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Beiträge von tonzwerg

  • Signal Symmetrieren

    • tonzwerg
    • 21. April 2003 um 12:27
    Zitat von "ADMIN"

    Bei 'ner aktiven DI-Box mit Batterie, habe ich da Schwierigkeiten mit der Potentialtrennung? Oder mit der Symmetrie?

    (Ehrlich gesagt, ich weiss es nicht... Ich habe noch nie eingesehen, für 'ne aktive Geld auszugeben, bin mit 'ner DIB-100 völlig glücklich...)

    Naja, die DIB-100 liefert halt zeitgleich zum Anlegen eines Signals am Eingang eine Wechselspannung am Ausgang. Ob diese beiden soviel miteinander zu tun haben, ist eher zweifelhaft.

    Die Potentialtrennung über die Batterie funktioniert, das ist richtig.
    Die Symmetrie einer aktiven DI ist trotzdem allemal mies. Da sind die passiven Kandidaten mit guten Übertragern (nicht die DIB-100) einfach haushoch überlegen. Vgl. hierzu Symmetriedämpfung bei z.B. 10 kHz.

  • Signal Symmetrieren

    • tonzwerg
    • 21. April 2003 um 12:23
    Zitat von "Kracky"

    Nungut, da hast du recht wobei ich doch Ipendanzwandlung wirklich relativ selten auf PA Bühnen habe oder? Zumindest solange wir hier von Profigeräten reden.

    Übrigens kenne ich Leinüberträger nur XLR-XLR. Wenn ich nun aber mit Klinke vom Keyboard komme, die langsam ja wirklich alle einen Klinke Line Out haben dann ist es mir doch nur wichtig die Symetrie auf XLR her zu stellen und gegebenenfalls auch Potentialtrennung zu haben. Oder wo gibt es die Klinke - XLR? Wäre ja viel günstiger!

    Okay, die DI-Box braucht man also wegen der Klinkenbuchse...auch eine interessante These.
    Dann sag mir doch mal bitte die Ausgangsimpedanz einer Baßgitarre oder eines Keyboards. Und vergleiche diese mal mit der eines Mikrofons. Dann schauen wir nochmal im IRT nach, was für Quellimpedanzen dort gefordert werden.
    Und zum Treiben von langen Kabelwegen nur soviel: Die kapazitive Last des Kabels am Ausgang der Quelle ist das eigentliche Problem. Und hier hilft mir die DI-Box, nicht der 1:1-Übertrager. Wenn ich mit dem Fahrrad einen Berg rauffahre, schalte ich ja auch ein paar Gänge runter, oder ?
    Line-Übertrager gibt's übrigens auch mit Klinkenbuchse (bzw. Combo-Buchse). Rat' mal, wo.

  • Signal Symmetrieren

    • tonzwerg
    • 20. April 2003 um 16:43

    Ich habe ja gerade von aktiven DI-Boxen geschrieben.
    Die ersten beiden Anforderungen (Potentialtrennung und Symmetrie) könenn diese Kandidaten eher schlecht bis gar nicht.
    Aktive DI's werden ja genau immer dann gefordert, wenn besonders hohe Eingangsimpedanzen nötig sind, z.B. 1 MegaOhm oder so.
    Die Potentialtrennung ist nur bei Geräten mit eigener Masseverbindung (Keyboards, Zuspieler) sinnvoll, bei anderen Instrumenten, wie z.B. kapazitiven Gitarrenpickups hängt ansonsten der Schirm in der Luft.
    Daher haben DI-Boxen auch einen Ground-Lift-Schalter, den könnte man ja sonst weglöassen, oder ?
    Die Reihenfolge lautet also:
    1. Impedanzwandlung
    2. Symmetrierung
    3. Wenn nötig und sinnvoll Potentialtrennung
    Und - um Deine Frage aufzugreifen - warum benutzt Du DI-Boxen ? Die beiden Tasks Symmtrie und Potentialtrennung machen normalerweise LINE-Übertrager.

  • Signal Symmetrieren

    • tonzwerg
    • 20. April 2003 um 16:19

    Womit Du ja jetzt aktiven DI-Boxen in genau dieser Reihenfolge eigentlich die Existenzberechtigung absprichst.
    Potentialtrennung: keine oder nur bedingt.
    Symmetrie: Lausig
    Impedanzwandlung: ja.

