Wora hat dazu schonmal gepostet, ich persönlich gebe passiven DI-Boxen (und zwar vom Atelier der Tonkunst) den Vorzug, wegen der besseren Symmetrie, der Potentialtrennung und dem nicht vorhandenen Unsinn mit Batterie, Phantomspeisung, etc.
Das mit der Tretmine halte ich auch für problematisch, den besten Ton hat ein E-Baß immer noch bei möglichst direktem Signalweg - gute und möglichst kurze Kabel vorausgesetzt. Von Sendern ist gerade beim Baß aus meiner Erfahrung auch abzuraten.
Beiträge von tonzwerg
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Leider ist es aber so, daß OP-Amps um so schlechter klingen, je mehr sie ausgesteuert werden. S/N mag dann zwar ein wenig schlechter sein, klanglich verhalten sich moderat ausgesteuerte Kanäle jedoch ganz anders als "aufgerissene".
Auch in der Ausgangsstufe macht es überhaupt keinen Sinn, solche irrsinnigen Pegel zu fahren. Leider hat sich jedoch das Gros der Controller-Hersteller diesem Unsinn angeschlossen und steuert die Wandler erst bei +20dB und mehr voll aus. Da hat die Ausgangsstufe im Pult dann schon was zu schaffen. Klanglich ist das nicht doll. -
Das mit den Schlumpfschlauch Stücken kenn ich. Gefrickel hoch 10.
Ist bei mir genaus, Strom am Returncore, allerdings ist das Pult inzwischen trafosymmetriert, da brummt's dann sowieso nie.
Wichtig iat auch, eventuelle Zuspieler wie Videoregie oder Abgänge für Rundfunk oder Kameraton oder ähnliches unbedingt potentialgetrennt zu fahren - denn wer weiß schon, woher der Rundfunk seinen Strom holt ? -
Sitzt 'n Ossi in der Wüste. Kommt 'n Wessi vorbei und sagt: "Kannste mal aufstehen, ich will mich da hinsetzen.".
:smile:
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Also, bei 3dB mehr bringt der Amp doppelte Leistung.
Insofern entspricht die Steigerung von 700 auf 1200 W noch nicht mal 3dB. Das ist eine Leuchtdiode mehr am Pult. Speaker gehen selten durch Leistung, vielmehr durch Clipping kaputt. Die Endstufe sollte also nicht überfahren werden.
Besitzt der Amp nun keine eigenen Limiter, sollte man da was tun. Sind Limiter eingebaut, bekommst Du den Speaker meiner Meinung nach ohne Vorsatz nicht wirklich kaputt. Auch nicht mit 1200 W.
Allerdings sollte man sich die Frage stellen, ob die letzten 3 dB under Aufwendung von zusätzlichen 600W tatsächlich was bringen außer den Lautsprecher an die Grenze zu fahren. Irgendwann ist halt einfach Schluß. Der relevante Leistungsbereich, den ein 15-Zöller ohne Power-Compression umsetzen kann, bewegt sich in der Größenordnung von ca. 100W.
Klanglich verhilft das Behr... Gerät im Signalweg wahrscheinlich nicht zu besseren Ergebnissen. -
Wo er ja auch Recht hat - Licht leuchtet, Ton brummt.
Allgemeiner Tip: Grundsätzlich muß das Tonequipment - sofern keine Trafos im Signalweg sind - auf einem Massepotential sein. Üblicherweise wird das dadurch realisiert, daß die Amps auf der Bühne auf z.B. einem Drehstrom hängen und von dort eine Schuko-Leitung zum FOH gezogen wird. Das realisiert nun annäherungsweise ein identisches Massepotential und sollte den Brumm verhindern.
Auf der Bühne müssen eventuell direkt angeschlossene Geräte wie z.B. Keyboad-Submixer oder Keyboards an aktiven DI-Boxen ebenfalls auf diesem Stromkreis sein.
Alles andere bedingt trafo-getrennte Leitungen. -
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Den Adapter von unsymmetrisch auf symmetrisch gibt es nicht. Ist eines der Geräte unsymmetrisch, dann ist die ganze Signalführung unsymmetrisch. Du mußt also den (symmetrischen) Eingang unsymmetrisch beschalten. Dazu kommt der Signalleiter auf Pin 2 des XLR-Steckers und der Schirm auf 1 und 3. Dabei mußt Du kein Kabel mit zwei Innenleitern verwenden, es reicht abgeschirmtes Kabel mit einem Innenleiter. Im XLR-Stecker dann einfach zwischen 1 und 3 eine Brücke löten.
