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  2. Ton_Opa

Beiträge von Ton_Opa

  • NF-Masse und Erde - Trennung --> Brummproblem

    • Ton_Opa
    • 5. Februar 2006 um 03:17

    Ich habe etwas anderes geschrieben:

    Zitat

    früher oft üblich gerade die Masse für den Schirm des Eingangssignales nur übers Gehäuse...

    Das ist ein Unterschied.

    Und was ich bestimmt nicht brauche, ist ein weiterer Verein, der meint Standards kreieren zu müssen, um sie dann vor der Öffentlichkeit zu verstecken. 25 Dollar als Preis dafür finde ich ebenso überflüssig wie eine Registrierungszeremonie von einer DINA4 Seite, nur um mal zu gucken, zu was für glorreichen Ideen die Herren im Jahre 2005 zum Thema Schirm und XLR-Stecker gekommen sind.

    Demnächst kommt noch son honk an und sagt "Groundlift ohne aktive DI-Box? Das ist aber nicht zulässig"

    lass mich bloss in Ruhe mit "Standard"

    grumpf
    Opi

  • Rätsel der Woche

    • Ton_Opa
    • 31. Januar 2006 um 01:02

    Ja, na klar, es war ein Durchlauferhitzer in (ungenullter) Sternschaltung beteiligt.
    Der Fehler war ganz eigentlich ganz einfach: Eine Vorsicherung der UV (Schmelzeinsatz) war abgegammelt. Also nicht durchgebrannt, sondern hochohmig durch Verwesung und allmähliches Abdampfen....(was weiß ich)

    Jedenfalls war sie optisch okay und auch ein Phasenprüfer zeigte ein deutliches Leuchten.... nur eben unter Last nicht mehr.... wurde aber nicht unter Last geprüft.

    Und dann hat eben die Stufenschaltung des Durchlauferhitzers das Licht gedimmt. Naja, war ne nachträgliche Installation aus den 60ern und der Schmelzeinsatz wohl auch von damals.

    Grüße
    Opi

  • Rätsel der Woche

    • Ton_Opa
    • 29. Januar 2006 um 14:00

    Hm.

    Erstens:
    In der Praxis liegt auf der belasteten Schukodose immer eine Spannung zwischen 0 und 10 Volt zwischen Neutral- und Schutzleiter an. Leute, die andere Messgeräte als Duspole nutzen, wissen, dass das fast immer der Fall ist und das ist ja sogar erlaubt:
    Denn der erlaubte Spannungsabfall über eine Leitungsstrecke muss sich zur Hälfte auf dem Neutralleiterpotential zeigen (an der Last gemessen)!

    In meinem langen Leben sind mir auch schon dubiose Stromfehler über den Weg gelaufen. Damit man weiß, was es alles gibt und was wie häufig vorkommt, muss man den Dingen vor Ort auf den Grund gehen....und nicht einfach sagen:kaputt, weiß ich auch nich....

    Die Addition von kleinen Fehlerströmen ist auf jeden Fall häufig anzutreffen. Und zwar immer dort, wo viele hohe Lasten zweifelhaften Wartungszustandes und Alters an einem Netz hängen: Auf Dorf und Straßenfesten mit gutgemeint "großzügig" weitmaschigen Stromnetzen.
    Alte Kühltruhen und andere Rumpelmotoren können über (kautte?) Entstörkondensatoren erhebliche Fehlerströme aufweisen, die sich auch über die Phasen auf dem Weg zum Dreipol RCD kompensieren können.

    Zu dem beschriebenen Fehler kommt es immer dann, wenn mehrere Geräte, die alle einen zu hohen Fehlerstrom raustun, vor dem gleichen FI hängen. Das kommt schon noch vor , vor allem auf dem Lande....wo RCDs selten sind und FIs heißen und wo die Temperatur des Bieres wichtiger ist, als VDE.

