moin, moin!
ich hab vor nicht allzu langer zeit mal die doppelzwoelfer RXe (mir faellt gerade deren nummer nicht ein) seite an seite mit jbl srx722 verglichen. die e-voice box klang ohne extremes geschraube am driverack sehr bescheiden und unausgewogen. in den hochmitten war ne deutliche (schmalbandige und damit nervige) ueberhoehung zu hoeren, die 12er waren okay (gingen vielleicht sogar etwas weiter runter als bei der jbl kiste - ich hatte bei 90Hz zu den jeweiligen doppel18ern getrennt).
die jbl hupe brauchte eigentlich garkeinen eq und klang extrem sauber!
die baesse waren geschmackssache: die e-voce teile waren relativ laut, die jbls gingen deutlich weiter runter. was aber natuerlich an der srx722 sehr lecker war: das ding wiegt 35kg...!
frohes selbsthoeren und entscheiden!
kalaus
Beiträge von kalaus
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hallo matthias,
etwas OT: "garantie" ist eine freiwillige, ueber die (gesetzliche) gewaehrleistung des lieferanten hinausgehende leistung. "gewaehrleistung" gegenueber einem "verbraucher" (also selbstbenutzer, der damit nicht seinen lebensunterhalt verdient) sind die bekannten zwei jahre. da aber so viele leute stolz mit ihrem gewerbeschein wedeln und damit einkaufen, kann die gewaehrleistung zwischen lieferant und professionellem kaeufer (mit schein) nahezu frei verhandelt werden!
frag den lieferanten doch mal (evtl. kulanz, je nachdem, was passiert ist), da´s ein markenprodukt ist, gibts vielleicht auch nen vernuenftig arbeitenden vertrieb.
viel erfolg!
kalaus -
hallo wavetech,
ich habe die teile vor einigen jahren mal mit ner handvoll anderer plastikhupen (mackie, jbl eon, fbt) verglichen. fuer durchsagen (auf der rueckseite der boxen heissts etwas poetischer "lyric") moegen die okay sein, fuer alles andere verhaeltnismaessig unterirdisch. (und fuer 500 euro noch mehr...). die sind nicht laut (was ja nicht unbedingt schlimm sein muss) klingen extrem unausgewogen. fuer weniger geld bekommst du die aktiven 10" hupen von adam hall, die sind um welten besser (koennen zwar auch keinen bass und nicht sonderlich viele hoehen, klingen aber natuerlicher).
ich wuerd die finger von den teilen lassen!
viele gruesse,
kalaus -
...doch, doch! das 451 von akg ist wirklich klasse! (ganz im gegensatz zum 391, das ich wegen der fehlenden hoehen ueberhaupt und garnicht mag). von mbho hab ich ein rudel mbc660, die ich durchaus haeufig fuer orchester oder choere benutze, die klingen durch ihre leichte hoehenanhebung etwas "frischer" und direkter als km184 (das ich fuer ueberteuert halte
) - auf nem rider gibts die aber auch nicht.... mc930 von beyerdynamic ist auch prima (ebenfalls mit diffusfeldentzerrung und zusaetzlich ner moerder-rueckwaertsdaempfung, punktlandung im budget). mkh40 von sennheiser liegen leider um den faktor drei ueberm budget, sind das geld aber wert, schoeps ebenso.
se, mxl und rode hatte ich nicht so intensiv vor ohren, dass ich was dazu sagen koennte.
frohes probehoeren!
kalaus -
ah, ein neuer "pseudoacoustic infector"?!
oder doch ein "rearaxial softspeaker"?
darf aber nur mit ner "belchfire 6000sux" angesteuert werden
wer sich noch dran erinnert, weiss, was ich meine, wer nicht, sollte mal bei google suchen - viel spass!
kalaus -
hallo music,
die kapsel aufzukriegen duerfte ne ueberschaubare aufgabe sein
dann aber den fehler zu finden und womoeglich etwa haardicken lackierten kupferdraht zu loeten (wenn nicht irgendjemand den magnet geklaut hat, ist da ja fast nix anderes drin, was kaputtgehen koennte), das ist schon ne herausforderung :?
was spricht denn dagegen (ausser der fraglichen zulassungsfaehigkeit), die originale ersatzkapsel einzubauen?
wenn ichs richtig im kopf habe, ist da ne tgx480/60 kapsel mit makrolon membran drin, die kostet als ersatzteil nicht die welt, klingt aber unverschaemt gut und ist extrem rueckkopplungsunempfindlich....
viel erfolg!
