Wer die Becken von nem Drummer festschraubt, dem sollen Furunkel, groß wie Melonen, am Hintern wachsen ... ![]()
Becken müssen frei schwingen können, sonst entstehen Risse und das Becken ist kaputt.
Das ist (fast) mit dem Übersteuern zu vergleichen (alle Lämpchen auf "rot" hält auc h kein Speaker lange aus).
Aber wie kann man das Problem lösen? Nur teilweise. Und auf kleinen Bühnen schon garnicht.
Wie kann ich das Problem eindämmen?
1) Der Location entsprechende Becken und Trommelauswahl. Wenn ich in ner Kneipe mit riesen Becken und Trommeln ankomme, dann gibts halt nur Krach.
Leider beschäftigen sich viele Drummer nicht wirklich mit Ihrem Sound und sind (aus finanziellen Gründen) auch mit den Trommel- und Beckengrößen nicht so flexibel.
2) Disziplin. Ohne gehts halt nicht, auch wenns schwerfällt, wenn das Publikum abgeht. Leider haben da die anderen Bandmitglieder, speziell die Gitarristen auch ein Händchen für, nach jedem Lied noch ein bischen an der Schraube zu drehen ... Und leider haben die wenigsten Sänger Ahnung geschweige denn Interesse an "technischen Dingen". Von Sängerinnen ganz zu schweigen.
3) Die Monitore leiser machen ... hilft meistens. Den Monitor vom Drummer leiser machen, damit er sich mehr auf den Gesang konzentrieren muss und dann nicht so zuschlägt. Drummer hören meistens (solange sie nicht vom Blatt spielen) wg der Einsätze auf den Gesang.
4) Overheadmics weglassen! Ehrlich, die Becken sind neben der Snare normalerweise das lauteste Teil vom Schlagzeug. Nehmt lieber die Toms ab, da streut noch genug von den Becken rein. Erst ab Stadfestgröße oder bei sehr disziplinierten Drummern mit dem entsprechenden Equipment machen Overheads imo Sinn.
EDIT
5) auch wichtig: die richtige Stockwahl. Wenn "Baseballschläger" zum Trommeln benutzt werden, kanns nur laut werden. Auch der Stock ist für ne gewisse Grundlautstärke verantwortlich.
Meine Vorschläge, den Gitarreros die Potis vom Amp abzuschrauben bzw die Verstärker so drehen, das sie nicht mehr dran kommen stößst allerdings meistens auf Widerstand.