    Mein schönstes Elektroelebnis:
    Kannst Du mal gucken, im Bad geht das Licht nicht mehr.
    Haste nach den Sicherungen geguckt?
    Ja, hab geguckt, alles gut.
    Stimmt.
    Jetzt kommts: Wenn ich das warme Wasser aufdrehe kommt auch Licht!
    tatsächlich, man kann sogar mit dem Wasserhahn die Helligkeit regeln!
    Na denn... musst du zum Rasieren die Dusche eben anlassen.

    Seltsam? ist aber so geschehen und hat einen Elektrikergesellen 6 Stunden beschäftigt.

  • NF-Masse und Erde - Trennung --> Brummproblem

    • Ton_Opa
    • 27. Januar 2006 um 23:33

    Es ist völlig normal, dass gerade auf kleineren Pulten Masse auf Schutzleiterpotential liegt . Das muss nicht so sein. Es gibt Pulte wo das nicht der Fall ist. Das hat nix mit Phantiomspeisung zu tun, sondern mit Schirmung und mit VDE.

    Selbst Erdungen zusätzlich ziehen ist eine sehr heikle Aktion.
    Es ist völlige Absicht und gängige Praxis, dass Schirm und Masseführung scheinbar verschlungene Wege gehen. Gerade in großen Pulten ist das Gang und - Gäbe, das muss man nicht sofort verstehen.

    In Alten Soundcraftpulten werden sogar im Bus 3 Erden durch das Pult geführt, obwohl diese im Netzteil zusammengeschaltet sind. Das hat einen Sinn - und ebenso war es früher oft üblich gerade die Masse für den Schirm des Eingangssignales nur übers Gehäuse zu führen, um sicherzustellen, dass zu keiner Zeit Potentialdifferenzen zwischen den Schirmen entstehen.

    Ihr argumentiert wie die Elektriker, die Brummschleifen nich verstehen, weil sie sie mit dem Duspol nicht messen können .. .

    Also vorsicht bei Modifikationen von Pulterden.
    Allerdings kann das natürlich eine Fehlerquelle sein: lose Schrauben am Sternpunkt oder losgerüttelte Massebänder.

    Grüße
    Opi

  • NF-Masse und Erde - Trennung --> Brummproblem

    • Ton_Opa
    • 24. Januar 2006 um 20:23

    auch mal versuchen, die siderack Geräte aus dem Siderack rauszuholen und mal Testweise isoliert voneinander aufzusetellen . Brummts immer noch?
    Gruß
    Opi

  • Chorus, Flanger -Unterschied

    • Ton_Opa
    • 22. Januar 2006 um 15:12

    Da gibts verschiedene Varianten.
    Bei alten Boss Chorussen ist im Stereo-Mode eine Seite Original, die andere Seite rechteckig Tonhöhenmoduliert, mischen tut sich das dann nur akustisch.
    Führt zu großer Verwirrung, wenn ein Kanal ausfällt. Tja, wenn die Russen erstmal im Chor singen...

    Grüße
    Opi

    Kalinka Kalinka Kalinka maja....

  • Klark Teknik SQUARE ONE ???

    • Ton_Opa
    • 17. Januar 2006 um 00:20

    Der Listen-Preis des Square One EQ ist leider immer noch sehr deutlich vierstellig.
    Dafür ist er denn auch klanglich dem 370 sehr ähnlich....wenn man reinguckt, denkt man fast, man sieht die gleiche Filterplatine...

    Grüße
    Opi

  • Wert einschätzung von zwei pulten Sountracs FM und mx8k

    • Ton_Opa
    • 11. Januar 2006 um 17:11

    also in meinen Augen ist ein mx gar nix wert, vielleicht bekommst du 250 , wenn es ganz in Ordnung ist

    Für 1200 bekommt man schon neue 32er Pulte mit 6Auxen...Ich fürchte für ein 24er das 10 Jahre auf dem Buckel hat, bekommst du keine 1200 mehr, auch wenn das case aus Mahagoni ist - denn es ist, wie du selbst bemerkst:

    zu klein.

