Bzw. einfach kein Mitglied im lokalen Korruptionsclub ![]()
Beiträge von Christian Engel
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Ich kenne das leider auch mehr als nur zur Genüge. Und mir geht immer schon der Hut hoch, wenn ich skeptische drein blickende lokale Betreuer erspähe, die sich wie die Platzhirsche aufführen und sonst wie stolz auf ihr miserabel gecurvtes, garantiert low-mid-freies "Line-Array" sind, das heute leider mal nur aus 6 Elementen pro Seite besteht, weil der Rest leider noch im Katalog schlummert... Um dann bei der Frage, wie denn das Delay ausgespielt wird, in wildes Gestottere zu verfallen
Ich könnte da ewig weiterschreiben. Und Sätze wie "mir doch egal, ob da ein Fremdtech mitkommt" sind irgendwie Garantie dafür, dass es wohl einer dieser Abende werden wird... Wieso schaffen es die meisten Kollegen eigentlich nicht, PA und FoH ordentlich zu übergeben und dann einfach mal in Ruhe nen Kaffee trinken zu gehen und den Gast seinen Job machen zu lassen bzw. als Ansprechpartner bei möglichen Problemen zur Verfügung zu stehen? Es ist mehr als ungeil, wenn man das permanente Gefühl vermittelt bekommt, unerwünschter Gast zu sein. Nur um dann miterleben zu dürfen, wie der lokale Tonmann, der ja angeblich total fit sein soll, nicht mal den Moderator laut kriegt?! Ganz einfach: dann lasst den Job jemand anders machen und hört euch eure PA euren Vorstellungen entsprechend doch einfach woanders an
99% der Band-Techs, die als FoH dabei sind, haben den Job, weil sie ihn sehr gut machen und das an die Band heran getragene Feedback irgendwie dann doch gut ausfallen muss. Hm, ich bemerke gerade beim Schreiben, dass die Meinung des lokalen PA-Menschen gar keine so wichtige Rolle zu spielen scheint 
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Da ist schon was dran... Jedoch muss man stets bedenken, dass Veranstalter im Wald-und-Wiesen Stadtfestrummel es oftmals gar nicht mögen, mit Problemen seitens der Kapelle belastet zu werden. Ruck zuck hat man da den Ruf weg, ein wenig anstrengend zu sein! Jüngst geschehen, als ich einem Veranstalter eines nicht allzu kleinen Festes mitteilte, dass bei einem der nicht BGV C1 konformen, überlasteten und die über meinen Künstlern schwebende Fronttruss haltenden "Traversenlifte" das Seil gerissen war sowie die daran befindlichen Bars mit Kabelbindern befestigt waren, womit ich mich nicht einverstanden erklären konnte und mich weigerte, meine Musiker so auf die Bühne gehen zu lassen. Material kam von der lokal ansässigen PA-Schießbude...
Das wurde zwar fix geklärt, jedoch steht der Folgeauftrag in den Sternen, da sich Veranstalter und "technischer Dienstleister" irgendwie sehr gut kennen, da irgendwas mit einer komplizierten Band war und Sicherheit im Allgemeinen eher ein unbekanntes Fremdwort ist. Man muss da ein wenig aufpassen
Was natürlich nicht heißt, dass man die Klappe halten sollte... -
Diese Mühe kann man sich doch eigentlich schenken. Vor Ort ist dann doch eh alles anders. Ab einem gewissen Punkt hat man das aber alles schon mal gesehen, ein Standard-Patching auf dem Pult und alles wird gut. Die Spares, die noch so kommen, werden dann eben auch noch laut gemacht. Alles jut! Dann geht auch die nicht angekündigte Big-Band morgens um zehn

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Zitat von "djobi"
wie soll man da was einstellen? Sowas geht dann auch nur beim ersten Song :roll:
Nee, das geht auch anders! Bitte vor der Mugge mit dem Mikro auf die Bühne gehen und die Vocal-Kanäle schon mal an den Start bringen. FoH UND Monitor! Und ruhig auch mal in laut. Dabei selbst horchen, wie der Wedge heute so klingt und sich einen Eindruck davon verschaffen, was on Stage passiert, wenn am Aux-Send gedreht wird. Stehen die Musikanten dann auf der Bühne zum Soundcheck machst du nur noch eins: den Kanal am Pult auf! Wenn der Musiker dann sofort seine Stimme auf dem Monitor und dem Platz hört wird er glücklich sein -> yeah! Hast du es drauf in puntco Wedge-Entzerrung und wenigstens etwas Gefühl dafür, wie man sich auf der Bühne hören möchte wirst du allenfalls noch so etwas wie "meine Stimme ein ganz klein wenig leiser auf meinem Wedge, danke" vernehmen

Und zur Sinnigkeit mitgebrachter FoH-Techs... Dass man als Local Angst davor hat, sein Material heute mal nicht so zu hören wie man möchte, das ist verständlich. Dass ein mitgebrachter FoH-Tech aber wirklich Käse baut... Das ist mir zum letzten Mal vor Jahren in der Beschallungs-Kreisklasse begegnet (der ich Gott sei Dank entwachsen bin :D). Vielmehr sei hier die Frage erlaubt, inwieweit der Local es überhaupt beurteilen kann und sollte, was da grad zu hören ist. Möglicherweise ist es einfach mal anders als das gewohnte 0815-Mischerspielchen, das einem im tristen Stadtfestalltag permanent begegnet? Möglicherweise weiß der mitgebrachte Mann auch einfach sehr genau über Moderationen, Soli, speziell eingesetzte Effekte Bescheid? Vielleicht hat er auch einfach mal die letzte Platte oder das Demo der Band, dessen Wiedergabe den Veranstalter zum Buchen Selbiger bewegt hat, gemischt und es ist dem Management das Geld auf jeden Fall wert, genau diesen Mann dort am FoH stehen zu haben? Aber möglicherweise schreibe ich gerade an den angesprochenen Baustellen vorbei
Ich finde die Beurteilung eines Fremd-Techs durch die Local-Crew schlichtweg fragwürdig... Viel mehr würde ich mir von vielen Lokalen wünschen, dass sie weniger derlei Philosophiestündchen fröhnen, sondern das machen, wofür sie bezahlt werden: den Act supporten. Inkl. seiner mitgebrachten Techs! -
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Klar, es gibt Stimmen, da passt die KSM9 wie die Faust aufs Auge. Aber das Beta58 ist bei Weitem das universellere Arbeitstier!
