hi!
Ich denke, dass Ihr in diesem Fall etwas übertreibt:
Du brauchst doch keine acht Kanal Einschaltverzögerung mit Einzelabsicherungen für drei Endstufen, 'nen PC und ein bischen DSP...
Was zieht, sind die Endstufen. Also gehen PC und Weichen, etc. sofort an und etwas später nacheinander die Endstufen. Das macht drei Verzögerungen!
Einzelabsicherungen sind Blödsinn, da das die Unterverteiler besorgen (an die ich mich nicht ranwagen würde). Was nützen extra träge Automaten à 16A, wenn man das ganze an normal abgesicherte 16A CEE dranhängt? Dann knallen halt im Zweifelsfalle die Sicherungen in der Verteilung!
Unser Elektriker hat mir vorgeschlagen 16A-Leitungen vom Verteiler mit 10A abzusichern, um sicherzugehen, dass die Sicherung bei mir fliegt und nicht in irgendeinem Keller... ![]()
Wenn man also mal die Sicherungen beiseite lässt, bleiben nur noch ein paar (solid state) relays... das sind fertige Module und da sie nicht andauernd schalten, würde ich sie auch nicht groß entstören...
Es bleiben also nur drei Bauteile, die etwas vom Netz sehen.
Angesteuert wird alles von einer modifizierten Lauflichtschaltung, wie man sie ÜBERALL im Netz findet. Die Variante von JohannesP mit 'nem NE555 statt den FlipFlops (kleiner) wäre meine Lösung (Rest identisch).
Ich versteh wirklich nicht, wie man drei Seiten über die "Amtlichkeit" von so einem Kleinkram verlieren kann :o
Ein anderes Problem, was ich mal verzapft habe ist folgendes:
Wir mussten einmal 3,6kW auf eine 16A-Leitung geben... (Der Drehstrom ging fürs Licht drauf) wir haben die Endstufen von Hand nacheinander eingeschaltet und es funzte bis irgendwann während der VA (Kleinkram Gott sei Dank) alle drei Amps ins Clipping kamen und die Sicherung im - abgeschlossenen - Keller flog... Vor dieser Peinlichkeit rettet Euch auch nicht die Einschaltverzögerung!!
Grüße - und fühlt Euch bitte nicht angegriffen -
Hendrik