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  2. Hertzkasper

Beiträge von Hertzkasper

  • Tontechnik zum Selbstzweck??

    • Hertzkasper
    • 1. September 2003 um 12:24
    Zitat von "tthorsten"

    ich sehe hier die tontechnik die nihct als selbstzweck sondern als mittel zum zweck auch wenn mir das der vorstand oft vor wirft dass mannda so viel geld für aus gibt und dass alte zeug doch noch gut ist. etc etc.

    Ich glaube, Du hast jetzt überhaupt nicht verstanden, um was es hier geht. Mir geht es um Anforderungen von Tour-Technikern, die nicht bereit sind, sich der Location anzupassen. Sprich: ihren für ein großes Open-Air konzipierten Bühnenrider in einem Mini-Club 1:1 erfüllt haben wollen.
    Übrigens rede ich nicht von gefaxten oder gemailten Ridern, sondern von den Anforderungen, die diese Leute vor Ort stellen.
    Die Frage ist: sind diese Dinge (Eingangsthread lesen) wirklich notwendig oder hat da jemand den Blick für das Wesentliche verloren?

  • Tontechnik zum Selbstzweck??

    • Hertzkasper
    • 31. August 2003 um 20:14

    imposant! War das gefordert? Oder hast Du das nur so gesehen, als Gast?

  • wie hättet ihr euch in der folgenden situatuion verhalten..

    • Hertzkasper
    • 31. August 2003 um 20:11

    Naja, ich seh's mal jetzt auch so:
    Der Veranstalter hat die PA-Firma gebucht (und somit auch den Mann am Pult). Ich gehe mal stark davon aus, daß da auch finanzielle Gründe den Ausschlag gegeben haben (weswegen der Mann des Verleihers vielleicht nicht so der Super-Pro war!). Die Band hat sich drauf verlassen, daß da jemand steht, der sein Handwerk beherrscht und daher aus ebenfalls finanziellen Gründen auf nen eigenen Tonmann verzichtet.
    Im Endeffekt ging da was schief, weil alle irgendwie sparen wollten. Warum soll ich mir als privat anwesender Mensch, der zufällig weiß, wie das besser geht, den Schuh anziehen und plötzlich für den gelungenen Verlauf der VA verantwortlich sein. Das lass ich mir ja gar nicht aufdrücken.
    Wenn jemand sauer ist, weil ich dann nicht einspringe (auch gegen Gebot), dann ist das einzig und allein sein Problem!
    Genausowenig wie ein KFZ-Mechaniker, der in Urlaub fährt, nicht verpflichtet ist, alle am Straßenrand liegenden Autos zu reparieren (auch wenn's bezahlt wird).
    Die Entscheidung liegt im Endeffekt bei Dir selbst, sowie die ganze Verantwortung für den weiteren Verlauf auf Dich gelegt wird, wenn Du übernimmst. Das kann dann nämlich ganz schnell nach hinten losgehen!

    Ich glaube in dem Bestreben und dem Druck, den man sich selbst auferlegt, diese Dinge in die Hand zu nehmen, liegt mehr Eitelkeit, als wir uns manchmal eingestehen wollen, oder? :wink:

    P.S.: Ich persönlich gehe privat eigentlich gar nicht mehr auf irgendwelche Konzerte oder Disco-Veranstaltungen o.ä.! Bei ca. 200 VAs im Jahr hab ich da keinen Bedarf mehr! Und wenn, hab ich besimmt keine Lust da mich auch noch ans Pult zu stellen!

  • Tontechnik zum Selbstzweck??

    • Hertzkasper
    • 31. August 2003 um 18:25

    Ich arbeite oft als betreuender Tontechniker auch für größere Acts in verschiedenen Locations. Mir fällt allerdings in letzter Zeit immer öfter auf, daß immer mehr Techniker immer größere Anforderungen stellen (gerade die Deutschen). Wenn ich dann sehe, daß in nem Mini-Club (max. 300 Leute), der mal gerade ein größeres Wohnzimmer darstellt mit ca. 3 kW Frontleistung, eine 4-Mann-Kombo mit dr, b, 2x git, key und 3x voc. genau auf ne 24er Konsole draufpassen, finde ich es teilweise übertrieben. Was bringt in so nem Kontext z.B. Snare bottom, Bass Di und Mic., 2x Micro pro gitarre (je Mono ein 4x 12" Cabinet). Oder auf ner Bühne von 6m x 4 m 8-Wege Monitor. Ist das noch notwendig oder schon Gigantismus, wenn man dann im Club für 300 Leute eine Open-Air Anweisung für 5000 Leute erfüllen muß und die dann auch drauf bestehen? Wo bleibt da der Blick für's Wesentliche?

