Schall ist keine bewegte Luft, sonderen schwingende Luftmoleküle
Beiträge von Stephan Graeske
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Gehört eigentlich in die Suche-Abteilung, oder?
Btw: Sag doch mal, was Du mit "Pegelfest" und "Druck bringen" meinst. Sind schöne Begriffe, aber da läßt sich wohl kaum fundiert drauf antworten.
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Hallo Manuela,
ich habe schon viele Beiträge von Dir durchgelesen und möchte gerne völlig wertneutral wissen, was Du gelernt / studiert / etc. hast. Mir fiel auf, das Du in allen möglichen Bereichen fachspezifisch "aktiv" bist.
Nun einige Antworten zu diesem Thema.
Zitat von "Manuela"
man kann einen extrem kurzen Peak, also eine Amplitudenspitze, mit 5kW und mehr auf einen 18er tun ohne daß den das beeindrucken würde.Hier definierst Du selber die Antwort auf Deine Frage: "extrem kurzer Peak" = "Amplitudenspitze".
Damit widerspricht sich aber Deine Aussage in sich. Die Amplitude ist der höchste Punkt der Schwingung - also die größte Auslenkung. Du sprichst von Frequenzen im Bassbereich. Deren Dauer ist umgekehrt proportional zur Frequenz. Wie soll denn eine "lange Bassschwingung" eine "extrem kurze" Amplitude haben?????
Auf einen Schallwandler kann man auch keine Leistung "geben", sondern nur Spannung. Ich vermute auch mal, daß Du bei "Amplitudenspitze mit 5kW" eigentlich eher die Spannung meinst, wobei die Leistungsangabe in diesem Zusammenhang nicht sinnvoll ist.
Die Spannung, welche Du an einen Schallwandler anlegst, ist proportinal zur Auslenkung solang der Schallwandler nicht übersteuert wird. Solange sich aber die Auslenkung im "zugelassenen" Bereich bewegt, kann dieser nicht mechanisch überlastet werden.
Zitat von "Manuela"
Ist das ein Bass, also einige Sinusamplituden niedriger Frequenz in dieser Leistung, dann überhitzt seine Spule, daß er dabei reißt ist eher unwahrscheinlich. (thermisch überlastet) Auch das muß begrenzt werden.Die Überhitzung ist eine Folge eines hohen Stromflusses über eine gewisse Zeit. Einige Sinusschwingungen reichen da sicher nicht aus. Denn um bei einigen Schwingungen einen Stromfluß zu bewirken, der die Spule thermisch zerstört, brauchst Du eine sehr hohe Spannung. Und diese würde vorher die Membran mechanisch zerstören.
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Was genau ist der Hintergrund Deiner Frage? Möchtest Du einen Limiter bauen? Lies halt mal was bei Meyer Sound unter Sound Lab. Da steht was zu True Power Limiting, aber auch zum Offset between Peak an RMS.=====
Und nicht meine Eingangsfrage vergessen

Grüße
Stephan
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Ich würde mir keine Box kaufen, die nur als "Single" Box einsetzbar ist.
Aber nun gut. Dann stellt sich noch mehr die Frage nach dem Abstrahlwinkel. Eine Single Box sollte doch defintiv breit genug abstrahlen, um alleine eingesetzt werden zu können. Wenn Dein 12er oder 10er (direktabstrahlend) bis 7k hochläuft, dann ist dies ganz gewiss nicht mehr gegeben!!!
Schöne Grüße
Stephan
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... und sollte man sich bei der Wahl der Übergabefrequenz noch Gedanken über die Arraybarkeit machen, wenn die Abstrahlung - wie eben gesagt - des Chassis ist Frequenzabhängig. Ein "CD-12" gibt nicht.
Grüße
Stephan
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Danke.
(Habs jetzt auch im Messtechnikscript von Aachen gefunden.)
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Hi Tomy,
danke für Deine Antwort. Ich schreibe gerade eine Ausarbeitung zu diesem Thema und wollte bei den Begriffen sicher gehen, nichts falsches zu schreiben.
Ist MLS eine Maximalfolge?
Stephan
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Zunächst ein kleiner Auszug, dann die Frage an die Experten (bitte nur die):
"Bei Maximalfolgen ist die Energiedichte gleich über alle Frequenzen. Es geht dabei um pseudostochastische Zufallsfolgen mit N=2n-1 Werten, die in der Vergangenheit durch ein rückgekoppeltes Schieberegister relativ einfach erzeugt werden konnten. Heute werden diese komfortabel durch eine Software erzeugt. Eine einfache Weiterverarbeitung ist mit dem Algorithmus der schnellen Hadamard-Transformation möglich. Eine Maximalfolge wird als weißes Rauschen eingesetzt und ist reproduzierbar. "
Fragen:
1.) Ist die "schnelle Hadamard-Transformation" dasselbe wie die "Walsh-Hadamard-Transformation"?