Gehst du auf einen symmetrischen Klinkeneingang, dann ist dort Tip (entspricht 2 am XLR-Stecker) Signal+, Ring (entspricht 3) Signal- und der Schaft (entspricht 1) Masse. Hier kannst Du auch einfach einen Mono-KLinkenstecker benutzen, da ist der Schaft länger und verbindet sozusagen 1 und 3 automatisch.<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: tonzwerg am 2002-12-16 01:05 ]</font>
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Zum Stichwort Ridertauglich nur folgendes:
Das SPX 990 konnte fast keiner der Fremdtechniker "wirklich" bedienen, der es angefordert hatte. Das Aufrufen von Presets fällt meiner Meinung nach nicht unter "bedienen". Ein PCM 80 wirklich zu beherrschen ist tatsächlich eine Kunst. Zitat eines englischen Tontechnikers: "They told me, it's a good one.".
Dieses Rider-Getue hat nichts mit wirklicher Kompetenz zu tun. Geräte wie ein REV 500 oder ein TC M-One sind da wirklich gute Alternativen, self-explaining und wirklich gut klingend. Mein Favorit bein Middle-Price-Hall ist das MPX-1 von Lexicon.
Konkret zu Deiner Frage: Ich würde das M-One auf den Vocals einsetzen und das REV 500 bei den Drums. Für Vocals fand ich das Yamaha immer ein wenig zu unaufdriglich, zwar sehr klar, aber ohne eigenen Charakter. Das haben die Lexicon-Leute schon wirklich drauf. -
Wichtig ist die Positionierung der Monitore zum Mikrofon. Richtcharakteristiken beachten.
Niere ist hinten taub, Hyperniere nicht. Ansonsten hilft ein Analyzer beim Finden der Frequenzen, das stumpfe Runterzeihen aller "kritischen" Frequenzen allerdings nicht. Wichtig ist, daß nach dem Einpfeifen ein brauchbares Nutzsignal übrigbleibt. Das hat dann schon was mit Hören zu tun. -
Das kann jetzt ausführlich werden.
Symmetrisch hei0t - ganz prinzipiell, daß für jeden Signalleiter auch ein eindeutiger Rückleiter vorhanden ist. Das Massepotential als Bezugspunkt ist daher nicht rforderlich. Das könnte man jetzt auch mit erdfrei ausdrücken.
Tatsache bei allen elektronisch "symmetrischen" Geräten ist jedoch ihr Massebezug. Erdfrei heißt also trafosymmetriert - galvaniscgh getrennt. -
Schau mal bei MKM in Darmstadt, Tel. 06151-54027.
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Ich habe mir von in-ear http://www.in-ear.de einen -10dB Gehörschutz anpassen lassen. Ist nicht schlecht, aber ich finde doch, daß es die Höhen enorm dämpft. Außerdem verändert es das Hören doch. Das ist aber wohl bei allen so.
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Es gibt so ein Zeug, das heißt Kontakt WL. Ist speziell für die Reinigung von elektronischen Bauteilen. Verdunstet rückstatdsfrei. Damit geht das ganz gut.
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Ich tippe auch auf kaputt, obwohl der Fehler ja meistens vor dem Gerät sitzt. :smile:
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Ich würde empfehlen, generell vorne ins Case des Amps Anschlußblenden einzubauen, die NF in und out (link) haben und Ausgänge für XLR und Speakon, jeweils doppelt. Speakon am besten 1 und 2 belegt. Gestanzte Leerblenden gibt's bei Adam Hall.
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Wie gesagt, es geht auch ohne 3. Mischer, eben über Subgruppen, wie ich bereits beschrieben habe.
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Habe selber mit VT 108 (HK) und CA 106 (K&F)gearbeitet, ich persönlich fand die VT 108 gerade im Zusammenspiel mit Lavalier-Mics wesentlich unstressiger. Sehr schön geht die CA 205 von Klingt nur Freitags, hat ein etwas anderes Format, etwas länger, dafür schmaler, die kann man allerdings auch sehr gut als Nearfill auf eine Bühne legen oder so. Eine sehr interessante und preisgünstige Alternative sind die kleinen Kisten von Audio Zenit. Die haben auch eine sehr elegante Befestigungslösung. http://www.audio-zenit.de
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: tonzwerg am 2002-12-09 14:39 ]</font>