habe hier sämtliche meiner urteile über die mayday-anlagen mit dem hintergrund gefällt dass ich zum einen privat gerne bzw. fast ausschließlich elektronische musik höre, seit vielen jahre auch regelmässig in clubs unterwegs bin wenns der job zulässt, selber events veranstalte (bzw. veranstaltet habe) und auch nebenher noch techno-events beschalle.
ich glaube daher guten gewissens anlagen beurteilen zu dürfen - auch unter der berücksichtigung dass dort (zumindest in halle1) etwas andere grössenordnungen vorliegen...
Beiträge von Carm
-
-
warum soll man als freier mitarbeiter keine berufsausbildung haben können?
die regel in der branche ist doch eher die ausbildung zu machen und danach selbständig als freier mitarbeiter in mehreren firmen zu arbeiten.
eine firma mit 10 festangestellten mitarbeitern (keine lehrlinge) gehört m.e. doch eher schon zu den grösseren in der branche, da ist schon ganz gut "was an geld dahinter"
tja, die lebenserfahrung, das privatleben, die freundin *GGG*
-
auch mit destilliertem wasser alleine lösen sich die ablagerungen auch. keinesfalls irgendwelche zusätze wie reinigungsmittel. das hat den gegenteiligen effekt, da beim verdampfen logischerweise ablagerungen entstehen.
-
wann die arbeit anfällt ist aber sicherlich auch vom sektor abhängig auf dem der ausbildungsbetrieb arbeitet. bei grösseren companies die viel im event-/industrie- und messebereich arbeiten oder auch fernsehen verteilt sich die arbeit natürlich besser auch unter die woche.
wenn die firma natürlich viel konzerte, disco etc. macht ist natürlich am wochenende die hölle los...
-
Du solltest dir darüber im klaren sein das du – wenn du den job professionell machst – nicht immer nur auf produktionen bist die dir spass machen. Da bist du als technofan auch ganz schnell mal auf ner volksmusikveranstaltung. Du arbeitest da wo es geld gibt – es sei denn du bist so gut und gefragt, dass du dir die jobs aussuchen kannst. Das ist als vermieter nicht viel anders als als freiberuflicher techniker
Die geschichten von wegen nächtelang arbeiten, kein schlaf etc. sind imho alles käse. Wers professionell macht kann sichs nicht leisten völlig übernächtigt in einer branche zu arbeiten die ein so hohes gefahrenpotential birgt. Ab 12-14std wird’s imho gefährlich – rechtlich sogar schon früher. Wenn da was passiert werden die fragen der versicherungen und ggfs. polizei/staatsanwaltschaft sehr unangenehm, vor allem für den verantwortlichen unternehmer.
Familie & job in der va-technik ist halt so ne sache. Muss jeder selber wissen, ausserdem gehören da ja immer 2 dazu... meiner erfahrung nach nicht ganz einfach...
Wie bereits gesagt ist es in der derzeitigen marktlage wenig sinnvoll den 1000sten betrieb mit eigenem material aufzumachen. Mat ist mehr als genug am markt, die vermietpreise sind absolut im keller, spätestens sobald es um grössere materialmengen geht.
Bei ner firma als fester mitarbeiter anzufangen ist sicher derzeit auch schwierig – üblich ist doch eher die freie mitarbeit.
Über das was man als lehrling macht sollte hier zwar eigentlich nicht diskutiert werden, aber wenn die lehrlinge nach dem ersten lehrjahr immer noch hauptsächlich im lager sind und packen, aufräumen etc. dann läuft imho was falsch. Dann hätten sich auch lagerfachkraft lernen können...
Abi würde ich in jedem fall erstmal machen da der beruf technisch doch sehr anspruchsvoll ist und du mit abi dir zum einen in der lehre leichter tust, ggfs. diese verkürzen kannst und auch leichter ne lehrstelle findest.
-
in jedem falle brauchst du einen oder mehrere dimmer, ein lichtpult mit 16 kanälen, kabel für lichtpult - dimmer sowie dimmer - lampen (harting-kabel). wenn die lampen nicht auf 4er oder 6er bars sondern einzeln brauchst du noch auflösungen von harting auf schukodosen (steckbrett, plugbox)
eventuell gehts auch statt dem dimmer mit einem switchpack (dann geht halt nur an/aus) was aber nicht besonders gut für die leuchtmittel der pars ist.
