Wenn er erst jetzt funktionieren würde, wäre es wohl etwas zu spät, da sowohl der Lighting Director als auch der Tracksport eingestellt wurden.
Funktioniert haben beide Lösungen, nur das Setup konnte mitunter etwas zeitintensiv sein, so dass sie sich nur bedingt für Rock'n'Roll geeignet haben, wofür sie aber auch wohl nur bedingt gedacht waren. Für Fixinstallationen wie Schiffe usw. hatten sie schon ihre Vorteile, wobei der Trackspot nur bedingt die hier beschriebenen Probleme adressiert:
1. Er braucht immer noch einen Bediener.
2. Er braucht eine Verfolger entsprechender Aufstellung.
Dafür kann dann aber ein Trackspot-Bediener eine große Zahl MovingLights zeitgleich bedienen, gerade für die Follows im Gegenlicht von Vorteil, weil kaum eine Bühne eine wirkliche Position für einen Verfolger im Gegenlicht bietet.
Wybron hat nachwievor den Autopilot II im Programm, der meines Wissen sowohl mit Ultraschall als auch Infrarot arbeitet, um weniger anfällig für Reflexionen usw. zu sein.
Eins bleibt allen Systemen gleich: teuer, eine gewisse Komplexität bei der Einrichtung, technisch weniger robust als ein normaler Verfolger (mit rein mechanischen Komponenten). Da wo auf Dauer Personal dadruch gespart werden kann und das System dauerhaft verbaut wird, haben sie aber ihre Berechtigung, zumal sie allesamt flexibler sind, was die Auswahl der Followspotpositionen anbetrifft (mal aus Zuschauerraum, mal aus der Bühnenmitte usw.).
Beiträge von LightFaden
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Da ich seit einigen Jahren aus Aschaffenburg weggezogen bin, kann ich Dir in der Hinsicht leider keine valide Auskunft geben. Damals hatten sie zumindest eine gut sortierte Ausstellung, wenn auch natürlich mit klarer Fokussierung auf Musikinstrumente. Daher würde ich einfach im Vorfeld mal anrufen, das Team war eigentlich immer nett. Selbst müssten sie am besten wissen, was gerade in der Ausstellung ist und was nicht.
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In Aschaffenburg, das zwar schon in Bayern liegt, aber noch zum Rhein-Main-Gebiet liegt, befindet sich der "reale Laden" von Musik Service. Der Laden ist nicht so riesig wie der Musicstore, aber auch keine kleine "Klitsche", allerdings kann ein Anruf im Vorfeld nie schaden.
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Eigentlich beinhaltet "Verfolger" schon eine Bewegung, feste Punkte mit MovingLights zu beleuchten gehört wohl zum festen Programm einer jeden Musical- und Industrieproduktion. Wichtig ist dann halt auch nur, dass die Personen selbst wissen müssen, wo sie im entsprechenden Moment zu stehen haben.
In der Theorie kann man vielleicht noch jemandem "hinterherkurbeln", nur macht den Job jeder Trucker mit einem echten Verfolger besser. Und zumindest bei meinem Jobs habe ich, wenn es nicht gerade der Teil mit der Ansprache trotz Vorprogrammierung zu viel zu tun, um dann die Ganze einer Person hinterzukurbeln und dann noch mit zwei zusätzlichen Fadern Iris und Dimmer zu kontrollieren. Zumal ich dem Moment auch mein Pult komplett blockiere: einfach mal ein paar Scheinwerfer anwählen und in eine andere Farbe aus einem Preset heraus faden lassen, geht schon nicht mehr, da ich dem Moment die Kontrolle über den Verfolger verliere.
Für mich ist diese Variante immer die allerletzte... -
Zitat von "Klaus Müller"
come in and find out :lol:
Bei einem männlichen Wesen vielleicht etwas missverständlich... -
Die Reihenfolge ist einfach verkehrt herum. Woher soll denn der Scenescetter ohne eine entsprechende Programmierung im Vorfeld wissen, was er machen soll, zumal er ja nicht durch MIDI leistungsfähiger wird. Du kannst lediglich durch MIDI bestimmte Aktionen auslösen, aber keine DMX-SHow übertragen.