  • Job im 700er Zelt mit doppelter Projector in Südtirol

    • tonzwerg
    • 18. April 2003 um 21:29

    Gebe noch zu bedenken, daß die Abstrahlcharakteristik natürlich frequenzabhängig ist. Die nominale Richtcharakteristik wird so ein System realistischerweise ab ca. 2 kHz entwickeln. Darunter findet dann schon Addition oder Subtraktion statt.

  • Welchen DJ-Pult hat den besten Klang????

    • tonzwerg
    • 18. April 2003 um 21:19
    Zitat von "dj berTONe"


    :D:D
    Ich würde gerne mal einen Vergleichstest auf einer durchschnittlich besuchten VA machen: Pio DJM3000 / DJM500 (korrekt eingestellt) gegen Euer A&H, M1 usw. Ich behaupte, unter Real-Bedingungen hört man den minimalen Klangunterschied nicht.


    Unter realen - was das auch immer heißt - Bedingungen bin ich der Meinung, daß man sogar den Unterschied zwischen den verwendeten Cinch-Kabeln hört.

  • Welchen DJ-Pult hat den besten Klang????

    • tonzwerg
    • 18. April 2003 um 21:19
    Zitat von "dj berTONe"


    :D:D
    Ich würde gerne mal einen Vergleichstest auf einer durchschnittlich besuchten VA machen: Pio DJM3000 / DJM500 (korrekt eingestellt) gegen Euer A&H, M1 usw. Ich behaupte, unter Real-Bedingungen hört man den minimalen Klangunterschied nicht.


    Unter realen - was das auch immer heißt - Bedingungen bin ich der Meinung, daß man sogar den Unterschied zwischen den verwendeten Cinch-Kabeln hört.

  • Signal Symmetrieren

    • tonzwerg
    • 18. April 2003 um 18:36
    Zitat von "Jack"

    Hey Tonzwerg, altes Haus, wo warste so lang.

    Hey und was iss mit dem Atelier der Tonkunst, das musste doch sagen, wenn das Stichwort D.I. fällt.

    Grus, Jack

    Jetzt hast Du's ja gesagt ! Reicht doch !! Habe dem nichts hinzuzufügen.

  • Einstellungen nach Soundcheck merken

    • tonzwerg
    • 18. April 2003 um 18:24

    Geht bei Festivals eh nicht, ansonsten hab' ich's auch als Band-Techniker bei Festival-Gigs aufgegeben. Bei Konzerten sieht's etwas anders aus, allerdings achte ich da mehr auf's mOnitoring (wenn's von der Front gemacht wird). Der Rest dann während des Konzerts.

  • Einstellungen nach Soundcheck merken

    • tonzwerg
    • 17. April 2003 um 18:32

    Gar nicht.
    Es klingt beim Gig eh anders als beim Soundcheck. Die Aufgabe lautet auch nicht, das Ergebnis des Soundchecks wahrheitsgemäß wiederherzustellen, sondern ein gutes Konzert zu fahren. Das sind zwei Dinge, die nur wenig miteinander zu tun haben.

  • Einstellungen nach Soundcheck merken

    • tonzwerg
    • 17. April 2003 um 04:42

    Store und Recall ist ja schön, leider klingt's halt digital nicht.
    Features contra Sound.
    Wichtig ist doch, daß man weiß, was man gemacht hat.
    Wenn ich Soundcheck gemacht habe, weiß ich spätestens, wenn ich den Musiker sehe, wer das ist und wie er klingt. Irgendeinen Bezug zu der Musik muß man halt schno haben. Dann geht das auch wie von selbst.
    Wenn ich das Gesicht sehe, weiß ich: hier und da anheben, das und jenes absenke, fertig. Und außerdem verlasse ich mich gar nicht mehr auf irgendwelche Soundchecks, hinterher ist's eh anders und man fängt von vorne an. Viel Glück den Pult-Umprogrammierern.
    Versucht's mal mit Ohren.

  • Welchen DJ-Pult hat den besten Klang????

    • tonzwerg
    • 17. April 2003 um 04:34
    Zitat von "Brain"

    Der Klang des Mischers muss nur gut sein, denn das schlechteste Glied in der kette ist immer der Lautsprecher. Alles andere ist zweitrangig. Wenn ich mal die Anlagen von Verleihern aus meiner Gegend ansehe, die nur "amtliches" Zeux verwenden, und dann unsere Anlage anhöre frage ich mich schon ein wenig. Also das wichtigste für den Klang ist immer der Lautsprecher.