2.) Was genau macht diese Transformation? (nicht mathematisch, sondern inhaltlich).
Danke
Grüße
Stephan
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Die Coda kenne ich leider nicht, darum kann ich keine relative Einschätzung geben.
Bei der UPM-1P finde viele nette Eigenschaften. Die runde 100° Abstrahlung des Horns ist bei vielen Anwendungen praktisch. Im unteren Frequenzbereich arbeiten die beiden 5" parrallel bis zu einer definierten Frequenz, ab welcher nur noch einer arbeitet. Dieses Detail ist wichtig zur Vermeidung von Kammfiltereffekten und liefert gleichzeitig für die sehr tiefen Frequenzen die doppelte Membranfäche.
Schöne Grüße
Stephan
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Eine Endstufe kann nicht zu viel Leistung haben, nur zu wenig.
Rein aus wirtschaftlichen Gründen wählt man Endstufen, die nicht zu "stark" sind, weil es unnötig ausgegebenes Geld wäre.
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Es gibt eine Formel, mit welcher man die obere Grenzfrequenz in Abhängig des Durchmessers eines Lautsprechers berechnen kann. Wenn es wichtig für Dich ist, suche ich diese aus den Skripten mal raus.
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Du kannst die halbvollen Batterien auch als Kundengeschenk dem Firmeninventar entnehmen :-))
So macher Musiker hat sich schon über eine Handvoll Batterien für sein Metronom, sein Stimmgerät, den MP3-Recorder etc. gefreut. Man bleibt in guter Erinnerung.
Stephan
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Ein interessantes Thema. Einige Gedanken dazu, die mir eben kamen.
- Batterien berechnen wir in der Regel dem Kunden nach Verbrauch - daher ist dies für uns (meistens) kostenneutral. Was würde der gleiche Kunde sagen, wenn ich ihm die Miete für einen Akku berechnen würde??
- die Lebenszeit von Akkus ist nicht nur abhängig vom Alter, sondern auch von der Anzahl der Ladezyklen.
- Ausfallsicherheit: Was sind denn 300 Euro, wenn der Geschäftsfirma der Firma, der Bank, etc. während der HV plötzlich ohne funktionierendes Mikro dasteht?
- Eher auf große Firmen zutreffend: Ein 100er Karton Batterien läßt sich einfacher kaufen, als sicherzustellen, daß die Akkus immer betriebsbereit und geladen sind.
- Batterien halten oft mehrere Veranstaltungen. In einem G2 Sender hält die Batterie locker über 6 Stunden. Wenn eine Konferenz 1,5 Stunden dauert, dann kann man die Batterien nochmal benutzen.
- Der einzige Grund für Akkus ist aus meiner Sicht der Umweltschutz!
Schöne Grüße
Stephan
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Mich wundert es auch, wie eine Haftpflichtversicherung meinen Schaden begleichen kann. Aber ich weiß auch den Schadenshergang nicht, den die Versicherung genannt bekommen hat.
Meine Forderung ist aber unabhängig davon, diese muß im worst case dann vom Kunden bezahlt werden. Die Dinge sind kaput, es gibt einen Vertrag, der Schaden wurde akzeptiert. Die Reparaturkosten sind angefallen. Hoffentlich sieht die Praxis genaus aus
Schöne Grüße
Stephan :?
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Die Ursache für den Schaden vermute ich in einer Fehlfunktion oder Überlastung des Stromaggregates. Aber ich war nicht dabei.
Danke für die Infos zur MwSt, dann habe ich dies schonmal verstanden.
Ich habe mit dem Kunden Wiederbeschaffungswert per Mietvertrag vereinbart. Bezahlen muß er nur gebrauchte MS-1401B (Hochton) treiber, die ich bei einem Kollegen gekauft habe. Daher gibt es keine Wertsteigerung bei mir. Die Boxen waren eine ganze Zeit nicht einsetzbar (Wartezeit auf Ersatzteile), was ich freundlicherweise nicht berechnet habe - aber laut Vertrag könnte.
=> Wenn die Versicherung nur Zeitwert bezahlen möchte, dann kann es mir doch eigentlich egal sein? Mein Vertrag mit dem Kunden wird durch die Zahlungsvorstellung seiner Versicherung doch nicht verändert.
Warum die Versicherung bezahlt weiß ich nicht - ebensowenig wie der der Versicherung mitgeteilte Schadensverlauf.
Schöne Grüße
Stephan
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Ein Kunde hat eine Beschallungsanlage gemietet und 3 Meyer UPAs defekt (HT tot) zurückgebracht. Wir sind uns über seine Schuld einig, er möchte den Schaden über seine Versicherung begleichen.
Zwei Fragen ergeben sich dazu:
1.) Die Versicherung will die MwSt der Rechnung nicht bezahlen, sondern rein netto. Geht das später mit dem Finanzamt klar, wenn die MwSt nicht ans Finanzamt überwiesen wird (weil ich die ja nicht bekommen habe)?
