völlig akzeptabler wert. wenn wir uns darauf einschiessen könnten?
wir fahren mit skyline konzerte zwischen 85 und 95 dB am foh...und es geht super.
Beiträge von tonzwerg
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tonkun.st skyline ist dabei. ich habe einen längeren post im "systeme" brett geschrieben, wie ich mir das so vorstelle.
lieben gruß
jan -
tach auch
gerne sind wir mit dem tonkun.st skyline system wieder dabei. kotzgrenze...schön gesagt
für mich ist der pegel kein wirkliches kriterium. hier im forum kursieren ja etliche beiträge über den neuentwurf der din...dingsbums 99dB.
insofern sind wir eigentlich recht glücklich, über ein system zu verfügen, das schon bei lautstärken unter 100dB sehrwohl konzertfeeling aufkommen läßt.
maximale arraylänge..bruttomembranfläche...was soll das? wichtig ist doch, die gebotene situation mit dem betreffenden system ideal zu lösen. denn linearrays sind ohne den erfahrenen operator oder falsch eingesetzt eben kein stück besser (eher schlechter) als konventionelle systeme. insofern würde ich den maximal geforderten pegel eher moderat halten (auch mit blick auf die kommende verordnung) und dafür mal die lösungsansätze für die gegebene beschallungsanforderung in den vordergrund stellen.
eine schöne idee finde ich, daß die systeme kurz vorgestellt werden, was sie könnnen (sollen), was sie leisten, was bisher so damit gemacht wurde - und wie.
in die bewertung sollte dementsprechend auch einfliessen, wie das system "operated" wurde, also ob es die situation (wir befinden uns immerhin in einer halle) auch gut gemeistert hat. sprich: wenig raumanregung, gleichmäßige schallverteilung, etc..
da sind einfach 50% material und 50% know-how dabei. und das ist auch gut so.
die notenvergabe: erwartet denn wirklich jemand, dass da ein system als klarer sieger in allen punkten hervorgehen wird? das eine system kann nunmal dies, das andere eben was anderes. interessant finde ich, viele systeme nebeneinander anzuhören und sich einen eindruck zu bilden. die messwerte sind sicherlich auch interessant, aber schließlich geht es ums musikhören.
und schließlich muß jeder selbst entscheiden, ob ihm ein system gefällt, oder nicht. auch für eine kaufentscheidung ist doch eher relevant, ob das system meine konkreten beschallungsaufgaben (bzw. die meiner kunden!) zufriedenstellend löst oder nicht. die klassische "frontholz" anwendung sehe ich inzwischen auf unseren jobs immer seltener. das mag damit zusammenhängen, daß die anforderungen sich einfach ändern oder eben die kunden, die bisher mit konventionellen systemen keine lösung gefunden haben, einfach inzwischen bei uns gelandet sind. ein gutes beispiel dafür ist sicherlich die aussenbeschallung des frankfurt-marathon, über die ja auch im februar im production-partner berichtet wurde. den job machen wir wieder, und letztendlich gibts da zu skyline auch keine alternative. http://www.tonwerk.com/content/e414/e371/e390/index_ger.html
insofern finde ich gerade die vorstellung der systeme und das "was hat sich der entwickler dabei gedacht"-statement immens wichtig, weil da dem einen oder anderen möglicherweise die lösung für SEIN problem begegnet - das ein anderer gar nicht hat.
viel interessanter als noten fände ich also ein statement von möglichst vielen leuten. das ist so ein bißchen wie beim bewertungssystem von ebay. da kann man sich einfach anschauen, was jeder denn so wahrgenommen hat beim hören. das würde auch uns - als entwickler - viel weiter helfen als irgendeine note. und man bekommt eben auch einen einblick, wie der markt denn so aussieht, was die kunden wirklich wollen und was nicht. und so vielfältig wie die kunden sind eben auch die systeme, die man für sie einsetzt. so einfach ist das. schließlich müssen wir alle geld verdienen.
