Habe bisher nur Entour / Krypton vs P3 gemessen und da waren beide Martins heller - beim Krypton allerdings zulasten der Abbildungsqualität.
Was beim P3 an Lichtausbeute durch die großen Gobodurchmesser usw. wettgemacht wird, wird vorher halt durch die Kondensoroptik verbraten.
Dafür lassen sich eben in Sachen Abbildungsschärfe nur Entour und P3 miteinander vergleichen.
Beiträge von LightFaden
-
-
Zitat von "Steffen88"
Was mich allerdings stört oder später stören könnte, ist die tatsache, dass die farbfilter fest sind und nicht wie beim krypton ausgetauscht werden können. oder sehe ich das falsch?
Zumindest die Geräte, die ich in der Hand hatte, hatten feste Farbfilter und auch das feste Goborad war gestanzt - was mich sogar mehr stören würde das die Festfarben, da für mich ganz klar das "Blättergobo" fehlt. Ein solches kann man zwar zur Not auch auf dem rotierenden Goborad unterbringen, dann lässt es sich aber nicht animieren. Dafür ist aber die eingebaute Iris um so wertvoller.
Das sind halt die Kompromisse, die man eingehen muss, wenn man ein feature-geladenes Gerät zu bezahlbarem Preis haben will.Edit: Es gab hier bereits zu dem Thema eine entsprechend lange, ausführliche Diskussion
-
Eine eindeutige Antwort lässt sich, wie ja aus den Posts schon hervorgeht, kaum in der Frage treffen, da je nachdem, was für ansprüche ich an das Gerät stelle, ein anderes Gerät die Nase vorn hat.
Der P3 ist Vollständigste von der Ausstattung her bei recht günstigem Preis. Dafür ist er im Vergleich nicht der hellste (aber bei weitem nicht dunkel) und in der Regel nur in kleinen Stückzahlen zumietbar. Zumindest wüsste ich in der Frankfurter Gegend nicht, wo ich 20 von den Geräten zusammenbekomme
Robe und Martin (wobei ich hier schon eher zum Entour tendieren würde) haben eher die klassische 250er Bestückung und dementsprechend von dem "Preis pro Feature" teurer. Zumindest die Verarbeitung vom Krypton / Entour (an dem Robe habe ich noch nicht wirklich dran rum geschraubt) ist dafür wirklich auch sehr gut. Im Vergleich zum JB punkten beide Geräte damit, dass sie bei vielen Verleihern auch in größeren Stückzahlen zumietbar sind.
Von den Detailvergleichen mal abgesehen - Welten liegen zwischen den Geräten sicher nicht - wäre daher für mich zunächste die Abwägung, ob ich alle Features des P3 brauche oder ob mir die Zumietbarkeit wichtiger ist.
[/list][/list] -
Zitat von "LIGHT-DOG"
habe mein gesammtes Martin Zeugs nun verhökert.
Bin auf HES umgestiegen, da funtioniert wenigstens alles wie ich es benötige.
Hättest Du auch gleich, statt Geld sparen zu wollen, DMX-fähige Martin-Geräte gekauft, hätte auch da alles "fehlerfrei" funktioniert. Nach diesem ellenlangen Thread, kann ich nicht wirklich nachvollziehen, wie Du dennoch solch ein Statement hier abgeben kannst... -
Ich habe zwar im Gegensatz zum Entour mit dem Krypton nur wenige Erfahrungen gemacht, aber Temperaturprobleme gabs dabei nie - und habe acuh von Kollegen, die öfter damit arbeiten, noch nichts derartiges gehört.
Die von Deinem Kollegen angegebenen 40°C sind wahrscheinlich die vom Hersteller angegebene maximale Umgebungstemperatur.
