ist ja eigentlich n grottenlahmes serielles protokoll, das auch noch differenziell übertragen wird. das sollte auch über einige meter klingeldraht noch spielen.
Beiträge von tonzwerg
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Zitat von "wora"
ebenfalls OT:
aber wie kann das denn sein?
AES/EBU und S/PDIF übertragen den sync doch im datensignal, es dürfte also gar keinen anlass für nen externen sync geben?
auf dem gebiet bin ich ein neuling, ich hatte bisher nur meinen ADA8000 mit dem 01V96 digital verbunden (ging problemlos). bin mal gespannt auf die antwort.
oder sollten wir da besser einen neuen thread aufmachen?Zitat von "wora"ebenfalls OT:
aber wie kann das denn sein?
AES/EBU und S/PDIF übertragen den sync doch im datensignal, es dürfte also gar keinen anlass für nen externen sync geben?
auf dem gebiet bin ich ein neuling, ich hatte bisher nur meinen ADA8000 mit dem 01V96 digital verbunden (ging problemlos). bin mal gespannt auf die antwort.
oder sollten wir da besser einen neuen thread aufmachen?also meine erfahrung im studio ist die, dass sich der klang unserer wandler nach einführung einer externen wordclock statt der clock über die adat-signale deutlich verbessert hat. das ganze ist viel räumlicher und aufgeräumter.
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das mit dem aes-ebu ist so ne sache. mein tc m3000 klingt zu beispiel besser, wenn ich es analog anfahre und nicht über aes ebu. es ist halt immer so ne sache mit den selbst-clockenden protokollen, was den jitter angeht. da-ad-wandlung ist halt gleichbedeutend mit reclocking - insofern zwar mit ein wenig quantisierungsrauschen verbunden aber die zeitliche korrelation des signals bleibt weitestgehend erhalten. ich nehm das gerne in kauf.
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also ich hab mit den analogpulten von a&h auch immer gute erfahrungen gemacht (hab ja selber 3 stück). ich denke, dass das "naserümpfen" eher davon kam, dass viele techniker eben gl2000 vorgesetzt bekamen, wo dieses einfach fehl am platze war. aber ab der gl3000/3300 liga war (ist) das zeug doch eigentlich prima zu gebrauchen, vorausgesetzt, es war in gutem zustand (ne abgerockte midas macht auch keinen spaß). ich meine, wer z.b. auf ner gl4000 nicht arbeiten kann, dem ist doch wirklich nicht mehr zu helfen. sicher, wenn auf dem rider ne xl200 gefordert ist und man stellt eben eine gl hin, dann kanns schonmal probleme geben. hängt aber auch alles vom gesamtbudget der veranstaltung ab. wenns halt wie üblich nur 1500 für ton und licht zusammen gibt, dann gibts halt an technik das was da ist, fertig.
und sogar der sascha hat sich doch letzte woche gefreut, dass ich ihm da einen analogtisch hingestellt habe und nicht etwa die m7 vom haus, nicht wahr?
im moment finde ich die entwicklung bei den digialtischen auch extrem rasant, da bleibt einem ja kaum zeit, das ding zu amortisieren, bevor man wieder was neues kaufen MUSS. und die gebrauchtpreise für digitalkram werden sobald die nächste generation draußen ist, auch einbrechen. fakt ist doch: sowas wie ein ilive oder ein m7 oder auch (was ja mein persönlicher favorit ist) ein vi4 (leider auch teurer) kann man eben nur sinnvoll 3-4 jahre einsetzen, dann muß was neues her. an solche "biblischen" nutzungszeiträume wie bei analogpulten, sagen wir 10, 15 jahre bei guter pflege, das wirds nicht mehr geben. ob die vermietpreise da mitkommen?
auf jeden fall ist es einfacher, einen tisch für 15000 zu amortisieren als einen für 50000 oder mehr. und danach werden sich alle kleinen und mittleren verleiher richten, die jetzt sicher froh sind, dass es endlich alternativen zu diesem unsäglichen m7 (ls9 erwähne ich hier gar nicht) gibt. und ob midas da mit seiner pro6 preislich in der richtigen kategorie unterwegs ist, bezweifle ich sehr. ich glaube, dass das interessante marktsegment auch in zukunft irgendwo zwischen 10 und 20 kEUR liegen wird. da werden stückzahlen verkauft. bin mal gespannt, was yamaha so als nachfolger für die m7 abliefert... -
klark dn504 wäre auch noch ein kandidat.
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die mutti macht ja beides sozusagen, summieren und splitten. du bräuchtest halt 2 stück davon. dann kannst du immer in einem gerät die signale summieren und 2x trafosymmetriert abgreifen.
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oder nochwas:
http://www.xilica.com/docs/XPSERIES.pdf
mit dem xp4080 hast du 4 eingänge zur verfügung, die du frei auf die 8 ausgänge routen kannst. und du hast eben noch die möglichkeit, entsprechende filter zu setzen, incl. 31-band eq in allen 4 eingängen. bedienung ist sehr einfach, über netzwerk. -
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da wird aber auch inzwischen echt ein theater drum gemacht...immer diese riesen foh-plätze...die video-regie ist dann 8m breit mit 20 tft's und der ton muß nochmal 60cm abgeben.
mußte irgendwann auch mal die diskussion führen - kein platz für nen foh - die veranstaltung war in einem flugzeughangar(!). noch fragen? -
mach halt nen tropfen heißkleber drauf. den kriegt man zur not auch recht einfach wieder ab.
