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  2. F.A.Bi.A.N.

Beiträge von F.A.Bi.A.N.

  • Lange Lautsprecherkabel - Was kann passieren?

    • F.A.Bi.A.N.
    • 18. Juli 2010 um 16:10
    Zitat von "sebastian"

    @ F.A.Bi.A.N.
    Mir scheint die vermutlich praxisgerecht gewählte Samplefrequenz gibt die Realität für die aufgestellte These nur unzureichend wieder. :wink:

    das habe ich jetzt nicht verstanden.

    zu den letzten beiträgen:
    natürlich kann man bei unwichtigen anwendungen auch einen 100m langen klingeldraht verwenden - solange man sich im klaren ist, welche effekte man hier gegeneinander abwägt. kommentare wie: "ist doch sowieso egal!", könnten zumindest den eindruck entstehen lassen, dass die grundlagen einfach nicht bekannt sind und durch irgendwelche wie auch immer zustandegekommenen praxiserfahrungen auch kein bedarf an grundsätzlichen überlegungen besteht.

  • Lange Lautsprecherkabel - Was kann passieren?

    • F.A.Bi.A.N.
    • 17. Juli 2010 um 10:51

    ...und zur wiederholung auch nochmal mein senf:
    schaltet man einem lautsprecher mit stark schwankendem impedanzverlauf - was der regelfall ist - einen widerstand von mehreren ohm vor, verbiegt sich der frequenzgang erheblich (3-4db sind problemlos machbar).

  • Lange Lautsprecherkabel - Was kann passieren?

    • F.A.Bi.A.N.
    • 16. Juli 2010 um 17:42
    Zitat von "sebastian"


    Obwohl man eigentlich von bifilarer Wicklung ausgehen könnte, kann ich mir doch zusammenreimen, dass

    tatsächlich die Induktivität messbar verändert.

    messbar?
    hier habe ich ein 20m 4mm²-kabel gemessen. einmal zur großen 8 weiträumig auf dem boden verteilt und einmal zu einem möglichst kompakten ring gewickelt und mit kabelbindern "verschnürt". grüne kurve = 8-förmig, rote kurve = ringwicklung.

    es macht KEINEN unterschied.

  • Lange Lautsprecherkabel - Was kann passieren?

    • F.A.Bi.A.N.
    • 16. Juli 2010 um 13:30
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Und nicht vergessen:
    Überschüssiges Kabel nicht einfach aufwickeln, sondern in gegenläufigen, 8-förmigen Buchten aufschiessen.
    Die sonst entstehende Induktivität verschlechtert die Tieftonwiedergabe.

    das ist eines dieser urbanen märchen, die nicht totzukriegen sind.
    ein normales PA-lautsprecherkabel mit runder ummantelung kann man problemlos in einem handfesten ring aufwickeln. die induktivität steigt dadurch im vergleich zum möglichst großflächigen auslegen auf dem boden NICHT an.
    dass eine dabei eventuell entstehende induktivität eher den tief- als den hochtonbereich beeinträchtigen soll, ist ebenso unverständlich.

  • Lange Lautsprecherkabel - Was kann passieren?

    • F.A.Bi.A.N.
    • 15. Juli 2010 um 19:48
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Da passier gar nix.
    Der Widerstand des Kabels, auch wenn es 100 m lang ist, gegenüber dem vom Lautsprecher immer noch verschwindend klein.


    es ist zwar richtig, dass der widerstand klein sein KANN, dass die auswirkungen aber nicht nennenswert wären, ist in sicherlich 99% aller fälle falsch.

    Zitat von "djgolle"

    Klar, macht nix....zumindest nicht, wenn wir einfach Induktivität und Kapazität vergessen 8)


    genau!
    einfach mal darüber nachdenken, was passiert, wenn man einem lautsprechertypischen, "unruhigen" impedanzverlauf (mit werten von minimal 4 bis maximal 50...75 ohm) einen widerstand in der genannten größenordnung (2 ohm) vorschaltet.

  • JBL Vintage System ergänzen??