Dabei handelt es sich um eine mehr oder weniger theoretische Größe. Bis zu der Umgebungstemperatur garantiert der Hersteller mehr oder weniger den fehler- und folgenfreien Betrieb, alles darüber erfolgt auf eigene Gefahr - was aber nicht bedeutet, dass das Gerät nicht doch mehr an Temperatur erträgt. Je nach Hersteller und Gerät bewegt sich dabei die maximale Umgebungstemperatur zwischen 35°C und 45°C. Letztendlich bedeutet eine höhere Umgebungstemperatur nur im Extremfall einen Geräteausfall, nämlich dann, wenn die Lüfter die Lampe intern nicht unter dem Wert halten können, bei dem der Temperatursensor auslöst, im Normalfall bedeutet eine höhere Temperatur einfach eine stärkere thermische Beanspruchung des Geräts was mittelfristig einfach zu einem höheren Verschleiß und damit einer höheren Schadensrate temperaturempfindlicher Komponenten führt. -
-
In den nächsten Tagen gibts wohl auf http://www.maxkeller.org ein Bestellformular für die DVD an sich. Man muss also kein neues Buch dafür kaufen.
Wenn auch schon im anderen Posting geschrieben auch hier nochmal die Warnung: Es ist kein bunter Zusammenschnitt aus diversen Filmen und Bildern. Es geht hier wirklich um "ernstere" Themen wie Farblehre, Licht-/Farb-/Musikraum, Lichtqualität in entsprechend anspruchsvoller Form - aber wirklich sehenswert. -
Wer nur ungerne liest oder sich gerne einen Teil von "Faszination Licht" von Max Keller erzählen lassen möchte, wird hier fündig.
-
Die meisten hier dürften ja "Faszination Licht" bzw. "Light Fantastic" von Max Keller kennen. Ich komme gerade von der Präsentation der zweiten Ausgabe der englischen Version, in deren Rahmen auch eine DVD von Max Keller Premiere hatte, die einerseits sich schon am Buch orientiert, andererseits auch losgelöst mit allen Facetten des Themas Licht beschäftigt.
... in wirklich beeindruckender Weise!
Wer eine Bilder- und Videoschlacht oder haufenweise Produktpräsentationen erwartet, wird enttäuscht sein. Wer aber einen anderen Zugang zum Thema Farblehre, Lichtqualitäten und Einblicke in die Schaffensweise eines der Lichtdesigner gewinnen will liegt hier echt goldrichtig - einzige Voraussetzung: man muss zuhören können.
Momentan gibt es leider die DVD nur mit der neuen englischen Version (die DVD ist aber sowohl in englisch als auch in deutsch), ob die DVD in der deutschen Version des Buches noch folgt, weiß ich zum aktuellen Zeitpunkt nicht.Grüße, Mathias
EDIT: In den nächsten Tagen soll es auf http://www.maxkeller.org ein Bestellformular für die DVD pur geben.
-
Der Warp kommt zunächst ganz ohne Farboption daher uund ist ein purer, motorisierter Profilscheinwerfer. Die letzte Variante, die ich gesehen habe, bot lediglich die Option, per 4pol-XLR einen Rollenfarbwechsler anzuschließen. Allein baulich käme für eine CMY-Mischung nur eine Einheit ala Color Merge in Frage oder ähnlich dem Morpheus(?) Farbwechsler mit 3 Strings.
-
Zitat von "prodigy"
eine alternative zu dem von dir ausgeschlossenen vari*lite vl1000 wäre der ADB-warp, den gibt es allerdings nur mit 800w halogen und nicht wie bei VL auch mit 575w MSR/MSD, hat aber die selbe baugröße und vergleichbare ausstattung
Ich dachte, den gibts nur mit Rollenfarbwechsler? -
Zum einen gibts den Technobeam nicht mehr, zum anderen hatte er nur feste Farben.
Der einzige Spot, der mit im Moment außerhalb der ausgeschlossenen Hersteller einfällt, ist der SGM Giotto Spot CMY mit einenm 400W-Leuchtmittel. Einen 250ger Spot wirst Du schon aufgrund der Baugröße kaum mit CMY-Einheit finden. -
Falsch herum: Mit Quicklocks (die Du wohl meinst) kommt er nicht, da dafür beim MovingHead das passende Gegenstück verbaut sein müsste, aber laut da2001 sich nur m10er-Gewinde finden.