  • Basedurm Micros die GLAUBENSFRAGE

    • Hertzkasper
    • 31. August 2003 um 18:15

    Wenn ich kurz mal was anmerken darf: Es heißt Bass-Drum und nicht Base-Drum.
    Aber ich muß Urmelii zustimmen: ich benutze auch oft das D112 und kann mich eigentlich nicht beschweren. Es hängt halt auch viel von der Positionierung ab. Da Ding klackert halt heftig, wenn man's zu nah an's Schlagfell stellt. Also ich hab mit dem Mikro schon etliche Drummer glücklich gemacht. Aber ich glaube, daß da auch so'ne Art Plazebo-Effekt auftritt. Wenn ein Beta52 oder SM91 drinsteckt, dreht man sich's schön. Isses ein D112, ist das Mikro halt scheiße!
    Ich finde gerade was Standard-Mikrofonierung angeht, sollten einige Leute mal wieder auf den Teppich kommen! Da wird immer nur gefordert und hinterher klingt's doch nicht so doll!

  • Voller Sound mit Powermischer und 2-Wege-Boxen?!?

    • Hertzkasper
    • 31. August 2003 um 18:01

    Was mir oft auffällt bei Gebläse, ist, daß es meist sehr mitten-höhenlastig gemischt wird, da der Mischer meist den Kanal-EQ in dem Bereich flat läßt. Dadurch kling meist alles eher nervig hart! Da diese Bereiche eh meist von den Instrumenten selbst weit getragen werden, neige ich persönklch dazu bei Bläsern den Mid/High-Berich abzusenken, um dem ganzen etwas mehr Wärme zu verleihen (kommt auch bei den Musikern selbst recht gut an, da der Monitor nicht so schnell pfeift).
    Dabei achte ich besonders darauf, daß die Holzbläser (Saxophon) gegenüber dem Blech (besonders Trompeten) gut zu hören sind!
    So entsteht ein satterer Bläsersatz. Wenn der FOH das hergibt, komprimiere ich den gesamten Satz noch ein bisschen in ner Subgruppe, damit er dichter wird, denke aber das entfällt bei dem Powermixer!

    Noch'n Tipp:
    Beim Saxophon kommen aus dem Trichter mehr die tieferen Frequenzen raus, die hohen kommen aus den Klappen (also, da wo der Saxophomnist draufdrückt beim Spielen :wink:). Wenn man das Mikro, was die meisten falsch machen, im Trichter "versenkt", hat man so einen Nebelhorn-Effekt, d.h. bei tiefen Tönen clipt der Kanal schon, während man beim Solo die hohen Töne kaum hört. Daher richte ich das Mikro beim Sax irgendwo dazwischen ein, damit man das ganze Instrument gut hört!

  • TOM Mikros.

    • Hertzkasper
    • 31. August 2003 um 17:48

    Also ich benutze selbst häufig Sennheiser e604 (kosten nicht viel und sind schnell montiert und robust). Hab die immer im Ruck-Sack dabei. Sehr schick sind auch Beta 98D/S (diese Schwanhälse). MD 421 oder 521 sind mir einfach zu wuchtig und die Drummer sind mittlerweile einfach Clips gewohnt. 441 ist definitiv zu groß und unhandlich und zu teuer!
    Ansonsten halt SM 57 (kann man einfach nix falsch machen mit) oder Beta 56A (auch sehr beliebt).
    Die Sennheiser e609 hatte ich mal probiert, klingen aber recht holzig gegenüber den 509.

  • Shure SM 58 an Gitarren und Toms etc.

    • Hertzkasper
    • 31. August 2003 um 17:35

    Hab das 58er halt schon öfter in Ermangelung an 57ern benutzt, aber nur an Toms (Floor, da sieht man's nicht so arg) und einmal in ner Bass-Drum (allerdings war das Absicht -> 26" sehr wuchtig). Also ich merk da keinen großen Unterschied, würd's aber eher lassen machen, weil's komisch aussieht und unprofessionell rüberkommen könnte (habt ihr keine gescheiten Mikros?). Lieber ein 57er nehmen, wenn zur Hand! Das Auge "ißt" mit!

  • wie hättet ihr euch in der folgenden situatuion verhalten..

