Dankesehr!
Die Demosoftware werde ich mir schon mal ziehen.
Wer kann was über seine Erfahrungen mit "Golden Ears" schreiben?
Wie habt ihr "hören" gelernt?
Beiträge von andi.h
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Hallo miteinander!
Ich bin seit einigen Jahren ein fleißiger Autodidakt im PA-Bereich. Ich kann mittlerweile alles was es gibt (glaube ich) richtig verkabeln und habe auch schon genug Praxiserfahrung um gängige technische Fehler zu erkennen und zu beheben. Ich bilde mir auch ein, auf einem gut eingestellten System eine Band mischen zu können, so daß sich wirklich niemand beschweren muß.
Ich weiß, dass ich noch sehr viel lernen muß, am dringendsten scheint mir aber Gehörbildung von Nöten zu sein. Mir fehlt z.B. einfach die Erfahrung eine Anlage mit Terz-EQ nach Gehör zu linearisieren und ich treffe auch nicht gleich das richtige Filter wenn mal der Monitor pfeift.
Meine "Mischer-Väter" von denen ich mir viel abgeschaut habe trösten mich immer mit "das kommt mit der Zeit - Erfahrungssache", aber wie kann ich Erfahrung sammeln, ohne dabei Mist zu bauen? Ich fände es halt Scheiße, wenn die Qualität eins Konzertes darunter leidet, dass der "Azubi" Erfahrungen sammeln muß.
Ich überlasse das Einstellen der EQs also bis auf Weiteres dem versierten Fachpersonal, weil ich das nicht machen will, solange ich nicht weiß, das ich es wirklich kann. Bitte gebt mir Tipps, wie man sowas lernen kann.Danke!
PS: Es gibt doch so CD-Sets zum "hören üben", oder?
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Hallo! Ich achte grundsätzlich darauf Licht und Ton so getrennt wie möglich zu halten (einzige Verbindung ist ganz früh im Stromkreis). Dazu gehört nicht nur die Stomtrennung an der Bühne (Dimmerpacks vs. Ampracks/Bühnenstrom,...), sondern auch ganz klar extra Strom für Licht und Ton am FOH-Platz und kein DMX über Zentralmassemucos. Der Verleiher meines Vertrauens hat eine wunderbare 50m Kabeltrommel mit so einem DMX/Netz Kombikabel (2xDMX), das wird einfach am Dimmerrack in eine Schuko und eine DMX-Dose gestöpselt und fertig. Die zweite DMX Leitung ist für Spare oder wenn eine Band (Festivalsituation) eigenen Lichtkram mitbringt, dann wird nicht an meinem Zeug rumgestöpselt oder gepatcht.
Natürlich gibt es auch Situationen wo es ohne diese strikte Trennung keine Probleme gibt, aber diese Lösung ist so unaufwendig und sauber, dass ich sie wirklich uneingeschränkt empfehlen kann! Oder kennt jemand was besseres? -
Zitat von "Sound-Klinik"
... sonst ist die Bass-Drum auch bei leisen Titeln immer gleichlaut (geht also nur bei Punk o.ä.) ...
Kannst sie ja dann leiser machen
Nein, ich weiß was du meinst, ich hab den Bassdrumkompressor oft fertig eingestellt auf Bypass und schalte ihn wenn es mir angemessen erscheint dazu, kommt auch bei Rocknummern oder Elektro oft sehr gut. -
Ich hab lange nach einem passenden Mischpult für einen Jugendclub gefahndet.
In dieser Kategorie mit schon 2 param. Mittenfiltern ist das LX7 meiner Meinung nach vom Preis her unschlagbar, deshalb wurde das Teil auch gekauft.
Für ca. 600? mehr kriegst du dann das A&H 2200. Nicht ganz so idiotensicher wie das Spirit (für Ton-Anfänger wie im o.g. Jugendclub), dafür kann man es bei etwas größeren Sachen als Monitorpult verwenden und ein besseres FOH-Pult zuleihen. Kannst dir ja mal überlegen, ob sowas bei dir mal ansteht. -
Oft hilft auch einfach ein Kompressor für mehr Druck (ausprobieren).
Komisch, dass das noch keiner geschrieben hat... -
Scheib doch mal welches Mischpult du benutzen willst, dann können wir dir sagen ob wir das für sinnvoll halten. Line Mixer gibt es schon sehr günstig, das wäre für dich dann evtl. besser, weil du sonst bei einem Mikromixer immer zwei Kanäle gleichzeitig bedienen musst (Pegel, EQ) -> auf Dauer nicht besonders praktisch.
Die meisten Mikromischer haben auch Lineeingänge, ansonsten empfehle ich die neue Behringer DI Box mit 2 Kanälen (wenn du Phantomspeisung am Mixer hast).Mein kleines Spirit Notepad hat zwei Stereokanäle mit schaltbarer RIAA-Entzerrung. Das interessiert Euch zwar jetzt überhaupt nicht, aber ich freu mich gerade drüber

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Ich würde gar nicht sagen, das man für OH grundsätzlich keine Kugel nehmen kann. Mit den OHs nimmt man doch sowieso schon mal eigentlich das ganze Drumset ab (nicht nur die Becken). Wenn man also mehr Raum haben will oder das Schlagzeug ein bißchen breiter sein soll könnte ich mir vorstellen, dass Kugel gar nicht so schlecht klingt. Vor allem bei Open Air Bühnen kann ich mir das gut vorstellen.