gruß vom jan -
se electronics se1a, mxl 603, oder wie schon genannt rode nt5
mein favorit im moment sind die se electronics teile. -
also wir machen sowas mit dem tonkun.st skyline system. pro seite eine 3m-zeile hingestellt, fertig. die rückwand triffst du nicht, wenn du entsprechend einwinkelst. ansonsten triffst du halt auch die seitenwände nicht, weil das system 36° horizontal macht. und die decke triffst du nicht, weil das system vertikal 0° macht. wenn man keine wände trifft, gibts auch keinen hall.
guckstu hier:
http://www.tonwerk.com/content/e414/e305/index_ger.html
seit wir das system haben, ist das wort delay-line nicht mehr gefallen bei uns. -
recht hat er, der wora. warum soll man beschallungskonzepte für situationen ersinnen, wo alle parameter schon vorgegeben sind.
das material steht fest...die art des einsatzes steht fest..beides ist als unsinnig für den zweck beschieden worden...also macht man's halt net so.
wenn man's dann trotzdem so machen will...bitte! was gibts denn da noch zu diskutieren. oder wartet man hier sehnsüchtig auf den nächsten beitrag zu diesem thread, der dann sagt:"ja....suupi...genau so macht man das...kann nix schiefgehen.."
falsches material, falscher ansatz. setzen. 6. -
ich bin inzwischen beim audix d3 gelandet für amp-abnahme. am sm57 mit seinen stumpfen höhen und dieser komischen kompression hab ich mich einfach sattgehört.
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probiers doch mal mit altair. die mf12 sollte ungefähr hinkommen.
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hatte ich grad auch bei ner gl3000. kontaktproblem am flachbandkabel im pult
stecker abziehen, reinigen, fertig.
ließ sich übrigens auf dem gig zumindest vorübergehend mit dem heißen anfahren der busleitung beheben...mal master zu, ordentich pegel drauf...da war er wieder. -
komprimieren heißt leisermachen. fertig. lege ich z.b. eine konstante steuerspannung an den sidechain eines kompressors an, dann wird das signal einfach nur ein paar db leiser. was hier gesucht wird ist ein compressor mit negativ-ratio.
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ich geb's auf! :roll:
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habs nochmal editiert...sorry. übrigens - in diesem fall dass mit doppel-s oder ß

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nein, schon richtig. der thread-starter sucht schlicht und ergreifend einen limiter (das ist ein compressor mit ratio undendlich:1). oTon will mit einem expander ducken, was nicht funktioniert. was halt die wenigsten leute bisher verstanden haben, ist, daß compressoren leiser-macher und gates lauter-macher sind. obwohl sie dann im endeffekt andere dinge bewerkstelligen. ist halt schon schwierig zu verstehen...
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ok...also was hier gefragt ist ist ein limiter. der macht dann einfach dicht, wenn ein gewisser pegel überschritten wird. interessant wäre an dieser stelle - als erzieherische maßnahme - ein compressor mit negativ-ratio. gibts von drawmer. der macht dann LEISER wenn eine gewisse schwelle überschritten wird. d.h. der dj macht lauter aber der output wird im endeffekt leiser. der limiter behält einfach nur das aktuelle level bei.
oton: natürlich macht ein compressor leiser...das soll er ja auch - und nix anderes tut er - immer. er macht das anliegende signal lautstärkeabhängig leiser. das nennt man dann kompression. den verlorenen pegel hot man über den gain make up wieder auf. dadurch wird das "komprimierte" signal subjektiv (und auch rms) lauter. peak nicht.
ein voice-over-compressor macht also das musiksignal (das über den signalpfad läuft) leiser wenn jemand ins mikro (das über den sidechain läuft) spricht. klassische anwendung, die wir aus dem radio oder aus disco moderationen kennen. -
aaaalso:
du brauchst einen compressor. mit sidechain.
das zu duckende signal geht da durch -in rein - out raus - klar.