2.) Die Versicherung will Anschaffungszeitpunkt, Händler und Kaufpreis der Lautsprecher wissen. Ich bin der Meinung, daß der derzeitige Wert des Lautsprechers entscheidend ist. Und dieser rechtfertigt sicher eine Reparatur, welche weit unter dem Wert liegt. Ein fünf Jahre alter Lautsprecher ist nach Afa nur noch 2/7 Wert, aber in der Realität ist das doch ganz anders...
Eure Meinung?
Schöne Grüße
Stephan Graeske
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wora: Die beiden Verstärkerschaltungen kenne ich. Könntest Du - falls Du es gerade im Kopf hast - mal die Vorteile von Class AB/H erwähnen, wie es Meyer nutzt. Das "/H" ist mir unbekannt.
Digitaltechnik hat u.a. den großen Vorteil der Reproduzierbarkeit. Ein kanal- und signalangepaßtes Empfangsfilter kann mit Kenntnis der Codierung auch bei schlechtem SNR das Signal wiedergewinnen. Notfalls kann man das Signal mit Redunanz anreichern. Dieser Vorteil ermöglichte es, die Datenmenge immer weiter zu erhöhen, was sich wieder in Qualität und Geschwindigkeit auswirkte. Keiner dieser Vorteil besteht, wenn ein Signal zeitkontinuierlich ist - wie bei PWM.
Auch ich kann bei PWM nur von analog sprechen. (Eine Frau kann nur "schwanger" oder "nicht schwanger" sein. Trotzdem ist sie nicht digital).
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Ich bin von selfpowered überzeugt - erst kürzlich haben wir neue 700 HP von Meyer Sound gekauft. Box hingestellt, Signal rein, begeister sein.
Amp: Was soll ein Subbass einen Amp nutzen, der für viel Geld linear bis 20k konstruiert wurde?? Hier kann man doch einsatzorientiert optimieren - sowohl bei Leistung als auch bei den Kosten.
Zuverlässigkeit: Fällt ein Amp aus, dann fehlt halt ein Bass oder ein Top. Fällt ein Amp / Controler bei passiven Systemen aus, dann fehlt oft schonmal der Bass oder Mid/High einer ganzen Seite oder bei kleinen System vielleicht sogar alles.
Handling: Viel unwahrscheinlicher, daß hier durch Fehlbedienung etwas kaput geht.
Transportgewicht: Man spart ja nicht nur an dem Gewicht der Ampracks, sondern auch am Gewicht der Lautsprecherkabel.
Transportvolumen: Hier kann man oft auf den Einsatz eines zweiten Fahrzeuges (oder eines größeren) verzichten, da durch die LS- Kabel Packcases und halt die Ampracks wegfallen.
Platz bei VA: Wenn es bei einer Konferenz oder Messe kein "Eck" für die Endstufenracks geben muß, freut sich der Kunde sehr.
Platz im Lager: nicht zu unterschätzen!
Einstellmöglichkeiten: Nicht selten hat ein Messestand mehrere "Teile". Für jeden Raum ein Ampweg mitzuschleppen ist definitiv aufwendiger, als ein Signal durchzuschleifen und an jeder Box (Meyer UPM, UPA) einfach den Volume-Regler zu drehen.
Eingangskontrolle bei Dry Hire: Signal auf die Box und man sieht, ob alles läuft. Ampracks, Box, LS-Kabel, Controler müssen erst zusammengesteckt werden.
Preis: Wer in die Meyerliste schaut .... klar sind die Teile richtig teuer. Aber sie sparen auch viel Geld! Weniger Lagerfläche, weniger Transportgewicht / Volumen (das spart viel!), weniger Zeit für Eingangskonrolle .... das macht in fünf Jahren sicherlich viel mehr aus, als man beim Kauf passiver günstiger Systeme gespart hätte.
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Barzahlung und Vorkasse setzen vorraus, daß der Kunde zum Zeitpunkt der Leistungsnahme das Geld bereits hat. Bei mir kommt es oft vor, daß das Geld erst während der Veranstaltung (z.B. durch Eintritt) verdient wird und innerhalb von 10 Tagen nach der Veranstaltung bezahlt wird. Firmen für die mal als Subunternehmer einen ganzen Auftrag übernimmt, bekommen ihr Geld auch erst nach der Veranstaltung (sprich haben es vorher nicht).
Nun ist es natürlich wünschenswert eine Zahlungsweise zu finden, mit der man vorher schon eine große Sicherheit bekommt bzw. schneller bei Nicht-Zahlung zum Titel kommt.
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Wer sich unter PWM noch nichts vorstellen kann, dem sei mal diese Seite empfohlen:
http://www.bcae1.com/ampclass.htm
Ganz unten auf dieser Seite wird PWN in einer Animation veranschaulicht. Hier sieht man auch den notwendigen TP-Filter am Ausgang der Stufe.