    Die überhöhtesten Preise gibts wohl nach wie vor bei ebay....Versuch macht kluch


    Grüße
    Opi

    Und:
    Kein Yamaha ohne 96 hinten kann man für Musik benutzen.

  • Kompressor: dbx oder symetrix?

    • Ton_Opa
    • 11. Januar 2006 um 16:29

    Der 522 ist das richtige für Leute, die wissen was sie von einem Kompressor wollen und wie sie es erreichen(Attack und release einstellbar). Sein Eingriff ist kompromisslos - eben das, was man eine Waffe nennt. Er kann auch alternativ zum Komprimieren:
    expandieren, gaten und ducken. Im Gegensatz zum 166 ist Gate UND Kompression nicht möglich. Ein Sahneteil für Leute, die wissen, wies geht.

    Der 166 ist der Urvater von Overeasy: Immer weich und gutmütig... man kann ihn kaum falsch einstellen. Er ist ein Sahneteil für Leute, die nicht wissen, wies geht, sondern einfach irgendwie komprimieren wollen ohne lange nachzudenken.

    Beide sind Grundverschieden. Beide sind oldschool (werden nicht mehr gebaut). Aufgrund ihrer höheren Verbreitung sind mir schon dbxe begegnet, die nicht mehr ganz in Ordnung waren. Symmetrix sieht man sehr viel seltener - und waren bisher immer in Ordnung.

    An deiner Stelle würde ich beide nehmen.
    Für Anfänger ist symmetrix vielleicht ein zu schweres Geschütz- er ist auch wegen seiner grobkörnigen Meter schwer für Einsteiger zu bedienen.
    Der dbx neigt für meine Begriffe immer etwas zu weichem Mampfwampf und ist für sämtliche Perkussiven Geschichten zu langsam- aber bei Vocals schnell eingestellt (die Kombination aus Peakstop Limiter und Kompresse ist ziemlich einzigartig).

    und:
    dbx kommt aus GB
    symmetrix aus USA
    wenn das eine Rolle spielt...


    Grüße
    Opi

  • YAMAHA MG32

    • Ton_Opa
    • 9. Januar 2006 um 21:58

    Viele Hersteller scheinen jetzt auf einen Klinkenbuchsen-Hersteller zurückzugreifen, der durch seine mechanische Inkompatibilität von sich reden macht. Das ist hier auch schon von den neuen A&H-Serien berichtet worden.

    Dabei verhält es sich so, dass die meisten Klinkenstecker, die nicht von Neutrik sind (diese zeichnen sich durch besonders große Radien am Tip aus) nur sehr schwer in die Buchsen zu stecken sind.

    Als besonderer Gag gehen dann die Buchsen beim noch schwerfälligeren Rausziehen trotz größter Vorsicht gern kaputt: Beim Ziehen brechen Tip oder Ring- Kontakte ab.

    Bei Verwendung von Neutriksteckern existiert dieses Problem nicht.
    Von Signalstörungen ist mir nix bekannt - entweder die Buchse ist heile geblieben oder nicht.

    Ich kann mir gut vorstellen, das solche Buchsen auch im MG verbaut sind, da es sich um ein günstiges, relativ neues Produkt handelt.
    Ich würde es einfach ausprobieren.... Wenn die Buchsen beim ersten Stecken-Ziehen kaputt gehen, einfach das Ding wieder dem Händler auf den Theke werfen und Geld zurück verlangen.

    Ansonsten ist das MG ein derart billiges Produkt. dass sich hier kaum jemand damit als "ernstes Werkzeug" auseinandersetzen wird.

    Bisher sind die günstigen Yamaha-Pulte mit zwei Buchstaben (GA, GF) durch ihre ausgesprochen schlechten Klangeigenschaften berühmt geworden.

    Grüße
    Opi

  • Nach den Kick Mics geht es weiter.....

    • Ton_Opa
    • 8. Januar 2006 um 19:08

    es fehlt Beyer 201!

