unter einem baukran hat man sich gefälligst nicht aufzuhalten. eltern haften für ihre kinder oder wie das heißt.
wenn niemand druntersteht und das gelände ansonsten so gesichert ist, daß da niemand rumlaufen kann, ist der rest privat-"vergnügen" der beteiligten. wer gerne in einem korb mitfahren möchte - mit einverständniserklärung sehe ich da kein problem.
viel spaß.
wie sinnlos müssen events noch werden?
Beiträge von tonzwerg
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es ist halt einfach ein anderes arbeiten. ich z.b. drehe, wenn keine zeit für einen soundcheck war, gerade mal an allen knöppen, zu denen mir spontan was einfällt. da mumpft die bassdrum zu sehr und ich drehe irgendwo im unteren mitenband was raus, während ich dem gesang ein paar höhen verpasse und dann sofort bei den keyboards das stereo-panorama enger drehe. das alles quasi gleichzeitig. weil ich irgendetwas höre und dann entsprechend reagiere. da ist kein "select...fenster uff...wasweißich". prozess dazwischen. das geschieht alles parallel. weil es eben auch den parallelen zugriff gibt. und das kommt halt auch der wahrnehmung entgegen. denn beim soundcheck spielen noch alle schön brav nacheinander. also select...schaunmermal...nächster kanal.
live völlig anders. alles passiert gleichzeitig. und dann brauchts eben auch den gleichzeitigen zugriff auf die kanäle. alle digitalpulte folgen dieser technoiden logik, sound seriell bearbeiten zu können. dem ist nicht so. und wer mal so ein siderack mit einem auge halb beobachtet, weiß, ob seine gates auf und zumachen, ob die compressoren in vernünftigen parametern arbeiten und ob am eq eben die 160 hz bereits gezogen sind, die da imer noch matschen. ein blick. das reicht.
ich zumindest werde nie so schnell auf einem digi-pult arbeiten können wie auf einem analogen. ich hab halt einfach irgendeine akustische wahrnehmung und drehe dann sofort am entsprechenden knopf. und das passiert fast immer auf mehreren kanälen gleichzeitig.etwas ot: in meinen sideracks gibts so ein paar geräte, die einfach ganz spezielle dinge machen, bzw. die sich als geeignet für dies oder das erwiesen haben. kleines beispiel: ein la audio 4x4 (der alte). der compressor ist völlig depp zu bedienen aber klingt bei bass und snare einfach fantastisch. oder eben ein dbx 1066 für vocals...oder ein sony dps-r7 für subtile kleine räume. diese geräte haben alle charakter, eigenheiten. jetzt bekomme ich irgendeine software-lösung, die zwar theoretisch alles zur verfügung stellt, aber leider keinen charakter. und schließlich machen wir doch musik, oder?
im studiobereich hatten wir ja schon den trend, daß analoge hardware digital ersetzt wurde, um dann schließlich von den digitalen emulationen der alten analogen hardware wieder ersetzt zu werden. ich denke, daß das genau mit dem mangelnden charakter der programmierten lösungen zu tun hat. man hat sich einfach zu sehr auf die meßtechnische funktion der prozesse beschränkt als auf ihren musikalischen nutzen.
und im studio weiß man eben: wenn man etwas will, das wie ein flügel klingt...dann muß man einen flügel aufnehmen. und auch dort merke ich, daß die analog gemischten mixes einfach besser klingen. konkreter. fraaach net warum?
nochmal edit: wenn man dieses forum hier verfolgt, wird man feststellenm wieviele leute sich im analogen bereich mit genau diesen eigenheiten von pulten, dynamics, etc. auseinandersetzen. über den spezifischen (musikalischen) klang bestimmter digitalpulte habe ich hier noch nichts gelesen. liegt vielleicht daran, daß man aufgrund von bedienungsschwierigkeiten einfach noch nicht zum hören gekommen ist, oder daß es einfach schlicht und ergreifend belanglos klingt auf den kisten. ich vermute beides.
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ich bin ja grundsätzlich ein freund von digitalpulten, die man zur not auch ohne bildschirm bedienen kann...z.b. innovason.
wenn dann mal die sonne raufscheint, und ich den zustand de kanals nicht sehe - druff gesch...
aber dann den entscheindenden knopf nicht zu finden, weil er bei sonnen bestrahlung unsichtbar wird...ganz doof
also bitte. pro funktion einen echten taster...knopf, whatever.
in real. -
audiograbber?
+ lame plugin zum encoden -
Zitat von "slv"
Wieso lesen? Digipulte haben doch integrierte Help-Files, oder? In naher Zukunft kommt da ein kleiner Zauberassistent, der Dich fragt, was Du machen willst - z.B. "wollen Sie ein Feedback verhindern?", "ist Ihr Patch falsch?".
