Tag. Ich mache mir auch Gedanken über diese Lärmauflagen in der Zukunft. Meint ihr, dass LineArrays sich auch für kleine bis mittlere Festinstallationen eignen? Wenn ja, dann ab welcher Größe?
Beiträge von andi.h
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Noch eine Frage:
Es gibt doch diese Rackbags, also sowas in der Art:
http://www.netzmarkt.de/thomann/artikel-132941.html
Hat jemand Erfahrung mit den Teilen? Taugt das was?
Ich spiele nämlich mit dem Gedanken mir sowas zuzulegen. Kommt auch nix schweres rein, soll nur eine "Siderackergänzung" werden, mit ein paar Dynamics und evtl. Digieffekten, vielleicht auch noch eine 2HE Rackschublade für Kleinkram (würde gut reinpassen).
So eine Tasche wäre halt praktischer als ein Rack, weil ich oft mit Zug oder öffentl. Verkehrsmitteln unterwegs bin. Bisher bin ich immer mit Rucksack unterwegs gewesen, da geht natürlich nix mit 19" Equipment... -
Zitat von "Mnyut"
Ich weis nicht warum hier im Forum immer wieder behaupted wird, das bei einer DI Box grundsätzlich das Eingangsignal mit kleinerem Pegel wieder raus kommt.
Hab ich auch gar nicht behauptet! Aber auch bei einer aktiven DI-Box brauchst du meistens einen Mikrofoneingang, weil in der Regel nur dort Phantomspeisung anliegt (mit Batterie würde ich gar nicht erst anfangen). Ausgenommen sind natürlich 19"-mehrfach-DIs mit Netzteil. -
Nochwas: Warum gehst du nicht mit XLR (erdfrei symmetrisch) in die Endstufe? Wäre sinnvoll.
Wenn du jetzt schreibst, deine Endstufe hat nur Cincheingänge dann "Hallo Partybrett". Vielleicht auch sonst. -
Zwischen PC und Mischpult.
Ich hoffe du hast 2 DI-Boxen bzw. eine Stereo-DI-Box. Die musst du dann an 2 Mikrofoneingänge des Mischpults anschließen und alles richtig einpegeln. Wenn du keine Mikrofoneingänge hast, dann war die DI-Box ein Fehlkauf, dann hättest du dir einen Lineübertrager kaufen sollen.
Wenn das alles richtig ist, solltest du mit dem Ground-Lift Schalter das Brummen wegkriegen. Abschwächung normalerweise abschalten (0db).
Brummschleifen entstehen über alle möglichen Masseverbindungen. Ich hatte mal einen Fall mit Laptop an Stereoanlage, da warens Antennenkabel (Radio) und Netzwerkkarte.
Wenns nichts hilft, dann poste nochmal den genauen Aufbau und was wo dranhängt. -
jeff: Danke, das ist wirklich mal ein guter praxistauglicher Tip. Die Tom-Gates nach der Snare einzustellen sollte machbar sein!
Janko: Hast Recht. EQen geht bei den Toms dann aber definitiv wirklich nur VOR Spielbeginn, da muß ich mir wohl einfach die Zeit nehmen, je nach Stimmung (des Schlagzeugs, nicht meine!) halt mehr oder weniger.
Ja ein Transient Designer steht schon lange auf meinem Wunschzettel. Wer schenkt mir einen? Den 4er bitte... -
Danke für den Beistand :cry:
da_user: Bin (relativer) Anfänger, kenne mich also nicht wirklich gut aus. Ich versuch halt alles nach bestem Wissen und Gewissen möglichst schön hinzukriegen.
Seven: Wenn man die Toms dann doch mal aus versehen ganz weggegated hat, ist das gar nicht so leicht zu merken! Das fällt kaum auf und wenn dein Mischerplatz 30m von der Bühne weg ist, siehst du auch nicht viel, auf welche Trommeln gerade gekloppt wird. In die Spielweise des Drummers werd ich mich wohl lieber nicht einmischen...OT: Parole des Tages: Bands abmischen, DJs aufmischen...
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Zitat von "peckatler"
...(außer das untere Mic invers zu schalten!)?...
Ich würde nicht pauschal sagen, dass man stur immer ein Micro phaseninvertieren muß. Ruhig auch mal ungedreht anhören, es gibt sicher Fälle wo das besser klingt! (Meistens wird gedreht aber wohl tatsächlich die richtige Entscheidung sein.) -
Hallo. Ich bin leider oft mal in der Situation, dass ich keinen richtigen Soundcheck zur Verfügung habe (Zeitmangel weil Band zu spät, Festivalsituation,...), sondern nur kurz Linecheck ("Alles da? Dann los..."). Das reicht gerade mal zum einpegeln! Die EQs werden dann schnell nach Erfahrungswerten grob eingestellt, während den ersten 1-3 Liedern kommen dann die Feinheiten. Das funktioniert eigentlich auch ganz gut, wenns anders natürlich auch schöner wäre.