  • Umfrage: die drei größten Gefahren

    • Ton_Opa
    • 7. Januar 2006 um 16:32

    Mal anders gefragt:

    Wer hat denn wirklich schon aus erster Hand einen Unfall miterlebt (den er selbst bezeugen kann), bei dem professionelle medizinische Soforthilfe in Anspruch genommen werden musste. Was war die Ursache?

    Das wäre doch mal eine Umfrage wert!

    Trotz langer Bühnenjahre habe ich nur einen Unfall erlebt, bei dem ich einen Krankenhausbesuch empfohlen hätte, der aber nicht (sofort) in Anspruch genommen wurde. Der Rest meiner Unfallerfahrung beschränkt sich auf Beinahe-Unfälle in dieser Gewichtung:

    1. Herunterfallendes Kleinzeug (Werkzeug oder auch mal ein Altmann-Haken)
    2. Umstürzende Leitern (bemannt und unbemannt)
    3. Elktrounfälle inTraversen (hier wäre PSA und oder bessere Scheinwerferwartung sinnvoll, dann fällt man nicht nach einem "kleinen Elektrobacks" gleich fünf Meter.

    Übermüdung kenne ich auch. Allerdings führte diese aus eigener Erfahrung nur zu kleineren Blessuren.

    Schwere Autounfälle sind mir sehr glaubhaft aus zweiter Hand bekannt, ging aber ohne Krankenhaus ab - ist ja schon sicherer als ein Moped so ein Truck.

    Grüße
    Opi

    edit: Hab was vergessen, ist aber eigentlich OT. Künstler fällt von der Bühne und muss mit kompliziertem Bruch einfahren! Hats mehrfach gegeben auch bei Bühnenhöhen deutlich unter 50cm !

  • Wer darf was? (Stromverteilungen stecken)

    • Ton_Opa
    • 3. Januar 2006 um 11:20

    Danke Hasenfuß!

    Es steht zu befürchten, dass immer noch viele Bühnen an ungeprüften Dosen hängen, weil die Leute einfach nicht wissen, was sie messen sollen (siehe die ganzen Threads zum Thema "geplatzter Dimmer!"

    Und Herr Hasenfuß: wo hast Du das gelernt? Was für eine Ausbildung hast Du genossen?

    Ich glaube, bei dieser Messung handelt es sich genau um die Prüfung, die die C1 fordert. Das wird in der Schrift SP 25 1/2 Arbeitssicherheit Fernsehen, Hörfunk und Film (vormals BGI 810) auch präziser ausgeführt:

    Dort heißt es, die Steckdose sei auf richtigen Anschluss der Außenleiter und des Schutzleiters zu prüfen. Und:

    Zitat

    Bei Spannung führendem Schutzleiter darf die Steckdose unter keinen Umständen benutzt werden

    Ebenso wird in dieser Schrift noch einmal deutlich, dass nach BGV C1 ein RCD erst dann zwingend gefordert ist, wenn kein Schutzleiter vorhanden ist und keine Trenntrafos benutzt werden. Endlich mal eine praxisorientierte Vorschrift.

    Leider verbannt diese Schrift an anderer Stelle alle R´n´R-Bühnen in die Illegalität, denn dort heißt es, dass jedes betriebsfremde Gerät, dass an das Netz angeschlossen wird, von einer Elektrofachkraft zu prüfen ist. Das wird bis jetzt wohl nirgendwo durchgeführt.

    Soviel nochmal zu den "anerkannten technischen Regeln".

    Das Dokument sp_25_1_2.pdf lässt sich auf http://www.vbg.de downloaden.

    Grüße
    Opi

  • Klinkenstecker Neutrik oder vgl - Rackverkabelung

    • Ton_Opa
    • 3. Januar 2006 um 02:29

    Den ultimativen Klinkensteckertest gabs hier schon:

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=319919#319919

    Grüße
    Opi

  • Behringer Shark

    • Ton_Opa
    • 2. Januar 2006 um 18:31

    siehe auch:

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=36091

    Bitte bei Anfragen bei Behringer die Antwort berichten:
    Speichern die Dinger nun die Delayzeit, oder nicht?

