Im Grunde reichen erstmal Decken, etc. Wenn es das CM311 ist, ist das schon sehr gut (Nahfeldniere).
Wenn allerdings der Drummer direkt vor der Wand sitzt (mit nackten Wänden) haut das natürlich voll im ges. Frequenzbereich rein, da kann auch keine Niere helfen.
Durch die Decken erreichst du eine Dämpfung im Bereich der Hochmitten und Höhen, was gerade die Becken betrifft, obwohl die auch das gesamte Spektrum wiedergeben, allerdings mit unterschiedlichen Energiegehalt. Ebenso verändert sich das Spektrum bei der Basedrum und den Toms die zwar auch reflektiert werden, wobei aber viel Energie eingeleitet wird, was wiederum Auswirkungen auf den Refexionsschall hat (z.B. Mitschwingen - Materialanregung).
Mit dem Material würde ich ein bißchen experementieren, häufig sind grobe Wolldecken u.ä. recht brauchbar.
Interessant wäre noch die Mikroposition am Mund, manchmal ist die Mundwinkelposition nicht so gut wie die direkte Einsprache, ploppen mit Schaumstofffilter unterdrücken.
Und immer daran denken; ist eine Niere, die geringste Empfindlichkeit ist hinter dem Mikro (180°), evtl. die Position des Schlagzeugs leicht verändern zur Wand.