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Beiträge von Peerless

  • Impendanzlinearisierung bei aktiv getrennten Hochtönern

    • Peerless
    • 22. Februar 2008 um 08:43

    Ok,

    die Sache sieht so aus :

    1,4er Hochtöner - Trennung aktiv 1,2k
    Schutzschaltungen in Form von PTC über 22Ohm Widerstand in Serie und eine Z-Diode mit nachgeschaltetem 7,5Ohm Widerstand Parallel zum Hochtöner.

    Dem Ganzen ist ein 44uF Kondensator vorgeschaltet um den Hochtöner vor DC zu schützen und nach Möglichkeit noch keinen Einfluss auf den aktiven Weichenbetrieb zu nehmen.

    Nun stellt sich bei mir die Frage ob man noch einen Parallelen Widerstand zum Hochtöner schaltet um die Impendanz etwas zu linearisieren und damit ggf. den Klang etwas zu schönen :D

  • Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

    • Peerless
    • 22. Februar 2008 um 07:54

    Ich hab da nochmal was von dem Herrn "gegentakt" kopiert was die Geschichte mit der Klangveränderung durch den Widerstand erklären könnte :

    natürlich fächelt eine Schwingspule Luft, aber überlege mal, ob sie die Hitze tatsächlich los wird: Immerhin besteht keine thermische Verbindung zu den Polplatten, der Luftspalt stellt einen enormen Wärmewiderstand dar, der die Wärmeabgabe nahezu vollkommen verhindert. Ich habe schon verkokelte Schwingspulen gesehen, mir aber noch nie die Pfoten an den in Frage kommenden Metallteilen des Magnetsystems verbrannt... Fakt ist, daß eine Dustcup zwar Luft im Spalt in Bewegung setzt, leider nicht als Ventilator in eine Richtung hinausblasend (wohin auch immer), sondern nur hin- und herschiebend. Die Hitze staut sich und die Temperatur der Schwingspule steigt und steigt. Der Aluträger ändert daran leider auch nichts, seine vornehmste Eigenschaft besteht lediglich darin, die sterbende Schwingspulenisolierung zu überleben, als Kühlkörper kann er nicht glänzen.

    Und jetzt die Geschichte mit der Wärmekapazität, die natürlich eine herausragende Rolle spielt: treibe mit einer effektiven Spannung von 20V eine Serie kurzfristiger Signale mit einem Strom von rund 3.4A durch einen Original AL 130 (Qts=0.4), bei einem Referenzwirkungsgrad von 0.2% erhitzt sich die 3,5g-Schwingspule schlagartig in der ersten Halbwelle mit 70Watt „Heizleistung“. Re steigt durch die geringe aufzuheizende Masse unmittelbar an und setzt der folgenden Halbwelle einen erhöhten Widerstand entgegen, wodurch eine Asymmetrie zwischen der vorangegangenen Halbwelle entsteht, sprich Verzerrung...usw. Das Ganze schaukelt sich hoch, das Ergebnis nennt man Dynamikkompression in Form linearer Verzerrungen. Die klangliche Einbuße wird sofort hörbar, wenn du als Vergleich das System mit einem Qts von 0.22 bzw. dem Rv aus dem beschriebenen Beispiel danebenstellst: Strom und Spannung durch die Schwingspule sind halbiert und sie wird nur noch mit einem Viertel der zu verheizenden Energie belastet, bei wohlgemerkt gleicher Lautstärke. Im Ergebnis klingt das deutlichst präziser und natürlicher.

  • Impendanzlinearisierung bei aktiv getrennten Hochtönern

    • Peerless
    • 22. Februar 2008 um 07:38

    Vielen Dank :) Ich hatte mich beim Schutzkondensator auf 44uF festgelegt, denke damit kann ich in jedem Fall weit genug nach unten trennen..... Bei mir schleicht sich trotzdem der Gedanke ein, dass man mit einem Parallelwiderstand ggf. ein schöneres Klangbild bekommt :?

  • Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

    • Peerless
    • 21. Februar 2008 um 17:33

    Hossa,

    ich wollte keineswegs streiten :) Mich ärgerte nur, dass pauschal abgewunken wird, ohne gehört zu haben. Zudem wird in einem Vorwiderstand keineswegs die Hälfte der RMS Leistung verbraten und man muss auch bedenken, dass wir hier mit 12db crest zu tun haben, somit brauchts vielleicht 20% RMS Belastbarkeit des Tieftöners

  • Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

    • Peerless
    • 21. Februar 2008 um 14:48

    Ich schlage vor, du machst mal nen vergleich, mit penibel eingemessenen systemen ;) Wer den Unterschied nicht hört, sollte sich ein anderes Hobby/Beruf suchen :D

  • Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

    • Peerless
    • 21. Februar 2008 um 14:00

    gut, dann nochmal gefragt warum 2 identisch entzerrte boxen (eine mit vorwiderstand) nicht gleich klingen ?

  • Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

    • Peerless
    • 21. Februar 2008 um 13:37

    klär mich mal auf, was Bewirkt die Strombegrenzung durch den Widerstand in diesem Fall ?

  • Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

    • Peerless
    • 21. Februar 2008 um 13:35
    Zitat von "DJheini"

    Magnet kleiner machen.

    Das wiederum ist der falsche Ansatz, schwacher Antrieb, große Gehäuse und mehr Verluste in der Schwingspule....

  • Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

    • Peerless
    • 21. Februar 2008 um 13:33

    Trotzdem kämpfen wir nur mit Theorien.... im Grunde müsste mal jemand den Ganzen Spass nachmessen :?

  • Impendanzlinearisierung bei aktiv getrennten Hochtönern

    • Peerless
    • 21. Februar 2008 um 13:31

    Lieber Fabian,
    am Ende steht ein Fragezeichen, dies beinhaltet, dass der Satz eine Frage ist :) ich bitte Anworten so zu gestalten, dass sie Aufschlussreich sind ;)

  • Impendanzlinearisierung bei aktiv getrennten Hochtönern

    • Peerless
    • 21. Februar 2008 um 13:14

    macht so was Sinn, sprich wirkt sich das vorteilhaft auf das Klangbild aus, oder ist so was eher unnötig, da der Frequenzgang nicht direkt in Verbindung mit der Impendanz steht ?

  • Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

    • Peerless
    • 21. Februar 2008 um 13:09

    Zitat von "Gegentakt" aus dem Visaton Forum:

    O.k., folgendes: Eine aktive Anhebung ändert am Wirkungsgrad eines Elektromotors/Lautsprechers überhaupt nichts, dieses Equalizing pumpt nur frequenzselektiv Ströme in das Chassis. Und solange der Stator (Magnet) gegenüber dem Rotor (Schwingspule) im Parallelschluß zu wenig Energie abgibt, muß das Produkt aus Feldliniendichte Rotor x Feldliniendichte Stator zum größten Teil vom Rotor aufgebracht werden, der sich dadurch erhitzt. Das ist elementare Elektrotechnik.
    Ich habe mehrfach klar gesagt, daß der Schalldruck im Baßbereich von der Membranfläche abhängt und nicht zu unterlaufen ist, die Naturgesetze lassen sich nicht überlisten. Dennoch ergibt sich über den kräftigen Antrieb mit der durch den Widerstand gesteuerten Güte bei gleichem FG und Pegel eine höhere Impedanz = niedriger Strom = höherer Wirkungsgrad! Der Widerstand ist genau das missing link, welches die Energieaufnahme über den Strahlungswiderstand der kleinen Membran bei der Resonanzfrequenz an die Feldliniendichte im Spalt und damit den FG einer gewünschten flachen Güte bei fc anpaßt. Um es noch einmal zu sagen: mit einem kräftigen Magnet wie im Beispiel, bekommst du physikalisch über die Membranfläche determiniert den gleichen FG und Pegel über den gesamten Übertragungsbereich bei gleicher Verstärkerausgangsspannung, jedoch bei halbiertem Verstärkerstrom – und das ist nichts anderes als eine Verdoppelung des Wirkungsgrades! Mit dem schönen „Nebeneffekt“, daß das missing link auch noch die Schwingspulenspannung halbiert und damit deren Belastung auf ein Viertel (!) senkt oder eben ihre Belastbarkeit um das Vierfache steigert. Genau in diesen Zusammenhängen ist die erhebliche Wirkungsgraderhöhung des kräftigeren Antriebs „versteckt“. Man muß sich einfach einmal von dem Gedanken loslösen, daß ein Vorwiderstand nur Leistung verbrät, die ansonsten die Schwingspule verbrennt. Der kräftige Antrieb macht die Verluste im Vorwiderstand ja um das Vierfache wieder wett! Zusammen mit der hohen Feldliniendichte im Spalt und dem bei fc Güte-steuernden Widerstand entsteht ja erst der hohe Wirkungsgrad, und das alles ohne elektronische Tricks. Bei einem schwachen Antrieb wird 99.7% an einem einzigen Vorwiderstand verbraten, und dieser Vorwiderstand heiß(t) dann ausschließlich Re = Gleichstromwiderstand der Schwingspule... - das sollte man sich mal gelegentlich vor Augen führen!

  • Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

    • Peerless
    • 21. Februar 2008 um 13:00

    das hört sich alles zwar plausibel, aber auch relativ theoretisch an.... ich glaube in diesem fall liegt die praxis ein stück weit von der theorie entfernt.... da wir die komponente "nichtlineare impendanz" beim tieftöner noch nicht eingerechnet haben :) Sprich am meisten wird der Vorwiderstand im Bereich der minimalen Impendanz des Chassis geheizt, nur wo liegt dieser ? Meines erachtens ist es ein relativ geringer und wenn die Einbaureso des Chassis noch passend liegt fällt in diesem Bereich wohl kaum Spannung am Widerstand ab.... so und nun nochmal das Thema mit der Heizleistung und erhöhter Endstufenleistung aufgerollt ?

  • Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

    • Peerless
    • 21. Februar 2008 um 12:27

    also nochmal... ich heben bei einem nicht kompensierten chassis ca, 6-8db pegel an um 100hz... bei einem kompensierten chassis aber nur noch 3-4db und hebe den gesamtpegel an, somit relativiert sich die endstufenleistung nicht ?

    ein ganz wichtiger aspekt wird bei diesem "leistungsverbraten" immer vergessen: die box klingt um welten auflösender ! dies ist mir die momentan einzig bekannte lösung diesen sound zu bekommen, da kann kein eq was dran drehen ;)

    gleiches leistungsverbraten würde ich doch wohl auch in einer passiven frequenzweiche machen, wenn ich passend entzerre ?

    zudem kann man den vorwiderstand schön an einem kühlblech oder sogar ausserhalb der box platzieren, damit wird die verlustwärme besser abgeführt

  • Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

    • Peerless
    • 21. Februar 2008 um 11:59

    realtiviert sich die amp mehrleistung nicht, wenn ich weniger powerkompression habe ? wieviel mehr ampleistung brauche ich um von 126 auf 127 db zu kommen ?

    andersherum haben wir nun mehr limitation des chassis durch die einspannung. bernd schrieb dazu mal, dass die modernen chassis mit doppelzentrierung fürchterlich klirren, wenn sie den xmax überschreiben ? allerdings stellt sich da wieder die frage inwiefern die luftfeder, die membrane im zaum hält.

    wenn ich nun meinen "hörtechnisch" für gut befundenen vorwiderstand einsetze habe ich nach meine schätzung aber einen qtc über 0,707... gibts ne möglichkeit den qtc der box mit dem vorwiderstand messtechnisch zu ermitteln ? das Innenvolumen ist ein klein wenig ratespiel da ausgeschäumt :D

  • Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

    • Peerless
    • 21. Februar 2008 um 10:48

    @ unknown: ok, was sind in deinen augen die unterschiede ?

    @ martin: nein, ist kein tippfehler... es geht lediglich darum zu höhren, was der vorwiderstand macht und das geht am besten wenn man "zu viel" nimmt :)

  • Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

    • Peerless
    • 21. Februar 2008 um 10:07

    So lieber Martin :)

    zu deinem Glück habe ich gerade 3 Tage Hörerfahrungen mit Vorwiderstand am CB Top und glaube das Konzept nun verstanden zu haben.... Sicherlich ändert der Vorwiderstand den Mitteltonereich, wodurch man weniger Entzerren muss (F-Gang wird linearer). Sprich nach meiner Auffassung ist es egal ob ich den Mittelton mittels Widerstand runterziehe oder den Bass anhebe... Endstufentechnisch kommt das Gleiche raus. Nun wikt der Widerstand mit der Schwingspule in Reihe nach meinem Verständnis zusätzlich wie ein Tiefpass, sprich es wird Hochfrequentes gefiltert. Aber was ganz ausschlaggeben ist ! Das Klangbild klingt wesentlich "feiner". Sprich hör dir die Box mal mit ca. 30Ohm Widerstand und ohne an, danach kannst du klangtechnisch auf die Suche nach dem Optimum gehen. Bei mir ist das ca. der RDC Wert des Chassis.

    Angeblich wird das Chassis ja zusätzlich noch elektronisch entlastet, zu den Hintergründen kann ich dir aber leider nix sagen, ggf. kann Bernd hier aushelfen ?

    Was ich jetzt natürlich noch nicht in Erfahrung bringen konnte ist das Verhalten bei der Erwärmung der Schwingspule, hier sollte Bernd auch die passenden Erfahrungswerte haben :D

  • Hörner falten und das Bastelhorn im speziellen :-)

    • Peerless
    • 19. Februar 2008 um 20:14

    interessant :) man lernt doch immer was dazu

  • warnex die unsäglichegeschichte

    • Peerless
    • 19. Februar 2008 um 15:05

    genau das ist die Frage :-)... quasi welche Grundierung bringt am Ende das beste Halteergebnis fürs Warnex... ich will die Tage ja wohl auch mal nen Test mit nem Epoxy Haftgrund machen

  • warnex die unsäglichegeschichte

    • Peerless
    • 19. Februar 2008 um 13:51

    der Filler soll drauf, weil ich bei der letzen Warnexaktion trotzdem noch Strukturen vom Holz gesehen habe... wurde allerdings nur gerollt, diesmal soll auch gespritzt werden, womit sich das erledigen könnte :?

    Hält das denn wohl, wenn man die ganze Box mit Abtönfarbe grundiert ?

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