Ich habe schon bei Futurelight-Geräten gesehen, dass eine Art Mini-TV-Zapfen ins Gewinde geschraubt war, auf den eine normale Triggerclamp gesetzt werden konnte. Ohne die schnell ab- und anmontierbare Triggerclamp hatten die Heads sogar noch eine Case verträgliche Größe. -
Habe nochmal zur Detailierung meine Unterlagen vom letzten Martin Controller-Seminar herausgekramt und zitiere einfach (hoffentlich mit der Zustimmung von Mathias) die entscheidenden Passagen:
Vektorsteuerung (Martin-Signal):
"Vektorsteuerung bedeutet, dass dem Gerät der Endpunkt der Bewegung und die Geschwindigkeit, mit der es diese Bewegung ausführen soll, mitgeteilt wird. Die Berechnung des Bewegungsablaufes selber erfolgt im Gerät."
Trackingsteuerung (DMX):
"Der gravierendste Nachteil ist jedoch, dass das DMX-Protokoll praktisch ein reines Trackingprotokoll ist. Die Berechnung der Bewegung erfolgt in der Steuerung, was bei bestimmten Bewegungsbereichen aufgrund der geringen Auflösung des Signals zwangsläufig zu ruckeliger, ungleichmäßiger Bewegung führt. Die Bewegung kann niemals optimal auf das Gerät abgestimmt werden. Außerdem erhöht diese Tatsache den Hardwareaufwand für die Steuerung." - Zwar sind inzwischen die Bewegungen danke 16bit-Kanälen weniger ruckeliger und inzwischen kann die Pulthardware problemlos diese Daten berechnen, aber entscheidend für das Problem ist folgendes (eigentlich hat Mathias das bereits alles geschrieben):
Das Interface muss an den Scanner Endpunkt und Geschwindigkeit senden, allerdings sendet DMX per se keine Endpunkte sondern Veränderungen, also muss der Wandler zu jedem DMX-Paket einen neuen Vektor bestimmen - und die sind in der Regel unterschiedlich (man vergleiche eine Diagonale in einem Grafikprogramm, auch dort ist die Abfolge von horizontalen und vertikalen nur in größeren Einheiten regelmäßig). Allerdings ruckelt auch jeder 8bit Scanner bei langsamer Geschwindigkeit...
Und bei aller Liebe: die Geräte sind 12 Jahre alt! Da kann man wohl kaum die gleichen Ansprüche wie an Gerät aus dem Jahr 2006 stellen. Mein alter Peugeot von 1991 hat auch im unteren Drehzahlbereich geruckelt und ab 150km/h gestöhnt; mein neues bayerisches Gefährt aus dem Jahr 2005 zieht aus dem Drehzahlkeller ohne Ruckeln und selbst bei 220km/h kann ich noch Musik hören... -
Ich glaube, dass hier ein wenig übertrieben wird. Das Gerät kann per se kein DMX, da es einfach schon 12 Jahre alt ist, und technisch ist nicht einfach eine 1:1 Umsetzung möglich - worauf Mathias Gentsch ja hingewiesen hat. Dies kann man kaum der Firma Martin vorwerfen.
Wenn das einzige Problem ist, dass die Geräte bei langsamen Fahrten rucklen, kann ich den Aufschrei nicht wirklich verstehen: Alle andere Hersteller bieten gar keine Datenwandler mehr für ihre alten Geräteprotokolle (LWR, D54 usw.) an, so dass man die Geräte mehr oder weniger in die Tonne stecken kann - da sollte man im Vergleich doch mit einem solchen Kompromiss leben können.
Ansonsten finde ich den aggresiven Ton hier im Forum ziemlich unangemessen: Der Hersteller hat offen das Problem benannt und mehr kann er auch nicht machen, da das Problem de facto nicht behebbar ist.
