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  2. tonzwerg

Beiträge von tonzwerg

  • Festivalpulte analog oder digital 2008

    • tonzwerg
    • 16. Juni 2008 um 00:18

    danke wora!

  • Festivalpulte analog oder digital 2008

    • tonzwerg
    • 15. Juni 2008 um 18:03

    also...da ich mich zwangsläufig mit der materie auseinandergesetzt habe und mich (zwangsläufig) nicht zur "no digital" fraktion geschlagen habe, muß ich doch einmal ein paar statements abgeben.

    a: analog ist schneller beim kurzen soundcheck, weil ich alle instrumente gleichzeitig bearbeite. wenn 10min zeit sind, dann wird mal schnell übers schlagzeug gehört. da kurbel ich an der bassdrum während der sänger seinen hall kriegt, das feedback in der front zieh ich grad mal schnell am eq bei 160 hz raus, etc. zeitersparnis gegenüber digital ca. 80%. da macht mir keiner was vor in digital. wette einen kasten bier!

    b: es stehen geräte auf dem rider, die einfach schön klingen. ein tc m5000 oder m3000 hall, ein millennia tube compressor, whatever. das ist NICHT durch pultinterne effekte zu ersetzen. und kommt mir bloss nicht mit den scheiß yamaha halldingern im m7 daher. so ein dreck!

    c: gainstruktur - also klang. wer sich mal damit auseinandergesetzt hat, wie und wann ad-wandler vernünftig arbeiten, wird festeltellen, dass die tatsächlich genutzte bit-auflösung im live-bereich irgendwo zwischen 6 und 10 liegt. diese elendige 24-bit debatte roll ich hier nicht wieder auf, aber wer möchte kann ja mal 3v (das ist die odbfs spannung eines ad-wandlers ungefähr) durch 2^24 teilen und mir sagen wieviel volt das noch sind und dann vielleicht mal nachschauen, ob denn für die einwandfreie darstellung solcher spanungswerte als zahl in live-bereich überhaupt die messbedingungen gegeben sind (stichwort stromversorgung). von jitter und anderen sachen möchte ich überhaupt nicht anfangen, wenn zwischen ad-wandler und pult irgendwie 100m (digital) kabel verbaut sind. entscheidend ist nämlich nicht OB 0 oder 1, sonder WANN 0 oder 1. un djitter heißt nicht zwangsläufig knacksen wegen bitverlust - da gibts noch viel dazwischen, was einfach klanglich scheiße ist. habe das gerade wieer im studio erlebt, wo die einführung einer externen clock-source mit kurzen (!) kabeln zu allen geräten entscheidende klangliche verbesserungen brachte.

    d: inkompetente pultbetreuer. schön, dass die company immer den neuesten kram von der messe anschleppt. aber wenn sich die leute vor ort noch schlechter damit auskennen und der band-techniker (in dem fall ich) dann den babysittern erklären darf, wie das ding eigentlich funktioniert, dann stimmt was nicht.

    in jedem fall habe ich (ob analog- oder digitalpult) die anwesenheit analoger eq's und anständiger hallgeräte zu schätzen gelernt. der rest ist mir eigentlich egal. allerdings hab ich grad wieder bei sonnenschein vor einem m7 gestanden und mir einen mittelklasse analogtisch à la allen & heath herbeigesehnt. sonnenschein ist der natürliche feind des digitalpultes.

    und wer kann denn bitte so ein ding mal schnell reparieren, wenn mal was fuckt? bei nem analogtisch hab ich schon im laufenden festivalbertrieb nen kanalzug rausgezogen und durch nen neuen ersetzt. stichwort: single point of fail. da ist analog eben einfach gaanz weit vorn. gerade bei festivals, wo das material durchaus extremen bedingungen ausgesetzt ist (temperatur, dreck, regen etc.).

    mein fazit: digitalpulte sind de facto standard geworden, nach meiner erfahrung ist der sound allenthalben überall schlechter geworden. ich kann mich dem nicht wiedersetzen aber ich werde auch nicht die werbesprüche der marketing-leute nachplappern, schöne neue digitale welt, etc.

    wahrscheinlich hat einfach das auditive mischen inzwischen aufgehört und die leute gaffen nur noch auf ihre hübschen eq-kurven auf dem bildschirm. naja...wenns schee macht

    jan

  • T.C. oder Lexicon pcm 70 oder 90 ???

