...´schulljung, aber bei der eingangsfrage konnte ich nicht anders.
1.) elektrisch messbare unterschiede zwischen "high-end"-bauteilen und der normal bepriesenen industrieware sind lediglich im bereich der serientoleranz. sollte es hier wirklich um subjektiv wahrgenommene "klangunterschiede" (mit luftigen höhen oder cremigem abgang, wie zuvor beschrieben) gehen, ist das mit sicherheit nicht das richtige forum - das internet ist aber voll davon, du wirst dann auf der suche nach gleichgesinnten mit sicherheit schnell fündig.
2.) die bauteilvorschläge des beschriebenen 18sound-bausatzes sind (ohne dass ich die konstruktion tatsächlich geprüft hätte!) i.d.r. auch so umsetzen.
hierfür einige beispiele: R(dc) der tieftonspulen bestimmen den verlust an der ohm´schen last, eine möglichst geringe serielle last macht in diesem bereich sinn. ob man nun alles mit luft- oder kernspulen gestaltet, ist auch eine frage der größe der induktivitäten, die ab einem gewissen wertebereich nicht mehr sinnvoll als lufttypen umsetzbar sind (drahtlänge/ -dicke).
der R(dc) der hochtonspule sollte unbedingt mit dem vorgeschlagenen wert übereinstimmen, da sich die untere flanke des hochtöners im überlappungsbereich der wege deutlich ändern kann.
dass du irgendwo mal irgendwas abgebranntes gesehen hast, zeigt ja, dass man sich auch mal ruhig ein-zwei gedanken über die ursachen machen kann.
3.) die spannungsfestigkeit der kondensatoren sollte man rechnerisch und unter annahme der "worst-case"-szenarien überprüfen - oder, wie in dem fall, simpel die herstellervorgabe umsetzen (schätzungsweise 160...250v).
4.) alle vorschläge sind natürlich nicht in stein gemeißelt - sapere aude.