Das gehört dann zu "doofe Fehler" ![]()
Ohne Witz jetzt - das macht solche Sachen ja so mühselig, das mensch trotzdem konzentriert sein muss trotz aller Langeweile. Die Timestamps, das Format etc. muss ja alles passen...
Das gehört dann zu "doofe Fehler" ![]()
Ohne Witz jetzt - das macht solche Sachen ja so mühselig, das mensch trotzdem konzentriert sein muss trotz aller Langeweile. Die Timestamps, das Format etc. muss ja alles passen...
Eigentlich ein IWMO: Es ist vollbracht ![]()
Stupides exportieren von Stems. Boring!
Dreck und Glitzer Festival:
Kann mir eine(r) von euch Auskunft darüber geben wie gut der PSE im Wing funktioniert?
Sehr schöne Session heute im Studio. Ist zwar eigentlich nur die Pre-Production, aber das was dabei rauskommt lässt doch SEHR auf eine geile Produktion schließen...
Das grenzt jetzt aber schon an "doofe Fehler"...
Freier Samstag. Inklusiv Essen und trinken mit allen kurdischen Menschen unf Unterstützer:innen, Kebap, vegan... alles dabei. War ein sehr schöner Samstag mit vielen netten Menschen. Tanz, Essen, Mulitkulti in seiner positivsten Form.
vorteil im handling
Allein das geringe Gewicht ist ein Argument für das Pult. Das wiegt quasi nichts
Das geht nicht. Dann seh ich nach 1m nichts mehr…
Achso: Um Lisas Wunsch nach Verbesserung Rechnung zu tragen:
Ich werd‘s in Zukunft größer ausdrucken
Jo… die Ärmchen waren einfach zu kurz😂
Die Patch-Liste nicht lesen können weil die Lesebrille am Pult liegt… zum Glück konnte mir ein sehender junger Kollege aus der Patsche helfen.
Ich habe mich hier ja schon des öfteren geoutet.... Zustimmen in einem 6-Bett Zimmer zu schlafen
...dann berichte ich direkt danach
Was denn?
Nein. Ich habe ihn zufällig kennengelernt und mich über dein Missbrauch als Arbeitskrafft seitens einiger FPÖler (das Pendant zur AFD) so sehr geärgert das ich mir überlegt habe wie ich ihn aus dieser hanebüchenen Situation befreien kann...
P.S. Er hat heute leider eine Absage vom dem Unternehmen bei dem er probegearbeitet hat bekommen. Die Geschichte ist also noch länger nicht fertig erzählt...
PPS. Ein inneres Fest ist mir allerdings immer wieder das er den rechten Recken nicht mehr zur Verfügung steht...
Ich möchte mich ausdrücklich für das rege Interesse bedanken. Danke!
So - hier ein paar Gedanken bzw. Anmerkungen zum Thema Empowerment.
1.) Was eigentlich selbstverständlich sein sollte, aber leider nicht immer so ist: Nicht über die Menschen reden sondern mit Ihnen. Hier am Kaff ist es so das viele sich zwar über "die Ausländer" mukieren, sie aber andererseits als billig "Schwarzarbeits-Sklaven" ausnutzen. Die Gespräche mit "meinem Flüchtling" haber mir erstmal die Augen geöffnet wie perfide und hinterhältig von Seiten der Bevölkerung mit Asylwerbern (in diesem Fall sinds wirklich nur Männer) umgegangen wird.
2.) Das bereit stellen einer vernünftigen Rechtsberatung und vor allem von Dolmetschern in der richtigen Sprache (in diesem Fall Kurmanschi). Das kostet nicht nur viel Recherche sondern auch viel Geld. Zum Einen sind wir (meine Frau und ich) bereit das Geld privat bereit zu stellen, zum Anderen lasse ich aber keine Gelegenheit ungenutzt auch um Spenden diesbezüglich zu bitten. So habe ich zum Beispiel einen Artikel über diesen Sachverhalt in der Verbandszeitschrift meines Motorradclubs verfasst und auch meine Famile mobilisiert... (keine Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenke - lieber Spenden)
3.) Begleitung bei Amts-Vorgängen. Wenn Briefe von Behörden oder Ämtern kommen diese zusammen mit dem Flüchtling durchgehen und Schritt für Schritt in einfachen Worten erklären was jetzt zu tun ist, welche Fristen eingehalten werden müssen. Wie es möglich ist diese Termine wahrzunehmen (braucht es einen Transfer mit dem Auto oder ist das per Öffis möglich...)