-
sorry - aber das thema "dmx-adapter selber bauen oder kaufen" bzw. "adapter-steckerbelegung" ist hier wirklich schon tausendmal diskutiert worden. -> suchen-funktion
ausserdem soeben ausprobiert: google liefert unter dem suchbegriff "dmx adapter belegung" an 2. und 3. stelle die entsprechenden links auf soundlights dmx-fibel bzw. soundlight.de
-
naja - ich war jedenfalls in den dortmunder westfalenhallen... und nachdem ich auch schon die eine oder andere party, gross-va besucht habe bzw. dort gearbeitet habe ist mein gehör auch schon nicht mehr 100% in ordnung. das ist aber gleube ich bei jedem in der branche so, geht gar nicht anders. es sei denn man hat konstant gehörschutz drin.
aber alle die sich auf der mayday in halle 1 mehr als ne viertelstunde ohne gehörschutz nach 0.00h aufgehalten haben können nur schwerhörig gewesen sein oder ihnen war ihr gehör sch***egal
was heisst "höhen gingen in ordnung"?? vorhin waren sie noch "transparent" waren also wohl doch nicht so toll...
so - und jetzt weiterhin viel spass beim diskutieren. hab hier meine meinung kundgetan...
-
also ich glaube die berufsnörgler hier im forum haben alle schon weitaus besseren sound vernommen (also zumindest meine person, und ich mache hauptberuflich va-technik und nicht auf dorfverleih-hobbykistenschlepper-niveau). und auf der mayday lag der sound in keiner area am dj da es durchwegs nicht extrem besser/schlechter wurde. hätte es am dj gelegen kann man diesen ja seitens der anwesenden stage-manager/techniker "zurechtweisen".
und selbst auf der mayday konnte man sich in area2 davon überzeugen dass es auch bessere anlagen gibt, sowohl im bass als auch im mitten-/hochtonbereich.
die lautstärke in area 1 war nun mal definitiv zu hoch - wenn die halbe halle ohrstöpsel trägt muss es ja irgendwie zu laut gewesen sein.
dein hörempfinden bei paul van dyk kann ich jedenfalls in keinster weise nachvollziehen... ich war auch die komplette zeit in der halle. klar war der bass satt - aber wenn man genauer hingehört hat leider nur auf einem ton, der rest war klirr. die mitten-/höhentransparenz musst du in einer anderen halle gehört haben.
-
sowas gehört wohl zu grundlagen dmx - wer die belegung nicht weiss sollte mal überlegen ob der nicht wenigstens das grundlegende über das material wissen sollte mit dem er arbeitet.
kostenmässig eindeutig ein fall für selbstbau, materialkosten gute 5eur
-
hmm - die formulierung war aber durchaus missverständlich...
zum thema thw: nach meiner erfahrung geht das nicht so ganz ohne connections dorthin...
zum thema der aggreko-preise: vielleicht hast du ja ne andere preisliste als stammkunde. die preise bei mehrfachen telefonischen anfragen lagen in münchen jedenfalls deutlichst über denen der restlichen mitbewerber. bei gleichen geräten... auch sonst war man nicht gerade mit freundlichkeit gesegnet am telefon...
-
Mnyut: also das xline grenzte m.e. spätestens ab paul van dyk an klangichen groben unfug. wenn der pegel später noch erhöht wurde war da ja gar nichts mehr an musikinformation wahrzunehmen. ohne gehörschutz konnte man sich jedenfalls guten gewissens nicht mehr in der halle aufhalten. sowas kann seitens kompetenter tonleute sicher nicht ziel des jobs sein. und nachdem im publikum massenhaft leute mit gehörschutz unterwegs waren denke ich auch den besuchern wars zuviel...
das licht & rigging in area 1 war schon sehr fein - sicher hätte man noch was ausgefalleneres machen können in bezug auf verfahren des riggs. war aber so schon sehr nett und nicht nur materialschlacht.
die lasershow hatte ich ganz vergessen. aber das sagt wohl schon alles über die show aus. unpassend zum sound, immer wieder die gleichen 4 oder 5 cues mit den gleichen billig"bildern". hauptsache laser, aber darf nix kosten - so sah es für mich aus.
die halle 1 hatte so schon genug atmo - das geld für den laser wäre in einer nenneswerten lichtanlage/deko für area 2 und 3 besser angelegt gewesen oder man hätte es gleich zum fenster rausgeschmissen oder noch was draufgelegt und ne vernünftige lasershow programmieren lassen bzw. nen motivierten operator geholt. so wars jedenfalls ein verschenkter effekt.
-
amptown wäre ein versuch wert, ja... :mrgreen:
also ich hab für kleine jobs das "flache" toolcase (heisst glaub briefcase?) von amptown. hat damals dm 200 gekostet und tut seitdem seinen dienst sehr gut trotz zusammenprall mit genie etc...