Ich muß allerdings zugeben, ich habe das noch nicht ausprobiert.
Für HH würde ich aber auf keinen Fall Kugelmikros nehmen.
Zum Behringer Meßmikro kann ich allerdings was sagen, weil ich eins hab:
Das Mikrofon mag ja schön linear sein, aber es bringt einen dermaßen geringen Pegel, dass du beim Mischpult den Gain soweit aufreißen musst, das sogar ein guter Mischpult Preamp für meinen Geschmack viel zu viel rauscht. Oder rauscht vielleicht das Mikro selbst? Hört einfach mal mit Kopfhörer durch das Mikro ein bißchen in der Gegend herum, dann wird Euch die Lust schnell vergehen das Ding für was anderes als zum messen herzunehmen. Schade eigentlich. -
Meiner unprofessionellen Meinung nach macht es keinen Sinn, was du da betreibst.
Den Limiter solltest du wirklich nur zum Schutz der Geräte oder auch zum Schutz des Publikums vor Gehörschäden benutzen und einen solchen Geräteschutz-Limiter hast du ja sowieso im Controller.
Bei korrekter Benutzung der Anlage sollte im idealfall der Limiter nie ansprechen. Du beschreibst es so, dass du den Pegel ständig am "Limit" fahren willst. Boxen und Publikum kann dann zwar nichts passieren, aber der Sound ist beschissen, weil der Limiter im Basstakt "pumpt", was auch deine längere Attackzeit nicht vermeiden wird. Auch den Limiter mehr in Richtung Kompressor einzustellen macht wenig Sinn bei Konservenmusik, da diese bereits hochgradig komprimiert ist.
Ich empfehle deshalb einfach mit der Musik unterhalb der Geräte-limiter-Grenze zu bleiben und halt einfach nicht lauter machen als es dem Veranstalter recht ist.
Wenn du es wirklich nicht lassen kannst und noch mehr aus der Anlage holen willst, könntest du mal mit einem Loundness-Maximizer experimentieren (Bass boosten,...) aber zwei Limiter hintereinander machen genausowenig Sinn wie ein Kompressor bei Discomukke, (glaube ich zumindest..) -
...dafür hat jedes Filter beim Ohringer einen Ein/Aus-Schalter. Ich kenne die Geräte ja beide nicht, aber da die Tonqualität in dieser Preisklasse warscheinlich nicht so berauschend ist, ist es warscheinlich gar nicht so verkehrt, wenn man nur die Filter im Signalweg hat, die man gerade auch benutzt.
Aber du hast auf jeden Fall Recht. Das Ohringer wird's wohl schwer haben in Zukunft. -
Und? Ist das Ding schon da?
Bin sehr gespannt.Ich kenne in der Preisklasse nur noch den EQ von Ohringer: PEQ2200 (Straßenpreis 99€). Der kann allerdings nur einen Kanal.
Habe beide Geräte noch nicht gehört.
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Wie würde dieses Rack dann bei dir aussehen? Also ich meine was wäre da drin, wenn's nach dir ginge?
Ich fürchte für 3000 Lappen baut dir das keiner. -
..ja aber... ist das so toll?
Mit dem Equalizer entzerrt man doch eigentlich gerne das gesamte Spektrum eines Signals bzw. einer Stereosumme. Einzelne Wege einer PA zu bearbeiten ist doch eher Sache eines Controllers, oder?
Eigentlich sollte es egal sein, wenn man sowieso 4 EQs hat (und damit die doppelte Anzahl an parametrischen Filtern). Thoretisch kann ich in die Stereosumme die 2 Parametric-EQs hintereinander schalten, dann hab ich auch die doppelte Anzahl an Filtern, kommt eigentlich auf das selbe raus, oder? Der Unterschied ist nur, dass wenn ich die EQs wie üblich vor die Frequenzweiche setze, dann kann ich mir aussuchen, in welchem Frequenzbereich ich sie einsetze. So würde ich das machen. -
Hallo. Ihr arbeitet doch in allen möglichen verschiedenen Sparten der Branche. Will nicht mal jemand von Euch einen speziellen Tontechniker-Laptop entwickeln? Hier im Forum gibt's doch genug Leute, die einige Vorschläge zur Ausstattung machen könnten, dann ein bißchen (viel) Geld investieren, das Ding bauen und reich werden. Wer kann sowas?
Hier meine ersten Vorschläge:
- Normaler Laptop mit zusätzlich ein paar symm. XLR Ein und Ausgängen.
- am besten mind. 2 In und 6 Out. (für z.B. Xover-Anwendungen)
- 0db-Limiter in den Eingängen fest integriert
- Meßmikroanschluss (48V) und Mikro dabei, angepasst für Pegelmessung
- evtl. noch ein DMX Interface mit reinbauen, für die Lichties??