4.) Das ist ein Punkt der mit der Rechtsberatung in Verbindung steht (und nichts für schwache Nerven ist). Ein Gericht wird über seinen Asylstatus entscheiden. Um vor Gericht Erfolg zu haben sind, wie in jedem anderen Verfahren auch, Beweise von Nöten. Ich habe also sehr viel Zeit mit ihm verbracht, auf der Suche nach Zeitungsartikeln, Haftbefehlen und sonstigen Dokumenten die seine Notsituation beschreiben und beweisen. Dies inkludiert auch die Dokumentation seiner Folterverletzungen, Kriegsnarben, Bilder von gesprengten und angezündeten Häusern (Sein Onkel wurde so vom Geheimdienst getötet - sie haben einfach den Keller angezündet in dem er sich aufhielt...) Etc. Etc. Da sind sehr schockierende Dinge dabei - das sollte jede(r) sich im Vorfeld überlegen ob er/sie das aushält.
5.) Sprache: Die Sprache zu sprechen und lesen zu können (und das Gelesene auch verstehen) sind das A und O. Im ersten Schritt haben wir ihm einen Stuhl, einen Tisch und einen alten Computer gegeben mit dem er (möglichst barrierefrei) an Online-Kursen zum Sprachtraining teilnehmen konnte. Hier muss man freundlich, aber stetig drauf beharren das dies wichtig ist... Er hat sich dann vorbildlich hingesetzt und gelernt. Mit jedem Schritt den er gemacht hat, habe ich ihm Vorbereitungsprüfungen angeboten und schlußendlich hat er jetzt seine A1 und 1. Integrationsprüfung bestanden. Mit dem besseren Sprachverständnis leuchtet ihm auch mehr ein das er noch sehr viel zu lernen hat. Somit wächst die intrinsische Motivation und nun befindet er sich auf dem Weg zur A2 Prüfung (zu der er sich selbständig angemeldet hat.) Natürlich stehe ich ihm für jede grammatikalische Frage zur Verfügung... Die Sache mit den Artikeln und den Fällen ist ebenso wichtig wie kompliziert für ihn.
6.) Keine "Glucke sein". Mit jedem kleinen Schritt den der Flüchtling in Richtung Selbständigkeit gehen kann, soll er das tun. Es bringt nichts ihm das Leben zu einfach zu machen. Was er selbst kann, soll er auch selbst tun. Das fängt bei einfachen Telefonaten an und endet mit der Bewerbung bei potentiellen Arbeitgebern.
7.) Auch in schwierigen Situationen klar seine Meinung kommunizieren. Es gibt kulturelle Unterschiede und nicht immer leuchtet einem Flüchtling die Konventionen ein wie wir miteinander umgehen. Dazu kommt u. U. eine Kriegstramatisierung, die Fluchterfahrung, Depressionen, das Gefühl der Wertlosigkeit und das Gefühl der Ohnmacht bzw. das Gefühl nichts ändern zu können bzw. des Ausgeliefert seins. Hier muss man empathisch entgegenwirken im Rahmen der psychischen Möglichkeiten des Betreuten.
8.) Erfolge dürfen gefeiert werden. Und auch ein ehrliches "Gut gemacht" hat noch niemanden geschadet wenn eine schwierige Situation gemeistert wurde.
Dies alles ist nicht getrennt voneinander zu betrachten, sondern eins greift ins andere.
Ich hoffe das beantwortet ein paar eurer Fragen, auch wenn ich bestimmt die Hälfte vergessen habe zu schreiben. Sollte also etwas unklar sein, stehe ich gerne Rede und Antwort...
Soviel für den Moment.
Ich schreib dazu was am Sonntag... bin gerade auf dem Sprung
Es wird morgen werden. Bin gerade erst von den Gigs zurück und bin völlig im Eimer...