    • F.A.Bi.A.N.
    • 14. Juli 2010 um 00:12
    Zitat von "TomyN"

    Eine Box verpolen, Sinus mit der Trennfrequenz drauf und solange delayen bis man nix mehr hört?

    wenn es LS gäbe, die keinerlei nichtlineare verzerrungen produzieren, könnte das funktionieren. ansonsten funktioniert das mit dem "nichts mehr hören" nicht.

  • JBL Vintage System ergänzen??

    • F.A.Bi.A.N.
    • 9. Juli 2010 um 17:46
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Nur mit dem Unterschied, das diese "Mängel" massgeblich an einem Klangeindruck beteiligt sind, den der eine oder andere ausgesprochen schätzt. Ich zum Bleistift...

    das ist ja kein problem, denn ich streite nicht über geschmacksfragen.

    es sollte aber prinzipiell im interesse des anwenders liegen, die ursachen für ebendiesen gewünschten "sound" soweit zu verstehen, dass er sie genau und reproduzierbar unter kontrolle hat.
    wenn man "irgendwas" und "irgendwie" hinstellt, aktiv nach "gutdünken" trennt und sich dann über das ergebnis (welches in 99,99% aller fälle deutlich besser machbar wäre, wenn man denn wollte) freut, dann befindet man sich, den technischen sachverstand betreffend, einfach auf einer sehr unbefriedigenden ebene.
    es grenzt in gewisser weise an einen unaufgeklärten mystizimus, da man zwar nicht genau weiß, warum es regnet, aber durch gute gefühle annimmt, dass es der regengott schon gut mit einem meinen wird...

  • JBL Vintage System ergänzen??

    • F.A.Bi.A.N.
    • 9. Juli 2010 um 14:38

    ich würde das alles nicht schreiben, wenn ich nicht selbst erfahrungswerte im umgang mit derartigen vintage-PA´s hätte.
    zuletzt hatte ich die ehre, eine PA mit doppel-18"-rutschen und topteilen mit 15"er, 2"er und 2 tweetern pro box (natürlich alles JBL und oder selenium) einzumessen. die komplexität wird unterschätzt, was ich auch am ausgangszustand klar erkennen konnte. fehlt (nur ein beispiel unter vielen) eine laufzeitanpassung der wege, sodass es im übergangsbereich nur zu minimalen additionen und einem ebenso durchwachsenen vertikalen abstrahlverhalten kommt, dann gibt es daran nichts wegzudiskutieren.
    aussagen wie: "geht doch [irgendwie]!", bezeugen dass das ein tatsächliches problem ist - und zwar in den köpfen...

    in diesem zusammenhang möchte ich auf meinen vorschlag zurückkommen, dieses unterforum in "blindflug für fortgeschrittene" umzubenennen.

  • JBL Vintage System ergänzen??

    • F.A.Bi.A.N.
    • 9. Juli 2010 um 13:44

    @ subkontrabob:
    ...mir laufen mehrere kalte schauer zeitgleich den rücken runter.
    aufgrund einiger fragestellungen (z.b.: kann ich einen 2"-treiber wie 2440 bei 500hz trennen) habe ich doch arge zweifel, ob ein derart anspruchsvolles projekt wie ein 4...5-wege-aktivsystem nicht doch ein wenig oberhalb deiner fähigkeiten liegt. die vielen tipps der forumsmitglieder sind sicherlich gut gemeint, aber wenig zielführend.

    allgemein hierzu:
    - in keinem satz wurde bisher die enorme problematik der räumlich weit auseinanderliegenden schallentstehungsorte erwähnt
    - unthematisiert blieben bislang auch der geplante verwendungsort (bedämpfung des raumes) bzw. das abstrahlverhalten der einzelnen schallquellen des systems
    - ebenso unerwähnt blieb bisher ein konkreter referenzrahmen für die überprüfung der relativ alten chassis bzw. eine handlungsanweisung für den fall eines verfehlens der parameter
    - nach einer eignung der "frequenzweiche" (n7000) für die chassiskombination hat ebenfalls noch kein mensch gefragt
    - darüber hinaus hat bislang niemand nach der zur verfügung stehenden messtechnik bzw. der notwendigen kenntnisse zur bedienung ebendieser gefragt

    sollte das alles egal sein, kann man dieses unterforum auch gleich in "blindflug für fortgeschrittene" umbenennen.
    andernfalls wirst du um die hilfe eines profis, der die einzelnen komponenten der anlage erst einmal durchmisst, nicht umhin kommen.