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das schoeps mikrofonbuch ist übrigens auch ein hochglanz-werbeblättchen...die stellen immerhin kleinmembranmikrofone her - was soll da sonst drinstehen als dass kleinmembranmikrofone super sind?
im übrigen hab ich gar nichts gegen kleinmembranen, ich habe nur beschrieben, was ich mal ausprobiert habe und als gut befunden habe und so jederzeit wieder machen würde. und habe keine ahnung, warum ich mich dafür vor irgendjemandem verteidigen muß nur "weil man das halt nicht macht!" komischer umgangston hier. kommt mal runter, echt! -
zu dem thema darf ich dann mal aus dem interview mit dirk brauner aus der aktuellen keys zitieren:
Gerade in Deutschland begegnet man in den klassischen Kreisen der Tontechnik oftmals diesem angestaubten Ideal, nach dem der Toningenieur das Ereignis doch bitte gar nicht antasten soll, wozu man dann möglichst lineare Mikrofone aufstellt um das klangliche Ereignis eins zu eins zu transportieren - und das ist meiner Meinung nach völliger Unsinn! Es gibt keine Eins-zu-eins-Übertragung. Jede Übertragungskette, angefangen beim Mikrofon, das sicher noch das beste Glied ist, hat nachfolgend viele Degradationseffekte. Außerdem bildet das Mikrofon ja auch immer nur einen Auszug des Klangerlebnisses ab, denn wir hören ein Instrument ja nicht nur, sondern nehmen eine Performance auch als Gesamteindruck wahr, wodurch die Eins-zu-eins-Übertragung von vornherein an ihrem Anspruch scheitert. Mein Ansatz ist dagegen an die Fotografie angelehnt: Fotografie als "Schreiben mit Licht" - daraus habe ich dann den Begriff der Audiografie geprägt: "Schreiben mit Klang" - wir erzählen eine Geschichte über ein Ereignis. [...] Warum darf denn die Fotografie mit all diesen Stilmitteln spielen: Perspektive, Tiefenschärfe, Kontrast und warum dürfen wir das nicht im Ton?
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Und der Mann spricht hier von Studiotechnik - im Live-Bereich ist das mit der "neutralen Übertragung" ja noch viel absurder. Wir schaffen künstliche Räume, mogeln Delay-Lines und Nearfills irgendwie zur Main-PA dazu, so daß es halt gut paßt und reden dann von "natürlicher Übertragung"? Und noch was: Wer hier Ahnung hat und wer nicht, steht ebenfalls nicht im Schoeps Mikrofonbuch.
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Zitat von "Christopher Hafer"
In der Klassik wünscht man sich eine möglichst naturgetreue Wiedergabe von Instrumenten und Stimmen. Dazu gibt es einfache Punkte, die es zu beachten gilt:
* Kleinmembraniger Mikrofone verwenden
* Mit eher hohem Mikrofonabstand arbeiten
* Solo-Quellen möglicht Stereo Stützen, in der Regel Klein A-BSchau Dir einfach mal Videos von den typischen Klassik-Sängern an und Du wirst feststellen, dass dies dort in den meisten Fällen genau so gemacht wird.
Wenn es natürlich "nur" um Beschallung geht tut es meist auch Mono, aber das ist ja hier nicht der tragende Punkt....wünsch ich mir ja gar nicht.
der sound entsteht im kopf. wenn ich weiß, wo ich hinwill, muß ich mir nur den weg suchen. der kann so aussehen wie der von dir beschriebene, muß es aber nicht. nur weil es oft so gemacht wird, heißt das noch lange nicht, dass es immer so sein muß. ansonsten hätte die innovation in der tontechnik in den 60er jahren aufgehört. hat sie ja vielleicht auch. -
großmembran bei klassik für den gesang hab ich schon gemacht - etwa so in einem meter abstand von unten schräg hochschauend. (akg c414 tl2). die solisten ham einfach im halbkreis um das ding gestanden. das hat mal deutlich besser geklungen, als dieses ständige phasing, wenn man jedem so ne colette vor die nase stellt. ich fand das ergebnis sehr überzeugend. mono rules!
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und wenn du gaanz wenig geld ausgeben möchtest, schau mal auf ebay nach nem gebrauchten behringer autoquad. das ding ist wirklich zu gebrauchen. alternative mit guten gates sind das la audio 4x4 und 4x4². da haste 2 gates und 2 comps. zwei 4x4² hätt ich auch noch zu verkaufen...bei interesse...
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da muß ich dem wolfgang aber mal widersprechen. das bss ist fürchterlich. ne bassdrum ist wenn sie durch das teil duchgelaufen ist nicht mehr als solche zu erkennen. auf jeden fall drawmer. das ding klingt super.
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die software zeigt er beim start an glaub ich. update über midi ist im manual beschrieben.
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es geht definitiv. auch wenn es im manual so nicht drinsteht. ist ein feature ab firmware 1.12.
Version: 1.12
Date: 12/27/02
New features/Changes:
1. Input Select button will now change between ANALOG, DIGITAL and MIXED mode. The mixed mode is determined by the input map on Utility page 11. If the map is set to all analog or all digital, the MIXED mode will be skipped when pressing Input
Select and all banks in the map will correspond with current setting. Altering the map will automatically change the current input mode to mixed mode -
man kann dem hd24 paarweise bei den eingängen zuordnen ob diese analooch oder ditschidaal sein sollen.
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ich mach das immer so dass ich mir ein mikro aussuche, in das der redner vorzugsweise spricht (meinstens ist das rednerpult ja an der seite und der redner dreht sich immer in richtung saalmitte). das andere mikro fahre ich ca. 6-10db leiser dazu, dass das signal nicht völlig weg ist, falls er mal den kopf dreht. da halten sich die kammfiltereffekte in grenzen.