Das Schlagzeug ist bei mir oft recht aufwendig, vieles muß ich geschickt EQen, die Toms oft relativ kurz Gaten und noch Effekt drauf (schönes Percussion-Plate oder so) damit das klingt (gerade in kleineren Räumen). Probleme hab ich eigentlich nur bei den Toms. Alle anderen Signale sind mehr oder weniger "ständig" vorhanden, so dass ich höre was sich verändert, wenn ich etwas "live" regle. Die Toms werden aber ja nur alle 2 Jahre mal angespielt und bis man reagieren kann ist schon wieder alles vorbei. Vor allem das einstellen der Gates kriege ich dann nicht wirklich gut hin.
Ist mein Problem nachvollziehbar? Ich versuche jetzt immer durchzusetzen, dass wenigstens die Toms ein bißchen ausführlicher gecheckt werden. Bei den Musikern stößt es allerdings immer auf großes Unverständnis, wenn ich mich mehrere Minuten mit den Toms aufhalte, beim Gesang aber nur mal kurz "HEY!" sagen lasse.
Wenn ihr mir jetzt schreibt, dass ein richtiger Soundcheck besser ist, dann gebe ich Euch zwar recht, aber wirklich weiterhelfen würde mir das leider auch nicht. -
Nach genauerer Überlegung:
Ich würde als Effekte ein Lexicon MPX550 und ein tc M300 reinbauen.
Ich bin der Meinung, dass man fast alle Situationen im "kleinen Livebetrieb" damit zufriedenstellend meistern kann. Mehr als 2 Effekt-Aux Wege hat man da sowieso selten. Mehr würde ich nur ausgeben, wenns Riderfest sein muß. -
Ich würde auch auf jeden Fall eine DI vorschalten, sicherheitshalber und außerdem hab ichs dann gleich symmetrisch.
Sogar die Behringer DI-Boxen können Speaker-Out Signale verwurschten, laut Datenblatt sogar bis 3000W, hab ich allerdings noch nicht probiert... -
Kann mich tonzwergs Frage nur anschliessen.
Mein Tip zur Gerätebeurteilung (egal welche Marke) in 4 Stufen:
1. Genau testen und prüfen was ein Gerät kann
2. Überlegen für welche Anwendungen es sich damit eignet
3. Dann Preis anschauen
4. Ärgern (schimpfen) oder freuen (kaufen) -
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Tag. Ich mische jetzt manchmal so langsamere deutsche Elektro-Pop-Sachen. Da brauche ich immer wieder mal folgenden Effekt:
Einfaches Monodelay mit wenig Feedback, ungefähr ein Takt Delaytime, möglichst per Tap einzustellen.
Soweit kein Problem. Ich hätte aber gerne das Delay "immer nur auf aufs letzte Wort", also so das es sich nicht mit dem Gesang vermischt und nur am Ende einer "Textzeile" zu hören ist (Sprachverständlichkeit). Ich hoffe man versteht was ich meine. Jetzt gibt's zwei Möglichkeiten:
1. Finger am Effektreturn und immer an entsprechender Stelle hochregeln
2. Ducker kaufen, in den Returnweg einschleifen und das trockene Signal als Key nehmen
Finde beides nicht gerade ideal, ziemlich aufwendig. Es muß doch fertige Effektalgorithmen geben, wo das schon so vorgesehen ist, also ein "ducked delay" oder so. Gibt's sowas? -
Dankesehr, ihr habt mir sehr weitergeholfen. Dass bei Starkstrom nicht "gebastelt" wird ist für mich sowieso klar.
Mmh, Elektriker auf Standby: Gute Idee, sollte man haben. Mal sehen ob ich einen finde der auch Nachts ausrücken würde.
Mit Strom am FOH hab ichs immer so gemacht: 1x Schukotrommel vom Bühnenstrom für Ton nebens Multicore gelegt für Mixer und Siderack. Fürs Licht leih ich mir immer ne Trommel mit Netz/2xDMX-Hybridkabel. Ist die beste Lösung die ich kenne, hatte auch noch nie Probleme damit.
Zur Gleichmäßigen Phasenauslastung: Habt ihr so Edel-Stromverteiler mit Anzeige oder schätzt ihr einfach?
Ich weiß dass ungleichmäßige Belastung Probleme macht, aber ich weiß nicht warum. Kann mir das jemand kurz erklären? Würde mich interessieren.