Da würden sich dann alle Microsoft-Liebhaber freuen, oder?

ja...oder "Ist die Band scheiße? Soll der Scheiße-Gold-Converter-Wizard gestartet werden? JA/NEIN/WEISS NICH.."
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januar ist doch cool. da is eh nix los. dann können vielleicht auch einige forumsleute mehr kommen. die in dem hotel werden sich wundern..erst buchen alle da und dann stornieren alle!
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Wir sind auch in diesem Hotel. Wir reisen aber voraussichtlich erst am 08.11. morgens an. Hoffentlich schaffen wir's bis 8:00.
Bis dann. -
aber der alesis funzt doch nicht oder wie war das???
oder inzwischen doch?
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so..bin jetz mal etwas tiefer eingestiegen.
das mit dem routing ist halt obergenial.
z.b. (notfallsetup, falls auf der baustelle mal wieder nix aber auch gar nix vorhanden ist) kannste aus dem ding einen compressor, ein mono-delay und einen beliebigen stereo-effect oder eben auch 4 compressoren machen.
wie geil ist das denn.
standardmäßig würd ichs jetzt als dual-stereo-maschine ins rack einbauen, 2 auxe rein, 2 stereo returns raus. aber für unterwegs...die wunderwaffe.
genial. -
so, ich hab mir mal ein mx400 zum testen bestellt. bedienung geht super, klanglich auch nix auszusetzen wobei es halt kein pcm90 ist. aber trotzdem immer noch ein sehr ordentlicher hall. die surround-sachen hab ich nicht ausprobiert, dafür hab ich keine verwendung.
was halt super ist sind die 4 ein- und ausgänge. du hast damit wenn du willst zwei völlig unabhängige effektgeräte, die du komplett separat betreiben kannst. oder halt über wilde routingmöglichkeiten noch miteinander verschachteln kannst.
für den preis top. das teil wird denke ich der alleskönner, den ich dann so immer dabeihab wenn ich irgendwo mixen muß. -
alles klar. pult ist gebongt.
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wir können gerne eine trafosymmetrierte GL3000 mitbringen, die hat genug outputs. Ich gehe davon aus, daß wir mono hören?
gruß jan -
äh ja, genau. wer ist denn ortskundig und kann ein hotel in der nähe empfehlen?
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ich habe alle der von dir genannten mikros im verleih und finde sie alle gut. meine favoriten sind die se1a, dicht gefolgt von den rode nt5.
die mxls sind auch sehr ordentlich, klingen aber etwas härter. -
das mit den latenzen wird eher kritisch. selbst im studiobetrieb sind die verzögerungen für echtes monitoring noch zu hoch.
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ääh...isses denn stereo diesmal oder wie in karlsruhe mono?
und noch einen vorschlag hätte ich, um die diskussion abzukürzen...warum nicht die halle mal beschreibe (vieleicht mit fotos) und von den teilnehmern vorschläge einholen, wie sie das denn lösen würden. dann haben wir doch schon konkrete konfigurationen, die gegeneinander antreten. das wird vielleicht greifbarer als eine abstrakte diskussion über arraylängen und membranflächen. -
ah...endlich. danke.
interessant hierbei: maße der halle, gewünschte coverage...vielleicht auch nicht(!) gegen die rückwand klatschen...
und das dann eben angemessen lösen.gruß jan
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wir machen das auch gerne.
http://www.tonkun.st -
Richtig gut gemischte und gemasterte GEMA-freie Aufnahmen...?
:shock: -
ganz meine meinung. ein kurzes line array ist keins. und noch dazu falsch eingesetzt. die arraylänge zu begrenzen halte ich für völligen nonsens. zumal genau solche systeme wie das clia und eben auch das skyline (das ja nicht gecurvt wird) dann einfach nicht funktionieren. jeder vergleich ist damit nutzlos. noch dazu hat man eben beim skyline die möglichkeit, den horizontalen abstrahlwinkel durch clustern zu variieren. wenn ich also 108° horizontal machen möchte, muß ich eben 3 elemente nebeneinander schrauben. so ist das nunmal. so ist es gedacht und so funktioniert's auch. wenn ich dann (bei begrenzung der membranfläche, wo das skyline auch ganz weit vorne liegt) eben grad mal 3 tops an den start bringe, ist das schlicht und ergreifend unsinnig. so wird das system nunmal nicht eingesetzt und so funktioniert es auch nicht. daher soll doch einfach jeder soviel auffahren wie er meint, für die aufgabe dort zu benötigen und wir beschränken eben den pegel. fertig.