seite 3 ff. für messungen und 3D-schnittzeichnungen:
http://87.106.71.220/oma/hk/brochur…_1442236402.pdf
Beiträge von F.A.Bi.A.N.
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Zitat von "radartuete"
Aber worauf ich auch anfänglich hinaus wollte. Gibt es HT-Treiber, die besonders anfällig gegen Verschmutzung (Staub) sind? Und ja, diese Boxen haben einen intakten rel. neuen Frontschaum, der nicht an "Selbstauflösung" leidet

bei sehr alten treibern bröselt manchmal die beidseitig aufgetragene membranbeschichtung etwas ab und wandert in den luftspalt. wie gesagt bei SEHR alten treibern.
der normale veranstaltungsschmutz bleibt zum allergrößten teil in den feinen schutzgittern am treiberausgang hängen. diesen kann man ruhig mal (alle paar jahre, je nach einsatzumfeld) saubermachen. -
Zitat von "Dosenfutter"
Messungen davon gibt's sogar in der aktuellen K&T, allerdings wurde das dort schlichtweg hingenommen und wegignoriert.
ist ja un-er-hört.

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interessant. allerdings zeigt deine "vorher"-kurve hier nur noch einen -6dB-einbruch, wohingegen sie im eröffnenden post -12dB zeigte. nunja, recht ungewöhnliches verhalten. ein treiber mit sägespänen im luftspalt (habe ich noch im archiv gefunden) zeigt nur abweichungen im bereich 5+ khz.
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ich wurde mit dieser frage neulich mehrfach konfrontiert - es sollen unterschiedliche basslautsprecher miteinander kombiniert werden. meist geht es dann um die kombination aus bassreflex und hörnern oder bandpässen mit hörnern.
auch aufgrund des gesteigerten materialaufwands und "kanalverbrauchs" (für endstufen und controller) erschließt sich mir der sinn nicht so recht.
gibt es, von der ansteuerung eines "effektlautsprechers" auf dem aux-weg überhaupt mal abgesehen, überhaupt noch professionelle anwendungen, bei denen wie oben beschrieben kombiniert wird? wenn ja, zu welchem zweck und mit welchem ergebnis? -
wie so häufig: "es kommt darauf an."
meine standardeinstellung für studiomonitore und sowas. die startfrequenz sollte natürlich niedriger liegen, hier auf 1000hz.mit der einstellung bei der "transient time" können längere anregungen umgesetzt werden.
die integrationszeit selbst ist nicht variabel, sie beträgt fest 200ms. die länge des bursts ist etwas größer als integrationszeit plus ausregelzeit. -
In der letzten Version von ARTA (1.8.5, siehe http://www.artalabs.hr/news.htm ) gibt es ein überarbeitetes Max-Spl-Tool mit dem oben erwähnten Abbruchkriterium.
Wer das praktisch erproben kann, bitte hierzu Rückmeldung an mich.
Zudem läuft die letzte Version auch auf Windows 10, hierfür ist eine Neuinstallation nötig.Die Messungen mit dem Max-Spl-Tool sehen zum Beispiel so aus:
- rote Kurve für 3% THD
- blaue Kurve für 10% THDAnzugebende Einstellungen:
Voreingestellte Grenzwerte (THD %), Frequenzauflösung (1/x Oktave), Pegelsteigerung (dB), Pausenzeiten (PRF) und Anregungsdauer (ms). -
vor einiger zeit habe ich eine simulation für die passive frequenzweiche gemacht.
da der laufzeitversatz zwischen hoch- und tieftöner sehr gering ist, konnte die weiche erfreulich einfach ausfallen. die phasenverläufe sind im wesentlichen deckungsgleich, was zu einer breitbandigen und störungsfreien summenbildung führt.f-gänge der einzelwege (rot/blau) und deren summe (schwarz) und elektrische impedanz (orange)/ phasenverläufe zueinander/ elektrische filterfunktionen:
verwendet wurde ein 12dB tiefpass, ein 18dB hochpass und ein saugkreis im hochton. letzteren könnte man auch weglassen, wenn man ohnehin nochmal mit dem controller etwas drüberbügelt.
andererseits kosten die bauteile aufgrund der relativ hohen mittenfrequenz dieses filters nur noch centbeträge. -
nachtrag:
ich habe messungen der GL24 ausgegraben (artikel in tools4music, ausgabe 6-2011). die isobaren sind hier ungeglättet.
bzgl. des abstrahlverhaltens bei tiefen frequenzen liegt sie zwischen den messungen der 12"-box und der 4"-säule, die ich oben gepostet habe. das entspricht genau den erwartungen, die mit der schallwandbreite (190mm) einhergeben. -
Zitat von "tobias kammerer"
Hallo,
Es ist im Grunde ganz einfach: Die Löcher erzeugen in der Regel eine Kompression (hängt von den Maßen ab). Ein Kompression erzeugt in der Regel auch Richtwirkung. Auch ein BR Port richtet Bass (messbar), obwohl der Port viel kleiner als die Wellenlänge ist, die er richtet. Ich muss aber nochmals dazu sagen, dass ich nicht weiß, ob diese Löcher dahingehend optimiert wurden. Immerhin waren Ihre Löcher ein Patent wert. Bei der L 24 z.B.