Möglich ist die umgedrehte Reihenfolge: Lichtprogramme für den PC wie der Martin LightJockey unterstützen MIDI. Auf die Weise kann man die fehlende physische Pultoberfläche durch MIDI-Hardware ersetzen, so dass beispielsweise bei Drücken einer MIDI-Keyboardtaste ein bestimmter Cue gestartet wird. Die Show an sich wird aber am PC programmiert und dann erfolgt eben die Zuordnung der MIDI Befehle. Das DMX kommt dann auch vom Rechner oer entsprechendem USB oder PCI Interface. -
Ich bin einfach mal so frei und gebe den Hinweis auf ein anderes Forum, wo das Gerät bereits diskutiert.
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Zitat von "dj-bsj"
Windws XP Embedded: Core vom 2000er einige Teile aus XP, ähnlichkeit mit Windows Embedded jedoch nur auf x86 Hardware lauffähig.
Komisch, Windows behauptet XP embedded basiere auf dem Quellcode von XP Professional.
Es ist schon interessant, wie sich eine ganze Diskussion auf falsche und ungenaue Daten stuetzen kann. Nachdem ich aber noch keinen Job als Korrektor angenommen habe, werde ich wohl diese Diskussion einfach sich selbst ueberlassen.P.S.: Eigentlich warte ich immer noch, dass jemand hier mitteilt, dass die Virtuoso DX2 die beste Konsole ist, da sie auf einem Mac laeuft...
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Zitat von "Steffen"
Übrigens kenn ich auch Kollegen, die die iPC auf Tour nutzen und eben genau die Windows-Geschichte als großen Schwachpunkt ansehen gegenüber der Linux-Variante...
Zitat von "Steffen"Gut, es mag Voreingenommenheit sein, der Kollege mag einfach XP nicht, sein Laptop ist auch n Macbook.
Jetzt Ein- oder Mehrzahl?
Und zum Thema VXWorks gleich XP embedded:
XP embedded wurde Ende 2001 offiziell released, da gab es die GrandMa bereits auf VXWorks Basis. Da muss wohl ein Knick im Raum-Zeit-Kontinuum gewesen sein...
Sorry, ist nicht böse gemeint, aber Du hast einfach zu sehr mit Deinen Statements in dieser Diskussion daneben gelangt. Aber gerne wieder back to topic...P.S.: Von Windows 2000 gab es übrigens gar keine embedded Version...
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Leider ist es nicht so einfach: Was wie ein reines Adapterkabel aussieht ist in Wirklichkeit ein Interface. Da DMX nicht gerade zu den komplexen Signalen gehört, lässt sich die nötige Hardware in entsprechend kleiner Form realisieren - zumal ansonsten kein Hersteller mehr Geld mit den PC-Versionen der Lichtsteuerungen verdienen könnten.
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Zitat von "Steffen"
Übrigens kenn ich auch Kollegen, die die iPC auf Tour nutzen und eben genau die Windows-Geschichte als großen Schwachpunkt ansehen gegenüber der Linux-Variante...
Und was sollen die Schwachpunkte denn konkret sein ausser Voreingenommenheit? Koennen sie denn auch ein konkretes Problem nennen. Ehrlich gesagt habe ich noch keinen professionellen Operator getroffen, fuer den das Betriebssystem von Interesse ist, solange das Pult stabil laeuft. Und wer sich von Microsoft-Antipathie im Job tragen laesst, sollte sich Gedanken ueber seine Professionalitaet machen.
Sorry, aber ich dachte nach 4-5 Jahren dieser sinnlosen Diskussion waere man darueber hinweg. Ich kenne kein einziges Lichtprodukt, dass Probleme mit XP embedded hat. Alle Probleme sind innerhalb der Produkt-Software an sich zu suchen. Wenn man sich entgegen mit den HighEnd-Entwicklern unterhaelt, ist es sogar umgekehrt so, dass einige Probleme mit der Hog3 auf Probleme mit Linux zurueckzufuehren sind. Nicht dass das Betriebssystem an sich Probleme gemacht haette, aber es eben wesentlich mehr Grundlagenarbeit erfordert als eben XP embedded.
Sorry fuer die harschen Toene, aber die Diskussion hier zeigt perfekt auf, wie viel immer noch Glauben und wie viel Wissen ausmacht.Und uebrigens: Du wirst einen XP embedded System kaum fuer Deinen Spielerechner nutzen koennen, da Dir schnell die Treiber ausgehen, die in einem Embedded-System hinterlegt sind - so viel zu den harten Fakten. Und ich habe ich schon genug zugemuellte Mac-Systeme erlebt, die nicht mehr stabil laufen.