    • tonzwerg
    • 5. Juni 2008 um 11:53

    m5000 ist geil, ich hab noch eins. und m3000 ist auch super, das kostet ja im moment nicht mehr viel. das m2000 kommt da definitiv nicht ran. und das m-one schon gar nicht.

  • Multicore defekt aufspüren

    • tonzwerg
    • 4. Juni 2008 um 01:27

    "induziert" würde ja Wechselspannung voraussetzen. Durchgangsprüfer arbeiten mit Gleichspannung. Insofern hast Du einfach Übersprechen, also direkten Kontakt zwischen den Adern. Das heißt für mich eher -> Core kaputt.

  • PA-Systeme - einige Überlegungen im Vergleich zu HiFi ...

    • tonzwerg
    • 21. Mai 2008 um 13:13

    naja, man muß eben auch wissen, was man dann mit der cd hören MÖCHTE. Oft stelle ich fest, daß Anlagen zu basslastig und zu spitz eq't werden, damit eben beim einlegen einer cd ein hifi-mäßiges klangbild entsteht. meine erfahrung ist aber eher die, dass eine anlage eher mittenbetont (nicht plärrig) und sogar etwas stumpf klingen muß, um brauchbare live-ergebnisse zu liefern. da beindet man sich dann halt immer in der zwickmühle, dass hersteller-controllersettings natürlich dem potentiellen kunden suggerieren wollen, dass da eine große hifi-anlage steht. praktisch brauchbar ist das nicht, ich habe da aus einigen systemen schonmal den hochtöner stumpf 6db leiser gemacht, dann wars erträglich.
    ein anderer ansatz ist ja auch, das system einfach nur mit einem mikro einzusprechen. dabei findet man die resonanzen immer ganz gut. allerdings bin ich kein verfechter er methode, stimmen im mix nicht zu eq'n. da eben jede stimme auch anders klingt, sehe ich es überhaupt nicht ein, sie alle gleich (eben linear) einzustellen. ich finde, dass man da ruhig schrauben darf, wenn man möchte.
    das entscheidende beim mischen ist doch, dass der sound im kopf entsteht. wenn ich keine klare vorstellung von dem habe, was ich erreichen möchte, also was ich HÖREN WILL, dann hilft mir die beste anlage nix und das ergebnis ist eher zufall.
    btw: daheim höre ich musik über ne pc-abhöre, das reicht mir vollkommen aus. weil ich eben weiß, was ich hören will.

  • kleines feines Pult...?

    • tonzwerg
    • 21. Mai 2008 um 08:40

    schau mal nach dem apb dynasonics pro rack house.

  • TC M-One - Gab's den Hall auch in brauchbar?

    • tonzwerg
    • 20. Mai 2008 um 13:31

    gibt doch im moment wieder das m3000 für relativ schmales geld. da sind 2 super hall engines drin. ich benutz eigentlich nix anderes mehr.

  • Signal reduzieren: 6xIN 6xOut

    • tonzwerg
    • 14. Mai 2008 um 22:36

    jede (passive) di-box schwächt in der regel um 10-20db ab. wir haben auch schon solche 10db-übertrager gebaut, um die unsinnigen ausgangspegel dieser mist controller auf von endstufen verarbeitbare pegel anzupassen. klappt wunderbar. nennet sich dann "bit-matcher". bei interesse bitte pn.

  • Echte Alternative zu DCX 2496

    • tonzwerg
    • 29. April 2008 um 07:20

    der xilica xp3060 dürfte da passen.