Deswegen wäre ich eben vorsichtig, das mit einem Direktstrahler in der Horizontalen gleich zu stellen. Könnte gleich sein, muss aber nicht sein.
Viele grüße
Tobiasbitte solche gewagten aussagen besser belegen. die zweifache relativierung ("in der regel") hilft hier auch nicht weiter.
Zitat von "PMZWO"Der Mitteltonbereich wird anteilmäßig durch die pro Box auf der Rückseite zweimal vorhandenen BR-Ports abgestrahlt.
laut meinen messungen aber eher schmalbandig. klar, kann störend sein.
GL24 nahfeld am br-port oben und unten:
http://prntscr.com/87pzgp -
und direktbestellung in kanada kommt nicht in frage? der versand ist dann leider entweder sehr teuer oder dauert ewig.
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Zitat von "tobias kammerer"
...hinsichtlich der horizontalen Abstrahlung zu optimieren. Es ist ein Irrglaube, dass dazu bestimmte Baugrößen nötig sind. Das gilt nur bei z.B. klassischen Hörnern oder Direktstrahlern.
tobias, also bitte...
ich habe zu diesem thema, was manchen kollegen eben doch nicht so eingänglich scheint, vor einiger zeit einen artikel für tools4music geschrieben (ausgabe 2-2014).
hier die messungen des horizontalen richtverhaltens einer mit 4"-tiefmitteltönern bestückten säule und einer klassischen 12"/1,4" im vergleich: -
Genau. Sobald die Impulsantwortdateien vorliegen, sehen wir weiter. Falsche Kennzeichnung an den Treibern selbst kommen vor. Jeder, der schonmal stundenlang monotone Arbeiten verrichtet hat, wird das wohl kennen.
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PA-forum ist super
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Zitat von "patec"
Eine Frage hätte ich allerdings noch: Wie ist denn eigentlich die Rückwärtsdämpfung definiert? Analog zu Mikrofonen als Frequenzgang auf Achse dividiert durch Frequenzgang exakt nach hinten? Dann ist es genau genommen ja nur eine Aussage für genau hinten, wo sich meistens ja kein Mikrofon befindet, und wo die Dämpfung aus Symmetriegründen gerade sehr schlecht ist im Vergleich zu "leicht schräg hinten". Gibt diese Dämpfung irgend ein Hersteller im Datenblatt an? Und spricht auch irgendwer bei Lautsprechern von Seitwärtsdämpfung, so wie bei Mikrofonen?
"rückwärtsdämpfung" taucht in den lautsprecher-normen begrifflich nicht auf, würde ich aber so wie du auch als differenz von 0 zu 180 grad festlegen.
dass es dann (aufgrund des kleinen winkelbereichs) nur eine begrenzte aussagekraft hat, ist richtig. bei basslautsprechern mit herstellerseitigen cardioid-presets wird man diese angabe sicherlich finden. ich will jetzt aber keine datenblätter durchwühlen. -
wenn du schon sagst, dass beim treiberwechsel der fehler mitwandert, dann musst du wohl alle treiber einzeln (ohne und anschließend mit weiche) messen, um den bzw. die fehler einzukreisen.
beispiel einer festklemmenden spule nach einem sturz - ein BMS 4590 koax, wo die spule des hochtöners festsitzt im vorher/nachher-vergleich:
ggf. lädst du mal die impulsantwortdateien der fraglichen, defekten LS und der regulären LS hoch (.wav-format reicht). das würde ich mir gerne selbst mal ansehen - kannste mir auch per email schicken.
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verpolt angeschlossener hochtöner. bitte die phasenverläufe vergleichen.
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es lassen sich immer sonderfälle finden, die ausnahmen von der regel nahe legen. am ende sollte ein sinnvoller wert im datenblatt stehen, der sich auch für den unbeteiligten nachvollziehen lässt.
ein klassisches topteil (das HK-audio horntop mit 3x8"/1,4" war der aufhänger für diese diskussion) muss nun wirklich nicht mit der halbraumangabe versehen werden. die motivlage dieser datenblatt-gigantomanie habe ich schon mehrfach kommentiert.details zum messverfahren (dass, was du meinst) sind im normentwurf nicht geregelt (version april 2015).
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es war oben nur die angabe gemeint, nicht das verfahren (ja, trennscharf formuliert war's nicht).