- Midi Ports für z.B. Effektgeräte-Bedienung
- evtl. ein paar Fader oder Potis, je nach Anwendung frei zuweisbar
- Standard Software dabei (Analyzer, Oszi, Aufnahme, BPM-Studio,...)
- standardmäßig Linux bitte
- in anständigem Case montiert, evtl. Display seperat im Deckel, per Kabel verbunden, Anschlüsse gut zugänglich
- muß nicht der neueste Prozessor sein, dafür ein oder mehrere DSPs reinbauen
Die Entwicklung geht doch sowieso in Richtung Digital Mainframes, oder? Warum nicht gleich Nägel mit Köpfen machen und so ein Ding bauen. Was wäre Euch so ein Gerät wert? Was würdet ihr gerne drinhaben? -
Ähhm, warum ist denn bei dir der Equalizer eigentlich nach der Frequenzweiche?
Darin kann ich nicht so Recht einen Sinn erkennen. -
Zum Livemitschnitt wollte ich noch anmerken, dass in 90% der Fälle eine Aufnahme über Raummikros deutlich bessere Ergebnisse liefert als aus dem Mischpult rauszugehen, außer du arbeitest mit Matrix oder Auxen. Aber selbst dann kriegst du damit die live-Atmosphäre nicht drauf, also:
2 Kondensatormikros am FOH in XY-Ausrichtung knapp über den Köpfen des Publikums, 2 Mischpultkanäle spendieren und über Dir.Out in den MD/DAT/Video oder wasauchimmer: Wird meistens echt ganz ordentlich.
Noch besser, aber meist zu aufwendig ist natürlich beides zu kombinieren,
also eingene Stereosumme mischen aus Bühnensignalen und Raummikros, die dann aber idealerweise Richtung Publikum ausgerichtet sind.
Klingt Videorecorder besser als normale Kasette? Warum? Oder nur wegen der längeren Aufnahmezeit?
Übrigens: Achtung! Viele MD-Recorder haben eine automatische Aussteuerungsregelung (wirkt im Prinzip wie ein extrem langsamer Kompressor). Kann prakisch sein, gibt aber bei Livemitschnitten oft Probleme. -
Ich selbst habe gar keine...
Klar, VHF geht nach wie vor gut für die allermeisten Sachen. Aber was ist aus den ganzen UKW/40MHz/8m-Band Geräten geworden?
Habt ihr die alle bei ebay losgebracht?
Warscheinlich auch noch für 200€ pro Strecke. -
Mit Verlaub genehmigt.
Ich will ja auch nicht behaupten, dass die Koppeleigenschaften schlechter sind, aber sie sind komplett anders. Das SM58 ist halt ideal für einen Wedge genau vor dem Mikro, beim Beta ist halt z.B. besser mit 2 Wedges leicht seitlich oder wenn viel über die Sidefills kommt. Und wenn mehrere Bands spielen ist es halt schön, wenn man die Aufstellung und EQs lassen kann. Die meisten Bands singen immer noch gerne über SM58.
Und bei einer auf SM58 eingepfiffenen Monitoranlage hast du dann mit einem Beta einen ganz deutlich geringeren Gain before Feedback Abstand und wenn dann noch irgendein cooler HipHoper den Korb unten zuhält (was ja bei beiden 58ern gut geht) dann kriegt man das schon hin mit dem Pfeifen. Aber jetzt reichts, eigentlich gings ja um das SM57. Wobei:
Das sind ja eigentlich die selben Mikros. Der Korb machts halt. -
Was macht ihr denn mit Euren ausgemusterten Funkstrecken (VHF und länger-Bänder)? Vielleicht was Intercom-mäßiges?
Keiner irgendwelche tollen Ideen? -
Zu den Betas, genaugenommen zum Beta 58:
Der Klang ist besser, durchaus. Mehr Pegel kommt auch dank Neodym, der Signalrauschabstand bedankt sich. ABER:
Das 58er ist doch vor allem deshalb so beliebt geworden, weil es so idiotensicher ist, sprich: Man muß sich schon sehr dumm anstellen um das Ding zum pfeifen zu bringen (womit man sich als Ton-Mensch nach wie vor immer noch am besten beim Publikum disqualifiziert). Wie dumm ist denn das dann von Shure, den Nachfolger der "Legende" mit einer vollkommen anderen Richtcharakteristik und somit auch völlig anderen Koppeleigenschaften auszustatten? Angenommen wir sind auf einem kleinen Open Air, die Monitore sind für 58er schön aufgestellt und eingepfiffen, dann kommt so eine Band daher und will unbedingt ein Beta "weils besser ist"-> Scheiße! Ganze Einstellung fürn Arsch.
Mal im Ernst: Wenn es nicht der Nachfolger vom 58er wäre, dann würde sich das Beta58 doch von den wirklich vielen guten dynamischen Mikrofonen auf dem Markt nicht groß abheben (riderfestigkeit...). Also doch eher die Frage: Wie klug ist denn das von Shure...