  • Klark DN 360 symmetrieren

    • tonzwerg
    • 23. April 2008 um 13:15

    äähm ja selbstverständlich macht der lautsprecher bei verpolung genau den wupp nach hinten, den er sonst nach vorne tun würde, ist doch klar.
    aber ganz nebenbei - ich hab hier einen dn360 rumfliegen, der von haus aus mit der trafo-option von klark bestückt war, hab ihn damals gebraucht gekauft, und der ist - oh wunder - immer noch unsymmetrisch und 3 heiß. pin 2 nicht belegt. was auch immer die sich dabei gedacht haben...

  • T.C. M3000, ein später review

    • tonzwerg
    • 12. März 2008 um 13:17

    ein bißchen OT:
    ich finde es sowieso erstaunlich, mit welcher selbstverständlichkeit seit dem massenhaften auftreten der digikonsolen die klangeigenschaften von analoggeräten - man könnte auch "charakter" sagen - einfach ignoriert werden. die tatsache, daß sich in jedem kanal ein compressor befindet sagt doch noch nichts über dessen klangliche eigenschaften aus, früher war es doch auch so, daß man eben den einen compressor für bass und den anderen eben besser für vocals benutzt hat. zu den klanglichen eigenschaften dieser eingebauten pult-dynamics hört man ja vor allem die aussage "es tut, was es soll!" - was immer das heißen mag. so richtig begeisterte kommentare zu den eingebauten filtern und dynamics hab ich aber noch nie gehört. bei den alten analogkonsolen wurde da schon mal exzessiv voodoo gebabbelt, was denn die filter ach so toll und überhaupt... ob's stimmt, möchte ich hier nicht zur debatte stellen, aber da hat sich in der wahrnehmung schon irgendwie was verändert.
    mit den hallgeräten verhielt es sich doch früher ähnlich. yamaha-hall war imho nie für vocals zu gebrauchen, da mußte es eben lexicon oder tc sein. und überhaupt finde ich es erstaunlich, daß mischpult-hersteller sich anmaßen, effekte zu programmieren. klar kann man sich das know-how einkaufen, aber so wirklich schlüssig ist das nicht.
    dann warten wir einfach mal ab, bis der drittanbieter-plugin-markt die digikonsolen überrennt. ich freu mich schon auf die ganzen systemabstürze. das wird lustig.
    btw: mein m3000 behalt ich. und das andere analog-outboard-geraffel auch. da weiß ich einfach, welches gerät für welche instrumente zu gebrauchen ist und was es damit anstellt. bis ich mir sowas wie "charakter" in ner digikonsole zurecht gefummelt hab, ist der tag rum.

  • 400W RMS 8ohm Monitore. Welche Endstufe wär passend?

    • tonzwerg
    • 16. Februar 2008 um 00:35

    ist damit der drall gemeint, den man dem ding beim wurf in die tonne mitgeben soll? links oder rechtsrum?

  • Was kaufen fuer ein einfachen Live-mitschnitt

    • tonzwerg
    • 12. Februar 2008 um 19:12

    DAT kannste vergessen. Gibt bald keine Medien mehr und Laufwerke werden schon lange nicht mehr gebaut. Außerdem die maximale Beschränkung auf 16bit / 48kHz. Und mechanisch viel zu anfällig, die Dinger.

  • Was kaufen fuer ein einfachen Live-mitschnitt

    • tonzwerg
    • 12. Februar 2008 um 17:34

    MD ist eher aussterbende Technik, außerdem auch durchaus anfällig, weil bewegte Teile drin sind. Zum Anderen ist die Datenreduktion durchaus hörbar, gerade, wenn man vielleicht Aufnahmen ochmal nachbearbeiten möchte. Außerdem ist die begrenzte Aufnahmedauer durchaus auch ein Thema.
    Ich hab ein Zoom H4 gekauft und bin super zufrieden damit. Das kann unkomprimiert auf SD-Karten aufnehmen, hat auch noch 2 Mikros eingebaut und im MP3-Format kann man...was weiß ich...wochenlang oder so aufnehmen.

  • Digitalpult: wieviel "HEADROOM"?

    • tonzwerg
    • 6. Februar 2008 um 21:41
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Wieso seltsam?