-
mein persönlicher eindruck als berufs-lichtler und "hobby-beschaller":
das evx in der main-area konnte eigentlich keinen kritischen hörer überzeugen: kickbass war null vorhanden, die subs beschränkten sich auf wenig differenziertes einton-tiefbassgebrummel und die wiedergabe von klirr. unterschiedliche noten in bassläufen waren kaum vernehmbar.
im mid-bereich war es recht okay, in den highs dafür um so schlimmer - spätestens ab mitternacht wurde ein so übezogener pegel gefahren, dass keine auflösung und abbildung mehr erkennbar war. der sound war nur noch mit gehörschutz erträglich. von klang konnte da imho keine rede mehr sein wer z.b. pau van dyk schonmal auf anderen anlagen gehört hat, der weiss wie sein sound klingen sollte... für mich persönlich ein versagen der pa auf ganzer linie - nachdem das system sicherlich nicht zum schnäppchenpreis zu kaufen ist.
am mischpult kann der schlechte high-bereich nicht gelegen haben, da beispielsweise in area 2 (föön) auch bei hörbarem/sichtbarem starkem gain (dj beobachten...) der sound durchaus noch gut war. auch ansonsten war die föön-pa sehr überzeugend, etwas mehr kick wäre schön gewesen. aber immerhin war hier überhaupt kickbass vorhanden.
zur hk cohedra kann ich nicht soviel sagen da ich nicht sehr lange in area 3 war. der eher höreindruck war jedoch nicht sehr überzeugend - der bass beschränkte sich auch hier auf recht indifferenziertes gebrummel in einer tonlage mit wenig kick was bei kenntnis des musikmaterials so nicht hätte sein dürfen. auch die mitten/höhen fand ich wenig überzeugend da durchwegs sehr aggressiv.
alles in allem war die beschallung der mayday für den "normalen partygänger" sicherlich überdurchschnittlich (den hochton der halle 1 mal ausgenommen - die unzulänglichkeiten fielen sogar meiner begleitung auf, welche mit veranstaltungstechnik rein gar nichts zu tun hat). für den kritischen betrachter war sie in meinen augen nichts besonderes - eher im gegenteil: vor allem der für elektronische musik essentiellen impulstreue und genauigkeit im bassbereich wurde mit den ev/hk-systemem (meines wissens bandpässe bzw. br) zu wenig rechnung getragen im gegensatz zum hornsystem von föön.
weiterhin stellt sich mir die frage warum mit einem linearray in der doch recht kleinen halle 3 eine 4-punkt-beschallung notwendig war?
im gegenzug fand ich das lichtkonzept in verbindung mit den moving-trussen in der main-area sehr gelungen - ein wenig schnellere reaktionen auf den sound wären schön gewesen, ansonsten m.e. eine gute, abwechslungsreiche show die erfreulicherweise nicht nur auf movinglightsgewackel und strobe basierte.
es wäre allerdings schön gewesen wenn man sich in area 2 und 3 auch etwas mehr gedanken ums licht gemacht hätte als 12 mac 2000, 8 gs3 und ein paar acls (die led-kugeln in area 3 mal ausgenommen - netter effekt aber bissl zu wenig...)
-
wenn ich mich recht entsinne ist in max kellers "faszination licht" auch ein recht ausführliches kapitel über brenner enthalten. auch sonst ein empfehlenswertes grundlagenbuch für alle die nicht nur ein bisschen bunt & biss gewackel fabrizieren wollen...
-
uups - hatte da wohl anlieferung & kraftstoff überlesen... das ist schon fraglich wie der preis zustande kommt.
allerdings wage ich zu behaupten dass das keinesfalls ein 69kvA-aggi gewesen sein kann. da wäre der preis ja nichtmal bei selbstabholung machbar... ich tippe mal auf ein 10kvA-gerät?
-
movinglight in area 1 vari*lites von showtec
dazu wie bereits genannt led-strips - hersteller weiss ich leider nichtdie strobes waren mit 8lite scrollern ausgestattet, erkennbar u.a. ausser druch hinschauen auch daran, dass die strings der 8lites und der strobes die gleichen farben hatten.
-
r2d2:
theorie und praxis klaffen leider immer etwas auseinander. leider sieht es so aus dass auch grosse systeme mit den maximalen 32 fixtures/dmx-universe und nahezu komplett belegten 512 kanälen nach meinen erfahrungen OHNE abschlusswiderstand funktionieren, ebenso wie mittlere und kleinere systeme dies ebenso tun.
oftmals bekommt man auch störungen durch den abschlusswiderstand ins system, genauso wie er diese manchmal beseitigt. allerdings meist eher ersteres...
dazu muss auch gesagt werden dass heute viele lampen intern terminiert sind - wenn man hier noch einen abschlusswiderstand steckt fängt man sich erst die probleme ein.
-
es gibt x kleinere, mittelständische vermieter für aggregate & strom-vt infrastruktur die günstiger sind als aggreko, ge, cat. und die verleihen ihr zeug sicher nicht umsonst aus spass an der freude und die geräte sind identisch mit denen von aggreko & co
von daher evtl. mal in den regionalen gelben seiten nachsehen?
ich wüsste nicht mit was die firma theisen ihr geld sonst verdient wenn nicht mit der vermietung von baumaschinen ???
-
wo wird denn das aggi gebraucht? ist manchmal hilfreich um evtl. weiterhelfen zu können. ansonsten hier mal paar ideen wen man fragen könnte
raum nürnberg: firma klaus börder, die haben auch die eine oder andere partnerfirma in D
überregional mal bei caterpillar anfragen bzw. bei GE. dürften aber auch nicht grad billig sein.
hätte sonst noch adressen im münchner raum