Eigentlich frage ich mich nur, warum man, wenn man derart unzufrieden ist, das Interface nicht einfach zurück gibt - wie gesagt: andere Hersteller bieten erst gar nicht die Option.
Mit Mathias Gentsch schreibt hier wenigstens neben Michael Adenauer noch einer der großen Hersteller mit, bei solchen Reaktionen kann man aber nur hoffen, dass das auch in Zukunft noch der Fall sein wird. -
Zitat von "Ecto_Erwin"
ROBE Color Spot 700e AT
ROBE Color Wash 700e ATDiese beiden Heads sind die einzige alternative zu den MAC 700 - wenn man die beiden Teile wircklich im Aufbau den Funktionen und vorallem im PREIS vergleicht - ist der ROBE die mit Abstand bessere Wahl.
Von den Funktionen her können ja kaum Unterschiede bestehen, nachdem die Spezifikationen ja fast 1:1 von den Martin-Geräten kopiert wurden... Innovativ ist was anderes...
-
Zitat von "LightFaden"
...der in der Form für Washlights momentan einmalig ist.
Missverständnis: Mir ging es nicht um die Technik des Effekts, sondern die optische Wirkung. Irgendein italienisches Washlight hat schon vor Jahren diese Funktion gehabt, aber ohne dass es irgendeinen spannenden optischen Effekt gegeben hat, während beim Mac 700 Wash der Effekt sehr ausgeprägt in seiner Wirkung ist. -
Dann würde ich aber vorschlagen, dass vor einem etwaigen Test v.a. im Support-Bereich statt dem Baustellenhinweis zumindest mal ein paar Manuals zum Download bereit stehen, nachdem die DMX-Charts auf den Produktseiten auch eher Miniaturcharakter besitzen.
-
Zitat von "Carm"
an nem movinglight-shootout in süddeutschland würde ich mich in jedem falle auch organisatorisch beteiligen und könnte ggfs. auch die eine oder andere lampe beisteuern.
Habt Ihr bei Neumann & Müller noch nicht genug Lampen getestet? Zumindest die Testberichte bzw. -diagramme sind ja fast schon legendär...
-
Zitat von "energy-vertrieb"
Die Ausfallquote liegt bei Null.
Natürlich gibt es Geräte die besser sind - aber auch Rentabel?
Zm anderen findet man die Geräte auf immer mehr Ridern!!!
Punkt 1: Wenn ein Vertrieb so etwas schreibt, kann man ihn nicht mehr ernst nehmen. Letztendlich würde das jeder Hersteller / Vetrieb von seinen Produkten behaupten, also erkennt man die "Ernsthaften" daran, dass sie Probleme und Schwächen auch benennen können...
Punkt 2: Ich kenne mehr als eine Firma die mit ihren Martin- und Varilite-Lampen sehr gutes Geld verdienen. Über Rentabilität entscheidet nicht das Produkt, sondern das Unternehmen, das die Geräte einsetzt.
Punkt 3: Auf MEHR Ridern zu stehen, ist nicht schwer, wenn man bei Null beginnt. Ich habe zwar noch nie einen solchen Rider gesehen, aber das muss noch nichts heißen.Für mich gibt es aber einen entscheidenden Grund, das Produkt gar nicht erst anzutesten: Zumindest die auf der Homepage abgebildeten MovingHeads sind nichts als billige Kopien bekannter Lampen - und so etwas unterstütze ich nicht, weil ich damit finanzielle Mittel von den Herstellern abziehe, die die Technik durch ihre F&E-Abteilungen voranbringen. Kopieren kann jeder, Innovationen oder echte Verbesserungen hervorbringen, nur wenige...
Aber das ist lediglich meine private Meinung. In diesem Sinne einen schönen Abend!Grüße, Mathias
Edit: Sogar die alten Lampennamen sind eine Kopie oder erinnern nur mich BL2508 und X-Spot an andere Hersteller? Und seine Lampe nach einem Edelbugatti zu benennen?