    Bei einem Analogpult wird die 0 dB-Marke da hingelegt, wo das Signal eben noch sauber ist - darüber beginnt es dann zunehmend zu zerren.

    Bei einem Digitalpult ist das Signal aber bis direkt an die Dynamikgrenze noch völlig sauber. Um ein versehentliches Clipping durch Pegelspitzen zu verhindern, muss eben ein "Sicherheitsabstand" eingehalten werden (aus genau den Überlegungen, die hier anfangs vorgetragen wurden). Und da hat sich ein Headroom von 20 dB als praxisgerecht erwiesen.

    bei einem digitalpult nehmen die verzerrungen eben mit sinkendem pegel zu...das sollte man hier vielleicht noch erwähnen. headroom is ja schön und gut, aber das nutzsignal sollte auch noch was taugen.

  • Digitalpult: wieviel "HEADROOM"?

    • tonzwerg
    • 5. Februar 2008 um 22:29

    is halt das problem, dass anscheinend die digitalkonsolen auch für den dau gemacht sind, der ads ding dann halt benutzen soll "wie ne analoge", weil hat ja 24bit, da kann ja nix mehr schiefgehen, sind ja 144dB...quark.
    mir wär das deutlich lieber, da stünd dbfs dran und die anzeige macht wirklich peak, weil das in digital ja auch tatsächlich abbildbar ist. oder eben wahlweise. a propos, bei der m7 gibts doch irgendwo ein menü, dass das metering betrifft, vielleicht kann man da ja sogar was einstellen?
    whatever. ich misch lieber analog.

  • Digitalpult: wieviel "HEADROOM"?

    • tonzwerg
    • 5. Februar 2008 um 20:18

    ist halt immer ein wenig schwierig, zu erfahren, worauf sich die VU-Meter von Digitalpulten beziehen. Sinds +4dBV oder dBFS? steht auch manchmal nicht dran. Oft sind vom Hersteller schon 6-9dB Headroom eingeplant, wenn die rote Lampe angeht. Da weiß man dann halt nicht, wieviel Bits man schon verschenkt hat. Allzu verschwenderisch sollte man mit denen halt auch nicht umgehen - denn 24 haben und 24 hören ist eben ein Unterschied.

  • Digitalpult: wieviel "HEADROOM"?

    • tonzwerg
    • 5. Februar 2008 um 18:14

    die 22 bit hast du theoretisch, in der praxis allerdings kaum. welche bits kann man denn gescheit nutzen? das sind eben nur die "hohen". im unteren spannungsbereich tut sich da nicht viel, außer messfehlern. wandler (auch die 24bittigen) arbeiten intern mit ca. 3V spannungshub. das kannste jetzt mal durch 2^24 teilen, dann weißt du ungefähr, wie die kleinste spannung aussehen muß, die bewirkt, daß das erste bit 0 oder 1 ist. und ob wir im live-bereich mit so robusten stromversorgungen gesegnet sind, die das dann auch sicherstellen...
    nicht umsonst kosten anständige wandler 4stellig (pro kanal) und nicht im 32er pack.

  • Endstufe für 4Ohm Bridgebetrieb

    • tonzwerg
    • 24. Januar 2008 um 01:04

    die altair mf24 macht das wunderbar und klingt als mosfet-amp auch gerade im hochtonbereich sehr gut. ist halt schwer, das teil. aber: 4 ohm brücke heißt zwingend: kurze kabel.

  • Digitale Endstufe 10kw aus 3,6 Stecker

    • tonzwerg
    • 6. Dezember 2007 um 21:42

    also grad im hochtonbereich ist der klirr doch einfach nicht auszuhalten. da klingen analogamps einfach meilenweit besser. daß da im bass nix rumkommt, liegt halt daran, daß (wg. gewicht) eben auch am netzteil gespart wird. da schenken sich analog- und digitalamps eben nix. ich wuchte hier auch ständig schwere analoge kisten durch die gegend - aber es lohnt sich.
    btw: einige digital-amp hersteller messen den klirrfaktor inzwischen bei 100hz. weil alles drüber komplett grausig aussieht.

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