Die Box sollte mit dem B+C 15"/2" Coax-Chassis 15CX40 bestückt sein (überprüfen) - hierzu existieren zumindest aus der der Vergangenheit bekannt 3 verschiedene Freq.-Weichen-Konstruktionen (eine gute - 2 weniger gute) - ein Foto von der aktuellen Freq.-Weiche würde hier weiterhelfen
Beiträge von fks
-
-
Unabhängig von der Ursache sollten die 2" Treiber (16 Ohm nominal) generell mit einem Überlastschutz versehen werden.
Dieser könnte wie folgt aussehen: PTC 0,9 A (Spannungsfestigkeit 75 V) mit parallel geschalteten Widerstand 33 Ohm/20 W in Reihe zum 16 Ohm-Treiber - und danach zusätzlich bipolare Überspannungsschutzdiode 30 V/1500 W in Reihe mit Widerstand 6,8 Ohm/20 W parallel zum Treiber.
Die Überspannungsschutzdiode reagiert innerhalb von wenigen Nanosekunden (!) und schützt den Treiber dadurch auch quasi unhörbar (ein/aus in Nanosek.) vor Überlastimpulsen - der Widerstand in Reihe zur Diode verhindert u.a einen Kurzschluß.
Bei anhaltender Überlast reagiert PTC (wird hochohmig - dadurch gelang kaum noch Strom zum Treiber) - der parallel geschaltete Widerstand ermöglicht u.a. ein schnelleres Reset des PTC. -
Wenn man 2 gleiche Boxen (identische Impedanz) parallel an einen Endstufen-Ausgang schaltet, erhält jede Box die gleiche Leistung - und nicht etwa die 1. Box die doppelte Leistung.
Egal ob die 2. Box ebenfalls direkt an die Endstufe angeschlossen wird oder mit der Parallelbuchse der 1. Box verbunden wird. -
Es können soviel Boxen pro Endstufenkanal parallel betrieben werden, wie die Endstufe impedanzmäßig verkraftet - das hat grundsätzlich nichts mit dem nachträglichen Einbau der PTC pro Box zu tun
-
Den immer noch spärlichen Angaben zufolge sitzt in den Boxen vermutlich ein 12" des Pseudo-Fabrikats "Kenford" (gibt´s z.B. bei eBay ständig für ca. 60,-- Euro/Paar)
Nominale Impedanz: 8 Ohm, 50 mm Schwingspule, reale Dauertonbelastbarkeit kaum mehr als 100 Watt (Pseudo-Angabe: 250 Watt RMS !?!)
PTC-Empfehlung: pro Box 1,6 A in die Plusleitung zwischen Anschlußbuchse + Weiche - am besten PTC mit einer Spannungsfestigkeit von 75 V verwendenDer genannte PTC mit 3,75 A wäre hier total falsch dimensioniert - bis hier der PTC reagieren würde, wären die Boxen gleich dreimal "verbrannt"
-
Du verwendest eine QSC PLX 2402 für die Topteile + eine T.Amp E 800 für Subwoofer
Das sollte man natürlich eher umgekehrt machen - dazu die QSC am besten noch für den Sub-Bereich im Bridge-Betrieb betreiben (ca. 2400 Watt an 4 Ohm) - Trennfrequenz über Aktivweiche ca. 100-120 HzVorschlag für entsprechend hochbelastbare und kompakte 15" Subwoofer:
RCF LF15N401 im 90 ltr. (netto) Bassreflexgehäuse, Bassreflexöffnung: 10 cm Durchmesser ohne Tunnel, Gehäuse aus 15 mm Multiplex mit entsprechender Innenversteifung etc. - Gesamtgewicht: nur ca. 22 kg dank NeoDym-Magnet - davon 2 Stck. parallelgeschaltet (= 4 Ohm) im Bridge-Betrieb mit der QSC PLX-2402 -
Wie soll man denn diese Frage ohne Detailkenntnisse konkret beantworten ?
Um welche Boxen handelt es sich ?
Wie hoch ist die Dauertonbelastbarkeit ?
Welche Impedanz ?
Welcher Wert steht auf den bereits gekauften PTC ? -
Grundsätzlich ist PTC vorteilhafter als eine Soffitte - daher ist eine Soffitte als Ergänzung unsinnig - wenn schon der Überlastschutz perfektioniert werden soll, dann mit bipolarer Überspannungsschutzdiode (Details gerne auf Anfrage)
Die ansonsten baugleiche Box AmericanDJ (ADJ) APX-152 verwendet zusätzlich eine Diodenschaltung als superschnellen Überlastschutz für den 1" Treiber.
Die serienmäßige Frequenzweiche (12 dB - Tiefpass/Hochpass) hat im Reihe zum Hochpass (1" Treiber) noch einen notwendigen Parallelschwingkreis.
Bis auf die Bass-Spule sind alle Bauteile "ungünstig" dimensioniert - wer einigermaßen versiert ist, kann die notwendigen Modifikationen an der Frequenzweiche leicht durchführen (siehe Seite 1).
