schon ok. 2 zu 1 ist aber echt max an Los.
Zitat von "fabio hermann"Wie sieht das ganze denn aus, wenn man den Umweg über beispielsweise Adat geht? Spielen die Latenzen da noch mit?
Das dürfte beim Messen egal sein. Da muss man die Latenz einfach rausrechnen.
Zitat von "klauston"So, lange gewartet, es gibt sie
http://www.inavateonthenet.net/article.aspx?ArticleID=35272
Ja hab mal gerade nachgefragt. Es ist in der Tat über Netzwerk. Mit einzeln schaltbaren 48 V und Rastergainpotis. Damit kann man also immer wieder zurück zu kalibrierten Werten. Das wird allerdings auch zur Folge haben das es ein externes Netzteil braucht. Der Preis soll bei 1500 Dollar liegen. Und es kommt im Herbst raus.
Zitat von "guma"Bei allen Argumenten, die hier aufgebracht werden, muß ich allerdings zwei Dinge dagegenhalten:
1. Die Vorteile hinsichtlich Abstrahlkontrolle und Vermeidung von Interferenz überwiegen für mich bei weitem den Nachteil des möglicherweise nicht ganz so perfekten Bass-Lowmid-Übergangs bei Midsize Vertikalarrays mit wenigen ( 4 - 6 ) Elementen.
Ganz genau. Und gut gebaut muss es auch nicht zum Loch kommen.
Zitat von "guma"2. Wie so oft beim Beschallen muß man mit der hier aufgezeigten "Lücke" auch umgehen können. So macht es z.B. überhaupt keinen Sinn "gewohnte" EQ-Kurven einzustellen. :wink:
Ja das scheint auch nicht mehr modern zu sein. Die EQ Anwendung sollte ein Ergebnis aus Hören und Erfahrung sein. Präventives Filtern funktioniert fast nie.