    Grüße
    Opi

  • Wer darf was? (Stromverteilungen stecken)

    • Ton_Opa
    • 2. Januar 2006 um 15:38
    Zitat

    Bin ich mit Vordiplom schon eine elektrotechnisch unterwiesene Person?

    Eine elektrotechnisch unterwiesene Person weiß, wann und warum an Steckdosenstromkreisen Lebens-, Feuer- oder Unfallgefahr besteht.

    Sie kann mit ihrem geeigneten Prüfgerät feststellen, ob man davon ausgehen kann, dass die geeigneten oder vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen (Schutzleiter usw.) an dem Steckdosenstromkreis richtig installiert worden sind.

    Dazu gehört:
    Die Prüfung auf Verpolungen und Überspannungen und die Messung auf Vorhandensein von Neutral- und Schutzleiter.

    Und jetzt - um dem Thread wieder etwas praktischen Wert zu geben - die offenbar so geheimnisvolle Preisfrage:

    Wie kann ich an Schuko oder CEE - Dose feststellen, dass Neutralleiter und Schutzleiter "fehlerfrei" in der Steckdose vorliegen?
    Was muss ich da messen?

    Studenten und Fachkräfte aller Lehrjahre nach vorne!

    Grüße
    Opi

  • Wer darf was? (Stromverteilungen stecken)

    • Ton_Opa
    • 22. Dezember 2005 um 17:16

    Vielleicht kann man ja das Topic noch mal streifen:

    Zitat


    BGV C1

    §27 (2)
    Bei Außenproduktionen ist vor dem Herstellen des Stromanschlusses dessen Fehlerfreiheit auf der Einspeiseseite festzustellen.

    Wer auf einer Veranstaltung was steckt, misst gefälligst vorher!
    Dazu genügt eine

    Zitat


    BGV C1
    DA zu §27 (2)
    "... bei Verwendung von geeignetem Prüfgerät....elektrotechnisch unterwiesene Person..."

    Lass dich unterweisen, kauf dich Messgerät,... fröhliches Stecken an "Steckdosenstromkreisen"

    Gruß
    Opi

  • Focusrite Voicemaster Pro - Wer kann etwas darüber erzählen

    • Ton_Opa
    • 20. Dezember 2005 um 14:23

    Der Preamp ist ganz schick, der Rest ist kaum zu gebrauchen:

    http://f11.parsimony.net/forum16949/messages/46492.htm

    ich war nicht so begeistert. Was nützen features, die unbenutzbar sind?...
    und dann noch 2 HE...

    selbst ausprobieren. Ich hab dann doch lieber den SPL genommen....

    Grüße
    Opi

  • Spannung auf der Leitung bei Symmetrie

    • Ton_Opa
    • 5. Dezember 2005 um 21:33

    bleibt nur noch hinzuzufügen, dass Leistungsanpassung in der Tontechnik seit Ende der 70er Jahre keine Rolle mehr spielt. Nur noch Fernmelder arbeiten damit.

    Grüße
    Opi

  • Spannung auf der Leitung bei Symmetrie

    • Ton_Opa
    • 5. Dezember 2005 um 12:29

    +4 dBu bezieht sich auf die Spannung zwischen den beiden Signaladern.
    Es liegt dort die gleiche Spannung an, wie bei unsymmetrischer Beschaltung zwischen Schirm und Signalader:

    daraus folgt:
    Wenn du nur mit einem Adapter desymmetrierst, kann es ,ja nach Beschaltung der Quelle, vorkommen, dass das unsymmetrische Signal nur um 6 dB abgeschwächt vorliegt.

    Erdfreie Trafo-Ausgänge und die meisten heutigen Servo-Ausgangsstufen gleichen diese "Fehlbeschaltung" durch einen kurzschließenden Adapter aus.

    Grüße
    Opi

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