    Unglaublich, so ein Statement.
    Was kann denn der Lautsprecher dafür, wenn's zerrt und kreischt ?
    Strom bewegt Pappe. Feritg. Wo kommt dieser Strom her ? Richtig: aus der Steckdose. Was hängt an der Steckdose ? Amps und Mixer.
    Was liefert dem Amp Signale zum Verstärken ? Richtig, der Mixer.
    Was kann da zerren ? Die Quelle (CD-Player), der Eingang oder der Ausgang. Oder auch der Amp, wenn der Strom nicht beikommt.
    Was hat nun der Lautsprecher damit zu tun ??????
    Vielleicht mögen wir uns dann doch noch mal vor Augen halten, daß Lautsprecher ohne Amps kein (und damit auch kein schlechtes) Signal von sich geben.

  • Welchen DJ-Pult hat den besten Klang????

    • tonzwerg
    • 17. April 2003 um 04:34
    Zitat von "Brain"

    Der Klang des Mischers muss nur gut sein, denn das schlechteste Glied in der kette ist immer der Lautsprecher. Alles andere ist zweitrangig. Wenn ich mal die Anlagen von Verleihern aus meiner Gegend ansehe, die nur "amtliches" Zeux verwenden, und dann unsere Anlage anhöre frage ich mich schon ein wenig. Also das wichtigste für den Klang ist immer der Lautsprecher.

    Unglaublich, so ein Statement.
    Was kann denn der Lautsprecher dafür, wenn's zerrt und kreischt ?
    Strom bewegt Pappe. Feritg. Wo kommt dieser Strom her ? Richtig: aus der Steckdose. Was hängt an der Steckdose ? Amps und Mixer.
    Was liefert dem Amp Signale zum Verstärken ? Richtig, der Mixer.
    Was kann da zerren ? Die Quelle (CD-Player), der Eingang oder der Ausgang. Oder auch der Amp, wenn der Strom nicht beikommt.
    Was hat nun der Lautsprecher damit zu tun ??????
    Vielleicht mögen wir uns dann doch noch mal vor Augen halten, daß Lautsprecher ohne Amps kein (und damit auch kein schlechtes) Signal von sich geben.

  • Signal Symmetrieren

    • tonzwerg
    • 17. April 2003 um 04:25

    Wenn diese Endstufe beim Mxer steht, tut's auch ein Adapter (1 und 3 brücken).
    Symmetrieren tut man mit Line- Übertragern. Impedanz wandeln DI-Boxen.
    Passive DI's klauen Pegel, das ist richtig, machen dafür aber Symmetrie und Potentialtrennung.
    Das machen aktive DI's nun weniger, dafür klauen sie halt keinen Pegel
    Nobody's perfect...

  • Erfahrung mit Behringers neuer DI-20

    • tonzwerg
    • 14. April 2003 um 12:51
    Zitat von "test"

    seit wann gibt es denn probleme beim einsatz aktiver di's und der symetrierung?
    eigentlich ist die aktive di ja mit ein paar kondensatoren gut getrennt.
    sonst würde ja ne aktive di keinen sinn machen

    Galvanisch getrennt ist sie mit ein paar Kondensatoren schon mal gar nicht.
    Symmetriedämpfung bei aktiven DI-Boxen liegt so in der Gegend von 20dB manchmal auch 30.
    Gute passive DI-Boxen liegen bei 50-70dB.
    Aktive DI's machen nur dann Sinn, wenn sehr hohe Eingangsimpedanzen gefordert sind (z.B. 1 MegOhm). Das ist in der Praxis aber selten der Fall.
    Weiterhin haben aktive DI-Boxen den Pegelverlust nicht, der bei passiven durch die Untersetzung des Trafos gegeben ist (z.B. 10:1 = 20dB Dämpfung).