    viel erfolg wünsche ich weiterhin!
    gruß,
    fabian

  • 10"/1" Box mit Ferrit und Neodym (Emi/ RCF)

    • F.A.Bi.A.N.
    • 7. Juli 2010 um 19:21

    ...aus zeitgründen vorerst die messergebnisse der hochtöner.
    gemessen wurde im freien über reflektierender bodenfläche, wobei reflexionen natürlich ausgefenstert wurden.
    die pegel entsprechen jeweils: db(spl) re 20µPa/2,83v/1m, wobei der tatsächliche messabstand ca. 2,5m betrug.

    - rcf nd350 (neodym) an 18sound xt1086
    - f-gang und phase ohne glättung; periodenskaliertes ausschwingverhalten; elektrische impedanz und phase

    - rcf n350 (ferrit) an 18sound xt1086
    - f-gang und phase ohne glättung; periodenskaliertes ausschwingverhalten; elektrische impedanz und phase

    - vergleich f-gang rcf nd350 vs. n350

    weitere messungen folgen zu gegebenem zeitpunkt.
    viel spaß beim interpretieren und bewerten der bisherigen messungen...

    gruß,
    fabian

  • 2x12"/1,4" Forumsprojekt "PAF212"

    • F.A.Bi.A.N.
    • 6. Juli 2010 um 18:21

    hallo tobi,

    Zitat von "ac"

    Deshalb und dafür ist er laut, bzw. wird schnell laut wahrgenommen. (...)
    Auch die PAF wird bei mir hin und wieder für VA herhalten müssen, wo Lautstärke wichtiger ist als Klangqualität.
    Frage: Wie gut wird sie Pegelmäßig an die JBL rankommen oder gar übertreffen ?!


    die antwort hast du dir größtenteils schon selbst gegeben - der lautheitseindruck dieser alten treiber lässt sich nur schwer vergleichen.
    vor allem der fehlende hochton >8khz dürfte hierzu einen wesentlichen beitrag liefern. "früher" sah man treiber wie den 2445 oft mit tweeter-unterstützung.

    Zitat von "ac"

    Ich würde am liebsten schwarze Gitter (quadrat oder hex) mit dünnem Schaumstoff hinterlegen, aber wie bekomm ich den fest, ohne dass man den Kleber sieht. Die Überlegung war, da der Schaumstoff ja immer so anfällig ist und diese Box geschlossen ist, dachte ich Ventiliert sie nicht so stark, der Schaumstoff wird so nicht so schnell dreckig und dann ist das Gitter schneller und günstiger mal überlackiert oder gesprüht, als jedesmal den abgenutzten Schaumstoff wegen Transportbeanspruchungen zu wechseln.


    dazu brauchst du einen transparenten kleber. die befestigung könnte man zum beispiel so wie hier realisieren:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=27&t=63732&p=639330#p639330

  • 10"/1" Box mit Ferrit und Neodym (Emi/ RCF)

    • F.A.Bi.A.N.
    • 2. Juli 2010 um 14:04

    gemach. ich hatte zuletzt keine zeit dafür - eventuell aber dieses wochenende.

  • neue Tops PAF 212 oder Limmer P3

    • F.A.Bi.A.N.
    • 2. Juli 2010 um 13:47
    Zitat von "Aerocell"

    Er hat gesagt: ... jeder 15er mit einer reference efficiency über 4% wird an der gleichen Weiche funktionieren, da sich die Impedanz bei 400-500 Hz problemlos verhält.


    da lassen sich mit sicherheit eine ganze reihe chassis finden, die dieses kriterium einhalten aber (ohne anpassung der weiche) zu vergleichsweise schlechten ergebnissen führen.