Nach erfolgter Modifikation hat die Box (S-400/APX-152) bezogen auf die Preisklasse einen ungewöhnlich angenehmen, neutralen Klang.
Auch der nicht sonderlich hoch belastbare Tieftöner läßt sich bei Bedarf absichern (reale Belastbarkeit ca. 200 Watt) - PTC 1,6 A mit hierzu parallel geschalteten 15 uF Kondensator in Reihe zum Plus-Eingang der Freq.-Weiche.
Wie bereits auf Seite 1 erwähnt, ist diese Box besonders da interessant, wo es auf "wetterfestigkeit" ankommt (z.B. Biergarten-Beschallung, Sportplätze, Schwimmbäder, Vereine etc.)
Pseudo-Marken wie McGee, McFun, XXL etc. sind hier nicht vergleichbar - obwohl optisch ähnlich - hier handelt es sich fast immer um wirklichen Schrott-Export nach Germany ! -
Die Sirus S-400 hat definitiv kein Alu-Druckguss-Basschassis - der Tieftöner hat einen Blechkorb.
Erst nach umfangreicher Modifikation der Freq.-Weiche erhält man einen akzeptablen Klang !
Eine besondere Existenzberechtigung haben derartige Boxen ohnehin nur wenn "wetterfestigkeit" erforderlich ist - hierzu muß dann noch die Tiefton-Membrane mit Plastikspray (Kontakt-Chemie) eingesprüht werden.
Details bzgl. Freq.-Weichen-Modifikation kann ich zur Verfügung stellen - für Laien eher nicht geeignet (!) -
Ich habe kürzlich einen Praxistest mit der SIRUS DXA-2000 durchführen lassen
Das Disco-Team verwendet ansonsten bzgl. Subwoofer eine DIGAM 7000 mit jeweils 4 Stück. KTS 18" Subwoofer pro Kanal (bestückt mit RCF LF 18 N 401) - also 2 Ohm-Betrieb pro Kanal
Bei einer Zeltveranstaltung (ca. 800 qm) wurde zwischendurch die Sirus anstatt der Digam für ca. 2 Std. eingesetzt.
Es wurde kein Unterschied festgestellt ! -
Wie bereits gesagt - die MASTER-Endstufe ist eine hervorragende, bewährte 3-Kanal-Endstufe - aber eben erst nach Tuning der integr. Aktivweiche
Die aktuelle Version (1502) hat auf der Rückseite drei Schalter
- siehe Link - evtl. Bild von Rückseite vergrößernhttp://www.artefacte.org/masteraudio/pdf/TP1502_CAT.pdf
Schalter links: Subwoofer-Bassanhebung bei 40 oder 60 Hz schaltbar - gleichzeitig wird ein Subsonicfilter (ca. 30 Hz) geschaltet ( sinnvoll )
Mit den beiden anderen Schaltern läßt sich (L+R) die Trennfrequenz der Topteile einstellen (60/90 Hz) - die Trennfrequenz für die Subwoofer-Endstufe ist fest auf 150 Hz eingestellt.
Die 90 Hz Trennfrequenz sind tatsächlich nachgemessen 80 Hz Trennfrequenz - die 60 Hz stimmen
Was erstmal nicht stimmt ist die Phase - Abhilfe: an den 2 Speakon-Buchsen für die beiden Topteile muß jeweils + mit - vertauscht gelötet werden - je nach Basspegel der Topteile hat man jetzt eine ungünstige Pegelanhebung zwischen ca. 80 - 180 Hz - es mulmt erheblich - zudem werden die Topteile unnötigt strapaziert bzw. die Stereo-Endstufe (2 x 325 W an 4 Ohm) verbraucht unnötig Leistung
Da diese 3-Kanal-Endstufe im serienmäßigem Zustand aufgrund der ungünstigen Aktivweiche unbrauchbar ist, modifizieren wir die Aktivweiche (Trennfrequenz: 140 Hz) - diese feste Trennfrequenz hat sich als ideal erwiesen um wahlweise 10" und 12" Topteile in Verbindung mit entsprechenden Subwoofern zu betreiben.
Resultat: extreme Klangverbesserung, höherer Maximal-Schalldruck der Topteile -
Die Trennfrequenz liegt nicht bei 125 Hz - es ist schon so, wie ich es beschrieben habe
-
Grundsätzlich wäre die "MASTER-AUDIO 1502" schon eine ideale 3-Kanal Endstufe - wenn da nicht diese verkorkste Aktivweiche wäre - Trennfrequenz SUB: 150 Hz - Trennfrequenz SAT: 80 Hz - und zudem noch gegenphasig (Auslöschungen)
Bei mir gibt´s eine modifizierte Version: Tiefpass/Hochpass 140 Hz/24 dB
und dadurch geeignet für entsprechende 12" + 10" TopteileDie Endstufen + Limiter etc. sind wie immer bei MASTER-AUDIO über jeden Zweifel erhaben - nur eben diese seltsame serienmäßige Aktivweiche macht diese 3-Kanal Endstufe ansonsten quasi unbrauchbar
-
DJ Holz-Case mit Filzbezug gibts z.B. bei Monacor (CDJ-8) bzw. besonders günstig bei Skytronic (171.414) für ca. 75 Euro VK-Preis.