  • Wilhelmshaven´s Probleme mit der Lautstärke ziehen Kreise

    • tonzwerg
    • 13. April 2003 um 16:09

    Fakt ist doch, daß die vielbeschworenen 65 dB bzw. 45dB eigentlich nie eingehalten werden - auch ohne Veranstaltung nicht. Warum soll also bei Veranstaltungen weniger Lärm herrschen als sonst ? Lärmabsorption ?
    Interessant wäre es ja - und rechtlich auch völlig sauber - das Ordnungsamt aufgrund der von ihnen verhängten Lärmauflagen mal dazu zu verpflichten, die vorgeschriebenen Lärmpegel erst einmal herzustellen, bevor (!) wir mit dem Konzert oder ähnlichem anfangen. Das sind ja schließlich unsere grundlegenden Arbeiotsvoraussetzungen. Wenn's lauter als 65dB ist, ohne daß eine Band spielt, können wir halt nicht anfangen. Also bitte: Straßen sperren, Züge umleiten, Flugverbotszonen einrichten usw. Wenn dann Ruhe ist, können wir ja mal versuchen, ein Konzert mit 65dB zu fahren. Vorher ist das eher Quatsch.
    Möglicherweise wäre das Ordnungsamt dann auch für ausgefallene Veranstaltungen regresspflichtig.

  • Endstufe Unterdimensioniert? wie laut Einrauschen?

    • tonzwerg
    • 12. April 2003 um 16:46
    Zitat von "Jens Droessler"

    @ test: Läuft die HiSys2 über die Passiv-Weiche in der HiSys115? Ich denke mal schon, denn ich glaube die USA kann keine 2 Ohm.

    Kann sie schon. Weiß zwar nicht, ob's draufsteht, aber spielen tut sie locker an 2 Ohm.

  • Funkverbindung für Boxen

    • tonzwerg
    • 12. April 2003 um 16:41

    Was auch geht, ist der Adapter XLR female -> Klingeldraht -> XLR male, ca. 50cm lang. Den Klingeldraht kannst Du einfach im geschlossenen Fensterrahmen einklemmen (ist ja dünn) und dann die Kabel außen langlegen.

  • NexoPS15 Top

    • tonzwerg
    • 12. April 2003 um 16:38
    Zitat von "tthorsten"

    ähm leute die DL 3000 macht 1200 watt an 4 ohm und ca. 600w an 8 ohm

    das sit ein normales amp verhältnis für ne 15"2" heutzutage.


    mit 300w an 8 ohm kommt mann zwar auch weit aber eben nicht so weit als mit 600w an 8 ohm.

    Ähm, genau. 600W sind genau die 3 dB mehr, die dann sowieso in der Powercompression der Schwingspule verheizt werden.
    Ehrlich gesagt traue ich allem über 100W in einem Speaker schon nicht mehr wirklich. Wo soll's denn hin bei einem akustischen Wirkungsgrad von unter 5% ?
    Würde sich die Spule pro umgesetzem Watt nur um 1 Grad (das ist eher wenig) erwärmen, dann hätte die PS 15 bei Vollast (1200) und 95% Verlustleistung ja nur schlappe 1140 Grad auszuhalten (+Umgebungstemperatur).

    Ein normales Amp Verhältnis für eine 15"-Box heutzutage! Elektrische Leiter erwärmen sich auch heutzutage weniger oder was ???

    Tatsache ist, daß diese enormen Leistungen weder erzeugt noch umgesetzt werden.

  • NexoPS15 Top

    • tonzwerg
    • 11. April 2003 um 01:41
    Zitat von "Kracky"

    Und der Tolle Industriestandart ist nur das was man dazu macht, deswegen kann ich das gerede nichtmehr hören:" Ist aber doch der Industriestandart!" Ich möchte für mein gutes Geld auch bestmögliche Speaker um meinen Kunden für ihr gutes Geld bestmöglichen Klang und Leistung zu liefern und Standart kann ich an jeder Ecke beim Hobbykistenverleih haben.

    Danke für dieses Statement, das diese anscheinend heilige Box endlich mal zu dem macht, was sie ist, nämlich ein geschicktes Marketingprodukt.
    Ich halte die PS 15 für einen der schlechteren Kandidaten der 15"-irgendwas-Kategorie und den Hype um dieses Teil habe ich nie verstanden. Überhaupt kann ich mich der Nexo "gizzzzzzz..." Klangästhetik überhaupt nicht anschließen. Tonloses aufgeblasenes Zeug.
    (und mit Ton meine ich nicht den Uuuuuuumz der Box).
    Bedenkt man dann noch, welchen Aufwand es bedeutet, dieses Teil mit Controller und Amping (1200W - wo gehen die hin ???????) auszustatten, wird der Irrsinn komplett.
    Leider steht das Zeug überall rum (ist ja auch Industriestandard) und ich muß mich jedesmal wieder drüber ärgern, aber so ist das halt.

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