Daher sind es die nicht das Betriebsystem, was an der Unstabilitaet Schuld ist, sondern der User davor. Mein Render-PC (ein Dell Dimension mit XP Professional, der beinahe ausschliesslich fuer MSD und Maxxyz PC genutzt wird, laeuft seit 6 Wochen durchgehend unter Volllast, um ein Architekturprojekt zu rendern, und arbeite parallel noch nebenbei an anderen Projekten, ohne dass er ein einziges Mal ebgestuerzt waere. Vielleicht auch einfach deshalb, weil ich den anderen Muell einfach auf einem normalen Laptop laufen habe... -
Du bist Dir aber dessen bewusst, dass die Unbedenklichkeitsbescheinigung des Fluids einen Sch*** wert ist, wenn das Fluid bei zu hoher Temperatur verdampft bzw. dann verbrannt wird?
Und wenn man sich den Gesamtverlauf der Bastelei anschaut, dann kann man nur hoffen, dass er seine Spielereien immer noch im Garten testet und nie zu den erwähnten Parties seiner Freunde mitnimmt.
Als nächstes kommt die Frage, ob jemand schon mal Nebelfluid im Wasserkocher oder Durchlauferhitzer getestet hat.
Sorry Jungs, es gibt echt bessere Hobbies... -
Es gibt noch einige Loesungen wie Martin Tracksport und Lighting Director, sowie Wybron Autopilot I & II. Alle diese Systeme haben eines gemein: Fuer den Anschaffungs- oder Mietpreis kann man sich einige Follow-Spot-Operator leisten.
Zum Scheinwerfer an sich: Wenn solltest Du zu einem Spot-Light statt einem Wash-Light greifen, da Du mit letzterem nicht nur den Akteur sondern nur den weichen Beamverlauf auch sehr viel um den Akteur in Licht setzt.
LED scheidet aus vielen Gruenden aus (und ausser dem niedrigeren Stromverbrauch weiss ich auch nicht, was sie hier fuer einen Sparvorteil bringen sollten):
1. wirst Du v.a. weiss als Verfolgerfarbe brauchen - und hier versagen LEDs eher klaeglich
2. sind dementsprechend LED noch ganz nett, um Objekte zu beleuchten, aber aufgrund des stark limitierten Spektrums alles andere als geeignet fuer Personenbeleuchtung
3. taugen LEDs (noch lange) nicht fuer Spot-Lights. Und selbst bei den Wash-Lights wartet die erste Version mit steuerbarem Abstrahlwinkel noch auf ihre Auslieferung.
Letztendlich wuerde ich insgesamt von dem Versuch absehen. Selbst wenn Du ein passendes Spot-Light hast, wirst Du den Operator nicht gleucklich machen, da er vor lauter Pan/Tilt-Kurbeln und trotzdem immer daneben liegen sich kaum noch um das eigentliche Licht kuemmern kann. -
Zitat von "Steffen"
Leute, wenn, dann erkundigt Euch doch bitte richtig!
Die Daten bezueglich Highend sind aber mehr falsch:
Die Hog3 laeuft auf Linux; iPC, Roadhog, DL-2 und Axon dagegen laufen auf XP embedded. Woher man solche falschen Daten bekommen kann, weiss ich auch nicht... - ein blosser Blick auf die Homepage haette genuegt.
Genauso haben die im Lichtbereich (Compulite Vector, Maxxyz, Maxedia, Axon, DL-2) eingesetzten Windows-Versionen eins gemeinsam: es ist die Embedded-Version von XP.
Und wer ein Problem damit hat, ist wohl von gestern: Zum einen zeigt XP embedded keinerlei Stabilitaetsprobleme und laesst sich auch problemlos sperren, zum anderen zeigt der Wechsel von HighEnd von Linux auf XP embedded doch deutlich, wo in dem Bereich wirklich die Staerken sind. Letztendlich musste HighEnd bei der Hog3 viel Arbeit in Routinen stecken, die Linux nicht bietet, XP embedded aber aus der Kiste mitbringt.
Aber die Diskussion zeigt nur zu deutlich, wie wenig sich die Leute am Ende dann mit dem Produkt an sich beschaeftigen und stattdessen an Denkmustern festhalten.EDIT: Und warum behaupte ich, dass ich Recht habe? Weil ich fuer die Neuauflage eines gewissen Lichtbuchs eben wirklich bei den Herstellern recherciert habe, also direkt mit Leuten wie Brad Schiller & Co. Und wer es trotzdem nicht glaubt, macht sich einfach die Arbeit auf die Produktseiten zu schauen, ehe er postet.
