Also koppeln tun häufig best. Frequenzen die eine Art "Schleife" bilden, es wird also diese Frequenz(en) verstärkt wieder zur Box geleitet, usw. Um das vermindern zu können ist ein (wie schon gesagt) Richtmikro mit Niere oder Superniere wichtig (verminderte Empfindlichkeit nach hinten oder seitlich hinten). Auch wichtig: eine möglichst lineare Monitorbox (Frequenzgang), dabei sind Senken oder Täler gut tolerierbar, Berge im Verlauf weniger, da es hier als erstes "koppelt" (kommt von ankoppeln, also verbunden sein).
Weitere Maßnahme: einen Equalizer nehmen mit möglichst vielen Frequenzen. Es gibt parametrische EQs, da kann die Frequenz stufenlos eingestellt werden die abgesenkt werden soll und auch wieviel abgesenkt wird. Nachteil ist die begrenzte Anzahl (im allgemeinen) von Fltern und man muß viel üben um die genaue Frequenz einzustellen.
Sehr verbreitet sind die sog. graphischen EQ (Terz), da liegen die Filter (63Hz, 128Hz...) nebeneinander (ISO-genormt 15 oder 31 Frequenzen) und bei einer Absenkung trfft man die Koppelfrequenz voll oder nur am Rande, geht am schnellsten, auch für Ungeübte oder im hektischen Betrieb geeignet.
Zuletzt noch automatische Feedback "Killer", sollen das automatisch machen, was man beim parametrischen EQ von Hand machen muß, Unterschiede gibt`s noch bei der max. Absenkung und der Anzahl der möglichen Filter.
Ergebnis: Graphische EQs verändern am meisten den Sound (großer Abstand der Frequenzen), parametrische (vor allem Vollparametrische) sind nicht so klangformend. Die automatischen Feedback Killer funktionieren brauchbar, aber, wie ich finde, noch nicht optimal.
Einfach ist es also nicht einen guten, lauten und ausgewogenen Monitorsound hinzubekommen, deshalb sind ab einer best. Größe auch seperate Leute und Mischpulte dafür zuständig (Monitormixer).