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Nichtsdestotrotz muss man die KSM9-Kapsel echt mögen!! Und man hat damit ganz schnell auch mal verloren, wenn man bis dato der Meinung war, man könne damit universell Gesang übertragen!
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Moins,
kurze Frage, da ich hier mal kurz eine Ur-Venice einsetzen muss... Verfügen die 4 Stück Stereo Line-Inputs über symmetrische Klinke-Buchsen?
Thx!
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Dem kann ich nur zustimmen. Ich habe gerade eine Veranstaltung mit zwar überschaubarer Mikrofonzahl hinter mir. Dabei handelte es sich allerdings um Krawattenmikros mit dahinter folgender aufwändiger dezentraler Beschallung, akustisch sehr schwierigen Räumlichkeiten und einem bei Feedback oder etwaiger schlechter Sprachverständlichkeit zu erwartendem Super-Gau
Ich habe bereits im Vorfeld sämtliche Entzerrungen und das gesamte Einpegeln der PA über das iPad erledigt und habe auch sämtliche Sprechproben im Zuhörerbereich sitzend mit Hilfe der App gefahren. Während des Live-Vortrags saß ich so dermaßen tiefentspannt am Pult, das Ergebnis war hervorragend. Ach ja, der "FoH" war wie bei solchen Industriejobs üblich "am Ende der Welt" untergebracht. Keine Chance auf differenziertes Hören. Da ist das Fernbedienen vie iPad ein wahrer Segen für den man dankbar sein muss. -
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Moin,
ich persönlich mag die KSM9-Kapsel überhaupt nicht. Meinem Empfinden nach überbetonte Höhen und wenig Durchsetzungsvermögen. Ich komme immer wieder zurück zum schon erwähnten Beta58 Kopf. Spielt immer mit ordentlichem Ergebnis!
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Harry, bei mir lief's sehr ähnlich! Nachdem vier Wochen sinnlos vergangen waren hatte ich das Gefühl, dass man eher froh darüber ist, den Auftrag nicht bearbeiten zu müssen!
Und natürlich habe ich vor Auftragsvergabe an Jericho mehrmals nachgefragt, ob die Maße des Pultes bzw. Zeichnungen benötigt werden?! Nein, da müsse ich mir keine Sorgen machen, alles da. Dass dem dann doch nicht so ist wurde mir allerdings erst auf Nachfrage mitgeteilt. Da waren aber schon zwei Wochen rum!!
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Kurze Rückmeldung zur Jericho Gehäuse GmbH: 4 Wochen nach Auftragserteilung immer noch nichts passiert. Auskünfte, woran es scheitert, gab es nur auf mehrfache Nachfrage meinerseits. Rückmeldungen der Firma stets alles andere als zeitnah. Es scheiterte schließlich am der Firma bislang unbekannten Wesen "Midas Pro1", keine Maße vorhanden, etc. Also hab ich exakte technische Zeichnungen von Midas besorgt, gar einen Kollegen im Umland aktiviert, damit man bei ihm das Pult ausmessen kann (ich selbst wohne leider zu weit weg, sonst hätte ich das Pult selbst vorbeigebracht). Aber wieder passierte nichts, ich hörte permanent nur Ausflüchte. Diese waren zwar stets nett formuliert, aber irgendwann ist's auch mal genug. Fazit: 4 Wochen verschwendete Zeit, in denen das Pro1 schon hätte unterwegs sein können, Auftragsstornierung und Beauftragung von Amptown. Für mich ist es absolut nicht nachvollziehbar, wie man es sich leisten kann, so an Aufträge heran zu gehen!
Chris
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Warum sollte das 212 jetzt auf einmal dicker sein?
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Mahlzeit,
ich habe schon Open-Airs erlebt, wo eine K2 pro Seite hing und 4 MTL1 von EV (Doppel-18") drunter standen. Und irgendwie hat der Kreischsound der K2 dafür gesorgt, dass man hätte denken können, dass das Verhältnis irgendwie passt. Dass das Ding dabei fast klang, als würde es jeden Moment zum Pappenweitwurf ausholen, verwundert dann nicht weiter. Das ist ja immer das Gleiche, wenn man diese vermeintlichen Kraftwunder mal ordentlich anfährt. Wer der Meinung ist, man könne 2000 Leute verteilt auf entsprechend großer Festzeltfläche mit 2 Stk. dieser K24 ordentlich beschallen -bitte sehr.
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Es ist ja auch ein nicht ganz so un-umfangreiches Update mit stellenweise ganz neuen Funktionen
Da darf man sich schon mal freuen! -
Wie gesagt, da war ja noch die Samplesound-Geschichte. Normalerweise hätte ich externe FX auch einfach per AES/EBU eingebunden...
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Ich habe das gestern mit Freuden entdeckt
Auch der Subbass-Effekt hilft mir bei einigen Fragestellungen bzgl. externer Plugins 