Schonmal vielen Dank für die Antworten.
Es stehen also verschiedene Ansätze zur Verfügung
- DIN 45631/A1
- Dynamic Loudness Model DLM (Fastl und Chalupper)
- Time-Varying Loudness TVL (Glasberg und Moore)
- was hinter dem Head-Algorithmus von Head Acoustics steckt, weiß ich nicht
- B&K scheint mit Pulse auch sein eigenes Süppchen zu kochen
Die letzten beiden sind auf Grund der Kosten auch nicht weiter berücksichtigt.
Ja, ich hab mir die DIN 45631 / A1 durchgelesen. Dort stehen die Arbeitschritte alle drin, sogar teilweise mit Quellcode.
Auf Grund dessen hatte ich mir ja erst gedacht, dass es da doch jede Menge fertige Software-Lösungen dazu geben muss. Aber die oben genannte Suite für Labview ist jetzt die erste, die mir begegnet.
In dem Acta Acustica Paper wird das DLM mit der TVL verglichen. Zusammenfassend schneiden beide Modell dabei gut ab. Das DLM hat Vorteile bei hoher Varianz des Spektrums über die Zeit. Die TVL punktet bei binauraler Auswertung.
Ich werde wohl beide Modelle mal ausprobieren, mit den von 00Schneider genannten Links ist dies ja möglich. Vielen Dank dafür.