...da fällt mir ein, ich hab das doch schon irgendwann mal erklärt - na egal.
der sidechain RETURN bekommt das signal, das ducken soll, also in diesem fall die voice.
das kann man über einen aux-send oder wasauchimmer realisieren.
ok...zum dbx 166...die dbx teile machen, wenn man sie stereo link schaltet, stereo summing für das regelsignal.
das heißt, daß du an einem der sidechain-returns das duck-signal anlegst, und am anderen irgendeinen blindstecker reinsteckst, weil sonst für diesen kanal immer noch das anliegende audiosignal als regelsignal gilt. der blindstecker unterbricht dies.
alles verstanden ?
dann natürlich das ding auf ext..key oder wie auch immer das dann heißt schalten und fertisch is der ducker.gruß jan
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naja...gerade die "amtliche" firma klark hat das ja nun wirklich exzessiv betrieben. und mir ist auch noch kein dn360 untergekommen, der dann im ausgang (selbst mit trafo) mal symmetrisch war.
soviel zum thema "gleich weg damit". -
das mag ja auch einfach damit zusammenhängen, daß es unterschiedliche musikstücke sind! oder gibts jetzt schon einen vorschrifts-normpegel, wie laut man im studio mischen muß? vollkommener blödsinn das.
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gerade das quantum hiflex ist ja als aes-ebu-core spezifiziert. wir habens auch mal nachgemessen und es ist ok. nicht supertoll für digital, aber ok. die mechanischen eigenschaften allerdings sind super, auch ist es sehr gut zu verarbeiten. bei der letzten lieferung 8fach-core gab es allerdings ein qualitätsproblem. das wird gerade noch geklärt.
wäre schick, wenn sommer das mal mit pu-mantel herstellen würde.
zum thema folienschirm im multicore: das mag von der schirmung und kapazität her besser sein, allerdings dröseln sich folienschirme mit der zeit auf (vor allem, wenn kein geflechtschirm um das core vorhanden ist, weil der gummimantel sich dehnt). dann gibts masseschlüsse und vorbei ists mit der einzelmassenführung im kabel. das dauert zwar ein paar jahre aber es passiert. leider. es gibt ein ganz schickes kabel von klotz, in blau, den genauen namen weiß ich nciht, das ist aber leider nicht aes-ebu-spezifiziert. dafür aber einzelmasse und alle leitungen einzeln isoliert. mantel pu. mechanisch etwas steif aber dafür sehr dünn und unverwüstbar. leider halt nicht (oder nur eingeschränkt) digitaltauglich.
wir benutzen momentan für alles quantum von sommer. -
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mein absoluter favorit im moment - und viiiieeeel billiger:
se electronics 1a
das km184 klingt ein wenig weicher..aber an präzision gibt sich das nicht viel.
und von den se-teilen kann man 4 für den preis eines neumanns kaufen.
weiterhin auch hier im forum sehr beliebt: rode nt5. hab ich auch, ist wirklich absolut ok. habe mit den genannten kandidaten schon klassik-live und recording- gemacht, auch mit ein paar neumännern dabei und war mir hinterher beim auswerten der mehrspur im studio dann nicht mehr ganz sicher, welches mic da jetzt wo am start war.
was hier auch schon öfter empfohlen wurde ist das mxl 603. das finde ich persönlich etwas arg zischelig. da fehlen die echten höhen und werden eher durch aggressive hochmitten suggeriert. aber für den preis auch ein wirklich gutes mikrofon.
aber - hand aufs herz - wenns z.b. um klassik-beschallung geht, braucht man einfach eine ordentliche anzahl ordentlicher mikros. die - wie im eingang schon erwähnt - durchaus auch mal runterfallen können. und selbst wenn sie dabei kaputtgehen, ist das immer noch ein unterschied, ob 150 oder 500 eur im sack sind.
allerdings hatte ich neulich auch mal wieder ne bühnenanweisung aufm tisch für ne "amtliche" klassik-produktion, wo dann 40 schoepse und 30 neumänner gefordert waren. das ist dann halt ein rechenspiel: wie oft kann ich 40 schoepse für den preis vermieten, damit ich das eine bezahlen kann, das pro jahr runterfällt? ...und dann hab ich immer noch kein geld verdient!
meiner meinung nach gibt es inzwischen für kleines geld richtig gute kondensator-mikrofone.
meine empfehlung in diesem bereich:
1. platz: se electronics 1a
2. platz rode nt5
irgendwo danach tummeln sich dann oktavia, mxl, und wie sie alle heißen.
elacion ist da noch ein tipp..die find ich aber fast schon wieder zu teuer und der unterschied ist marginal.
wenn natürlich die marke lt bühnenanweisung gefragt ist...pech gehabt. dann halt geld ausgeben.gruß jan