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Zitat von "sparbrötchen"
Kleines Beispiel von einem Kollegen vor 2,5 Jahren:[...]
Das sollte man doch eigentlich schon in der 9. Klasse lernen das ein (lächerliches) Beispiel nicht ausreicht, um eine (unhaltbare) These zu beweisen. Im Gegensatz dazu reicht ein Gegenbeispiel, um Deine These zu widerlegen. Und ich glaube, hier kann jeder mehr als ein Gegenbeispiel bringen.
Dementsprechend bin ich sicher auch nicht der einzige, der die Qualitäten eines Vertriebs/Herstellers im After-Sales miteinbezieht und sogar bereit ist, einen entsprechenden Preisaufschlag zu zahlen. Allerdings habe ich auch immer ein bisschen in der Hand, wie kulant der Service eines Vertriebs ist: Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass die Bereitschaft zur Kulanz ein wenig fehlt, wenn ein Kunde bereits 2h nach dem Zusenden einer technischen Frage bereits die nächste Mail mit der "Anwaltskeule" schickt. Denn in dem Fall geht mir die Kundenbindung am A*** vorbei, da ich einen solchen Kunden gar nicht halten will...
Eine gute, langfristige und für beide Seiten (wirtschaftlich) wertvolle Zusammenarbeit müssen beide Seiten, Vertrieb/Hersteller UND Kunde, ihren Beitrag leisten. -
Zitat von "FrankyOn"
Hab dann neulich mal am Wochenende die beiden Scanner für nen bissl mehr als 100€ verliehen (mit Stativ, DMX-Controller) und jetzt hab ich schon wieder nen bissl Kohle um mir die erste vierer-Bar zu holen =)
Ich muss mal wieder an meinem Image als Langweiler hier arbeiten
Aber genau hier wird es ja wieder kritisch, weshalb ja von der grundsaetzlichen Idee das Vorgehen von Sebastian eigentlich richtig ist:
Solange Du nur in sehr geringem Umfang und nicht regelmaessig Dein Material vermietest (verleihen waere steuerrechtlich ueberhaupt kein Problem), bist Du noch auf der sicheren Seite, nur solltest Du Dich umgekehrt absichern, ab wann Dir das Finanzamt eine gewerbliche Taetigkeit unterstellen kann. Und sich zwangweise im Nachhinein damit beschaeftigen zu muessen, ist immer deutlich teurer als im Voraus.
Daher kann es wirklich nicht schaden, in den ersten Jahren das Ganze als das zu sehen, was es auch meist erstmal nur ist: Hobby und nicht Beruf. Und wer auf Nummer sicher gehen will, laesst sich dementsprechend auch eher in Naturalien (z.B. eine schoene Einladung zu ner kleinen Kneipentour etc.) "entlohnen" (<> bezahlen).
Im Zweifel gehen diese kleinen schwarzen Geschaefte zu 95% gut und keiner merkt was, aber wenn man zu den 5% gehoert, ist es sch***
Aus meiner Perspektive kann ich Euch auch nur raten, Euch nicht zu sehr auf das Material an sich zu versteifen, damit schraenkt Ihr Euch selbst extrem ein. Macht nach Moeglichkeit Praktika, lokale Stadttheater nehmen oft auch Jugendliche studenweise als Aushilfen. Da lernt man alleine schon vom Zur-Hand-Gehen mehr, als bei einem Dutzend Parties, zumal eben auch Leute vor Ort sind, von denen man lernen kann. Natuerlich ist es wichtig, dass Ihr den Weg findet, der Euch am besten gefaellt, Ihr solltet nur zu sehen, dass es halbwegs legal und risikolos bleibt.
Genug philosophiert, aber jetzt verordne ich mir OT-Verbot und lasse Euch munter Material diskutieren
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Zitat von "sparbrötchen"
da gibts dann einen Hausjuristen der bei einem Problemkunden dann in 2 Seiten erklärt warum und wieso der Händler nicht leisten oder das Gerät zurücknehmen muss.
Ich glaube, Du hast scheinbar noch nie mit einem kompetenten Vertriebspartner zusammengearbeitet, denn der holt zu allerletzt die juristische Keule raus, da fuer ihn auch strategische Dimensionen wie Kundenzufriedenheit und -bindung zaehlen. Denn da diese mittel- und langfristig wirken, wirken sie nachhaltiger als kurzfristige Gewinnmaximierung durch "Abwatschen" der Kunden. Viele Hersteller und/oder Vertriebe sind sogar hoch erfreut, wenn Kunden mit ihnen im Sinne einer Produktverbesseung auch nach Produktlaunch zusammenarbeiten. -
In der Regel erlauben Dir die gesetzlichen Krankenkassen in der Familienversicherung, dass Du als Kind 350€ an Einnahmen aus einem Nebengewerbe verbuchst.