-
Die billigste Lösung wären BiMetall-Schalter - verwendet u.a. auch Dynacord bei div. Boxen (bei Überlast wird der Stromkreis unterbrochen und anschließend wieder geschlossen)
Da die tatsächliche Belastbarkeit der Boxen nicht bekannt ist (Herstellerangabe ist meist untauglich) und die BiMetall-Schalter eine träge Reaktionzeit haben, hilft hier nur ausprobieren (der Schalter sollte reagieren sobald die Boxen am Limit sind).
Bei Boxen mit nominal 8 Ohm und ca. 300 Watt würde ich es mit Bauteilwerten von 2 - 2,5 A versuchen (zunächst außerhalb der Box z.B. in die Plusleitung vom Lautsprecherkabel schleifen).
Um eine totale kurzfristige Abschaltung der Boxen zu vermeiden, kann man z.B. einen Kondensator (ca. 47 uF MKT) parallel zum BiMetall-Schalten löten (bei Überlast werden jetzt nur die Bässe stark im Pegel reduziert).
Alternativ zum BiMetall-Schalter kann man auch einen PTC verwenden - bzgl. der Belastbarkeit hier jedoch grundsätzlich mit einem Parallel-Kondensator und einer PTC-Spannungsfestigkeit von mind. 75 Volt.
Eine separater Überlastschutz für den Hochton-Treiber sollte selbstredend vorhanden sein - falls nicht, bitte nochmals bzgl. Lösung nachfragen. -
Zum besseren Verständnis ein Beispiel - mind. 10-stelliger Taschenrechner notwendig !
Lästiger Peak eines Treibers bei 7000 Hz soll linearisiert werden - also eher schmalbandig - sinnvoll wäre hier ein Reihenschwingkreis (Kondensator - Spule - Widerstand) parallel zum Treiber und zwar zwischen Weiche und Treiber
Bandbreite beim Reihenschwingkreis: je höher die Induktivität (Spule - mH) und je kleiner die Kapazität (Kondensator - uF) desto geringer die Bandbreite (= schmalbandig)Berechnung: 6,28 (2PI) x 7000 (freq.) = 43960 x 43960 = 1.932.481.600 x 0,022 H (= 2,2 mH) = 42.514.595
1 geteilt durch 42.514.595 = 0,000000023 F = 0,23 uF (naheliegenster Normwert = 0,22 uF) - theoretisches Ergebnis: 0,22 uF + 2,2 mH in Reihe - parallel zum Treiber - hiermit hätte man jetzt aber wahrscheinlich statt eines Peak eine Kerbe im Frequenzgang - die Wirkung des Schwingkreises (quasi Equalizer) muß also bedämpft werden - mit einem Widerstand z.B. ca. 6,8 Ohm etc. - abhängig vom PeakBedingt durch div. Abhängigkeiten lassen sich die Bauteilwerte eines Schwingkreises nicht konkret theoretisch berechnen - sondern nur in Verbindung mit einem geeigneten Lautsprecher-Mess-System
-
Hier die Schwingkreis-Formel:
H = 1 geteilt durch Resultat von (2PI x freq.) x (2PI x freq.) x F
F = 1 geteilt durch Resultat von (2PI x freq.) x (2PI x freq.) x H
H = Induktivität - F = Kapazität - muß dann jeweils nach mH und uF umgerechnet werden - PI = 3,14
Man unterscheidet zwischen Parallelschwingkreis (in Reihe zum Lautsprecher) und Reihenschwingkreis (parallel zum Lautsprecher) - letzterer funktioniert nur zwischen vorgeschalteter Weiche und Lautsprecher.
Mit entsprechendem Widerstand läßt sich der Schwingkreis dämpfenDie Bandbreite bestimmt sich jeweils durch entsprechende F bzw. H Werte
(x F) bzw. ( x H) -
Zwischen Weiche und Treiber: PTC 1,6 A in Reihe zum Treiber sowie bipolare Überspannungs-Schutzdiode 18 V/1500 W in Reihe mit Widerstand 6,8 Ohm/10 W parallel zum Treiber (die Werte gelten für 8 Ohm Schwingspule) - anschließend ist die Schwingspule quasi unkaputtbar
-
http://www.artefacte.org/masteraudio/pdf/DPSERIES_CAT.pdf
MASTER-AUDIO DP-5000 bzw. baugleich P.AUDIO DP-5000 - Made in Spanien - sehr gute Hochleistungsendstufe mit günstiger Preis/Leistungs-Relation
-
Eine stabilere Version des JBL-Horns gibts von P.AUDIO (PH-4528) - bedingt durch spez. Kunststoff/Glasfiber-Mischung.
Das P.AUDIO Horn ist zudem ca. 100 Euro günstiger.