kalaus -
hallo wikinger,
ich hab die mipro in-ear strecken (wenn auch nicht in riesigen mengen) mehrfach benutzt und hatte bisher keinerlei probleme! die kombination aus mitgelieferten hoerern und eingeschaltetem limiter ist nicht so prall, da die standard hoerer sehr weit aussen in der ohrmuschel sitzen, kommt dann arg wenig an, es gibt aber auch hoerer fuer in den gehoergang, mit denen kann man sich ohne limiter schon das hirn rausblasen, deswegen: einschalten
mit angepassten hoerern, so, wie sich das gehoert, tadellos. die funkerei klappt auch problemlos, rauschfahnen oder gar dropouts gabs nur an ganz abwegigen positionen (wenn ein musiker schon im nachbardorf ist, braucht er die anderen auch nicht mehr zu hoeren). die bedienung ist selbsterklaerend, zu service und support kann ich nix sagen, hab ich bisher nicht gebraucht.
lohnt sich meiner meinung nach auf jeden fall drueber nachzudenken!
viel spass dabei!
kalaus -
das ding ist letztes jahr in frankfurt vorgestellt worden und soll - wenn es denn jemals fertig werden sollte, wo ich etwas skeptisch bin - einige originelle ideen enthalten: so sollen beispielsweise die mittelhochtoneinheiten motorisch verstellbar sein, 8 powersoft endstufenkanäle pro kiste (naja, die bezeichnung triffts nicht ganz, die teile sehen eher wie heizlüfter aus) lassen einige spielereien zu, dsp und netzwerkanschluss sind natürlich auch an bord, die gitter sollen durch spezielle stanzwerkzeuge wasser schnell ableiten (ne pa mit regenrinne?), usw.... und das gewicht (zumindest der prototypen) war wirklich albern.
was den jungs und dem maedel mit denen ich gesprochen hab meiner meinung nach aber definitiv fehlt, ist die idee, sowas auch im markt zu platzieren! denn selbst, wenn die teile (irgendwann) funktionieren und sogar brauchbar klingen, heisst das noch lange nicht, dass auch jemand geld dafür bezahlt (und es wird - wenn...... - erwachsenes geld kosten).
ich werd mich in frankfurt mal überraschen lassen...
kalaus -
hallo stefanfx,
klanglich (und von der enorm starken rückwaertsdämpfung her) ist das M88 von beyerdynamic ähnlich: der bassbereich des M88 ist etwas konturierter als beim md441 ohne lowcut, dafür klingt das sennheiser obenrum etwas moderner (sprich: mit auffälligerer präsenzanhebung). von der mechanischen größe her zwischen den beiden und klanglich ähnlich sind TG-X60/80, auch aus heilbronn und audix OM6 (die drei übertragen aber den bassbereich sauberer als das MD441).
frohes vergleichen!
kalaus -
jawollja,
das d2 hat mehr bauch als das d1 (aber ich hab noch mehr
), bei d3 und d4 ist aehnlich, die beiden haben aber ne niedrigere empfindlichkeit als 1 und 2.
aber ein d2 tut auch der snare nicht weh....
gute töne!
klaus -
hallo mafu,
meiner erfahrung nach ist der unterschied oft deutlich hörbar! was aber wohl hauptsächlich an den verwendeten encodern liegt: mit dem fraunhofer encoder (der kostet geld, iehhh :roll: ) codiertes material (mit 256kbit/s) ist für meine ohren dem cd-original sehr ähnlich. das, was viele freeware-encoder ausspucken ist oft selbst bei hoher datenrate grausig (und von irgendnem dj über seine laptopsoundkarte auf ne gute anlage gepresst nur noch zum wegrennen....).
fröhliches ohren traktieren!
kalaus -
moin, moin!
sorry, dass ich da schon wieder reingrätsche
delta dlx und delta theater (und wenn ich mich nicht arg irre auch venue) haben eine 34polige busleitung, delta 200 und sr eine 26polige. ausserdem ist die belegung anders (pfl- vom breiten bus muss auf dem schmaleren bus offen bleiben, einer der busse hat mehr einzelmassen, die aber zusammengefasst werden koennen, etc. ausserdem ist die reihenfolge schlicht anders). mit nem adapter lassen sich die module aber miteinander verquicken.
frohes löten!
klaus -
@ pascal: der satz hatte mich dazu gebracht:
"SM 58: ist OK, klang finde ich nicht so gut wie das TGX, aber nicht so Popempfindlich und scheint robuster zu sein. Für Sprecher/Sänger mit schlechter Mikro-Technik besser da Niere und keine Hyperniere."