  • 2x12"/1,4" Forumsprojekt "PAF212"

    • F.A.Bi.A.N.
    • 29. Juni 2010 um 20:58
    Zitat von "ac"

    Eine Frage: Warum Noppenschaum zur Dämmung? Den habe ich bisher in noch keinem professionellen Gehäuse gesehen.
    Ist Flies nicht besser? Was macht Noppenschaum anders?

    ich weiß nicht, in welchen gehäusetypen und von welchen herstellern hier die rede ist.
    tatsächlich aber haben polyesterfliese in der regel eine geringere absorptionswirkung (sprich: erst zu höheren frequenzen hin steigt der absorptionsgrad an) als die üblichen akustiknoppenschäume.
    messungen hierzu gibt es reichlich in der einschlägigen fachliteratur.

    Zitat von "ac"

    Gibt es Erfahrungen über die beste Griffposition und Griffarten?


    bei den aktuellen gehäusen liegen die seitlichen griffe ziemlich weit vorne und genau im schwerpunkt:

  • Box für aktiv-/passivbetrieb umrüsten

    • F.A.Bi.A.N.
    • 28. Juni 2010 um 20:42

    das ist wirklich sehr einfach zu lösen...
    aber mal so nebenbei gefragt: wie hoch ist denn der ohm´sche serienwiderstand der tieftonweiche? so könnte man sich schnell die differenz im maximal erzielbaren schalldruckpegel im tiefton ausrechnen - ggf. ist der unterschied so gering, dass man sich das gesamte umbaugefummel auch sparen kann (vor allem mit gutem gewissen).

  • Box für aktiv-/passivbetrieb umrüsten

    • F.A.Bi.A.N.
    • 28. Juni 2010 um 19:38

    du drückst dich etwas unklar aus.
    meinst du, dass du per schalter die tieftonweiche überbrücken willst, aber die hochtonweiche bei umschaltung auf aktivbetrieb im signalweg bleiben soll?
    so scheint es mir zumindest sinnvoll zu sein!

  • Datenblatt Turbosound TSE-218

    • F.A.Bi.A.N.
    • 28. Juni 2010 um 01:27

    hier das PDF für den tse118/218.

    http://s7.directupload.net/file/d/2204/rp9ipvyh_pdf.htm

  • X-tro

    • F.A.Bi.A.N.
    • 23. Juni 2010 um 14:13

    der mitteltöner kann nur durch ein herausnehmbares horn (möglichkeit 1) oder, wenn man das horn fest mit dem gehäuse verklebt, durch zwei seitlich herausnehmbare montageklappen (möglichkeit 2) montiert werden. bei möglichkeit zwei braucht man eine gute flexible welle oder irgendeinen gelenkschrauber, um das chassis zu befestigen.
    davon mal abgesehen halte ich das mitteltonhorn für deutlich zu klein. messungen dieser box (empfohlene chassis im rohzustand) habe ich noch keine gesehen - dabei gibt es den bauvorschlag schon mehrere jahre.

  • 2x12"/1,4" Forumsprojekt "PAF212"

    • F.A.Bi.A.N.
    • 22. Juni 2010 um 03:04
    Zitat von "coolboarder"

    Ich werde dann wohl einen Schalter für aktiv und passiv einbauen.
    Gibt es da spezielle Schalter mit ''Audiokontakten'' oder ist das wumbo???


    nein, es ist lediglich auf eine ausreichende spannungsfestigkeit zu achten.
    darüber hinaus gehende erörterungen dürften in etwa das niveau von "kabelklang"-fragen haben, die wir hier wohl nicht weiter vertiefen müssen.

    Zitat von "coolboarder"

    Ich habe Angst das ohne Bassrefelx die Grundtöne etwas schwach werden.
    Wäre die PAF ohne Subs auch noch für Gesang einsetzbar?


    ...für sprache uneingeschränkt einsetzbar. dass eine bassreflexunterstützung <100hz die wiedergabe von sprache beeinflussen könnte, kann ich nicht nachvollziehen (wenn man von der effektvoll bassigen männerstimmenwiedergaben in manchen großraumkinos einmal absieht).

  • Bestückung TW Audio T24/ B30

    • F.A.Bi.A.N.
    • 20. Juni 2010 um 12:12
    Zitat von &quot;Thomas&quot;

    Der HT ist definitiv ein 18Sound.
    1460 oder 1480, NSD vermutlich noch nicht.

    es ist ein 1480. dieser hat einen geschloßenen ring aus neodym, wohingegen die 1460 einzelne neodymtabletten einsetzen.

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