Ihr macht doch sicher einen Stromcheck, wenn ihr an eine Location kommt, oder? Wie geht ihr da vor? Schaut ihr nur mit dem Phasenprüfer in alle CEE-Dosen ob die Phasen da sind wo sie hingehören, oder messt ihr auch die Spannung, prüft die FI's etc.? Ich werde wohl leider kein Nobel-Strom-Rack mit Messinstrumenten und Power-Conditioner pipapo haben. -
Jetzt wirds langsam sehr interessant, finde ich. Die Sache wird scheinbar tatsächlich sehr unterschiedlich gehandhabt. Den Baustromverteiler zur Bühne legen zu lassen ist eine sehr gute Idee. Muß halt ein Elektriker ran, mal sehen ob das Budget das hergibt.
Noch mehr Meinungen bitte! -
Danke schon Mal für die schnelle Antwort. Hört sich sehr vernünftig an. Macht ihr das alle so?
Hat natürlich mit getrennten Phasen nichts zu tun. Es heißt ja immer das wäre die Ideallösung (gegen Einstreuungsprobleme und Brumm). Ist aber wohl in der Praxis in den seltensten Fällen machbar. Oder praktiziert jemand konsequente Phasentrennung für Licht&Ton? -
Hallo! Ich hatte letztes Jahr die technische Leitung eines 2tägigen kleinen Festivals (ca. 1000 Leute pro Tag). Es handelt sich um eine ZELT-Veranstaltung. Die Sache mit der Stromverteilung war nicht gerade optimal gelöst. Es gab zwar keine schwerwiegenden Probleme die den Ablauf wirklich gestört hätten, aber mehrere kleine die zum Teil während der laufenden Veranstaltung gelöst werden mußten.
Im nächsten Jahr würde ich da gerne etwas planvoller vorgehen und wollte mir ein paar Tips holen, wie ihr einen "Stromplan" aufstellt.
Folgendes Szenario:
Sagen wir, zur Verfügung stehen 2 ordentliche Baustromkästen mit eingebauter Unterverteilung auf alle üblichen CEE-Größen (natürlich entsprechend abgesichert und mit FIs). Leider sind die aber nicht in Bühnennähe.
An Verbrauchern gibt's das übliche: Essenstände (u.a. Pizzaofen 32A CEE!), Licht (eher klein, hauptsächlich PARs mit Raylights), Kühlwagen, Ton, Bühnenstrom, Thekenlicht, Kühlschränke, Notbeleuchtung,.....
Am liebsten hätte ich alles nach Phasen aufgeteilt:
1. Licht (Dimmer, Scanner, Lichtpult, Nebelmaschine)
2. Ton (FOH-Anlage, Monitoranlage, FOH-Pult, Bühnenstrom)
3. Rest
Nimmt man dafür normalerweise eine einzige dicke Leitung bis zur Bühne und ab da nur noch Schuko?
Viele der Verbraucher haben aber 3-Phasen-Anschluss (Ofen, Dimmerrack, Kühlwagen,..) wie soll man da eine Aufteilung nach Phasen machen? Außerdem wäre die Verteilung sehr unausgewogen, da ein so ein Scheiß Pizzaofen warscheinlich schon soviel Strom zieht wie die ganze PA zusammen.
So, das war jetzt sehr ausführlich, ich denke das Problem ist klar geworden. Mich würde wirklich sehr interessieren, mit welchen Stromkonzepten ihr arbeitet und welche Erfahrungen ihr bei ähnlichen mittelgroßen Veranstaltungen gemacht habt, also was sich bewährt hat und was nicht. Vielen Dank im Voraus, Andi! -
Zitat von "da_user"
keine billigbaumarkt steckdosenleisten mit schalter untern pult-tisch legen
(kann probleme geben wenn sich der tonler mal strecken muss, eigene erfahrung *gg*)Überhaupt nie Billig-Schuko-Kram verwenden! Ich hab mal wirklich EWIG nach einem Scheiß Fehler gesucht, weil ich nicht draufgekommen bin dass so ein neu gekaufter Dreifachverteiler nicht funktioniert hat. Das Ding habe ich dann sehr genußvoll kaputtgetreten
. Die Veranstaltung hat zum Glück nicht gelitten, aber der Soundcheck hat sich verzögert und ich musste wie blöd auf dem ganzen Gelände rumlaufen.
Also bei Stromzeug mindestens genauso wichtig wie bei Audioverbindungen: Gute kabel, gute Stecker! -
Ich meinte das eigentlich eher wegen den tiefen Frequenzen in der LUFT, gar nicht mal so wegen dem Körperschall. Halt mal zwei Finger knapp über den Flaschenhals einer halbvollen Bierflasche, dann spürst du wie stark die entsprechend verstärkte Bassdrum die Luft rein und rausdrückt. Durch den ständigen Gasaustausch verflüchtigt sich dann die Kohlensäure viel schneller (chemisches Gleichgewicht H²CO³ <-> H²0+ CO²).
Schönen Gruß,
Andi
(außnahmsweise sehr sophisticated)