    • Hertzkasper
    • 31. August 2003 um 17:22

    Warum glauben eigentlich immer alle, man wäre automatisch verpflichtet einzugreifen, nur weil man es kann. Wir sind doch keine Ärzte!
    Wenn ich auf eine Veranstaltung privat gehe (so hab ich das verstanden), halt ich mich da raus. Die einzige Möglichkeit wäre, wenn es wirklich ganz dick kommt, daß die Band mich spontan bucht, und auch entsprechend zahlt (sorry, ist mein Beruf und nicht Hobby) und das dann auch mit dem Verleiher-Mischer abklärt, damit ich keinen Streß mit dem kriege.
    Abgesehen davon übernehme ich äußerst ungern den Mix eines anderen!
    Entweder bin ich von vornherein gebucht oder ich lass es!
    Man muss solche dinge ja auch mal vom wirtschftlichen Standpunkt her sehen!

  • Pultplätze mal was zum neidisch werden

    • Hertzkasper
    • 31. August 2003 um 17:03
    Zitat von "Michel"

    So, back to topic:

    ftp://paforum@ftp.noetec.at/images/fohdeluxe3.jpg


    @ Hertzkasper: besser so?

    Nö, geht immer noch nicht, Browser kaputt oder ich zu blöd, oder beides!
    Kommt immer Irgendwas mit Fehler 550 "Datei nicht gefunden".
    Aber der Link von Incoginto hat funktioniert!
    Achja: hmm... toll!

  • Brauche Praktikumsbörse

    • Hertzkasper
    • 29. August 2003 um 11:50

    warum wird dieser Thread nicht einfach gelöscht. Is doch total deplaziert! Frechheit das!

  • Metallica- Ferropolis

    • Hertzkasper
    • 21. August 2003 um 15:05

    Ich will mich ja nicht zu weit nach vorne lehnen, aber ich habe die Geo S schon öfters im Einsatz erlebt und die ist wirklich superstark. Ist halt nix zum Prügeln sondern eher was für die Feinheiten. Ich denke das dürfte mit der Geo T auch so sein. Der hat die wahrscheinlich ordentlich getreten und fett ins Limit gefahren, die dann vielleicht noch mit dem Master EQ kräftig umgerührt und schon haste den Salat. Ich halt halt 95% der Ami-Mixer für Grobmotoriker! Der hätte vielleicht mit nem konventionellen System (groß und schwer) die bessere Wahl getroffen!

  • Uralt AKG Mikrofone D12 und D190 - brauchbar ?

    • Hertzkasper
    • 21. August 2003 um 14:53

    Hatte letztens ein D12 in einer 26" Bass Drum, war super!!
    Die Beatles hatten das schon benutzt, find's ok für Vintage-Sound! Hat weniger Attack als D112!

  • Der (Ton)Mann für alle Fälle!

    • Hertzkasper
    • 21. August 2003 um 13:00

    Ich (Jahrgang 67) biete jedem, der dafür zahlt meine Dienstestung als freiberuflicher Totechniker an. Mit über 15 Jahren Erfahrung (und seit 9 Jahren hauptberuflich) habe ich so ziemlich alles gemacht, was man in dieser Branche veranstalten kann. In der Zeit als Freiberufler habe ich mittlerweile ca. 1100 VAs erfolgreich betreut. Da ich familiär ungebunden bin, bin ich was Ort und Zeit angeht extremst flexiebel. Außerdem bin ich in der LAge Fahrzeuge bis 7,5t zu bewegen.
    Neben der klassischen Rock'n'Roll-Schiene (alle Musikrichtungen von A-Capella bis extremstem Grind-Skate-Death-Noise-Emo-Hard-Core-Metal-Rock, Monitor + FOH oder in Kombination) habe ich auch im Bereich Theater, Musical, Orchester (von Klassik bis Swing und Jazz) und natürlich Industrie. Meine Arbeit beschränkt sich nicht nur auf das Bedienen des Pultes, sondern auch in Planung, Koordienation, Stagemanagement und kompletter Durchführungen von VAs habe ich Erfahrung. Da ich auch verschiedene Bands unterwegs betreue, ist mir anlagentechnisch nichts fremd. Auch vor Powermischern mit 2x15/3 Fullrangebox im Jugendclub Hintertupfingen mache ich nicht Halt. Im Zentrum meiner Arbeit steht stets eine funktionierende und gelungene VA, zufriedene Zuhörer und Veranstalter. Ich mache Ton aus Leidenschaft, nicht zum Selbstzweck!
    Wer Interesse hat, einfach mir eine private Nachricht schicken, ich melde mich dann umgehend!