Nehmen wir zwei Szenarien an:
1. Du verdienst 12 Monate jeden Monat 350€ -> Du musst nichts zahlen.
2. Du verdienst 11 Monate jeden Monat 340€, einen Monat 360€ -> Du hast insgesamt weniger verdient als im ersten Fall, musst aber für den einen Monat Krankenversicherung (nach)zahlen und darfst in langem Schriftverkehr mit der Krankenkasse klären, ob das nur eine Ausnahme war oder nicht...
Auf jeden Fall solltest Du eine Betriebshaftlich abschließen. Hinzu kommt das obige Thema mit der Krankenversicherung. Fürs erste Jahr kann es auch nicht schaden, für die Steuererklärung einen Steuerberater heranzuziehen, der Dir zeigt, worauf Du achten musst, damit Du evtl. in Zukunft selbst die Steuererklärungen machen kannst. IHK-Beitrag und Einkommenssteuer dürften in Deinem Fall erstmal unerheblich sein.
Aber wenn Du ehrlich zu Dir bist, musst auch die unternehmerischen (kalkulatorischen) Kosten für Materialbeschaffung und -unterhalt mitrechnen. Die Kosten kann man zwar auch außen vor lassen, allerdings belügt man sich dann eben selbst, da dann die Firma nur auf dem Papier für Dich Geld abwirft, aber nicht in Realität.
Zudem solltest Du eben auch die Arbeit für Steuererklärung und Buchführung (auch wenn Du keine doppelte Buchführung machen musst) als Kosten kalkulieren, da es Dich gerade am Anfang viel Zeit kosten wird. Solche Kosten kannst Du zwar nicht vor dem Finanzamt geltend machen, aber sie entstehen Dir eben nicht, wenn Du das DJing als Hobby machen würdest und das Ganze per regulärem Nebenjob finanzieren würdest.
Aber informier Dich einfach vorher bei den entsprechenden Stellen, letztendlich bin ich auch kein Experte für Existenzgründungen, sondern nur "Leidensgenosse", der eben sein Lehrgeld nicht nur in Form kalkulatorischer Verluste hat zahlen müssen, auch wenn die Zeiten schon lange vorbei sind. Dementsprechend würde ich sagen "genug OT"...Wie gesagt, schaff Dir auch in technischer Hinsicht erst ein solide Grundlage wie Pars, bevor Du zu den technischen Spielereien übergehst. (übrigens: mir gehört bis heute kein einzigen Scheinwerfer...)
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Ich meine eher, Du solltest Dir ein besseres "Geschäftsmodell" überlegen. Die Spielereien mit freiberuflich vs. selbständig gehen in dem Bereich eher selten auf. Ich sehe nach Deinen Schilderungen bei Dir eher inzwischen die Gefahr, dass die Einnahmen im Zweifelsfall die Fixkosten nicht decken und dann zahlst Du eben wieder drauf. Dementsprechend solltest Du eher überlegen, womit Du im Zweifelsfall die Lücke (zu den 350€ - auf jeden Fall aber SCHRIFTLICH mit der Krankenkasse abklären)füllen kannst. Mit Dienstleistung verdient sich immer noch am besten Geld. Sieh zu, dass Du in den Ferien vielleicht mal bei einem richtigen Verleiher (auch wenn er das Material vermietet) machst, so dass Du mit 18 dann vielleicht auch mal hin und wieder als Hand oder Techniker einspringen kannst.
Wichtig ist einfach, dass Du finanzielle Reserven hast und auch genug "B"-Pläne hast, wenn mal nichts läuft, außer den Kosten, die sich aufsummieren. -
Zitat von "treibsand"
eine Firmenhaftpflicht braucht es bei 4 Scannern und 3 VAs pro Jahr auch nicht...
Aber ein Gewerbe heisst immer: Verantwortung und kosten...[/i]
Ich habe gar nicht gewusst, dass im Schadensfall der Materialumfang und die Häufigkeit der Veranstaltungen für die Erstattung durch die Versicherung maßgeblich ist. Sorry, aber solche Tipps halte ich für wirklich unangebracht, da sie die Leute in falscher Sicherheit wiegen.
Und selbst aus statischer Perspektive würde ich Dir nicht mal Recht geben...