so, jetzt aber wirklich genug klug geschissen

das audix om5 hat einen etwas kleineren aufnahmewinkel und die praesenzanhebung ist durch ihre hoehere guete auffaelliger (und manchmal dann auch aufdringlicher - das ist in den etwas rustikalen frequenzschrieben kaum zu erkennen, im direkten vergleich aber deutlich zu hoeren). om3 hab ich noch nicht benutzt, aber selbst das om2 ist schon klasse, hat aber merkbar hoehere handlinggeraeusche als om5/6. zum vergleich zum shure beta58 kann ich nix sagen, mit deren mikros (ausser sm7) kann ich nix anfangen
klaus -
klugscheissermodus an:
Campfire TGX58 ist ne super-, keine hyperniere, der vordere aufnahmewinkel ist recht aehnlich
und wieder aus
!von sm57 und 58 bekomm ich ausschlag, die ertrag ich hoechstens als talkback
womit ich ueblicherweise nicht nur mir ein laecheln ins gesicht zaubere sind audix om6 (das klingt sehr neutral, obwohl der frequenzschrieb nicht so aussieht, extrem rueckkopplungsunempfindlich - das om5 find ich oft schon zu aggressiv), beyerdynamic m88 (manchmal untenrum zu fett, laesst sich aber absenken, koppelt auch sehr spaet), akg c5900 (auch recht neutral und genauso rueckkopplungsunempfindlich wie das crown cm310a) und wo ich gerade dabei bin milab lsr2000 (wobei das sehr dunkel klingt, fuer manche stimmen hat das obenrum zu wenig). die audio technicas kenn ich nicht, einige andere leckere sachen (neumann ksm105/ akg c535/ audix vx10 und und und) hatte ich auch schon vorm multicore, die haben es aber bisher noch nicht in meinen mikrofonpark geschafft - kommt vielleicht noch
frohes streiten!
kalaus -
hallo UEW,
ich kenn zwar das alto teil nicht, weiss aber wenigstens, wers vertreibt
PROEL Deutschland GmbH
Kuhlmannstraße 7
D-48282 EmsdettenFon: 0 25 72 / 9 60 38 -0
Fax: 0 25 72 / 9 60 38 - 10
Mail: info@proeldeutschland.de
www: http://www.proeldeutschland.defroehliches entscheiden!
kalaus -
hallo mikroguenni,
hey, noch so ein verrueckter
das N steht aber tatsaechlich fuer niederohmig, das, was danach kommt (also nix-> kleintuchel, (T)-> (gross)tuchel oder (C)-> Cannon/XLR) bezeichnet den stecker. die meisten (alten) mikrofone lassen sich auch noch auf XLR umbauen, das ist ne huelse, die hinten in den schaft geschraubt und mit ner verklebten madenschraube gesichert wird (das ist der blaue punkt - das heisst nicht, dass die mikros nicht recyclingfaehig waeren :wink: ).
und (surprise, surprise!) demnaechst gibts auch das TG-X 60 (M59 verhaelt sich durch den unteren korbteil mit laengsloechern ein bisschen anders) modifiziert in der Opus serie als 89er....
so, genug geklugscheissert :wink:
seid gegruesst,
kalaus -
hallo mediennutte (hm, das gibt mir als anrede schon nicht so ein richtig gutes gefuehl...),
du keonntest mal bei aem in giessen (http://www.aem-gmbh.de) anfragen, dort habe ich ende letzten jahres im lager einige der kisten stehen sehen - die sahen auch aus, als wuerden sie gelegentlich benutzt....
viel erfolg!
kalaus -
hallo emmi,
zum anwendungsbereich gabs ja schon einige antworten, dann erzaehl ich mal was zu den buchstaben:
N stand bei beyerdynamic fuer niederohmig, (das stammt aus der zeit, als auch noch mittel- oder hochohmige mikrofone gebaut wurden)
(C) bezeichnete den anschluss: kein buchstabe war damals kleintuchel, (T) bedeutete tuchel, evtl noch mit der zahl der kontakte danach und (C) hiess halt Cannon, der damalige hersteller der xlr-stecker
TG steht fuer "TourGroup", das war ne spaetere serie (die heissen heute TG-X), die mikros sind alle niederohmig und haben xlr-ausgaenge (es sei denn, sie sind zum anschluss an sender gedacht), deswegen wurde das nicht mehr extra erwaehnt.
MCE steht fuer "M"ikrofon "C"ondensator "E"lektret (wie bei sennheiser "MKE").
MCE81 und opus81 sind bis auf die farbe weitestgehend identisch!
ich hoffe, das hilft ein wenig weiter
viele gruesse,
kalaus -
sorry!
kalaus -
hallo lex,
hier: http://www.jblpro.com/pages/obsolete.htm gibts ne uebersicht ueber jbl antiquitaeten, zusaetzlich unter: http://www.jblproservice.com/navigation/pdf_nav_tech.html explsionszeichnungen, einige technische daten, etc.
viel erfolg!
kalaus