  • Limitereinstellung

    • Hertzkasper
    • 21. August 2003 um 12:29

    Also eing guter Monitor ist wichtig, damit der Pegelwahn des DJs nicht ausufert! Die Dinger ständig zerren zu lasen, halte ich für keine gute Idee, da dann die Monitore irgendwann den Geist aufgeben und dann geht die Party richtig los. Bei einem festen DJ würde ich auf jeden Fall, neben technischen Maßnahmen, den Dialog suchen (am besten zusammen mit dem Betreiber der Diskothek). Dn Typen versuchen, so plump zu verarschen, könnte nach hinten losgehen. Weitere Fragen sind dann noch, inwieweit alkoholische Getränke die Wahrnehmung des Plattenlegers beeinflussen. Da müßte man dann wirklich auf rein technische Hilfsmittel zurückgrteifen. Ein Kumpel von mir hat mal n lustiges Gerät gebastelt, daß Aussetzer produziert, wenn der Pegel zu hoch wrd. Das gibt Mecker vom Publikum und wenn das Ego des DJs angekratzt ist, zieht er von selbst die Handbremse.
    Ich hab z.B. vor kurzem von dbx ein Speakermanagement-System (dbx260) verarbeitet. Das hat Limiter, Compressoren mehrere EQs und die Weiche gleich eingebaut. Funktioniert hervorragend. Der Compressor macht zu, aber es pumpt nicht. Seit dem is Ruhe im Schuppen. Hab das aber mit dem DJ erarbeitet und der ist recht zufrieden damit.

  • HK Target Pult, wer hat erfahrungen?

    • Hertzkasper
    • 21. August 2003 um 12:11

    Also wenn ich mir schon ein billiges Pult kaufen müsste, dann wenigstens ein Alan&Heath. Die sind zwar auch nicht die Übersahne, aber mit denen kann man im Semi-Pro-Bereich einigermaßen arbeiten.
    Mit dem Mitec-Zeugs (Performer, EX, Event) hab ich auch schon mal gearbeitet, aber da war ich noch feucht hinter den Ohren, und da waren die für mich ok. Deswegen will ich darüber keine Aussage treffen! Ich glaub das Event war irgendwie ok (*indeckunggeh*)!

  • Yamaha 02R: MIDI-Daten sichern/wiederherstellen

    • Hertzkasper
    • 20. August 2003 um 19:51

    hab das 01V, ich weiß nicht inwiweit man da vergleichen kann, aber im Prinzipa geht's da wie bei jedem Synthie auch über SysEx auf einen Midi-Sequenzer! Einfach mal probieren oder in der Anleitung müste auch was stehen.
    Ich kenn halt leider nur Software wie Cubase, und das ist nicht billig. Gib doch mal in ne Such-Maschine "MIDI-Sequenzer" ein. Vielleicht findeste da was. Es gibt meines Wissens auch keinen Unterschied zwischen Musik-Daten und Daten-Daten ( :-? ). MIDI ist MIDI!

  • HK Target Pult, wer hat erfahrungen?

    • Hertzkasper
    • 20. August 2003 um 19:47
    Zitat von "spector"

    Hertzkasper
    Da hat wohl ein Spassvogel alle Bypasstasten für die Kanal-EQ's
    gedrückt ;)

    Schön wär's gewesen! :-?

  • HK Target Pult, wer hat erfahrungen?

    • Hertzkasper
    • 20. August 2003 um 01:25

    Oh Gott!! Target!!
    Hatte öfters mit den Dingern zu tun (verschiedene Modelle). Kann es sein, dass bei denen die Klangregelung von Werk aus gebypasst ist?? Hab da dran rumgeschraubt wie Sau, is aber nix passiert. Ist bei meinen Ridern mittlerweile auf der schwarzen Liste! Der absolute Horror!

  • Andern in die Arbeit qautschen??

    • Hertzkasper
    • 20. August 2003 um 01:12

    Qualität interessiert doch keinen mehr. Hauptsache billig. Du kannst Dir für ne VA den Arsch aufreißen und nen Super-Job machen und dann kommt irrgend so'n Dorfelektriker und macht's mit irgendwelchen Hamsterkäfigen billiger und schon biste den Job los! Diese Hobby-Deppen machen doch die ganzen Preise kaputt. Da sollten sich die Verantwortlichen mal den Kopf drüber zerbrechen.
    Was da teilweise hingestellt wird grenzt an Körperverletzung!

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